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Ruhestandsplanung-So verschenkt man eine lebenslange Rente

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Angehörige absichern


Angehörige absichern

Im fortgeschrittenen Alter stehen viele Menschen vor der Frage, wie sie ihre Angehörigen lebenslang absichern können. Wer sichergehen will, dass den Begünstigten nicht vorzeitig das Geld ausgeht, sollte sich mit dem Konzept einer Rentenversicherung mit sofortigem, lebenslangem Einkommen vertraut machen. Wie dieses funktioniert, erfahren Sie hier.

„Finanzämter registrieren Rekord bei Schenkungen und Erbschaften“, titelte das Medienportal Spiegel Online Ende August. Diese beliefen sich im vergangenen Jahr auf mehr als 108 Milliarden Euro – ein neuer Spitzenwert in Deutschland.

Dabei entwickelten sich Erbschaften und Schenkungen unterschiedlich: Auf Erbschaften und Vermächtnisse entfielen 43,6 Milliarden Euro – ein sattes Plus von 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geschenkte Vermögen betrug folgerichtig 65,2 Milliarden Euro – hier fiel der Zuwachs mit 1,4 Prozent vergleichsweise bescheiden aus.

Der Trend zum Erben und Verschenken lässt auch die öffentlichen Einnahmequellen kräftig sprudeln: Vom steuerpflichtigen Vermögen in Höhe von 37,7 Milliarden Euro flossen rund 6,8 Milliarden Euro in Form von Erbschaft- und Schenkungsteuer in die Kassen der Länder. Das ist ein Plus von 24,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei gilt grundsätzlich, dass der Fiskus mit einer Vermögensübertragung innerhalb der Familie schonender umgeht. Dies gilt vor allem bei einer direkten Verwandtschaft, also zum Beispiel bei einer Schenkung von Vater zu Tochter.

Ist eine direkte Verwandtschaft nicht erfüllt, gibt es trotzdem Wege, die Schenkungsteuer möglichst gering zu halten.

Dazu ein Beispiel:

Ein Arzt möchte seiner studierenden Nichte Geld in Höhe von 100.000 Euro schenken. Der steuerliche Freibetrag liegt allerdings bei nur 20.000 Euro. Überweist er seiner Nichte nun die 100.000 Euro dann entfällt auf die verbliebenen 80.000 Euro, also nach Abzug des Freibetrags, eine Schenkungsteuer in Höhe von 16.000 Euro.

Doch es geht auch anders:

Alternativ schließt der Arzt eine Rentenversicherung über 100.000 Euro ab, in der bei Vertragsabschluss beide als Versicherungsnehmer mit unterschiedlichen Anteilen eingetragen werden. Der Arzt erhält 80 und seine Nichte 20 Prozent. Alle zehn Jahre werden damit 20.000 Euro vom Onkel auf seine Nichte übertragen. Schenkungsteuer fällt durch die schrittweise Verschiebung der Vertragsanteile nicht an. Erst wenn der Arzt stirbt, bittet der Fiskus seine Nichte zur Kasse – allerdings nur bezogen auf das Restkapital, das noch nicht auf sie übertragen worden ist.

„In diesem Beispiel eignet sich eine klassische Rentenversicherung mit sicherer Verzinsung oder mit höherer Überschussbeteiligung ebenso wie eine fondsbasierte oder auch eine Index-Rente“, sagt Malte Wolter, Gruppenleiter Produktmanagement der Condor Leben. „Vor allem die Flexibilität der Entnahmemöglichkeit nach sechs Jahren wissen sowohl der Onkel als auch die Nichte zu schätzen, da ihr zumindest ein Teil des Geldes möglichst schon zu Lebzeiten des Onkels zur Verfügung stehen soll.“

Sofort-Renten beispielsweise sind besonders geeignet, wenn ein direktes Familienmitglied dauerhaft einen monatlichen Betrag erhalten soll.

Auch hier ein Beispiel:

Gisela möchte ihren zehn Jahre jüngeren Bruder bis zu dessen Lebensende mit 150 Euro monatlich unterstützen. Dafür könnte sie das Geld per Dauerauftrag überweisen. Die Zahlung würde jedoch enden, sobald sie stirbt. Also schließt sie stattdessen als Versicherungsnehmerin eine Sofort-Rente mit einem Einmalbetrag von rund 33.000 Euro für ihren Bruder ab. Er erhält dafür als „versicherte Person“ sofort circa 145 Euro im Monat ausgezahlt, hat jedoch keinen Zugriff auf das eingezahlte Kapital.

„Ab dem 84. Lebensjahr des Bruders wäre die Summe rein rechnerisch aufgebraucht, doch dann tritt der Versicherungseffekt ein und die Zahlung geht weiter, solange er lebt“, so Condor-Experte Wolter.

Schöner Nebeneffekt:

Der Einmalbeitrag von rund 33 000 Euro ist trotz des eigentlich auf 20.000 Euro begrenzten Freibetrags für Geschwister schenkung- und erbschaftsteuerfrei – selbst wenn Gisela einen Tag nach Vertragsabschluss verstirbt.

Der Grund:

Die Schenkung wird hier in Form einer lebenslangen Rente für Willy nach Paragraf 14 (1) BewG vollzogen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

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