Stuttgart: Hier hatten hohe Mieten und Leerstand zuletzt Protest hervorgerufen.

Der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg hat Mieter dazu aufgerufen, gegen zu hohe Mieten vorzugehen. Das gelte auch für Mieter, die bereits einen Vertrag mit hohen Mieten unterschrieben haben.

So sagte der Landesvorsitzende Rolf Gaßmann am Freitag im Radioprogramm “SWR Aktuell”: “Die Mieter brauchen sich nicht zu schämen, dass sie in der Not einen Mietvertrag unterschrieben haben, der eine überhöhte Miete verlangt. Der Vermieter müsste sich schämen und der Vermieter handelt dann gesetzeswidrig”.

Laut Gaßmann verstoßen etwa in Stuttgart viele Vermieter gegen die Regelungen der vor drei Jahren in Kraft getretenen Mietpreisbremse.

“Es gibt leider zu wenige Mieter, die dann bereit sind, sich zu wehren und mit ihren Vermietern Streit zu suchen”, sagte er.

Proteste nach Wohnungsräumung

Hohe Mieten und Leerstand hatten in Stuttgart zuletzt Protest hervorgerufen. Am Montag waren zwei besetzte Wohnungen im Stadtteil Heslach mithilfe der Polizei geräumt worden.

Ende April waren dort eine dreiköpfige Familie und eine Mutter mit ihrem neunjährigen Sohn in das Haus gezogen, um gegen Leerstand in der Stadt zu protestieren. (dpa-AFX)

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