Die Krankenkasse Barmer muss sich aktuell mit Vorwürfen des Abrechnungsbetrugs befassen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Deutschland rechnen angesichts der guten Konjunktur vorerst weiter mit stabilen Finanzen und Beiträgen für die Mitglieder. Die Situation sei auch in diesem Jahr nach wie vor positiv, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, am Montag im brandenburgischen Kremmen.

Sie gehe nicht davon aus, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel steige. Ungewiss seien aber etwa noch Mehrkosten für politisch geplante Verbesserungen bei der Versorgung. In vergangenen Jahr hatte sich der Überschuss der 110 gesetzlichen Kassen auf 3,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Die Ausgaben für Leistungen erhöhten sich um 2,4 Prozent, die Beitragseinnahmen legten um 3 Prozent zu. Rücklagen und Betriebsmittel wuchsen auf insgesamt 19,1 Milliarden Euro. Dies sei allerdings “keine gigantische Reserve” und entspreche einer Monatsausgabe der Kassen, erläuterte Pfeiffer. Zum Vergleich: Die Altersrückstellungen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung liegen aktuell bei über 250 Milliarden Euro. (dpa-AFX/dr)

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