Bauherrenhaftpflicht

Bauherren und Immobilienkäufer profitieren von den aktuell niedrigen Zinsen. Trotzdem sollten sie den Kauf nicht übereilt angehen. Im Vorfeld hilft ein Berater dabei, die eigene finanzielle Situation richtig einzuschätzen. Worauf es ankommt, weiß Schwäbisch Hall-Experte Karsten Eiß.

Versicherungsschutz für Bauherren

Der Bau von Häusern und Wohnungen ist für viele Menschen ein wesentlicher Baustein des Vermögensaufbaus und der Altersvorsorge. Unvorhersehbare Ereignisse während der Bauzeit können das gesamte Bauvorhaben in Gefahr bringen. Diese Policen benötigen Bauherren.

Um die Gefahr einer Unterversicherung zu vermeiden, sollte in der Hausrat– und Wohngebäudeversicherung auf eine korrekte Ermittlung aller Werte beziehungsweise Flächen sowie auf richtige Angaben zu Ausstattung und Bauzustand geachtet werden.

“Zukünftig erfolgende, wertsteigernde Baumaßnahmen müssen nachgemeldet werden, damit die Versicherungsbasis immer aktuell ist”, betont Christian Monke, Bereichsleiter Analyse bei Franke und Bornberg. “Wer den üblichen Leistungsumfang beispielsweise der Wohngebäudeversicherung neben den weitergehenden Elementargefahren ergänzen möchte, kann beispielsweise noch Vandalismus-Schäden mit einschließen oder auch ,unbenannte Gefahren‘.”

Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung empfehlenswert

Immobilienbesitzer, die ihr Haus selbst bauen oder bauen lassen, sollten zusätzlich zur Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung zwei weitere Versicherungen abschließen. Die Bauleistungsversicherung schützt vor unvorhersehbaren Ereignissen während der Bauzeit.

Dazu zählen Hochwasser und Stürme, die Baustoffe zerstören und die Kosten für Handwerker, die die Baustelle wieder aufbauen. Ebenfalls empfehlenswert ist der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Starker Wind könnte Bauteile verwehen und Personen schädigen, die sich in der Nähe der Baustelle aufhalten. Die Standard-Haftpflichtversicherungen zahlt Hausbauten ab 50.000 Euro nicht mehr.

Bau wesentlicher Baustein des Vermögensaufbaus

Grundsätzlich gilt: Der Bau von Häusern und Wohnungen ist für viele Menschen ein wesentlicher Baustein des Vermögensaufbaus und der Altersvorsorge. Sie wollen ihr Kapital sicher anlegen und verzichten dafür manchmal auch auf andere Dinge. Zerstören Stürme und Hochwasser Häuser und Wohnungen, gerät die Lebensplanung völlig durcheinander. (st)

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Bauherrenhaftpflicht

So sichern sich Bauherren richtig ab
So sichern sich Bauherren richtig ab

Wer die Entscheidung trifft, sein Traumhaus selber zu bauen, der sollte sich auch um die richtige Absicherung kümmern. Bauherren haften persönlich – beispielsweise auch für Personenschäden oder Schäden am noch nicht vollendeten Neubau. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Bauherren- und Bauleistungsversicherungen helfen hier.

Viele wissen es nicht, aber: Bauherren tragen die volle Verantwortung für ihre Baustelle. Auch bei Verkehrssicherungspflichten oder Personenschäden lässt sich die Schuld nicht auf den Bauleiter abwälzen. Deshalb ist es wichtig, sich ausreichend abzusichern. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt Personenschäden ab, die trotz ordnungsgemäßer Absicherung der Baustelle auftreten können. Das berichtet das Portal Baufi24.de.

Schäden am Neubau noch während der Bauphase sichert eine Bauleistungsversicherung ab. Dazu gehören zum Beispiel Ereignisse wie Hochwasser oder Sturm. Aber auch Fälle wie unerwartete Eigenschaften des Baugrunds, Konstruktions- und Materialfehler und Fahrlässigkeit sind hier abgedeckt. Die Kosten für die Bauleistungsversicherung betragen ebenfalls circa ein Promille der Baukosten.

Wenn alles geklappt hat und das neue Eigenheim steht, sollte eine Wohngebäudeversicherung die Bauleistungsversicherung ablösen. Sie versichert die Immobilie bei Schäden durch Brand, Rohrbruch, Sturm oder Frost. Weitere Schäden, beispielsweise Überschwemmungen durch Starkregen, können durch eine Elementarschadenversicherung mitversichert werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Risiko in der jeweiligen Region und beginnen bei etwa 200 Euro pro Jahr.

Außerdem sollten besonders Immobilienbesitzer über eine Lebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. So kann das Darlehen auch im Ernstfall weiter bedient werden.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

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