Wie viel kostet die eigene Wohnung pro Monat?

Immobilienkredit steuerlich absetzen: Tipps für Ihre Steuererklärung

Während man in München 33 Jahre lang rund 1.400 Euro zahlen muss, bis die 70-Quadratmeter-Wohnung abbezahlt ist, schafft man es in Leipzig in wesentlich kürzerer Zeit und einer geringeren Monatsrate. Die günstigsten und teuersten Regionen Deutschlands für Wohnungskäufer:

Der niedrige Zins hat die Finanzierungskosten für Wohneigentum in den letzten Jahren gesenkt, gleichzeitig jedoch die Immobilienpreise getrieben. Wo eine eigene Immobilien in Deutschland noch finanzierbar ist, hat das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für den Postbank Wohnatlas untersucht.

Die Studie hat die Immobilienmärkte in 401 kreisfreien Städten und Landkreisen untersucht und herausgefunden, wie hoch die monatliche Belastung beim Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung ist und wie viele Jahre Eigentümer ihren Kredit abzahlen müssen.

Kosten unter 750 Euro pro Monat

Bei einer Tilgungsdauer von 20 Jahren könne man in 186 Städten und Landkreisen eine Wohnung für eine monatliche Belastung unter 500 euro erwerben. Ist man bereit, jeden Monat 750 zurückzuzahlen, könne man die Wohnung in 324 der 401 Regionen in unter 20 Jahren abzahlen.

Die Modellrechnung des HWWI geht von einem Zinssatz von 2,45 Prozent per annum aus, der dem Zinssatz aktueller Finanzierungsangebote am Markt entspricht, und variiert die Anfangstilgungen und damit die Tilgungsdauer. Die monatliche Zahlungsleistung aus Tilgung und Zinszahlung (Annuität) wird dabei für die gesamte Finanzierungsdauer festgeschrieben.

Errechnet wurde die monatliche Zahlungsleistung jeweils für eine 70-Quadratmeter-Wohnung zu regionalen Durchschnittspreisen, für die 20 Prozent Eigenkapital beim Kauf eingebracht wird. Grunderwerbssteuer, Notar und mögliche Umbauten wurden nicht in die Berechnungen einbezogen.

Die teuersten und günstigsten Regionen Deutschlands

Nur in 25 Städten und Kreisen, in sechs Prozent aller untersuchten Regionen, würden bei knapp 20 Jahren Tilgungsdauer mehr als 1.000 Euro monatlich fällig. In Städten wie Nürnberg, Bonn, Hannover oder Dresden bleibe die Rate bei gleicher Tilgungsdauer ebenfalls unterhalb der 1.000 Euro-Schwelle. In den Ruhrgebietsstädten Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, aber auch in Wuppertal und Bielefeld, sei der Kauf bereits mit einer Monatsrate von unter 500 Euro zu finanzieren.

“In diesen Regionen sind Wertsteigerungen bei Immobilien nicht unbedingt zu erwarten. Wer aber dort bereits wohnt und langfristig eine Berufs- und Lebensperspektive hat, für den kann der Wohneigentumserwerb durchaus attraktiv sein. Die eigenen vier Wände bilden einen wesentlichen Baustein für eine gute Alterssicherung”, sagt Henning Göbel, Sprecher des Vorstands der BHW Bausparkasse.

Wer in Kauf nimmt, die Wohnung knapp 33 Jahre abzubezahlen und daher einen Anfangstilgungssatz von nur zwei Prozent vereinbart, könne die monatlichen Ratenzahlungen deutlich drücken: Mehr als 750 Euro monatlich würden deutschlandweit dann nur in 20 Kreisen und Städten fällig, davon fünf Städte mit monatlichen Belastungen von über 1.000 Euro – vorausgesetzt, die Zinsen bleiben über diesen Zeitraum stabil.

Hier geht es besonders schnell

In 327 Regionen können Käufer ihre Wohnung mit einem anfänglichen Tilgungssatz von sechs Prozent und einer Laufzeit von 14 Jahren und einem Monat mit einer monatlichen Belastung von unter 1.000 Euro abzahlen. In 227 Kreisen sie dies sogar für weniger als 750 Euro monatlich möglich. Damit sei der Wohnungskauf auch noch für über 50-Jährige möglich.

“Käufer müssen aber auch ein gewisses Zinsrisiko in ihre Überlegungen mit einbeziehen. Wenn die Zinsen steigen, könnte die Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist höhere monatliche Belastungen nach sich ziehen oder eine Verlängerung der Tilgungsdauer erforderlich machen”, sagt Göbel.

Zinsänderungsrisiko

In der aktuellen Niedrigzinsphase sollten auch so genannte Volltilger-Darlehen in Erwägung gezogen werden. Dabei läuft die Zinsbindung bis alle Schulden komplett getilgt sind. Mit einer langen Zinsbindungsfrist sichere sich der Käufer die momentan günstigen Zinsen und gewinnt Planungssicherheit durch stabile Ratenzahlungen hinzu.

In den Big Seven-Städten würden die Raten hingegen wesentlich höher liegen. Nur in Köln bleiben Käufer bei knapp 20 Jahren Tilgungsdauer mit ihren monatlichen Zahlungen unter der 1.000-Euro-Marke.

Ausnahmestadt München

In Deutschlands teuerster Stadt München reicht selbst eine Streckung der Rückzahlungsdauer auf knapp 33 Jahre nicht. Bei einem anfänglichen Tilgungssatz von zwei Prozent müssen Käufer Belastungen von monatlich 1.410 Euro einplanen – vorausgesetzt, die Zinsen bleiben über diesen Zeitraum stabil.

“Aus den Analysen für den Postbank Wohnatlas wissen wir, dass die Immobilienpreise in den Big Seven voraussichtlich steigen werden. Besonders in begehrten Lagen verspricht ein Investment also auch in Zukunft Wertsteigerungspotenziale. Kaufinteressierte sollten aber unbedingt genau kalkulieren, was bei der Immobilienfinanzierung über die nächsten Jahrzehnte auf sie zukommt”, sagt Göbel. (kl)

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Pflege und Unterhalt: Kinder haften für ihre Eltern

Pflege: Wann müssen Kinder die Pflege ihrer Eltern zahlen?

Wir werden älter und älter. In den kommenden Jahrzehnten wächst die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Alten- und Pflegeheimen dramatisch. Die Kosten für die Pflegeheime sind hoch. Und so benötigen oftmals nun die Eltern die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Welche Rechte und Pflichte hier gelten, zeigt eine Übersicht der Arag.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist so hoch wie nie. Eine Folge: Immer mehr Menschen werden pflegebedürftig. Rund ein Drittel unserer pflegebedürftigen Senioren lebt derzeit in Alten- und Pflegeheimen – Tendenz steigend.

Immer mehr Pflegebedürftige

Die Kosten trägt zunächst die öffentliche Hand, wenn Rente und Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Heimkosten zu decken. Die Sozialämter verlangen allerdings einen Teil der Heimkosten von den unterhaltspflichtigen Kindern zurück. Doch müssen Kinder für die Pflege der Eltern in jedem Fall zahlen?

Ob Kinder tatsächlich Elternunterhalt zahlen müssen, hängt von deren Einkommen und Vermögen ab. Vom bereinigten Nettoeinkommen wird nach der Düsseldorfer Tabelle 2019 ein Selbstbehalt von 1.800 Euro abgezogen.

 Kinder sind generell gesetzlich verpflichtet, für den Unterhalt der Eltern zu sorgen – im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Der erhöhte Selbstbehalt für eine Familie liegt bei 3.240 Euro. Das unterhaltspflichtige Kind und seine Familie können außerdem rund 50 Prozent des über den Selbstbehalt hinausgehenden Einkommens für sich behalten.

Unterhaltsansprüche eigener Kinder haben Vorrang 


Das Vermögen der Kinder muss bis zu einer Schongrenze für den Unterhalt ausgegeben werden. Eine angemessene, selbst genutzte Immobilie gehört aber ebenso zum Schonvermögen der Kinder wie Reserven für Reparaturen, Anschaffungen oder Urlaube.

Eltern müssen ihr Vermögen einsetzen


Bevor die Kinder für Unterhaltszahlungen herangezogen werden, müssen die Eltern im eigenen Pflegefall sämtliche Einkünfte aus gesetzlicher und privater Rente und der Pflegeversicherung, aber auch ihr Vermögen einsetzen.

Das bedeutet, nicht nur die Vermögenserträge, sondern auch der Vermögensstamm selbst wird zur Deckung der Pflegekosten herangezogen. Lediglich einen Schonbetrag als Vermögensreserve von derzeit 5.000 Euro pro Person dürfen sie behalten.

Haben die Eltern Anspruch auf Grundsicherung im Alter, müssen sie sie auch beantragen – diese Einkünfte haben Vorrang vor dem Unterhalt durch die Kinder.

Wie viel müssen Kinder für die Eltern zahlen?


Um zu ermitteln, ob die Kinder Unterhalt für ihre Eltern leisten müssen, werden alle tatsächlich erzielten Einkünfte zusammengerechnet: Bei Arbeitnehmern wird der Durchschnitt von zwölf zusammenhängenden Monaten vor Eintritt des Unterhaltsbedarfs gebildet. Bei Selbstständigen werden die durchschnittlichen Einkünfte der zurückliegenden drei bis fünf Jahre herangezogen.

Vom so ermittelten Nettoeinkommen werden grundsätzlich folgende Kosten abgezogen:

  •  berufsbedingte Aufwendungen (zum Beispiel Fahrtkosten)
  •  Kosten der allgemeinen Krankenvorsorge und krankheitsbedingte Aufwendungen
  •  private Altersvorsorgekosten bis zu fünf Prozent des Bruttoeinkommens plus Zinsen
  •  Darlehensverbindlichkeiten, insbesondere Zins- und Tilgungszahlungen einer Baufinanzierung
  •  Aufwendungen für regelmäßige Besuche des Elternteils

Düsseldorfer Tabelle

Vom so errechneten bereinigten Nettoeinkommen können die Kinder nach Maßgabe der sogenannten Düsseldorfer Tabelle ihren Selbstbehalt abziehen. Dem Unterhaltspflichtigen steht seit dem 1. Januar 2015 ein Selbstbehalt von 1.800 Euro und für den Ehepartner von 1.440 Euro pro Monat zu.

Der Familienselbstbehalt beläuft sich damit derzeit monatlich auf 3.240 Euro. Wer ohne Trauschein mit seinem Partner zusammenlebt, kann den erhöhten Familienselbstbehalt laut Arag-Rechtsexperten nicht für sich beanspruchen.

Von dem über den Selbstbehalt hinausgehenden Einkommen verbleibt zusätzlich rund die Hälfte beim Unterhaltspflichtigen. Freibeträge für eigene Kinder mindern die Restsumme weiter.

Auch ungeliebte Eltern werden unterstützt

Die Sorge, große Anteile des Einkommens oder sogar sein angespartes Vermögen für die Eltern in finanzieller Schieflage opfern zu müssen, ist weit verbreitet. Kein Wunder, dass ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 12. Februar 2014 für Empörung sorgte.

Kinder müssen demnach sogar dann Unterhalt für ihre Eltern zahlen, wenn die jahrzehntelang keinen Kontakt zu ihren Kindern wünschten – und somit anscheinend keine Verantwortung für ihren Nachwuchs übernehmen wollten.

In dem verhandelten Fall ging es um Pflegekosten für einen Mann, der von sich aus den Kontakt zum Sohn vor langer Zeit abgebrochen hatte, aber seinen Pflegeheimplatz nicht von seiner Rente bestreiten konnte (BGH, Az.: XII ZB 607/12). (dr)

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Frost: Welche Versicherung zahlt bei Rohrbruch?

Wasserschaden in der Wohnung: Was Sie tun müssen und wer zahlt

Wenn das Thermometer unter Null fällt, ist das traute Heim schnell von Wasserrohrbrüchen gefährdet. Gefriert das Wasser in den Leitungen, drohen Schäden am Haus und in der Wohnung – und diese sind obendrein nicht immer von Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgedeckt.

“Durch akute Frosteinwirkung können Rohrbrüche entstehen. Aber auch eine schleichende Zersetzung des Materials möglich”, erklärt Expertin Christine Gilles von der R+V Versicherung.

Das Tückische dabei: Oft werde der Schaden nicht sofort bemerkt – und dann können die Folgen schwerwiegend sein. Daher sei es umso wichtiger vorzubeugen.

“Im Winter sollten Verbraucher die Heizung nie komplett abstellen, auch nicht in wenig genutzten Nebenräumen”, rät Christine Gilles.

Worauf müssen Versicherte achten?

Feuchte Wände, fleckige Teppichböden, beschädigte Möbel: Kommt es zu einem Wasserschaden, übernehmen in der Regel Hausrat- und Wohngebäudeversicherung die entstandenen Kosten.

“Für sie ist es ein Versicherungsfall, wenn Leitungswasser bestimmungswidrig austritt, wie es bei einem Rohrbruch der Fall ist”, erklärt Christine Gilles. Allerdings müssen die Versicherten einige Punkte beachten.

Dazu gehört zum Beispiel, dass sie ein defektes Rohr absperren, um größere Schäden zu vermeiden. “Außerdem prüft die Versicherung, ob die Räume beheizt oder die Leitungen entleert und abgesperrt waren.”

Wenn der Versicherungsschutz greift, übernimmt die Hausratversicherung beispielsweise Schäden an Möbeln, Elektrogeräten und Kleidung.

Für Schäden am Gebäude selbst ist die Wohngebäudeversicherung zuständig. “Das sind auch Frost- und Bruchschäden an Leitungen in Außenwänden, im Heizungskeller und oft auch außerhalb des Hauses”, sagt R+V-Expertin Gilles.

Vier Tipps für die kalte Jahreszeit:

  • Bei möglicherweise undichten Leitungen den Wasserzähler überprüfen: Läuft dieser trotz geschlossener Wasserhähne, tritt irgendwo Wasser aus.
  • Heizkörper bei kalten Außentemperaturen nie ganz abdrehen, sondern mindestens auf Frostschutzstellung drehen. Diese wird häufig durch ein Schneeflocken-Symbol gekennzeichnet. Das gilt besonders auch während einer längeren Abwesenheit.
  • Selten genutzte Räume wie Dachböden, Keller- und Abstellräume dennoch regelmäßig heizen.
  • Wasserentnahmestellen im Freien, etwa im Garten, vor der Frostperiode entleeren und absperren.

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Sparen für Kinder: So geht’s am besten

Geldanlage: Wie Eltern und Großeltern für Kinder sparen können

Wie können Eltern und Großeltern am besten für ihre Kinder und Enkel vorsorgen, mit Fondssparplänen, Festgeld, speziellen Versicherungen oder Sparkonten? Stiftung Warentest erklärt die wichtigsten Regeln und hat einen eindeutigen Favoriten sowie eine Warnung.

Wer seinen Kindern zum 18. Geburtstag ein finanzielles Polster für den Start in mehr Selbstständigkeit schenken will, muss einige Regeln beachten. Am einfachsten ist es, auf den Namen es Kindes anzulegen. Natürlich können Eltern unter eigenem Namen ein Konto oder Depot eröffnen, doch das hat mehrere Nachteile.

Erstens muss das Konto oder Depot später überschrieben werden. Zweitens werden Steuerfreibeträge später überschritten, wenn das Kapital auf mehrere Köpfe verteilt wird. Und drittens sinkt die Gefahr, dass das Geld der Kinder doch für eigene Zwecke verwendet wird oder es bei einer Trennung der Eltern zu Schwierigkeiten kommt.

Lieber keine Versicherung

Vor Versicherungsprodukten wie Kinderschutzbriefen oder einer Ausbildungsversicherung warnt die Stiftung Warentest: “Um es gleich vorweg zu nehmen: Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern sollen oder Kinder­schutz­briefe, die gegen allerlei Risiken wie Unfall, Krankheit oder Schul­unfähigkeit schützen sollen, taugen nicht zum Sparen für Kinder. Sie sind unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und oft ohne jede Rendite.”

Geeignet seien Giro- oder Sparkonten, Einmalanlagen oder ETF-Sparpläne. Laufen diese auf den Namen des Kindes, dürfen Eltern das Geld bis zur Volljährigkeit ihres Nachwuchses nur verwalten, aber nicht abheben. Auszahlungspläne verhindern, dass die Kinder ihr Erspartes zu schnell verbrauchen, müssen aber nicht vereinbart werden.

Lieber Konto oder Sparplan?

Sollten nur kleinere, unregelmäßig eingehende Beträge wie Geldgeschenke von Verwandten gespart werden, bieten sich laut Stiftung Warentest Spar- oder Girokonten an. Kinderkonten könnten nicht überzogen werden. Zudem dürften Banken nur für Extras Gebühren verlangen, nicht aber für die Kontoführung. Beträge über der Höchstanlagesumme blieben aber unverzinst.

“Für alle, die über viele Jahre ein kleines Vermögen für den Nach­wuchs aufbauen wollen und etwas Risiko nicht scheuen, sind börsen­gehandelte Indexfonds (ETF) ideal. Sie sind sogar für Börsenmuffel geeignet, da sie kaum Arbeit machen”, schreibt Stiftung Warentest.

Vorteile von ETF-Sparplänen für Kinder

Geeignet seien beispielsweise thesaurierende Sparpläne auf den Weltindex MSCI World, die es schon für Anlagesummen ab 25 Euro monatlich gebe. Sie seien günstig und könnten jederzeit verkauft werden.

Zudem sei das Kapital über die globalen Aktienmärkte gestreut. Hinzu komme der Zinseszinseffekt, und dass sich zwischenzeitliche Schwankungen durch den langen Anlagehorizont besser vertragen ließen. Die höheren Renditechancen bedeuteten aber auch höhere Risiken.

Welche Anbieter die besten Konditionen für Kinderkonten oder -depots bieten, hat die Stiftung Warentest hier veröffentlicht. (kl)

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LBS West: Immobilien sind der Wachstumstreiber

Die LBS ist als Bausparkasse der Sparkassen die Nummer eins der Bausparkassen in Deutschland.

Bausparkasse wurde vor 90 Jahren gegründet

Münster (LBS). Mit Rückenwind startet die LBS West ins Jubiläumsjahr – die Bausparkasse wurde vor 90 Jahren gegründet. „Gute Ideen veralten nicht“, sagt LBS-Chef Jörg Münning und verweist auf den Grundgedanken des Bausparens: gemeinsam weitgehend unabhängig von den Kapitalmarktrisiken für das Ziel der eigenen vier Wände zu sparen. Und so schlossen im vergangenen Jahr über 154.000 Kunden Bausparverträge mit einem Volumen von 7,5 Mrd. Euro ab (+ 7,1 %). Insgesamt investierten LBS-Kunden 2018 in NRW rund 3,2 Mrd. Euro (+ 10 %) in den Neubau und Kauf von Wohnungen sowie in deren Umschuldung und Modernisierung.

Zentraler Wachstumstreiber der Unternehmensentwicklung ist mehr denn je die Immobilie. Die LBS Immobilien NordWest konnte zusammen mit den Sparkassen allein in Nordrhein-Westfalen über 10.000 Objekte im Wert von 2,4 Mrd. Euro (+ 10 %) vermitteln – das beste Vertriebsergebnis seit Gründung der Gesellschaft. „Daraus ergeben sich mindestens 100.000 Kontakte mit Interessenten für Wohnimmobilien, die wir auch dann für eine Finanzierung im Sparkassenverbund gewinnen wollen, wenn sie sich für ein anderes Objekt entscheiden“, erläutert Münning die Strategie seines Hauses.

Zum wichtigen Standbein entwickelt sich zudem die erst gut ein Jahr junge Tochtergesellschaft Forum Direktfinanz GmbH. Die Online-Plattform versorgt freie Vermittler mit Immobilienfinanzierungen. Die rund 350 vertraglich angebundenen Vermittler haben zusammen mit den über 500 LBS-Finanzierungsberatern bereits Finanzierungen in Höhe von 1 Mrd. Euro beantragt. Ein Baufinanzierungsvolumen von 330 Mio. Euro wurde – zumeist an Sparkassen – vermittelt.

Wohn-Riester: Das müssen Sie wissen

Wohn-Riester: So kommen Sie günstiger in Ihr Eigenheim

Bauherren und Käufer von selbstgenutztem Wohneigentum können sich bei einer Wohn-Riester geförderten Finanzierung oft Vorteile von mehreren Zehntausend Euro sichern. Dennoch lassen immer noch viele die staatliche Unterstützung ungenutzt. Oft aus purer Unwissenheit. Laut aktueller LBS-Riester-Umfrage haben sich mehr als 60 Prozent der Menschen noch nicht mit der Riester-Förderung beschäftigt, mehr als 40 Prozent wissen nicht, ob sie förderberechtigt sind.

Wie gut kennen Sie sich mit der Riester-Förderung aus? Welche Vorteile die Riester-Förderung mit sich bringt, zeigen die nachfolgenden Fragen und Antworten der LBS.

Was wird durch Wohn-Riester gefördert?

Ein Eigenheim schafft finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit im Alter. Deshalb unterstützt der Staat mit Wohn-Riester den Kauf, Bau oder barrierereduzierenden Umbau einer selbstgenutzten Immobilie.

Wer profitiert von der Riester-Förderung?

Förderberechtigt sind u. a. alle rentenversicherungspflichtigen Berufstätigen. Wohn-Riester ist vor allem für Geringverdiener und kinderreiche Familien interessant. Dies gilt besonders für Familien mit Kindern, die nach dem 31.12.2007 geboren sind. Hier beträgt die jährliche Zulage pro Kind 300 Euro. Für eine vierköpfige Familie kann die Förderung bis zu 50.000 Euro Finanzierungsvorteil bedeuten.

Ist die Förderung an Einkommensgrenzen gebunden?

Die Wohn-Riester-Förderung ist nicht an Einkommensgrenzen gebunden. Wer vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens (max. 2.100 Euro) abzüglich der Zulagen, aber mindestens 60 Euro pro Jahr, in einen Wohn-Riester-Vertrag einzahlt, erhält die staatliche Förderung.

Kann man Wohn-Riester auch nutzen, wenn man schon eine laufende Finanzierung hat?

Ja, Immobilienbesitzer können alle Kredite, mit denen sie ihr Eigenheim gekauft oder gebaut haben, mit Wohn-Riester umschulden. Das ist übrigens unabhängig davon, wann sie den Kredit aufgenommen haben.

Was ist, wenn ich mein Riester-finanziertes Eigenheim verkaufen will?

Nach einem Auszug haben Sie rund fünf Jahre Zeit, Ihre Riester-geförderten Beträge in eine neue selbstgenutzte Immobilie zu investieren. Wenn Sie die Beträge lieber in einen neuen Riester-Vertrag investieren möchten, habe Sie dazu rund ein Jahr lang Zeit.

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Jugendgirokonten: Meist kostenlos – aber nicht alles inklusive

Vergleichen zahlt sich aus: Die besten Jugendkonten

Jugendkonto, Schülerkonto, Jugendgirokonto, Taschengeldkonto – egal wie Banken das Konto nennen, dahinter steht ein Girokonto für junge Leute. Das Konto ist meist kostenlos, das heißt es fällt keine monatliche Grundgebühr an und auch die Karte zum Konto ist gratis. Finanztest hat für die aktuelle Februar-Ausgabe bei 132 Banken und Sparkassen ermittelt, ob und zu welchen Bedingungen sie Jugendkonten anbieten.

„Die Jugendkonten unterscheiden sich vor allem darin, ab welchem Alter das Konto eröffnet werden kann und wie lange es die günstigen Konditionen gibt“, so Kerstin Backofen von Finanztest. Für manche Banken ist aber nicht nur das Alter, sondern auch der Status der jungen Leute als Schüler, Studierende oder Azubis eine Bedingung. Unterschiede gibt es auch bei der Kreditkarte.

Eine Kreditkarte zum Girokonto ist für Auslandsreisen sinnvoll. Es gibt sie als Prepaid-Karte für Minderjährige. Dann können Eltern Geld auf die Karte laden und das Guthaben aufstocken, wenn es nicht reicht. Eine normale Kreditkarte gibt es nur für Volljährige. Bei beiden Kreditkartenarten sind die Konditionen sehr unterschiedlich – von kostenfrei bis 42 Euro im Jahr. Außerdem bieten manche Karten die Möglichkeit, im Ausland kostenlos Bargeld am Automaten zu ziehen.

Finanztest-Expertin Backofen empfiehlt, auch darauf zu achten, dass die Bank genügend Automaten fürs kostenlose Geldabheben bietet oder zumindest ein Automat in Wohnortnähe ist. Denn wer Bargeld an einem Automaten zieht, der nicht zur eigenen Bank oder zum Bankenverbund gehört, muss dafür bezahlen. Das können bis zu 5 Euro pro Abhebung sein.

Was Überweisungen kosten, ab welchem Mindestalter Onlinebanking für die Jugendlichen möglich ist, mit welcher Karte die Jugendlichen im Ausland in Euro oder in Fremdwährung kostenfrei Geld abheben können, wie hoch die Kosten für die Kreditkarte sind – das zeigt der Test Jugendgirokonten. Er findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/jugendkonten abrufbar.

Für Anleger der Öko-Vertriebsfirma UDI sieht es nicht gut aus

Ökologische Geldanlagen in Erneuerbare Energien und mehr - UDI

Einige Anleger, die in Angebote der Öko-Vertriebsgesellschaft UDI investiert haben, müssen um ihr Geld bangen. Wie Finanztest berichtet, liegen Zinszahlungen bei acht Angeboten, die Gesellschaften der UDI-Gruppe aufgelegt haben, unter Plan. Die Rückzahlung stockt bei zwei Angeboten, die UDI vermittelt hat. „Es sieht nicht gut aus“, heißt es in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift.

UDI ist ein großer, bankenunabhängiger Direktvertrieb für ökologische Geldanlagen mit rund 17 500 Anlegern. Seit 1998 hat UDI eine halbe Milliarde Euro vor allem für 383 Windkraftanlagen, 46 Biogasanlagen und 90 Solarprojekte eingeworben, unter anderem über Nachrangdarlehen mit dem missverständlichen Namensteil „Festzins“. Läuft das Geschäft nicht wie geplant, können sich Zinsen und Rückzahlungen verzögern oder sogar ganz ausfallen.

Finanztest weist nun darauf hin, dass die Gesellschaften der Nachrangdarlehen UDI Energie Festzins II bis VII sowie zwei ähnlich riskante UDI-Genussrechte seit 2016 deutlich niedrigere Zinsen als geplant zahlen. In den Jahresabschlüssen 2017 der Gesellschaften, die die sechs Nachrangdarlehen aufgelegt haben, werden zudem nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile ausgewiesen. Auch bei den Te-Management-Gesellschaften, ebenfalls vermittelt durch die UDI, stocken die Geschäfte. Anleger bekamen in einem Fall ihr Geld verspätet zurück, in zwei weiteren Fällen warten sie trotz Fälligkeit noch darauf.

Aktuell bietet die UDI Energie Festzins ein Nachrangdarlehen mit Zinsen ab 4 Prozent pro Jahr an. Wegen der hohen Risiken hat die Stiftung Warentest das Angebot auf ihre Warnliste Geldanlage gesetzt. Seine konkreten Projekte sind nicht bekannt, mehrere andere Angebote zahlen Zinsen unter Plan.

Der Artikel Ökologische Geldanlagen findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/udi-warnung abrufbar.

Aktuelle Umfrage: So steht es um die Zahngesundheit der Deutschen

Zahngesundheit von Kindern in Deutschland ist Weltspitze
  • Einstellungen und Verhaltensweisen der Deutschen in puncto Zahngesundheit – von der Putzroutine bis zur Vorsorge – untersucht die aktuelle forsa-Umfrage „Meinungen zur Zahngesundheit“ (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Laut forsa-Umfrage putzen drei von vier Deutschen (74 Prozent) ihre Zähne durchschnittlich zweimal am Tag, 6 Prozent tun dies sogar häufiger.
  • Mit dem Aussehen seiner Zähne unzufrieden ist jeder fünfte Deutsche (19 Prozent).

Der erste Eindruck zählt: Anziehend wirkt dabei auch ein strahlendes Lächeln mit makellosen Zähnen. Ein Drittel aller Deutschen (34 Prozent) achtet beim ersten Treffen zuallererst auf schöne Zähne. Das ergab die repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen zur Zahngesundheit“ im Auftrag von CosmosDirekt. Der Direktversicherer der Generali in Deutschland, der für seine Kunden erstmals eine Zahnzusatzpolice ins Leistungsportfolio aufgenommen hat, ließ im Oktober 1.003 Bundesbürger ab 18 Jahren zu Themen rund um die Zahngesundheit und private Zahnvorsorge befragen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Gesundheitsbewusste Zahnpflege für ein strahlendes Lächeln

Einmal, zweimal oder doch lieber dreimal täglich? Die Deutschen sind sich bei der Mundhygiene weitgehend einig: Für drei von vier Bundesbürgern (74 Prozent) ist zweimal täglich Zähneputzen der Standard. 6 Prozent greifen sogar häufiger zur Zahnbürste. Frauen sind laut Umfrage etwas sorgsamer als Männer. Während die Damenwelt zu 88 Prozent zweimal und häufiger pro Tag Zähne putzt, sind es bei den Herren 72 Prozent, die mindestens zweimal täglich ihre Zähne putzen. Regelmäßiges Zähneputzen kann Karies und Parodontitis zwar verzögern, aber nicht unbedingt dauerhaft verhindern. Entsprechend hatten bereits 71 Prozent der Deutschen ein Loch im Zahn, jeder Vierte (25 Prozent) hat auch schon mindestens einen Zahn verloren.

Schmerz lass nach! Auf die richtige Vorsorge kommt es an

Jeden Tag vorbildlich Zähne geputzt und dennoch Grund zur Unzufriedenheit? Die forsa-Umfrage ergab: Fast jeder sechste Deutsche (12 Prozent) ist mit dem Aussehen der eigenen Zähne sehr zufrieden, 68 Prozent sind zufrieden. Dagegen ist fast jeder fünfte Befragte (19 Prozent) weniger oder gar nicht zufrieden mit der eigenen Zahnoptik. Dabei sind die Zahnprobleme vielfältig: Knapp der Hälfte aller Befragten ist zum Beispiel schon einmal ein Stück vom Zahn abgebrochen (47 Prozent), über ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hat einen oder mehrere Zähne, die nicht gerade stehen. Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, rät, sich schon frühzeitig abzusichern, um unerfreuliche Zusatzkosten zu vermeiden: „Der Besuch beim Zahnarzt kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, die die gesetzlichen Krankenkassen selbst bei Standardbehandlungen nur teilweise übernehmen. Eine private Zahnzusatzversicherung ist für jeden gesetzlich Krankenversicherten sinnvoll, der bei hohen Zahnarztkosten selbst wenig zahlen will.“ Dabei lohnt sich der frühzeitige Abschluss einer Zahnzusatzversicherung bevor größere Schäden entstehen, da die Beiträge in jungen Jahren geringer sind und auch im Zeitverlauf günstiger bleiben.

(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Meinungen zur Zahngesundheit“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.003 Personen ab 18 Jahren befragt.

www.cosmosdirekt.de/pressemitteilung-zahngesundheit

Kritik an Verbraucherzentralen „Verbraucher bemerken Beratungsfehler oft nicht“

Haftung des Versicherers für Beratungsfehler von Versicherungsmaklern

Verbraucherzentralen sind nicht dazu verpflichtet, ihre Sachkunde gegenüber staatlichen Stellen nachzuweisen – Versicherungsvermittler hingegen schon. Auch bei der Haftung im Falle einer Falschberatung gibt es Unterschiede zwischen Verbraucherschützern und Vermittlern. Die Empörung über diese Ungleichbehandlung ist groß.

Die Verbraucherzentrale (VZ) Niedersachsen ordnete Tarife zur Berufsunfähigkeitsversicherung nach dem Nettobeitrag – dabei sind diese nicht garantiert, so dass die Zahlungen im schlechtesten Fall bis zum Bruttobeitrag ansteigen können. Ein anderer Fall: Michael Herte von der VZ Schleswig-Holstein empfahl Auszubildenden und Studenten, zunächst auf eine BU zu verzichten – zum Entsetzen vieler Vermittler (wir berichteten).

Versicherungsprofis stören sich schon lange an den unterschiedlichen rechtlichen Auflagen, was Weiterbildung und Beratungshaftung anbelangt: Während Versicherungsvermittler ihre Sachkunde gegenüber der Industrie- und Handelskammer (IHK) nachweisen müssen, gilt das für die staatlich geförderten Verbraucherschützer nicht. Eine Zulassung sei nicht nötig, weil die VZ keine Gewinnerzielungsabsicht hätten, berichtet das Handelsblatt in einem aktuellen Beitrag.

„Diese wird nur anzunehmen sein, wenn sie mit den eingenommenen Gebühren dauerhaft Überschüsse erzielen wollen“, erklärte Christina Schröder, Leiterin Wettbewerbsrecht und Versicherungswirtschaft bei der IHK Wiesbaden, gegenüber der Zeitung. „Stattdessen fallen die Verbraucherzentralen unter das Rechtsdienstleistungsgesetz und dürfen ohne Zulassung außergerichtlich beraten“, wie auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) dem Bericht zufolge bestätigte.

Außerdem beklagen Vermittler, dass Verbraucherschützer für Fehler nicht hafteten – im Gegensatz zu ihnen selbst. Zugelassene Vermittler und Berater müssen eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung besitzen. Laut VZBV schließen allerdings auch die Verbraucherschützer mit dem Kunden einen Beratungsvertrag. Damit bestehe „für den Kunden ein Schadensersatzanspruch bei Pflichtverletzungen, zu denen auch Beratungsfehler gehören“, so der VZBV.

„Natürlich haften wir für unsere Beratungen!“

Dieser Meinung ist auch Stephanie Heise von der Verbraucherzentrale NRW – in einer Replik auf einem Meinungsbeitrag von Joachim Haid von der „Initiative pro Riester“ schrieb sie im September 2018 erbost: „Hallo, natürlich haften wir für unsere Beratungen! Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verfügt dafür über eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung.“ Diese gelte auch für das Beratungsangebot zu Versicherungen, so Heise. Die Deckungssumme betrage 500.000 Euro je Versicherungsfall, erklärte sie auf Anfrage von Pfefferminzia.

Ein Hinweis zur Vermögensschadenshaftpflichtversicherung findet sich auch im Impressum der Verbraucherzentrale NRW.

In der Praxis fielen falsche Ratschläge selten auf, berichtet das Handelsblatt weiter. „Verbraucher bemerken Beratungsfehler oft nicht“, zitiert das Blatt Norman Wirth, Anwalt für Versicherungsrecht in Berlin. Gerade weil die Verbraucherzentralen Missstände im Markt anprangerten, sollten sie selbst Vorbild sein, meint Wirth.

Keine Haftung für Aussagen in Talkshows und Interviews

Für Aussagen in Talkshows und Interviews greife sowieso keine Haftung – so ist vielen Vermittlern noch der denkwürdige Auftritt von Hermann-Josef Tenhagen bei Stern TV in Erinnerung. Darin stießen einige Empfehlungen des Chefredakteurs des als allgemeinnützig eingestuften Verbraucherportals Finanztip auf Kritik (wir berichteten).

Der Potsdamer Versicherungsmakler Frank Dietrich richtete 2017 eine Petition ein, mit der er mehr Qualifikation für die Verbraucherschützer forderte. Diese sei jedoch vom zuständigen Bundestagsausschuss abgelehnt mit Verweis auf das Aus- und Fortbildungsprogramm des VZBV abgelehnt worden, so das Handelsblatt. Die Teilnahme an regelmäßigen Schulungen sei für VZ-Mitarbeiter verpflichtend. „Dieses über Jahre bewährte System sichert eine effektive und qualitätsorientierte Beratungsstruktur“, zitiert das Handelsblatt aus dem Ablehnungsbeschluss.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Das machen die Deutschen bei der Geldanlage falsch

Richtig teure Fehler: Die zehn größten Fehler bei der Geldanlage

Nur jeder dritte Deutsche hat im über zehn Jahre dauernden Niedrigzinsumfeld sein Sparverhalten geändert. Nach wie vor legen die meisten ihr Geld lieber auf Sparbüchern zurück. Dazu passt jedoch nicht die Erwartung an die Rendite. Denn 2 Prozent sollen es mindestens sein. Das hat nun eine Befragung des Flossbach von Storch Research Institutes von 10.000 Menschen zum Sparverhalten hervorgebracht.

Sieben von zehn Deutschen wollen die Rücklage auf ihrem Bankkonto für anstehende Ausgaben nutzen. Doch häufig wird das Geld jahrelang nicht genutzt. Auch angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase hat sich das Verhalten nicht geändert. So einige Ergebnisse einer Umfrage des Flossbach von Storch Research Institutes zum Sparverhalten der Deutschen. 10.000 Bundesbürger wurden dafür befragt.

Nur jeder dritte Deutsche habe sein Sparverhalten wegen der niedrigen Zinsen geändert. Männer eher als Frauen. Gutverdiener sind flexibler als Geringverdiener und mit dem Bildungsgrad erhöht sich die Lernkurve.

„Mehr als zehn Jahre dauert das historische Zinstief in Europa – und die Deutschen investieren nach wie vor einen Großteil des Geldes in nominale Zinsanlagen“, sagt Thomas Mayer, Gründer des Flossbach von Storch Research Institutes. „Der deutsche Geldanleger hat nicht nur ein Umsetzungsproblem, sondern vor allem ein Erkenntnisproblem“, so Mayer.

Mehrheit investiert in niedrigverzinste Nominalwerte

Denn wie die Umfrage hervorbrachte, entscheiden sich selbst bei einem langfristigen Sparplan nur 23 Prozent der Deutschen für Aktien und Aktienfonds. 60 Prozent investieren eher in niedrigverzinste Nominalwerte. Das Risiko der Kursschwankungen, die Volatilität, sei ein Grund.

Andererseits soll die Anlage aber mehr als 2 Prozent Rendite einbringen. Das erwarten 75 Prozent der Befragten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen habe jedoch Ende 2018 bei rund 0,5 Prozent gelegen; bei Tages- oder Festgeldern sei es kaum mehr. Zudem habe der Aufbau der privaten Altersvorsorge für die Deutschen der Altersgruppe zwischen 50 und 59 die höchste Priorität und das sei viel zu spät für den Vermögensaufbau.

„Die Ergebnisse sind auch deswegen so alarmierend, weil vor allem diejenigen Anleger renditeschwache Anlageklassen bevorzugen, die eigentlich auf die Erträge aus ihren Ersparnissen angewiesen wären“, sagt Mayer.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Auswertung des GDV: Krebs führt immer seltener zu einer Berufsunfähigkeit

Aktualisiert: Berufsunfähigkeit Ursachen. Statistik und Leistungsfälle

Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit sind Nervenkrankheiten. Das zeigen aktuelle Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Krebs als Auslöser wird dagegen immer seltener.

2016 war die Hauptursache für Berufsunfähigkeit, wie schon im Jahr zuvor, Probleme mit den Nerven. Im Vergleich zu 2015 haben solche Krankheiten um einen Prozentpunkt zugenommen – von 31 Prozent auf 32 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands GDV unter Mitgliedsunternehmen, die für rund 80 Prozent des Marktes für Policen zum Schutz gegen Berufsunfähigkeit stehen.

An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats mit 24 Prozent. Auch hier ist im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme um 2 Prozentpunkte festzustellen. Die Ursache Krebs folgt erst auf dem dritten Rang mit 15 Prozent. 2015 waren es noch 17 Prozent. Damit sind Krebserkrankungen als Grund für Invalidität rückläufig. Mit 9 Prozent machen Unfälle den vierten Platz – unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Risikogruppe für Krankheitsursachen sind vor allem ältere Menschen. Das gilt laut GDV besonders für Herzkrankheiten. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist über 50 Jahre alt. Nervenkrankheiten treten dagegen auch schon stärker bei Versicherten unter 40 auf.

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Kfz-Versicherung: Kündigungsfrist bei versteckter Beitragserhöhung

Wissenswertes zum Sonderkündigungsrecht bei Kfz-Versicherungen

Erhöht der Kfz-Versicherer den Beitrag, kann der Versicherungsnehmer von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Auch nach dem offiziellen Wechselstichtag am Freitag, 30. November, können Kfz-Versicherungen gekündigt werden – nämlich wenn der Beitrag steigt, ohne dass ein Verschulden des Versicherungsnehmers vorliegt.

Eine Kfz-Versicherung kann über den Wechselstichtag 30. November hinaus gewechselt werden, wenn der Versicherer den Beitrag des Kunden ohne Schaden erhöht. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt auch bei versteckten Beitragserhöhungen, also wenn der Kfz-Jahresbeitrag nicht in der Höhe sinkt, die der Versicherungsnehmer etwa durch eine verbesserte Schadenfreiheitsklasse bekommen müsste.

„Verbraucher können ihre Police immer dann kündigen, wenn der Versicherungsbeitrag ohne eigenes Verschulden steigt”, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherung bei  Check24. Einige Versicherungsunternehmen würden die Beitragserhöhung erst kurz vor oder sogar erst nach dem medial umworbenen Wechselstichtag mitteilen, um die Zeit für Kündigungen vermeintlich zu verkürzen.

Nach einer Beitragserhöhung haben Kunden – unabhängig vom Wechselstichtag – das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Diese muss innerhalb eines Monats nach Erhalt der Beitragsrechnung schriftlich beim Versicherer eingehen.

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Warum die Deutschen ihre Kfz-Versicherung wechseln – und nicht nur die

Kfz-Versicherung kündigen - So wechseln Sie Ihre Autoversicherung

Die Deutschen, ihre Autos und ihre Versicherungen: Das sind innige Liebesbeziehungen. Im Auftrag des zur Ergo gehörenden Digitalversicherers Nexible befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey über 2000 Personen zu ihrem Wechselverhalten bei Versicherungstarifen, ihrer Einstellung zur Digitalisierung und den Folgen für die Mobilität.

Deutschland hält am eigenen Pkw fest: Rund zwei Drittel (65,8 Prozent) der Befragten geben an, für Strecken über 250 Kilometer am häufigsten mit dem Auto zu fahren, fast 55 Prozent greifen darauf auch für die Fortbewegung innerhalb ihres Wohnortes zurück. Insgesamt äußern fast zwei Drittel der Befragten, dass sie in ihrem Alltag stark auf einen eigenen Pkw angewiesen seien.

Pkw bleibt Verkehrsmittel Nummer eins

Geht es um die Mobilität, wird deutlich, dass sich auch hier die digitale Transformation bemerkbar macht: Als eindeutig positiv bewerten die Befragten mit über 80 Prozent die Vereinfachung der Fortbewegung durch digitale Tools zur Navigation.

Über 40 Prozent der Deutschen würden mindestens eine ihrer abgeschlossenen Versicherungen wechseln, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Die höchste Wechselbereitschaft ist bei der Kfz-Versicherung aufzuweisen – vor allem in dicht besiedelten Gebieten sowie in Haushalten mit Kindern.

Die Deutschen zeigen sich wechselfreudig

Erst danach folgen Kranken-, Haftpflicht-, Lebens- oder Hausratversicherung. Zu den meistgenannten Gründen für einen Wechsel werden günstige Tarife (30 Prozent), bessere Leistungen (30 Prozent) sowie Ärger mit der alten Versicherung (24,7 Prozent) angegeben.

Besonders bei den 18-29-Jährigen wählen sogar 50 Prozent bessere Leistungen als höchste Priorität, während in der Altersgruppe von 30-39 Jahren eindeutig der günstige Preis im Vordergrund steht.

Im Bereich der Abwicklung von Versicherungen ist eine zunehmende Bereitschaft, auf digitale Tools umzusteigen, erkennbar: So würden es über 46 Prozent der Deutschen begrüßen, wenn ihre Versicherung persönliche Daten überwiegend digital verwaltet.

Günstig, schnell, digital

Rund ein Viertel zeigten sich bei dieser Frage noch unentschlossen. Auch einer digitalen Kundenbetreuung zeigten sich die Befragten aufgeschlossen gegenüber und nannten die ständige Verfügbarkeit (37,3 Prozent), keine unnötige Bürokratie (17,9 Prozent) und fehlende Wartezeit (14,7 Prozent) als größte Vorteile. (dr)

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Makler ohne Makel – So erkennen Sie einen seriösen Vermittler

Mieten, kaufen, wohnen: So finden Sie einen seriösen Makler

Schwarze Schafe in der Immobilienvermittlung? Der Begriff des Immobilienmaklers ist in Deutschland nicht geschützt. Somit kann im Prinzip jeder – auch ohne entsprechende Qualifikation – dem Job nachgehen. Woran erkennt man also einen seriösen Immobilienmakler und welche Rechte und Pflichten hat er?

Roland-Rechtsschutz-Partneranwältin Hendrickje Mundt von der Kanzlei Raudszus & Partner, Plön, weiß, was die Vermittler dürfen und was nicht.

Was ist in der Vermietung erlaubt? 

Massenbesichtigung: Kann ich mich dagegen wehren? 
Wenn fünf, zehn oder zwanzig Menschen durch eine kleine Wohnung laufen, ist das nicht nur für die Interessenten, sondern auch für den bisherigen Mieter oft eine Zumutung.

Doch habe ich als Mieter überhaupt ein Mitspracherecht, wenn der Vermieter oder der Makler eine sogenannte Massenbesichtigung durchführen will? Rechtsanwältin Hendrickje Mundt kann Mieter beruhigen: „Als aktueller Mieter einer Wohnung kann man auf einer Einzelbesichtigung mit Mietinteressenten bestehen – zum Beispiel, um Diebstahl vorzubeugen.“

Auch sonst ist der Vermieter oder der Makler dazu verpflichtet, auf die Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen, beispielsweise auf die Arbeitszeiten oder Arzttermine. Aber: In vielen Fällen ist es nützlich, sich als Mieter kooperativ zu zeigen. Denn je schneller ein neuer Mieter gefunden wird, desto schneller kann man ausziehen und spart sich unter Umständen sogar eine doppelte Mietzahlung.

Schufa, Einkommen, Haustiere: Was muss ich bei der ersten Anfrage angeben?


Zahlreiche Online-Portale vereinfachen die Wohnungssuche erheblich: einfach nach bestimmten Kriterien filtern, Wohnung aussuchen und Anfrage senden. „Grundsätzlich müssen Mietinteressenten nur die Daten angeben, die für den Abschluss oder die Erfüllung des Mietvertrags erforderlich sind.

Dazu gehören zum Beispiel die Einkommensverhältnisse und die Anzahl der einziehenden Personen“, weiß die Rechtsexpertin. Doch häufig verlangen Makler zusätzliche Angaben. „Unzulässig sind beispielsweise Fragen nach der Religion, der Familienplanung oder nach der Mitgliedschaft im Mieterverein.“

Provision: Wer zahlt die Maklercourtage bei einer Vermietung?


„Seit der Einführung des sogenannten Bestellerprinzips ist ganz klar geregelt, wer den Makler bezahlen muss: nämlich der, der ihn auch beauftragt hat“, sagt Rechtsanwältin Hendrickje Mundt. Das ist in der Regel der Vermieter. „Der Immobilienmakler hat die Provision dann verdient, wenn die Wohnungsvermittlung erfolgreich war – soweit die Vermittlung Inhalt des Maklervertrags war.

Ist der Mietvertrag also unterzeichnet, wird auch die Provision für den Makler fällig“, führt die Rechtsexpertin weiter aus. Gesetzlich vorgesehen sind maximal zwei Monatsmieten ohne Nebenkosten-Vorauszahlung (Kaltmiete), aber zuzüglich der Mehrwertsteuer.

In die eigenen vier Wände: Was darf und muss der Makler?   



Welche Services kann ich von einem seriösen Makler verlangen?
 Tür aufschließen und fertig? Damit ist die Arbeit eines seriösen Immobilienmaklers nicht getan. „Üblicherweise kann man von dem beauftragten Makler bestimmte Leistungen erwarten“, sagt Rechtsanwältin Hendrickje Mundt.

Dazu gehören unter anderen die Wertermittlung der Immobilie, die Exposé-Erstellung, die Bewerbung einer Immobilie in Print- oder Online-Medien, die Organisation und Koordination von Besichtigungen oder das Führen von Verhandlungen zwischen Interessenten und Verkäufern.

Zudem  übernimmt er die die Organisation rund um den Kaufvertrag mit der Vermittlung zwischen Notar, Interessent und Verkäufer. „In der Qualität dieser Leistungen unterscheiden sich – wie in jeder Branche – die Guten von den Schlechten. Dazu gibt es aber keine gesetzliche Regelung“, weiß die Roland-Partneranwältin.

Mängel am Objekt: Was muss der Makler dem Interessenten preisgeben?

Ob Feuchtigkeit im Keller, ein Leck im Dach oder der neu gebaute Flughafen nebenan: Es ist für den Käufer mehr als ärgerlich, wenn er nach dem Notartermin Mängel an seinem neu erstandenen Eigenheim entdeckt. Doch kann er den Makler dafür haftbar machen?

Mundt: „Der Makler ist verpflichtet, ungefragt alle Tatsachen zu offenbaren, die für den Vertragsabschluss des Interessenten von wesentlicher Bedeutung sind. Diese ‚Tatsachen‘ sind allerdings einzelfallabhängig.“

Liegt zum Beispiel ein Sachmängel-Gutachten zur Immobilie vor, muss der Vermittler dieses Gutachten dem Interessenten zur Verfügung stellen. Ebenso muss der Immobilienmakler potenzielle Käufer darauf hinweisen, dass bestimmte Räume, die nicht die Kriterien für einen Wohnraum erfüllen, auch nicht zu Wohnzwecken genutzt werden dürfen. „Kennt der Immobilienmakler auf eine bestimmte Frage keine Antwort oder ist sich darüber unsicher, darf er keine Antworten ‚ins Blaue hinein‘ geben“, so die Anwältin.

Maklerprovision: Wie sehen die gesetzlichen Regelungen aus?

Anders als bei der Vermietung gilt beim Immobilienkauf bzw. -verkauf kein Bestellerprinzip. Wer die Provision des Maklers übernimmt und wie hoch diese ist, unterscheidet sich von Region zu Region und ändert sich zum Teil mit den Marktgegebenheiten.

Gesetzliche Vorgaben gibt es dazu nicht. Während es in Berlin üblich ist, dass der Käufer zahlt, teilen sich in Schleswig-Holstein hingegen häufig beide Parteien die Provision. Deren Höhe variiert und liegt meist zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Die Provision ist übrigens spätestens dann fällig, wenn der Makler die Immobilie erfolgreich vermittelt hat, also zur Unterzeichnung des Notarvertrags – nicht etwa erst, wenn der Kaufpreis überwiesen wurde. (dr)

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Wenn selbst die Elementarschadenversicherung nicht bei Starkregen zahlt

Überschwemmung und Starkregen: Elementarversicherung

Das Berliner Kammergericht hat sich jüngst damit befasst, ob ein Rückstauschaden bei angestautem Wasser infolge Starkregens von der Wohngebäudeversicherung zu regulieren ist. Das Urteil zeigt: Nicht alles, was zunächst wie ein witterungsbedingter Rückstau aussieht, ist ein Schadenereignis im Sinne der Versicherungsbedingungen.

Was ist Rückstau?

Bei Rückstau handelt es sich um Wasser, das über die Kanalisation aufgrund von Überschwemmung oder starken Regenfällen nicht mehr abgeführt werden kann und über die Straßenoberkante steigt. Das aufgestaute Wasser sucht sich infolge des Drucks einen Weg zu offenen Abwasserstellen, wie beispielsweise Toiletten und Waschbecken. Ein Rückstau gehört bei Versicherungen, genauso wie Schäden durch Sturm oder Überschwemmungen, zu den sogenannten Elementarschäden. Es handelt sich hierbei um Schäden, die durch Naturereignisse hervorgerufen werden. Für Rückstauschäden ist folglich eine sogenannte Elementarschadenversicherung erforderlich. Sie wird in Kombination mit einer Gebäude- sowie Hausratversicherung oder durch Erweiterung dieser Verträge abgeschlossen. Nur wenn der Rückstau als Elementarschaden vom Versicherungsschutz umfasst ist, trägt die Versicherung die Schadensbeseitigungskosten.

Bestehen Schadensersatzansprüche aus der Wohngebäudeversicherung?

Vorliegend verlangte die Versicherungsnehmerin von ihrem Wohngebäudeversicherer Schadenersatz für einen Wasserschaden infolge Unwetters mit Starkregen.

In dem zu entscheidenden Fall vor dem Kammergericht (KG) Berlin erlitt die Versicherungsnehmerin einen Schaden, weil Regenwasser von ihrem Balkon im vierten Obergeschoss in ihre Wohnung drang. Von dort aus lief das Wasser in die darunterliegenden Wohnungen. Das Abflussrohr des Balkons war aufgrund anhaltenden Starkregens „randvoll“ und konnte die auf dem Balkon niedergehenden Regenmengen nicht mehr aufnehmen. Deshalb staute sich Wasser auf dem Balkon, bis es die Balkontürschwelle überstieg.

Die Versicherungsnehmerin ging davon aus, dass es sich um ein versichertes Ereignis handelte. Sie berief sich auf einen Rückstau. Im Rahmen der Wohngebäudeversicherung waren unter anderem auch Schäden versichert, die durch den Rückstau von Wasser entstehen. Der Versicherer lehnte jedoch eine Leistung ab und wies darauf hin, dass kein Schadensereignis im Sinne der Elementarschadenversicherung vorliegt.

Das Urteil

Das KG Berlin verneint ein Vorliegen eines versicherten Rückstauschadens bei angestautem Wasser infolge Starkregens. Begründung: Das KG Berlin hatte diesen Sachverhalt weder als Leitungswasserschaden (siehe Urteil OLG Hamm vom 18. November 2016, Az. 20 U 148/16) noch als Rückstauschaden im Sinne der Wohngebäude-Versicherungsbedingungen bewertet. Ein Rückstau im Sinne des Paragrafen 4 VGB setzt voraus, dass Wasser aus dem Rohrsystem des versicherten Gebäudes austritt. Bei angestautem Wasser infolge außergewöhnlichen Starkregens auf dem obersten Balkon eines Gebäudes kommt es eben nicht zum Austritt von Niederschlagswasser aus dem Balkonentwässerungssystem. Wasser kann nur dann aus einem Rohrsystem austreten, wenn es zuvor in dieses eingetreten ist, so das Kammergericht. Vorliegend konnte das Niederschlagswasser nicht mehr von dem Regenfallrohr aufgenommen werden und somit auch gar nicht erst in dieses eintreten. Das Gericht bewertete dies als einen bestimmungswidrigen Nichteintritt von Wasser, wobei es aber gerade auf einen bestimmungswidrigen Austritt ankommt (siehe OLG Hamm, Beschluss vom 26. April 2017, Az: 20 U 23/17).  

Elementarschadenversicherung schützt nicht vor allen Gebäudeschäden, die durch Witterungsniederschläge verursacht werden

Das Kammergericht ist der Auffassung, dass auch Sinn und Zweck des Paragrafen 4 VGB keine andere Auslegung gebieten. Es macht in seiner Entscheidung vom 18. Mai 2018 deutlich, dass die Elementarschadenversicherung zwar dem Schutz vor Schäden dient, die durch die „Elemente“ wie etwa Witterungsniederschläge verursacht werden. Dies bedeutet nach Worten des Kammergerichts aber nicht, dass damit alle Gebäudeschäden, die durch Witterungsniederschläge verursacht werden, automatisch versichert sein müssten (siehe OLG Hamm, Beschluss vom 26. April 2017 – 20 U 23/17). Der Versicherungsnehmer kann lediglich erwarten, dass bestimmte in den Versicherungsbedingungen definierte Schäden, die durch Starkregen ausgelöst werden, gedeckt sind, wie insbesondere Überschwemmung und Rückstau.

Fazit

Damit liegt kein versicherter Rückstauschaden im Sinne der Wohngebäudeversicherung bei angestautem Wasser infolge Starkregens vor. Das Ereignis war nicht versichert. Konsequenterweise musste der Wohngebäudeversicherer für die Schadenersatzkosten nicht aufkommen. Damit bestätigt das Kammergericht die Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Hamm aus dem Jahr 2017 (Az: 20 U 23/17).

Die Frage, ob es sich in einem konkreten Fall tatsächlich um ein versichertes Ereignis handelt, ist bisweilen also nicht einfach zu beantworten. Die Elementarschadenversicherung bietet jedenfalls keinen Schutz gegen alle Schäden durch Starkregen.

Über den Autor:

Björn Thorben M. Jöhnke ist Rechtsanwalt und Partner der Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte. Die Kanzlei wird zu dem Bereich „Versicherungsrecht“ auf dem Vermittler-Kongress am 21. Februar 2019 in Hamburg referieren. Informationen zur Agenda finden Sie unter www.vermittler-kongress.de. Weitere Informationen zum Versicherungsrecht können Sie hier einsehen.

 

Wie vererbt man einen Riester-Vertrag?

Kann ich meine Riester-Rente vererben?

Was passiert mit einem Riester-Vertrag, wenn der Sparer stirbt? Das hängt von einer Reihe verschiedener Faktoren ab: dem Zeitpunkt des Todes, den Bedingungen des Anbieters und dem Verwandschaftsverhältnis der Erben zum verstorbenen Riester-Sparer. Pfefferminzia klärt auf.

Riester-Renten können vererbt werden. In den Bedingungen der jeweiligen Anbieter ist geregelt, was es wann im Falle eines Todes gibt. Von der Leistung werden die Zulagen und die genossenen Steuervorteile abgezogen. Nur in einem Fall kann ein Riester-Vertrag so vererbt werden, dass die Förderung erhalten bleibt: wenn das Guthaben in einen Riestervertrag des Wittwers oder der Witwe überführt wird. Falls der Ehegatte keinen eigenen Vertrag besitzt, kann dieser innerhalb von zwölf Monaten nachträglich abgeschlossen werden. Ist der Ehepartner jedoch bereits über 60 Jahre alt, lässt sich praktisch kaum noch ein Anbieter finden. Auch für ein Kind, für das noch Anspruch auf Kindergeld besteht, kann ein Riester-Rentenvertrag förderunschädlich übertragen werden. Sind die Erben jedoch andere Verwandte, muss die volle Riester-Förderung zurückbezahlt werden.

Tod in der Sparphase

Stirbt der Riester-Sparer noch in der Ansparphase, gilt sowohl für Riester-Rentenversicherungen, Riester-Banksparpläne und Wohn-Riester: Die Hinterbliebenen erhalten das aktuelle Riester-Guthaben ausgezahlt. Wichtig für den Erhalt der Zulagen und Steuervorteile ist dann natürlich, dass der Ehepartner einen eigenen Riester-Vertrag hat beziehungsweise noch einen abschließen kann.

Rentengarantiezeit entscheidet über Erben oder Nichterben

Komplizierter wird es, wenn der Riester-Sparer in der Ablaufphase verstirbt. Dann gelten die individuell mit dem Anbieter des Riester-Produktes vereinbarten Bedingungen. Bei Riester-Renten spielt die sogenannte Rentengarantiezeit eine wichtige Rolle. Sie kann in der Regel bis zu 20 Jahre vereinbart werden. Bei Tod der versicherten Person steht der Wert der Rente zur Verfügung, der bis zum Ende des vereinbarten Garantiezeitraums noch auszuzahlen wäre. Auch gilt wieder: Eine Überführung in einen eigenen Riestervertrag erhält die Steuervorteile und Zulagen, bei allen anderen Leistungen sind diese zurückzuzahlen. Welcher Teil der erhaltenen Zulagen bereits über die Rente an den verstorbenen verwendet worden ist und welcher Teil zu erstatten wäre, ist dann individuell zu ermitteln.

Bei den meisten Riester-Fondssparplänen erhalten die Erben hingegen unabhängig vom Zeitpunkt des Todes das angesparte und noch nicht durch Rentenzahlungen verbrauchte Riester-Fondsguthaben ausbezahlt – wenn es in keinen Riester-Vertrag eines Hinterbliebenen geht wieder unter Abzug der Förderung. Die Ausnahme: Stirbt der Riester-Sparer nach dem 85. Lebensjahr, gibt es keine Leistung für die Hinterbliebenen mehr.

Tip: Hinterbliebenen-Leistung für Kinder

Wenn der Riester-Sparer zum Todeszeitpunkt nicht verheiratet war, heißt es nicht unbedingt, dass die Zulagen und Steuervorteile verloren sind. Wenn die Todesfall-Leistung für eine Rente an kindergeldberechtigte Kinder des Verstorbenen verwendet wird, ist keine Rückzahlung fällig. Die Rente darf dann solange gezahlt werden, solange die Kindergeldberechtigung des Verstorbenen bestehen würde.

Wohn-Riester: Steuer wird fällig

Kompliziert ist der Hinterbliebenenschutz bei der Wohn-Riester-Förderung, wenn der Tod erst in der Rentenphase eintritt. Bei Wohn-Riester kann zwischen einmaliger und ratierlicher Besteuerung des Wohnförderkontos gewählt werden. Hatte der Verstorbene nach der Ansparphase bereits seine Steuerschuld durch eine Einmalzahlung beglichen? Falls nicht, müssen die Erben in der Regel die gesamte Steuerschuld in einem Betrag und direkt nach dem Tod des Vertragsnehmers bezahlen.

Wenn jedoch der Ehepartner erbt, Eigentümer der Immobilie wird und diese innerhalb von zwölf Monaten nach dem Todesfall selbst nutzt, muss das Wohnförderkonto erst bei Rentenbeginn des Erben regulär versteuert werden. Dazu muss dieser jedoch zum Zeitpunkt des Todes des Ehegatten die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung der Ehepartner erfüllt haben.

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Wer für den Unfall mit dem Dienstwagen zahlen muss

Unfall mit dem Firmenwagen: Was passiert, wenn's kracht?

Unfälle während der Dienstfahrt sind keine Besonderheit. Doch stellt sich nach einem Unfall schnell die Frage, wer den Schaden zu tragen hat – der Fahrer oder der Arbeitgeber?

Unfälle im Straßenverkehr passieren täglich – zum Glück sind private Kfz-Halter versichert. Aber wie sieht es mit Schäden am Dienstwagen aus? Wie es hier mit der Haftung aussieht, verrät Rechtsanwalt Matthias Böhling.

Unfälle während der Dienstfahrt sind keine Besonderheit. Doch stellt sich nach einem Unfall schnell die Frage, wer den Schaden zu tragen hat – der Fahrer oder der Arbeitgeber? Dabei ist zu unterscheiden, ob der Unfall mit einem Firmenwagen oder mit dem Privatfahrzeug des Arbeitnehmers geschah.

Unfall mit Firmenwagen

Hat der Firmenwagen eine Vollkaskoversicherung, bleibt als Schaden die Selbstbeteiligung und ein etwaiger Höherstufungsschaden. Letzterer bezeichnet die Erhöhung der Versicherungsprämie aufgrund der Inanspruchnahme der Versicherung. Ohne Vollkasko kann der Schaden den Arbeitnehmer teuer zu stehen kommen.

In jedem Fall sollte der Arbeitnehmer deshalb prüfen, inwieweit er sich auf die Grundsätze der privilegierten Arbeitnehmerhaftung berufen kann: Die Grundsätze der privilegierten Arbeitnehmerhaftung finden Anwendung, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer betrieblich veranlassten Tätigkeit eine Sache des Arbeitgebers beschädigt oder zerstört. Betrieblich veranlasst sind alle Tätigkeiten, die durch den Arbeitnehmer im Interesse des Betriebs erbracht werden.

Dienstreise

Auf den Dienstwagen bezogen bedeutet dies, dass der Arbeitnehmer für Unfallschäden auf Dienstreisen privilegiert und bei Privatfahrten voll haftet. Eine Dienstfahrt liegt vor, wenn der Arbeitnehmer im Betätigungsfeld des Arbeitgebers handelt, also diese zur Erledigung der arbeitsvertraglichen Aufgaben wahrnimmt. Allerdings bedeutet das nicht, dass der Arbeitgeber die jeweilige Fahrt gesondert angeordnet haben muss. Erfolgte die Fahrt für private Zwecke, haftet der Arbeitnehmer ganz.

Haftungsprivilegierung

Die Gerichte haben eine gestufte Haftung des Arbeitnehmers entwickelt: Bei leichter Fahrlässigkeit trifft den Arbeitnehmer keine Haftung. Eine leichte Fahrlässigkeit ist bei kleinen Unaufmerksamkeiten im Straßenverkehr gegeben. Zum Beispiel durch das unvorsichtige Öffnen der Fahrertür.

Haftung ab mittlerer Fahrlässigkeit

Nach der Rechtsprechung tritt eine Haftung des Arbeitnehmers erst bei normaler bzw. mittlerer Fahrlässigkeit ein. Mittlere Fahrlässigkeit bedeutet, dass der Arbeitnehmer nicht die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet. Das heißt, dem Arbeitnehmer ist vorzuwerfen, dass er den Unfall hätte verhindern oder vermeiden können, wenn er die gebotene Sorgfalt beachtet hätte. Wann der Arbeitnehmer sich mittlere Fahrlässigkeit vorzuwerfen hat, hängt vom Einzelfall ab.

Diese kann beispielsweise bei leichten Verkehrsverstößen wie einer Geschwindigkeitsüberschreitung vorliegen, wenn diese für den Unfall zumindest mitursächlich war. Üblicherweise muss der Arbeitnehmer in den Fällen der mittleren Fahrlässigkeit die Hälfte des Schadens selbst bezahlen. Bei der Ermittlung der Quote werden Kriterien wie Gefahrgeneigtheit und Schadenshöhe sowie der Verdienst des Arbeitnehmers gegeneinander abgewogen. Zudem spielt es eine Rolle, ob es für den Arbeitgeber zumutbar war, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Ist das der Fall, haftet der Arbeitnehmer lediglich in Höhe der fiktiven Kosten der Selbstbeteiligung der Kaskoversicherung.

Vollständige Haftung ab grober Fahrlässigkeit

Muss sich der Arbeitnehmer grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen, haftet er in der Regel vollständig für den Schaden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Schaden und der Verdienst des Arbeitnehmers in keinem Verhältnis stehen. In diesen Fall muss der Arbeitnehmer nur zu einer bestimmten Quote den Schaden ersetzen.

Die Höhe ist nach der Rechtsprechung auf das Jahresnettoentgelt des Arbeitnehmers beschränkt, wobei die Tendenz zu der Höhe von drei Bruttomonatsgehältern vorliegt. Der Arbeitnehmer handelt grob fahrlässig, wenn er in ungewöhnlich hohem Maß die erforderliche Sorgfalt verletzt. Dabei muss er das außer Acht gelassen haben, was jedem anderen in der jeweiligen Situation eingeleuchtet hätte. Im Straßenverkehr zählen hierzu schwere Verstöße, wie zum Beispiel das Überfahren einer Ampel, die schon seit mehreren Sekunden auf Rot geschaltet hat, oder Fahren in betrunkenem Zustand.

Gröbste Fahrlässigkeit und Vorsatz

Handelt der Arbeitnehmer mit gröbster Fahrlässigkeit und gar mit Vorsatz, haftet er für den Schaden vollständig und ohne Einschränkung. Die Annahme gröbster Fahrlässigkeit ist jedoch die Ausnahme und hängt vom konkreten Einzelfall ab. Vorsätzlich handelt, wer mit Absicht das Auto beschädigt, also zum Beispiel im Rahmen einer Auseinandersetzung mit seinem Fahrzeug ein anderes Fahrzeug bewusst rammt.

Dienstfahrt mit Privatwagen

Erledigt der Arbeitnehmer mit seinem Privatfahrzeug seine Dienstfahrten, kann er unter folgenden Voraussetzungen von seinem Arbeitgeber Schadensersatz verlangen. Zunächst ist zu unterscheiden, ob der Arbeitnehmer den Unfall mit oder ohne Verschulden verursacht hat.

Ist dem Arbeitnehmer kein Verschulden vorzuwerfen, hat der Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, wenn der Arbeitnehmer den Privatwagen mit Billigung des Arbeitnehmers benutzt hat. Es muss sich um eine Dienstfahrt gehandelt haben und der Arbeitnehmer hat für die Benutzung seines Privatfahrzeuges neben der Kilometerpauschale keine gesonderte Vergütung erhalten. So haftet der Arbeitgeber nicht, wenn die Vergütung für eine Vollkaskoversicherung gereicht hätte, die den Schaden abgedeckt hätte.

Hat der Arbeitnehmer den Unfall schuldhaft mitverursacht, da er zum Beispiel fahrlässig gehandelt hat, gelten die oben beschriebenen Grundsätze der privilegierten Arbeitnehmerhaftung. Das heißt, je nach Anteil, den der Arbeitnehmer selbst haftet, ist der Arbeitgeber entsprechend von der Haftung befreit.

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Wie Altersvorsorge in Deutschland steuerlich gefördert wird

Altersvorsorge: Gut vorgesorgt für die Rente

Altersvorsorge in Deutschland

Private Vorsorge ist heutzutage ein Muss. Der Staat fördert das eigenverantwortliche Sparen für die Rente – in einem gewissen Rahmen und für bestimmte Personenkreise. Ein Überblick.

Prinzipiell hat der Staat zwei Möglichkeiten einer steuerlichen Förderung: entweder bietet er den Bürgern finanzielle Zuschüsse oder er gewährt ihnen über einen Sonderausgabenabzug eine spezielle Steuerersparnis. Beide Varianten kommen bei der Förderung des Aufbaus einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge über die Riester- und Rürup-Rente zum Einsatz.

Im Prinzip funktionieren Basis- und Riester-Renten ähnlich: Die Beiträge sind steuerfrei und die Renten voll steuerpflichtig. Während die Basis-Rente mit über 23.000 Euro für einen Steuerpflichtigen sehr hohe geförderte Beiträge mit einer daraus resultierenden Steuerersparnis zulässt, hat die Riester-Rente mit den Zulagen die Eigenschaft, dass auch eine Förderung möglich ist, wenn keine oder nur geringe Steuern gezahlt werden. Bei der Basis-Rente tritt die volle steuerliche Förderung beziehungsweise Steuerpflicht der Renten, ähnlich wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung erst 2040 ein. Bis dahin wird die Steuerfreiheit der Beiträge (100 Prozent ab 2025) beziehungsweise die Steuerpflicht der Renten (100 Prozent ab 2040) jährlich gesteigert.

Das entspricht dem in Deutschland generell geltenden Grundsatz: Renten werden dann vollumfänglich besteuert, wenn sie durch steuerfreie Zuwendungen des Arbeitgebers erworben wurden, oder wenn für deren Beiträge eine Altersvorsorgezulage oder der Sonderausgabenabzug in Anspruch genommen wurde. Hier werden also Riester-Renten und Basis-Renten analog zum Beispiel einer Direktversicherung in der bAV behandelt.

Für Verträge der privaten Vorsorge gilt dann entsprechend: Soweit die Beiträge in der Ansparphase nicht gefördert waren, erfolgt eine Besteuerung nur mit einem Ertragsanteil von etwa 15 bis 22 Prozent – je nach Alter bei Rentenbeginn. Die Ertragsanteilbesteuerung soll hier nicht die Renten an sich besteuern, sondern pauschaliert die Kapitalerträge im Rentenbezug.

Verschiedene Formen der Förderung

Der Kreis der förderwürdigen Personen für die Riester-Rente umfasst die Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der Alterssicherung der Beamte, Landwirte, Richter und Soldaten. Für Selbstständige und Berufsgruppen, die für ein Versorgungswerk beitragspflichtig sind, gibt es eine Fördermöglichkeit über die Rürup-Rente. Auch diese wird nachgelagert in der Auszahlphase versteuert. Die dritte Möglichkeit der staatlichen Förderung ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Pfefferminzia hat einen Überblick über die drei Förderformen veröffentlicht.

Um die staatliche Förderung zu erhalten, muss stets in ein zertifiziertes Finanzprodukt gespart werden. Dazu stehen Banksparpläne, Rentenversicherungen oder Fondssparpläne zur Verfügung. Ein weiteres gefördertes Produkt ist die Eigenheimrente (Wohn-Riester), hier kann ein Riester-Darlehen oder ein geförderter Kombi-Kredit aus Bausparvertrag und Darlehen zum Erwerb eines Eigenheims genutzt werden.

Die Altersvorsorgezulage wird nur dann voll gewährt, wenn der Sparer einen definierten Eigenbeitrag aufgewendet hat. Wird dieser nicht vollständig erbracht, fällt die Zulage entsprechend geringer aus. Zusätzlich können die Sparbeiträge der geförderten Altersvorsorge als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung angerechnet werden. Das Finanzamt errechnet dann die Höhe des Steuervorteils, zieht von diesem die möglichen Zulagen ab und erstattet die Differenz über die Einkommensteuer.

Vorteil der nachgelagerten Besteuerung

Der Vorteil der nachgelagerten Besteuerung beruht auf zwei Effekten: Erstens ist der persönliche Steuersatz im Rentenbezug meist niedriger als während des Erwerbslebens, sodass die Förderung auf die Beiträge die Steuern auf die Rente übersteigt. Zum anderen stellt die steuerliche Förderung sozusagen einen zinslosen Kredit an den Sparer dar.

Auch bei Wohn-Riester kommt die nachgelagerte Besteuerung zum Tragen. Hier werden auf einem fiktiven Wohnförderkonto die staatlich geförderten Leistungen zur Tilgung der Baufinanzierung eingetragen – bis zur Höchstgrenze von jährlich 2.100 Euro. Hinzu kommen 2 Prozent Zinsen. Zum Renteneintritt erhalten Wohn-Riester-Sparer einen Bescheid über die angesammelte Steuerschuld und können wählen: Entweder sie versteuern den kompletten Betrag, dann wird ein Steuer-Rabatt von 30 Prozent gewährt. Oder sie entscheiden sich für eine Zahlung in Raten, die über einen Zeitraum von bis zu 23 Jahren gestreckt werden können. Dies gilt jedoch nur, wenn der Eigentümer das Haus auch tatsächlich selbst bewohnt und nutzt. Sollte dieser die Räume vermieten, können die genannten Förderungen nicht in Anspruch genommen werden.

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Zusatzversicherungen sind häufig Luxus

Die beste Zusatzversicherung für Zahnersatz

Mit privaten Zusatzversicherungen können gesetzlich Krankenversicherte ihren Schutz erhöhen. Das sei jedoch nicht immer sinnvoll, meint Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Der Bestand an Krankenzusatzversicherungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die meisten Policen richten sich speziell an gesetzlich Versicherte, die so ihre finanzielle Absicherung im Krankheitsfall aufstocken können. Der Zuwachs ist nicht zuletzt dadurch zu erklären, dass seit 2004 gesetzliche Krankenversicherungen ihren Mitgliedern solche Zusatzversicherungen vermitteln dürfen. Hierzu kooperieren sie mit privaten Versicherern. Die Verbraucherzentrale Hamburg weist jedoch darauf hin, dass auch wenn diese Tarife meist günstiger sind, sie für den Versicherten nicht immer die beste Wahl sein müssen. Speziell zugeschnittene Angebote bei einem privaten Anbieter können eventuell passender sein.

Als absolutes Muss sieht Christoph Kranich das Gros der angebotenen Zusatzversicherung aber ohnehin nicht. „Die Leistungen einer Zusatzversicherung gehören nicht zu dem, was die gesetzliche Krankenversicherung als notwendig definiert. Sie sind also in vielen Fällen so etwas wie Luxus“, sagt der Abteilungsleiter Gesundheit und Patientenschutz bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Er hält Versicherungen grundsätzlich für sinnvoll, wenn unvorhersehbare oder katastrophale Ereignisse schwere finanzielle Folgen haben können. „Überschaubare Kosten können hingegen auch durch überlegtes Sparen bewältigt werden – wenn es gelingt, dafür Geld zurückzulegen. Wer das nicht kann, ist möglicherweise mit einer sinnvollen Versicherung besser dran“, so Kranich.

Zahnzusatzversicherung ist populär, aber kein Muss

Unter den Zusatztarifen speziell für gesetzlich Versicherte ist die Zahnzusatzversicherung mit Abstand das beliebteste Angebot. Vor allem bei Zahnersatz kann es ohne zusätzlichen Schutz teuer werden. Die Krankenkassen übernehmen hier nur einen Teil der Regelleistung, den Rest muss der Versicherte aus eigener Tasche zahlen. „Zahnersatz ist aus der Erstattung der gesetzlichen Kassen immer weiter herausgelöst worden, deshalb ist diese Zusatzversicherung so populär“, erläutert Kranich. Sinnvoll hält er sie für Menschen, die mehr wollen als die Regelversorgung, zum Beispiel lieber Kronen und Brücken aus Keramik statt aus Nicht-Edelmetall. „Bereits kranke und sanierungsbedürftige Zähne sind nicht mehr versicherbar. Also frühzeitig abschließen, solange das Gebiss noch gesund ist“, rät der Verbraucherschützer. Gerade beim Zahnersatz sieht er aber auch das Sparen und Ratenzahlungsvereinbarungen mit dem Zahnarzt als Alternative zum Versicherungsschutz.

Als gute Beispiele dafür, dass Zusatzpolicen nicht vor existenzbedrohenden Kosten schützen, sondern vielfach Luxusprodukte sind, die man sich leisten können und wollen muss, sieht Kranich Angebote, die Wahlleistungen beim stationären Aufenthalt im Krankenhaus bieten. Hierzu zählen zum Beispiel Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer. „Manch einer will sich gar nicht vom Chefarzt behandeln lassen. Vielleicht können die Oberärzte vieles besser, weil sie es häufiger machen. Oder man möchte nicht alleine im Einzelzimmer liegen, sondern lieber Gesellschaft haben. Das muss jeder selbst entscheiden“, so Kranich.

Auslandsreise-Krankenversicherung: Unbedingt empfehlenswert

Die einzige Zusatzversicherung, die die Verbraucherzentrale uneingeschränkt empfiehlt, ist die Auslandsreise-Krankenversicherung. „Denn selbst in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen wird man mit der Europäischen Krankenversicherungskarte nur nach dem jeweiligen Landesstandard behandelt. Privatärzte kann man nur als Selbstzahler oder mit Auslandsreise-Zusatzversicherung in Anspruch nehmen“, begründet Kranich. Die Tarife richten sich nicht nur an gesetzlich Versicherte, sondern sind für alle interessant – und relativ weit verbreitet. Laut Statistik des Verbands der Privaten Krankenversicherung existieren über 26 Millionen Verträge in dieser Sparte. Besonders wichtig bei der Versicherung ist für Kranich, dass sie den Rücktransport bei Auslandsaufenthalten enthält, weil Kosten für einen Sonderflieger mit ärztlicher Begleitung schnell in den höheren fünfstelligen Bereich gehen und dieses Risiko über entsprechende Abkommen auch nicht innerhalb der EU versichert ist.

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So schützen Sie Ihr Haus besser vor Starkregen

Starkregen: Richtiger Schutz vor Wasserschäden

Der Klimawandel zeigt immer deutlicher seine Schattenseiten: Die Gefahren von Unwetter und Sturm nehmen auch in unseren Regionen drastisch zu.  Wie Sie Ihre Immobilie besser vor Schäden durch Starkregen schützen können, hat LBS-Immobilienexpertin Claudia Amelingmeyer in sieben Punkten zusammengefasst: „Immobilienbesitzer können hier oft mehr tun als sie auf den ersten Blick vielleicht vermuten. Häuslebauer sollten den Starkregenschutz bei ihren Planungen am besten gleich mit berücksichtigen.“

  1. Menschen, die neu bauen, sollten schon bei der Auswahl des Bauplatzes daran denken, Hanglagen oder deutliche Vertiefungen im Gelände zu meiden. Die Gestaltung des Geländes sollte so vorgenommen werden, dass möglichst wenig Wasser nahe an das Gebäude herkommen kann. Feste Barrieren, Mauern oder Wälle können zusätzlichen Schutz bieten. Bauherren können das Haus von vornherein höher setzen.
  2. Keller- und Außenwände müssen vor allem im Sockelbereich wasserdicht abgeschirmt sein. Tieferliegende Fenster und Türen sollten druckwasserdichten Standards genügen. Bei den Zu- und Ableitungen für Strom, Gas und Telefon sowie Sanitär und Heizung ist auf solides Abdichten durch den Installateur zu achten.
  3. Jeder Immobilienbesitzer sollte ausreichend Fläche zum Versickern des Wassers vorhalten. Sogenannte Retentionsmulden senken das Risiko einer Überschwemmung ebenso wie wasserdurchlässige Befestigungen von Auffahrten und Wegen.
  4. Unterirdische Speicher und Sammelbehälter können überschüssiges Wasser gezielt aufnehmen und entweder zeitverzögert an das Erdreich abgeben oder für eine spätere Nutzung vorhalten.
  5. Wasser, das sich in Abwasserleitungen von Waschmaschinen, Toiletten, Duschen oder aus Kellerabläufen zurückstaut, kann erhebliche Schäden im gesamten Gebäude verursachen. Mit dem Einbau von Klappen in den Rohrleitungen können sich Immobilienbesitzer effektiv vor dieser Gefahr schützen.
  6. Bei Starkregen zeigen sich Hauseingänge, Kellertreppen und Lichtschächte häufig als besonders anfällig für das Eindringen von Wasser. Hier helfen vorgelagerte Stufen oder Schwellen, leichte Aufkantungen oder barrierearme Bodenschwellen.

Für Sturmschäden kommt, je nach Schaden, die Wohngebäude- oder die Hausratversicherung auf. Bei Schäden durch Starkregen ist darüber hinaus eine Elementarschutz-Zusatzversicherung notwendig – entweder als Baustein in der Wohngebäude- oder in der Hausratversicherung.

 

Gesetzliche Krankenkassen: 24 für alle geöffneten Kassen haben Beitrag gesenkt

Zusatzbeitrag der Krankenkassen 2019

Das neue Jahr bringt ein Plus für gesetzlich Krankenversicherte. Doch einige sparen mehr als andere. Insgesamt 24 der 81 für alle geöffneten Kassen haben ihren Beitragssatz gesenkt. Der Krankenkassenvergleich der Stiftung Warentest zeigt: Oft lassen sich mit einem Kassenwechsel einige Hundert Euro im Jahr sparen.

Reduziert haben ihren Beitrag zum Beispiel die TK von 15,5 auf 15,3 Prozent, die AOK Rheinland/Hamburg von 16,0 auf 15,7 Prozent, die AOK Baden-Württemberg und die AOK Hessen von 15,6 auf 15,5 Prozent. Am stärksten gesenkt hat die Securvita BKK von 16,3 auf 15,7 Prozent. Die Ersparnis ist abhängig vom Einkommen. Wechselt jemand zu einer Kasse, deren Beitragssatz 1 Prozent günstiger ist und verdient 3000 Euro brutto, bringt der Wechsel pro Jahr rund 180 Euro Ersparnis. Sehr gut verdienende Arbeitnehmer sparen sogar rund 270 Euro pro Jahr.

Wer mit seiner Krankenkasse zufrieden ist, sollte allerdings nicht nur auf den Beitrag schauen. Oft lässt sich auch sparen, wenn die Kasse benötigte Extraleistungen übernimmt – etwa für ärztlich verordnete Osteopathie oder einen Zuschuss für eine professionelle Zahnreinigung. Das Angebot an Zusatzleistungen unterscheidet sich allerdings von Kasse zu Kasse. Ein Krankenkassenvergleich lohnt also auch bei den Extraleistungen, denn oft geht es auch hier um viel Geld. Das ist etwa bei einer Kinderwunschbehandlung (künstliche Befruchtung) der Fall.

Welche Krankenkasse welchen Beitragssatz erhebt und welche Extraleistungen von welcher Kasse bezahlt werden kann unter www.test.de/krankenkassen abgerufen werden (kostenpflichtig).

Die fünf häufigsten Fehler beim Abschluss einer Hausratversicherung

Besitz absichern: Eine Hausratversicherung kann sinnvoll sein

Einer der wichtigsten Bausteine für die private Vermögensabsicherung ist die Hausratversicherung. Doch oft zeigt sich erst im Schadensfall, ob bei der Antragstellung alles richtig gemacht wurde. Worauf müssen Versicherungsnehmer beim Abschluss achten?

Um Versicherungsnehmer und beratende Makler bei der Vermeidung der wichtigsten Fallstricke zu unterstützen, erklären die Experten von Policenwerk, dem Dienstleister für Versicherungsmakler, die fünf häufigsten Fehler:

1. Versicherungssumme richtig ermitteln

Viele marktübliche Hausratversicherungen werden auf Grundlage von Versicherungssummen vertrieben. Um diese richtig zu errechnen gibt es laut Policenwerk zwei Möglichkeiten.

Zum einen könne der Versicherungsnehmer zusammen mit einem Makler einen aufwendigen Summenermittlungsbogen erstellen und die Werte schätzen. Zum anderen könne pauschaliert werden, also für jeden Quadratmeter Wohnfläche pauschal zwischen 650 und 750 Euro berechnet werden.

Im Schadensfall könne dies schnell zu Problemen führen, da sich die Maximalerstattung aus der jeweiligen Versicherungssumme zuzüglich 10 Prozent Vorsorge und zehn Prozent für versicherte Kosten (Aufräumkosten, Hotelkosten) errechne.

Da dies sehr schnell knapp werden könne, empfiehlt Policenwerk stattdessen Konzepte, die eine pauschale Erstattung je Versicherungsfall vorsehen.

2. Unterversicherungsverzicht

Dieser werde oft mit der Versicherungssummenermittlung verwechselt, da die Formel “Quadratmeter mal 650 Euro” keineswegs die richtige Versicherungssumme ermittle.

Vielmehr sei es so, dass die jeweilige Versicherungsgesellschaft auf die Anrechnung der Unterversicherung verzichte. Das wirke bei kleineren Schäden, wie beispielsweise einem versicherten Schaden von 1.000 Euro bei zu niedrig gewählter Versicherungssumme.

In diesem Fall wäre der Kunde laut Policenwerk unterversichert und der Versicherer müsste nur 500 Euro zahlen. Dank der “Unterversicherungsverzichtsklausel” würden trotzdem 1.000 Euro ausgezahlt. Diese wirke jedoch nicht bei Totalschäden.

3. Richtige Wohnfläche ermitteln

Grundlage für den optimalen Versicherungsschutz und die richtige Beitragsermittlung sei die richtige Ermittlung der Wohnfläche. Ist diese falsch angegeben, im schlimmsten Fall zu niedrig, könne der Versicherer im Schadensfall Leistungen verweigern.

Den Experten zufolge ist die Grundfläche der Wohnung bei den meisten Versicherungen die richtige Wohnfläche. Sollten daran jedoch Zweifel bestehen, solle der Mietvertrag herangezogen werden.

4. Nachweis über Werte erstellen

Im Schadenfall sei es am Versicherungsnehmer nachzuweisen, dass sich die beschädigten oder gestohlenen Sachen tatsächlich in seinem Besitz befunden haben. Sollte dies nicht möglich sein, könne der Versicherer die Leistung verweigern.

Aus diesem Grund sei es ratsam Hausrat, Quittungen und wichtige Formulare zu scannen oder zu fotografieren. Makler sollten laut Policenwerk einmal im Jahr mit dem Kunden durch dessen Wohnung gehen und vorhandene Bildbeweise aktualisieren.

Vor allem empfehle es sich den Kleidungsbestand zu dokumieren, da für diesen selten Nachweise aufbewahrt werden. Die gemachten Bilder können idealerweise auf einem USB-Stick gespeichert und in einem Bankschließfach gelagert werden, um ihn vor Feuer zu schützen.

5. Gefahrerhöhungen melden!

Eine Gefahrerhöhung ist laut Policenwerk eine Erhöhung der Einbruchgefahr oder anderen versicherten Gefahren durch Abwesenheit, Aufbau von Gerüsten oder Umnutzung.

Diese dem Versicherer zu melden sei eine Obliegenheit des Kunden. Werde eine solche Meldung vergessen könne der Versicherer im Schadenfall die Entschädigung kürzen oder ganz verweigern.

Die Zeiten und Fristen variieren unter den Versicherungsunternehmen, jedoch gelte bei Abwesenheit in der Regel eine Meldepflicht ab 60 Tage. (bm)

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Jeder Dritte hat schon persönliche Erfahrungen mit Cybercrime gemacht

Cybercrime: Sicherheitslücken bei Unternehmen

Gehackte Online-Shopping-Accounts, Phishing-Mails, Fakeshops: Die Liste potenzieller Cybergefahren wird heutzutage fast täglich länger. Das ist auch bei den Bundesbürgern angekommen. So schätzt mehr als die Hälfte der Deutschen das Risiko als hoch ein, dass ihre persönlichen Daten ausgespäht werden.

59 Prozent der Deutschen schätzen das Risiko hoch ein, dass ihre persönlichen Daten ausgespäht werden. Dabei glaubt mehr als jeder Zweite (51 Prozent), dass ein persönlicher Account in sozialen Netzwerken oder der eigene E-Mail-Account gehackt wird. Fast genauso viele (48 Prozent) machen sich große Sorgen um die Sicherheit ihres Online-Shopping-Accounts etwa h bei eBay oder Amazon. Und 46 Prozent befürchten zudem, dass Daten von ihrem PC oder Smartphone in öffentlichen WLAN-Netzwerken ausgelesen werden könnten.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Marktforschers im Auftrag von Roland Rechtsschutz. Dabei zeigt sich auch, dass Frauen Cyberrisiken tendenziell höher einschätzen als die männlichen Befragten. Die größte Sorge gilt hier dem Online-Shopping: Jede zweite Frau (50 Prozent) sieht ein hohes oder sehr hohes Risiko darin, dass der eigene Account oder der eines Familienmitglieds gehackt wird (Männer: 45 Prozent). Ebenfalls oben auf der Liste: die Gefahr, auf einen Fakeshop hereinzufallen. 44 Prozent der Frauen schätzen dieses Risiko hoch oder sehr hoch ein, unter den Männern nur 41 Prozent.

Jüngere befürchten unbeabsichtigte Urheberrechtsverletzungen

Auch die Altersstruktur spielt bei der Einschätzung spezifischer Risiken eine Rolle: Gerade bei der Frage nach Urheberrechtsverletzungen zeigten sich deutliche Unterschiede: Fast jeder zweite Befragte zwischen 18 und 24 schätzt das Risiko hoch ein, dass er oder ein Familienmitglied durch das Herunterladen von Musik, Videos oder Bildern unbeabsichtigt eine Urheberrechtsverletzung begehen könnte. Mit zunehmendem Alter sinkt diese Befürchtung deutlich: Von den über 55-Jährigen schätzen nur noch 30 Prozent das Risiko hoch ein, dass sie oder einer ihrer Familienmitglieder diesem Risiko zum Opfer fallen könnte.

Weniger Sorgen machen sich die jüngeren Befragten hingegen bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke: Nur 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sehen ein hohes Risiko darin, dass Daten von ihrem PC oder Smartphone an öffentlichen Hotspots ausgelesen werden könnten. Unter den älteren Befragten ist es knapp jeder Zweite, der die Gefahr hoch einschätzt.

Fast jeder Dritte hat bereits persönliche Erfahrungen mit Internetrisiken gemacht

Fast jeder fünfte Befragte ist selbst schon einmal Opfer eines der genannten Risiken geworden. Weitere 12 Prozent gaben an, dass eines ihrer Familienmitglieder schon einmal von Cyberattacken betroffen war. Somit haben über 30 Prozent schon persönliche Erfahrungen mit Cybercrime gemacht. Fast jeder Zweite (48 Prozent) der Betroffenen hat sich gegen einen Angriff schon einmal rechtlich zur Wehr gesetzt, 5 Prozent haben es zumindest vor.

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„An die Basisrente kommt der Insolvenzverwalter grundsätzlich nicht heran“

Rürup-Rente dank Pfändungsschutz für Selbständige noch attraktiver

Vor allem Geschäftsführer einer GmbH tragen oft schwer an den finanziellen Folgen einer Unternehmensinsolvenz. Pfefferminzia befragte Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Alexander Hartig von der Kanzlei Kübler nach dem Ablauf eines Insolvenzverfahrens und nach Schutzmechanismen für die Altersvorsorge von Selbstständigen.

Pfefferminzia: Haben Insolvenzen von Selbstständigen in den vergangenen Jahren zugenommen?

Alexander Hartig: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen geht seit Jahren zurück. Dies ist mit der in den vergangenen Jahren stetig guten Konjunktur begründet. Die Zeiten waren gewissermaßen noch zu gut für die Insolvenzverwalter. Zuletzt hatten wir in Deutschland im August 2018 nochmals ca. 5 Prozent weniger Fälle als im Vorjahresmonat. Die Branche rechnet aber aufgrund der eingetrübten Konjunkturaussichten mit einem Anstieg der Verfahren in der Zukunft.

Wie ist der Wissenstand der Betroffenen dazu?

Es gibt einerseits geschäftsführende Gesellschafter, oft im klein- oder mittelständischen Familienbetrieb. Diese sind bei einer Insolvenz doppelt im Feuer, einmal in ihrer Funktion als Gesellschafter und einmal als Geschäftsführer. Bei größeren Unternehmen gibt es häufiger die sogenannten Fremdgeschäftsführer, die keine eigenen Anteile an der Gesellschaft halten, aber dennoch im Falle einer Insolvenz auch mit dem Privatvermögen in Haftung genommen werden können. Beide Gruppen wissen nach unserem Eindruck kaum über die Folgen einer Insolvenz Bescheid. Sie sind landläufig der Meinung, bei einer GmbH hätten sie von den Gläubigern nichts zu befürchten, weil die Gesellschaft nur beschränkt in Höhe der Stammeinlage hafte.

Dem ist aber nicht so?

Nein, wenn ich dann als Insolvenzverwalter im Rahmen eines eröffneten Verfahrens Haftungsansprüche gegen den Geschäftsführer geltend mache, ist das Erstaunen relativ groß. Die zentrale Anspruchsnorm, die wir prüfen, ist der § 64 GmbH-Gesetz, der einen Anspruch der Gesellschaft auf Schadenersatz für Zahlungen des Geschäftsführers an Dritte bestraft, die in der Krisenzeit des Unternehmens geleistet wurden. Diese Zahlungen können unter Umständen durch den Insolvenzverwalter vom Geschäftsführer im Rahmen des Insolvenzverfahrens zurückgefordert werden. Hier gibt es zwar eine Privilegierung von Zahlungen, die mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes vereinbar sind, zum Beispiel Löhne, Steuern und Arbeitnehmeranteile auf Sozialversicherungsbeiträge, gleichwohl sind es oft erhebliche Summen, die im Rahmen des Schadenersatzes geltend gemacht werden.

Wie wird im Falle einer Insolvenz schrittweise vorgegangen?

Ein Insolvenzantrag wird entweder von der Gesellschaft selbst, im Fall einer GmbH durch den Geschäftsführer, oder von einem Gläubiger durch einen sogenannten Fremdantrag gestellt. Letzterer kommt meist von Finanzämtern und Krankenkassen. Das Insolvenzgericht bestellt dann in der Regel einen Gutachter oder einen vorläufigen Insolvenzverwalter. Im Anschluss an das sogenannte Antrags- oder Eröffnungsverfahren ergeht ein Beschluss des Insolvenzgerichts, der entweder die Eröffnung des Verfahrens mit Bestellung eines Insolvenzverwalters oder die Abweisung des Insolvenzantrags zum Inhalt hat.

Welche Fragen muss der Gutachter beantworten?

Erstens: Liegt ein Insolvenzgrund vor? Zweitens: Handelt es sich um einen laufenden Geschäftsbetrieb, ist dessen Fortführung möglich? Und drittens: Ist die potenzielle Insolvenzmasse ausreichend, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken? In dieser Gutachtenphase werden bereits mögliche Haftungsansprüche gegen den Geschäftsführer geprüft. Werden die erste und die dritte Frage bejaht – der häufigste Insolvenzgrund ist die Zahlungsunfähigkeit – dann eröffnet das Insolvenzgericht auf Empfehlung des Gutachters ein Insolvenzverfahren. In der Regel wird der Gutachter dann auch zum Insolvenzverwalter bestellt. Auf ihn gehen die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis der Geschäftsführung über. Sein gesetzlich vorgegebenes Ziel ist die bestmögliche Gläubigerbefriedigung.

Muss ein Geschäftsführer auch Zahlungseingänge zurückzahlen, die vor Antragstellung erfolgten?

Wenn das Unternehmen bereits seit längerer Zeit vor Antragstellung in der Krise also insolvenzreif war, werden auch Zahlungseingänge von Kunden, die auf einem debitorisch geführten Konto eingingen, bedeutsam. Solche Zahlungen muss der Geschäftsführer grundsätzlich separieren und auf einem Guthabenkonto sammeln. Versäumt er das, führt auch dies unter Umständen zur Haftung. Das übersteigt schnell die persönlichen Verhältnisse eines Geschäftsführers und hat häufig auch die Privatinsolvenz zur Folge. Ziel des Insolvenzverfahrens über das private Vermögen ist in aller Regel die Restschuldbefreiung, für deren Erlangung unter anderem die Abtretung aller pfändbaren Einkünfte für die Zeit der sogenannten Wohlverhaltensphase gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Insolvenzschuldner wird seine Verbindlichkeiten los, wenn er für die Dauer von sechs Jahren seine pfändbaren Einkünfte abtritt. Diese Frist kann auf Antrag um ein Jahr verkürzt werden, wenn die Insolvenzmasse für die Begleichung der Verfahrenskosten ausreicht. Eine Verkürzung der Abtretungsfrist auf nur drei Jahre nach Insolvenzeröffnung ist möglich, wenn 35 Prozent der Insolvenzforderungen beglichen werden können. Dies ist jedoch erfahrungsgemäß die Ausnahme.

Wie können Selbstständige ihre Altersvorsorge vor einer Insolvenz schützen?

Sie sprechen die geförderten Renten wie Riester oder Rürup an, die mir häufig begegnen. Insolvenzverwalter sind gesetzlich verpflichtet, in jedem Fall einzeln zu prüfen, ob dies wirklich unpfändbare Renten sind. Sie stehen unter einem Pfändungsschutz, der aber an gewisse Voraussetzungen geknüpft ist. Die Voraussetzungen des Pfändungsschutzes sind in den Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt, die auch für das Insolvenzverfahren gelten.

Die vertraglichen Ansprüche sind dann unpfändbar und damit nicht dem Insolvenzverwalter zugänglich, wenn es eine lebenslange monatliche Zahlung ab Renteneintritt, keine Verfügungsbefugnis in Bezug auf den Vertrag, keine Bezugsberechtigung eines Dritten und keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit gibt. Außerdem ist die Fähigkeit der staatlichen Förderung der Beitragszahlungen ein Kriterium. Das ist bei den erhältlichen zertifizierten Produkten meist der Fall, bisweilen aber auch nur teilweise. Der Bundesgerichtshof hat sich in einem Urteil vom 16. November 2017 (Aktenzeichen IX ZR 21/17) mit dem Thema auseinandergesetzt und entschieden, dass im Falle einer Insolvenz auch dann Verträge unpfändbar sein können, wenn eine vorzeitige Kündigung möglich ist.

Wörtlich heißt es in der Entscheidung:

„Wenn und soweit das in einem Altersvorsorgevertrag im Sinne der §§ 1, 5 AltZertG angesparte Kapital aus gefördertem Altersvorsorgevermögen, geförderten laufenden Altersvorsorgebeiträgen oder gezahlten Zulagen stammt, ist es auch dann unpfändbar, wenn der Schuldner berechtigt ist, den Altersvorsorgevertrag jederzeit zu kündigen.“

„Die Unpfändbarkeit des angesparten Kapitals eines Altersvorsorgevertrags tritt nur ein, soweit der Altersvorsorgevertrag im Zeitpunkt der Pfändung förderfähig war, ein Antrag auf eine Zulage (§ 89 EStG) für die entsprechenden Beitragsjahre (§ 88 EStG) bereits gestellt war und die Voraussetzungen für eine Zulage (§§ 83 ff EStG) vorlagen oder eine Zulage bereits gewährt worden war.“

Der Pfändungsschutz der Verträge zu Gunsten der versicherten Personen wurde durch diese Entscheidung ausgeweitet. Wichtig ist jedoch, dass die vom Bundesgerichtshof sehr genau definierten Voraussetzungen des Pfändungsschutzes vorliegen. Hier sind die Versicherer im Rahmen der Produktgestaltung gefragt.

Gibt es noch andere Möglichkeiten für eine insolvenzfeste Altersvorsorge?

Keine rechtssicheren. Altersvorsorge kann beispielsweise auch in Form einer vorhandenen Immobilie bestehen. Ein klassisches Beispiel: Man kann ein Haus zur Vermeidung des Zugriffs durch den Insolvenzverwalter grundsätzlich auf den Ehepartner oder andere nahestehende Personen übertragen. Doch auch dort können Vermögensverschiebungen, die vor der Insolvenzantragstellung stattfanden, durch den Insolvenzverwalter rückgängig gemacht werden. Die Frist bei unentgeltlichen (schenkweisen) Vermögensübertragungen beträgt vier Jahre. Ist der Vermögensgegenstand vor mehr als vier Jahren vor Antragstellung übertragen worden, hat der Insolvenzverwalter grundsätzlich keinen Zugriff mehr. Aber natürlich besteht dann immer das gänzlich außerhalb des Insolvenzrechts liegende Risiko, dass aus dem Ehepartner ein Ex-Partner wird und dieser einem später nicht mehr wohlgesonnen ist. Was dann wirksam übertragen wurde, ist ganz ohne Zutun eines Insolvenzverwalters weg. Ich rate von derartigen Vermögensverschiebungen im Vorfeld daher ab, da allein die relativ lange Frist von vier Jahren für die Rückübertragungsverpflichtung und die rechtlichen Nebenwirkungen der Übertragung außerhalb des Insolvenzrechts erhebliche Risiken hervorrufen.

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Rentenversicherung schwimmt im Geld

Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland

In den ersten neun Monaten 2018 konnte die gesetzliche Rentenversicherung so viele Beiträge einsacken wie es ihr in den vergangenen zehn Jahren nicht gelungen ist. Insgesamt dürften die Rücklagen deshalb wohl auf knapp 38 Milliarden Euro wachsen.

Die gesetzliche Rentenversicherung profitiert von der anhaltend guten Konjunktur: Für dieses Jahr zeichnet sich ein Überschuss von 4 Milliarden Euro ab, wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilte. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr kam ein Plus von insgesamt rund 500 Millionen Euro zustande. Und wie es aussieht, werden die Rücklagen Ende 2018 wohl knapp 38 Milliarden Euro betragen, gegenüber 33,4 Milliarden Euro zum Vorjahreszeitpunkt.

Das gute Wachstum geht vor allem auf die stark sprudelnden Beiträge der Versicherten zurück. Denn: In den ersten neun Monaten 2018 stiegen die Beiträge so sehr wie innerhalb der gesamten vergangenen zehn Jahren nicht.

Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen sie um 4,6 Prozent. „Das ist die höchste Zunahme in den vergangenen zehn Jahren“, kommentierte die Vorsitzende des Bundesvorstands, Annelie Buntenbach, die Entwicklung.

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DISQ-Rating: Große Unterschiede bei Pflegeversicherungen

Höhere Kosten bei weniger Leistungen: Kritik für Pflegeversicherungen

Beim Thema Pflege ist nicht nur der Fachkräftemangel ein Problem. Auch finanziell stehen Pflegebedürftige häufig vor Herausforderungen, decken die gesetzlichen Leistungen bei weitem nicht die Kosten.

Die Unterschiede bei der Auszahlungshöhe sind gravierend. Daher sollten Verbrauch hier unbedingt genau hinschauen. Zudem gibt es große Differenzen auch bei den Kosten.

Wer privat vorsorgen kann, für den ist eine private Pflegetagegeldversicherung eine Option. Welche Versicherungen aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, zeigt der aktuelle Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Die untersuchten Pflegetagegeldversicherungen erzielen insgesamt ein gutes Qualitätsurteil. Dabei überzeugt die Branche insbesondere in der Leistungsbewertung der Ratingagentur Franke und Bornberg. Ein differenziertes Bild ergibt allerdings die Gesamtbetrachtung, die auch Kosten und Auszahlungshöhe miteinbezieht – die Qualitätsurteile der einzelnen Versicherer reichen von „sehr gut“ bis „ausreichend“.

Zwischen den Versicherungen gibt es große Kostenunterschiede. So lassen sich durch die Wahl des günstigsten anstelle des teuersten Anbieters im Schnitt rund 60 Prozent der Kosten sparen.

Die Kehrseite der Medaille: Wer Wert auf eine niedrige Prämie legt und an dieser Stelle spart, muss mit teils deutlich geringeren Geldbeträgen im Pflegefall rechnen. So platziert sich keiner der untersuchten Versicherer sowohl bei den Kosten als auch zugleich bei den ausgezahlten Leistungen unter den Top 3 der analysierten Tarife.

„Vor dem Vertragsabschluss sollte der Verbraucher die gravierenden Unterschiede bei der Auszahlungshöhe beachten. So liegt die Spanne der ausgezahlten Leistungen beispielsweise im Pflegegrad 1 zwischen 75 und 1.500 Euro – sowohl bei der ambulanten wie auch stationären Pflege“, sagt Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Testsieger ist Hanse-Merkur mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. In der Leistungsbewertung erzielt kein Versicherer ein besseres Ergebnis. Auch mit niedrigen Monatsbeiträgen punktet das Unternehmen: Das Einsparpotenzial gegenüber dem jeweils teuersten Tarif liegt je nach Kundenprofil bei bis zu 61,1 Prozent.

Hinsichtlich der ausgezahlten Leistungen überzeugt Hanse-Merkur vor allem bei der stationären Pflege in den Pflegegraden 2, 3 und 4. Die Concordia belegt Rang zwei, ebenfalls mit einem sehr guten Gesamtergebnis.

Der Anbieter erreicht mit den besten Punktwert in der Leistungsbewertung. Im Rahmen der Analyse der ausgezahlten Leistungen liegt das Unternehmen unter den Top-3-Anbietern: So werden ab Pflegegrad 2 in der stationären wie auch in der ambulanten Pflege 1.500 Euro pro Monat an Pflegebedürftige ausgezahlt.

Auf dem dritten Rang platziert sich Barmenia (Qualitätsurteil: „sehr gut“). Die angebotenen Tarife sind preislich attraktiv: Für die drei untersuchten Kundenprofile liegen die Kosten durchweg unter den durchschnittlichen Monatsbeiträgen der Branche. Zudem zählt das Versicherungsunternehmen in der Leistungsbewertung von Franke und Bornberg zu den besten Anbietern.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität analysierte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv 31 Unternehmen, die eine private Pflegetagegeldversicherung ohne staatliche Förderung anbieten. Der Test beinhaltete eine Leistungsbewertung, eine Kostenanalyse sowie eine Erfassung der Höhe der ausgezahlten Leistungen. Die Analyse der Tarife basierte auf drei Kundenprofilen für gesunde Versicherte im Alter von 30, 45 und 60 Jahren.

Die Erhebung der Daten beruhte auf verbindlichen Angaben der Unternehmen, wie den gedruckten Versicherungsbedingungen oder dem Versicherungsschein (Stand der Daten: September 2018). Die Prüfung und Bewertung der Tarife erfolgte im Rahmen einer Kooperation mit der Ratingagentur Franke und Bornberg. (dr)

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Tierkrankenversicherung: Notfallhilfe für Hund und Halter

Tierkrankenversicherungen im Test: Stiftung Warentest prüft Tarife

Hunde sind Familienmitglieder, Trostspender und vielfach der „beste Freund des Menschen.“ Problematisch wird es, wenn das Tier schwer erkrankt oder der Besitzer einen Unfall hat und sich zeitweise nicht darum kümmern kann. Für diesen Fall bietet die Helvetia mit PetCare nun eine neue Tierkrankenversicherung.

Haustiere bereiten ihren Besitzern viel Freude. Doch komplizierter wird es, wenn das Tier oder die Besitzerin ernsthafter erkranken.

Laut Statistik leben aktuell rund 30 Millionen Haustiere in deutschen Haushalten. Darunter allein acht Millionen Hunde. Für die Tiergesundheit geben die Deutschen pro Jahr rund zwei Milliarden Euro aus. Wobei nur etwa fünf Prozent der Tierbesitzer tatsächlich eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen haben und somit den Großteil entstehender Tierarztkosten aus eigener Tasche zahlen.

So kostet allein eine Kreuzband-Operation bei einem Hund rund 2.000 Euro. Erkrankt der Besitzer, wird die Versorgung des „besten Freundes“ zu einer logistischen Herausforderung, wenn Verwandte oder Freunde fehlen.

Eine Lösung ist die Absicherung über eine Tierkrankenversicherung mit integriertem Schutzbrief, der ähnlich wie beim Auto, eine umfassende Versorgung im Notfall sicherstellt. Zu den angebotenen Assistance-Leistungen gehören unter anderem die Organisation einer Unterbringung in der Tierpension oder im gewohnten Umfeld, die Organisation von Futter oder Medikamenten, Fahrdienste zum Tierarzt, ein Notfalltransport bei einem Unfall sowie die Vermittlung von ortsnahen Tierärzten und Fahrdienste sofern nötig.

Sollte der Tierbesitzer einen Unfall haben, reicht ein Anruf bei der Notfall-Nummer. Die Assistance-Leistungen können dort rund um die Uhr abgerufen werden. Die Mitarbeiter der Hotline organisieren die notwendigen Dienstleister.

Alle Kosten werden direkt übernommen und der Tierbesitzer muss nicht in Vorlage treten. Laut Helvetia wird der Schutzbrief in Rahmen einer OP-Kosten-, Hunde-Unfallversicherung oder einer Tierkrankenversicherung angeboten. (dr)

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Welche Vorteile bietet eine Anwartschaftsversicherung?

Die Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung

Mit einer Anwartschaftsversicherung sichert sich ein privat Krankenversicherter bei einem Austritt aus seinem Tarif – etwa wegen eines Studiums oder Arbeitslosigkeit – das Recht, dort wieder zu den ursprünglichen Bedingungen einzutreten. Was dabei der Unterschied zwischen kleiner und großer Anwartschaftsversicherung ist, erfahren Sie hier.

Hier geht es zum Artikel.

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Was sich 2019 für Versicherte ändert

Von Betriebsrente bis Hochwasserschutz

Auch diesmal müssen sich Versicherte zum Jahreswechsel auf einige Veränderungen einstellen. Der Versicherungsverband GDV hat fünf wichtige Neuerungen vorgestellt: Neben guten Nachrichten für Besitzer von Betriebs- und Rürup-Renten findet sich darin auch ein Hinweis speziell für Bürger in Bayern. Die Details gibt es hier.

Neues Jahr, neue Regeln. Das gilt natürlich auch für den Versicherungsbereich. Was sich 2019 für Versicherungskunden ändert, hat das Verbraucherportal der Versicherungswirtschaft anhand von fünf Punkten veranschaulicht. Diese lauten so:

  1. Arbeitgeberzuschuss für Betriebsrenten wird zur Pflichtsache

Arbeitnehmer, die einen Teil ihres Bruttolohns sozialversicherungsfrei in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen, haben im neuen Jahr Anspruch auf Zuschüsse vom Arbeitgeber. Bislang ist die Beteiligung des Arbeitgebers freiwillig. Bei Neuverträgen, die ab 1. Januar 2019 geschlossen werden, müssen Arbeitgeber den umgewandelten Beitrag der Arbeitnehmer um 15 Prozent aufstocken. Für Altbestände gilt diese Regelung erst ab 2022.

  1. Entlastung von Betriebsrenten aus Pensionskasse

Dies betrifft alle Arbeitnehmer, die nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis alleine in eine Pensionskasse eingezahlt haben. Für Leistungen der Pensionskasse müssen ab 2019 keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung mehr gezahlt werden (wir berichteten). Hat der Arbeitnehmer in den letzten vier Jahren zu viel Beiträge gezahlt, hat er Anspruch auf Erstattung.

  1. Höherer Steuerabzug für Rürup-Renten

Wer mit einer Rürup-Rente vorsorgt, darf im kommenden Jahr wieder einen größeren Teil seiner Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben. Zum einen steigt der steuerliche Höchstbetrag zur Basisrente auf 24.305 Euro. Zudem erkennt das Finanzamt nun 88 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben an (2018: 86 Prozent). Somit sind 2019 maximal 21.388 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Für gemeinsam veranlagte Ehegatten/Lebenspartner verdoppeln sich diese Beträge.

  1. Neue Informationsblätter sollen für mehr Durchblick vorm Abschluss sorgen

Ab Januar stellen Anbieter von Sach- und Unfallversicherungen sowie bestimmter Lebensversicherungen neue Informationsblätter im Internet bereit (wir berichteten). So sollen Verbraucher möglichst frühzeitig einen schnelleren Überblick zu einzelnen Policen erhalten. Das Informationsblatt ist in den Versicherungssparten einheitlich gestaltet und gibt unter anderem Auskunft über: die Art der Versicherung, die Laufzeit, den Umfang der gedeckten Risiken und die Höhe und Zahlungsweise der Versicherungsprämie.

  1. Bayern streicht staatliche Nothilfen für Hochwasseropfer

Der Freistaat Bayern hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2019 keine staatlichen Soforthilfen nach Naturkatastrophen mehr zu zahlen (wir berichteten). Damit reagiert der Freistaat auf das steigende Risiko von Wetterextremen. Staatshilfen sind kein Ersatz für fehlenden Versicherungsschutz. Hauseigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihre Wohngebäudeversicherung alle Naturgefahren einschließt und sich umfassend versichern, empfiehlt der Versicherungsverband.

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Riester-Rentenversicherung: Württembergische erhebt Kosten doppelt

Riester-Rentenversicherung: Württembergische erhebt Kosten doppelt

Versicherer berechnet systematisch mehrfach Abschluss- und Vertriebskosten

Bei Riester-Rentenversicherungen zahlen Verbraucher in bestimmten Konstellationen auf Teilbeiträge doppelte Abschluss- und Vertriebskosten. Ein Fall der Württembergischen Lebensversicherung AG zeigt: Erhalten Verbraucher neue Kinderzulagen und sinken dadurch die Eigenbeiträge, auf die sie bereits die vollen Abschluss- und Vertriebskosten bezahlt haben, so zahlen sie auf den Betrag dieser Kinderzulagen ein zweites Mal Abschluss- und Vertriebskosten. Fällt die Zulage wieder weg, verlangt die Württembergische nochmals Abschluss- und Vertriebskosten auf die dann wieder erhöhten Eigenbeiträge. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, die mehrfache Erhebung von Kosten gesetzlich zu unterbinden.

In einem den Marktwächtern vorliegenden Fall besparte ein Verbraucher seinen Riester-Rentenvertrag bei der Württembergischen Versicherung mit dem Höchstbetrag von 1.946 Euro, zuzüglich der Grundzulage von 154 Euro. Für die Summe aller Eigenbeiträge zahlte der Verbraucher in den ersten fünf Jahren die für die gesamte Laufzeit anfallenden Abschluss- und Vertriebskosten in Höhe von 4,5 Prozent. Danach wurde der Versicherte kinderzulagenberechtigt, der Eigenbeitrag sank entsprechend – bei gleichbleibendem Gesamtbeitrag. Die Württembergische berechnete ihm auf Grund dieser Änderung erneut Abschluss- und Vertriebskosten auf die neue Kinderzulage – dieses Mal von vier Prozent. Und das obwohl der Verbraucher auf die durch die Kinderzulage wegfallenden Beiträge bereits Abschluss- und Vertriebskosten in voller Höhe gezahlt hatte. Zudem teilte ihm der Versicherer mit, dass er nach dem Wegfall der Kinderzulage mit weiteren Abschluss- und Vertriebskosten von 4,5 Prozent auf die Erhöhung des Eigenbetrags zu rechnen habe. Damit erhebt die Württembergische 8,5 beziehungsweise neun Prozent Abschluss- und Vertriebskosten für die entsprechenden Summen und Zeiträume. Obwohl sich im vorliegenden Fall der Gesamtbeitrag des Versicherten über den gesamten Zeitraum nicht verändert, zahlt er bei jeder zulagenbedingten Änderung des Eigenbeitrags erneut Abschluss- und Vertriebskosten.

“Wir befürchten, dass auch andere Versicherer für jede Form von Zulagenerhöhung die Abschluss- und Vertriebskosten erneut berechnen – zum Beispiel bei der jüngsten Erhöhung der Riester-Grundzulage um 21 Euro. Dies lässt sich aber weder in den Verträgen noch in den Standmitteilungen eindeutig erkennen. Konkrete Fälle liegen dazu noch nicht vor. Über entsprechende Hinweise von Verbrauchern sind wir darum sehr dankbar”, sagt Sandra Klug, Teamleiterin des für Versicherungen zuständigen Marktwächter-Teams in der Verbraucherzentrale Hamburg. “Wir raten jedem Verbraucher mit einer Riester-Rentenversicherung bei seinem Versicherer nachzufragen, wie die Kosten berechnet werden und uns das Ergebnis mitzuteilen.”

Riestersparer mit Kindern am stärksten belastet

Die doppelte Erhebung von Abschluss- und Vertriebskosten ist per Gesetz nicht ausgeschlossen. Dabei führt sie zu spürbaren finanziellen Einbußen bei Verbrauchern. “Die doppelte Berechnung von Abschluss- und Vertriebskosten belastet Riester-Sparer mit Kindern am stärksten – also ausgerechnet die Verbraucher, die vom Gesetzgeber als besonders förderungswürdig erachtet werden”, kritisiert Klug. “Das Ziel des Gesetzgebers, mit Riester-Verträgen eine flexible, transparente und in den Kosten klar geregelte Altersversorgung für den Verbraucher zu schaffen, wird durch Anbieter wie die Württembergische konterkariert.”

Reform der privaten Altersvorsorge notwendig

“Dieser Fall zeigt exemplarisch, wo die Probleme der privaten Altersvorsorge unter Riester liegen. Der Vertrieb hält doppelt die Hand auf, nur weil Teile des Eigenbeitrags zwischenzeitlich durch eine Riester-Zulage ersetzt werden”, sagt Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt beim vzbv. “Die mehrfache Erhebung von Abschluss- und Vertriebskosten muss gesetzlich unterbunden werden. Kosten dürften nur entstehen, wenn die Gesamtsparleistung der Verbraucher auch wirklich steigt”, so Mohn.

Aus Sicht des vzbv sollte die private Altersorge durch einen Altersvorsorgefonds nach schwedischem Vorbild grundsätzlich reformiert werden. Ein solcher Fonds würde mit stark reduzierten Vertriebskosten auskommen und flexible Einzahlungen zulassen.

Der Marktwächter Finanzen ist ein Projekt, mit dem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen den Finanzmarkt aus Perspektive der Verbraucher beobachten. Hierfür werden Beschwerden und Beratungen von Verbrauchern aus allen 16 deutschen Verbraucherzentralen über ein Frühwarnnetzwerk systematisch ausgewertet. Zudem werden empirische Untersuchungen durchgeführt. So können Schwachstellen und Fehlentwicklungen erkannt, Verbraucher frühzeitig gewarnt und Aufsichts- und Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Insgesamt untersuchen fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen den Finanzmarkt: Baden-Württemberg (Geldanlage und Altersvorsorge), Bremen (Immobilienfinanzierung), Hamburg (Versicherungen), Hessen (Grauer Kapitalmarkt) und Sachsen (Bankdienstleistungen und Konsumentenkredite). Der Marktwächter Finanzen wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. www.marktwaechter.de/finanzen

Verbraucherzentrale mahnt Allianz ab

Verbraucherzentrale mahnt Allianz ab

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Allianz Lebensversicherungs-AG wegen Irreführung abgemahnt. Versicherte, die ihren privaten Rentenversicherungsvertrag wegen eines Fehlers in der Widerspruchsbelehrung rückabwickeln wollten, erhielten Ablehnungsschreiben, obwohl der Vertrag aufgelöst werden kann, weil laut Bundesgerichtshof die Widerspruchsbelehrung fehlerhaft ist.

“Wir haben Ihnen mit der Police die vertragsbezogenen Versicherungsbedingungen und die weiteren Verbraucherinformationen übersandt und Sie ordnungsgemäß über Ihr Widerspruchsrecht belehrt. (.) Die von Ihnen begehrte Rückzahlung der Beiträge müssen wir daher ablehnen”, schrieb die Allianz an Kunden, die einem Rentenversicherungsvertrag wegen einer fehlerhaften Belehrung widersprochen hatten.

Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Hamburg ist ein Widerspruch jedoch möglich und der Versicherungskonzern verpflichtet, die geleisteten Prämien plus Zinsen an die betroffenen Versicherten auszuzahlen. Der Bundesgerichtshof hatte die umstrittene Widerspruchsbelehrung für unwirksam erklärt, weil Verbrauchern darin eine Widerspruchsfrist von einem Monat eingeräumt wird, obwohl zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ein Zeitraum von 30 Tagen galt und ein Monat auch 28 oder 29 Tage haben kann.

“Das Urteil des Bundesgerichtshof ist eindeutig und trotzdem fegt die Allianz die Ansprüche von Verbrauchern einfach vom Tisch”, sagt Christian Biernoth, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Verbraucherschützer hat daher eine Abmahnung wegen Irreführung gegen den Versicherungskonzern auf den Weg gebracht. “Auch eine Allianz muss sich an die BGH-Rechtsprechung halten. Es ist eine Katastrophe, wenn auf diese Weise Verbraucherrechte ausgehebelt werden.”

Die Allianz Lebensversicherungs-AG ist kein Einzelfall. Auch die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und die Neue Leben Lebensversicherung AG hat die Verbraucherzentrale Hamburg bereits abgemahnt, weil sie sich über Urteile des Bundesgerichtshofes hinweggesetzt hatten. “Für die Lebensversicherer geht es um viel Geld”, so Biernoth. “Doch die Abwimmelschreiben werfen ein schlechtes Licht auf die gesamte Versicherungsbranche. Das kann nicht im Sinne der Unternehmen sein.”

Die Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt bei Problemen mit Lebensversicherern und der Rückabwicklung von Verträgen. Darüber hinaus übernehmen die Verbraucherschützer die rechtliche Prüfung von Vertragstexten und bieten einen Rechenservice für die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Versicherungsgesellschaften an. Weitere Informationen zum Beratungsangebot sind veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de

BDV GIBT TIPPS FÜR DEN VERSICHERUNGSSCHUTZ VON HUND, KATZE UND MAUS

Tierhalterhaftpflicht - Im Ernstfall lieber gut abgesichert sein!

HAUSTIERE ZUM FEST

Eines vorweg: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Dennoch dürfte es auch in diesem Jahr wieder zahlreichen tierischen Familiennachwuchs zum Fest geben. „Doch nicht nur Leine und Fressnapf gehören zur Ausstattung, auch an den Versicherungsschutz sollten die frisch gebackenen Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer denken. Denn sonst kann es teuer werden“, weiß Bianca Boss, Pressesprecherin des Bund der Versicherten e. V. (BdV). 

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist für Hunde-, aber auch Pferdebesitzer*innen unverzichtbar. Denn Tierhalter*innen müssen für Schäden aufkommen, die ihre Tiere verursachen. Gerade Anfänger*innen unterschätzen hier häufig die Gefahren. Wenn der Hund den Weihnachtsbesuch beißt, können Schadensersatzforderungen für Personenschäden, Sach- oder Vermögensschäden folgen – etwa, wenn die gebissene Person für längere Zeit ins Krankenhaus muss und einen Verdienstausfall hat. „Für die Haftung als Tierhalterin bzw. Tierhalter ist dabei kein Verschulden erforderlich.“ Die Tierhalterhaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Eine gute Tierhalterhaftpflichtversicherung kostet für einen Hund bei einem Selbstbehalt von bis zu 150 Euro zwischen 50 und 80 Euro Jahresprämie. „Das wäre dann vielleicht auch gleich eine passende Geschenkidee zu Weihnachten“, so Boss.

Katzen und zahme Kleintiere wie Hamster oder Kaninchen sind in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Sie benötigen also keine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Übrigens: Auch Personen, die Ihr Tier nur vorübergehend hüten, haften. Sie sind aber oft über den Vertrag der Tierhalterin bzw. des Tierhalters mitversichert.

Wer das Risiko von hohen Krankheitskosten für sein Tier absichern möchte, kann über eine Operationskosten- oder Krankenversicherung nachdenken. Die Operationskostenversicherung umfasst die Tierarztkosten für operative Eingriffe unter Narkose nach Unfall oder Krankheit, aber auch Kosten für den letzten Untersuchungstag vor der Operation, für eine mögliche stationäre Unterbringung sowie für die Nachbehandlung werden übernommen. Die Krankenversicherung trägt unter anderem die Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen sowie Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren und Parasitenmittel.

Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede, bis zu welchem Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) der Versicherungsschutz besteht oder ob und bis zu welcher Höhe es Entschädigungsgrenzen gibt. Mitunter sind Wartezeiten zu berücksichtigen. Tierbesitzer*innen sollten daher vor einem eventuellen Vertragsabschluss einen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen. Aber das empfiehlt sich ohnehin bei allen Verträgen.

Rechte bei Kreuzfahrten: Reiserecht, Versicherungen und Mobilfunk an Bord

Kreuzfahrt-Kostenfallen - und wie man sie vermeidet

Die Kreuzfahrtbranche boomt, die Zahl der Passagiere wächst seit Jahren. Manchmal wird die Reise allerdings teurer als geplant – etwa wenn Kreuzfahrer auf hoher See erkranken oder unbedarft ihr Smartphone nutzen. Wie sich Reisende vor Kostenfallen auf Kreuzfahrten schützen und welche Rechte sie haben, berichtet die Zeitschrift Finanztest in ihrer Januar-Ausgabe.

Fünf Minuten telefonieren und zehn Minuten Surfen können auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren 120 Euro oder mehr kosten. Sogar eingehende Anrufe, das Abhören der Mailbox und die automatische Aktualisierung von Apps gehen ins Geld. Der Hintergrund: Weder die EU-Roaming-Verordnung noch gebuchte Reisepakete der Mobilfunkunternehmen gelten auf See. In vielen Fällen ist es günstiger, ein Daten- oder Mobilfunkpaket bei den Kreuzfahrtanbietern zu buchen. Telefonieren und Surfen bleibt dann zwar teuer – für sieben Tage zwischen rund 50 und 100 Euro –, die Kosten sind aber besser kalkulierbar.

Teuer kann es auch werden, wenn man nicht ausreichend versichert ist und unterwegs krank wird. Die Kosten für Krankenbehandlung und -transporte verschlingen mitunter Tausende Euro. Finanztest hat 68 speziell für Kreuzfahren angebotene Versicherungspakete getestet und festgestellt, dass die meisten soliden Schutz bieten, sich aber nur manchmal bei günstigen oder sehr teuren Kreuzfahrten lohnen. Preiswerter ist es oft, Einzelpolicen für Auslandskranken– und Reiserücktrittschutz zu wählen.

Schlechtes Essen, zu enge Kabinen, dröhnende Schiffsmotoren: Wenn Reisemängel den Kunden den Spaß verderben, die Route sich ändert oder Landgänge ausfallen, können sie nachträglich den Preis mindern. In besonderen Fällen ist es auch möglich, die Reise abzubrechen und Schadenersatz zu fordern, etwa wenn Passagieren statt der gebuchten Außenkabine in einer Innenkabine untergebracht werden.

Der Artikel über Kostenfallen und Rechte bei Kreuzfahrten findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/kreuzfahrt.

Verkehrsrechtsschutz: Eine sinnvolle Versicherung nicht nur für Autofahrer

Verkehrsrechtsschutzversicherung Vergleich: Jetzt besten Tarif finden

Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist sinnvoll für alle, die am Straßenverkehr teilnehmen, also auch für Fußgänger und Radfahrer. Wer einen alten Vertrag hat, kann ihn in den meisten Fällen getrost behalten. Wer keinen hat, findet in dem neuen Test der Stiftung Warentest heraus, welche zu ihm passt. Der Schutz ist nicht teuer. Er hilft bei Streit um Blechschäden am eigenen Auto oder am Mietwagen, um Schmerzensgeld oder bei Ärger nach dem Autokauf, wenn etwa die Abgassoftware manipuliert wurde.

Die Versicherungsexperten von Finanztest haben für die Januar-Ausgabe 130 Tarife von 34 Versicherern getestet, das Kleingedruckte studiert, Beispiele für Modellfälle durchgerechnet und alles miteinander verglichen. Heraus kamen 9 sehr gute Angebote für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung und 10 gute.

Viele konnten nicht überzeugen. Wer sich also als Verkehrsteilnehmer gegen Streitigkeiten absichern will, die mit Anwalt oder vor Gericht ausgetragen werden und sehr teuer werden können, ist gut beraten, in den vorderen Tabellenplätzen nach einer geeigneten Police zu suchen. Mit und ohne Selbstbehalt zahlt man dafür je nach Modellkunde um die 100 bis 200 Euro im Jahr.

Wer Carsharing nutzt oder oft Autos mietet, sollte darauf achten, dass auch Mietwagen inklusive sind. Bei vielen alten Verträgen ist das der Fall, weshalb die Experten raten, sich den eigenen Vertrag genau anzusehen, bevor man Hals über Kopf wechselt.

Für alle, die ganz neu abschließen wollen, gilt: Sehr gut in allen berechneten Modellfällen schnitten ADAC, Advocard, Allianz, Allrecht/Deurag, LVM, WGV und wgv-himmelblau ab.

Der Test Verkehrsrechtsschutz findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/verkehrsrechtsschutz abrufbar.

Zinstest: Renditechance trotz Niedrigzinsen

Festgeld-Vergleich - Tagesaktuell Zinsen für Festgeld vergleichen

Selbst die besten Zinsangebote gleichen aktuell nicht einmal die Inflation aus. Sparer können ihre Renditeaussichten aber deutlich verbessern, wenn sie Tages- und Festgeld mit Aktien-ETF kombinieren. Wie das am sinnvollsten zu machen ist, erklärt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Januar-Ausgabe.

Finanztest hat bei 134 Banken die Zinsangebote für Einmalanlagen ermittelt: Selbst mit den besten Angeboten, z.B. 1,15 Prozent für eine zweijährige Laufzeit, verlieren Anleger Kaufkraft, denn die aktuelle Inflationsrate ist höher. Nur wer den sicheren Zinsanlagen etwas riskantere Anlagen wie Aktienfonds beimischt, kann mehr erwirtschaften. Ideal für diesen Zweck sind ETF auf den MSCI World. Der Weltaktienindex repräsentiert mehr als 1600 Unternehmen aus 23 Ländern. Damit ist das Risiko breit gestreut. Weil es bei Aktienanlagen jedoch zu zwischenzeitlichen Verlusten kommen kann, empfiehlt Finanztest einen Anlagezeitraum von mindestens 10 Jahren. Welche Aktien-ETF sich am besten eignen und was Anleger beachten sollten, zeigt Finanztest in Texten und Tabellen.

Die besten Zinsen für Tages- und Festgeld finden Sparer häufig auf Zinsportalen. Die Stiftung Warentest warnt aber vor 43 namentlich genannten ausländischen Banken, die über Zinsportale Tages- oder Festgelder anbieten. Finanztest hat Zweifel an den nationalen Einlagensicherungssystemen der Heimatländer dieser Banken, weil sich viele noch im Aufbau befinden und die Wirtschaftskraft der Länder nicht ausreichen könnte, um alle Sparer bei einer Bankpleite zeitnah zu entschädigen.

Der Zinstest findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/zinsen.

Das Spar-Set: Ganz einfach Geld sparen für große und kleine Träume

So sparen Sie jeden Monat massig Geld!

Da geht noch was. Im neuen Spar-Set der Stiftung Warentest findet jeder eine Möglichkeit, zu sparen. Fixe und laufende Ausgaben senken, Geld für Notfälle und Träume haben, das ist das Ziel. Und das ist leichter zu erreichen, als man denkt. Zahlreiche Checklisten und praktische Formulare mit Ausfüllhilfen und vielen Beispielen helfen dabei. So macht Sparen ab sofort genauso viel Spaß wie Träumen.

Rechtzeitig für gute Vorsätze veröffentlichen die Finanz-Profis der Stiftung Warentest eine praktische Anleitung zum Sparen in vier Schritten – Haushaltsbuch inklusive. Schritt 1 klärt, wie man sein Monatsbudget ermittelt, denn kaum einer kann auf 20 Euro genau sagen, wie viel Geld er pro Monat zur Verfügung hat. In Schritt 2 werden laufende Kosten und Geldfresser analysiert. Autor Christian Eigner: „Wichtig ist, dass man dabei ganz ehrlich ist, denn wer schummelt, schadet am Ende nur sich selbst!“ Seine Ausgaben notiert man – unterteilt nach Muss und Kann – in einem Haushaltsbuch. Dessen Seiten lassen sich heraustrennen und übersichtlich abheften. Mehr Seiten gibt es im Internet kostenlos zum Download.

Wer Muss- und Kann-Ausgaben zudem in Rubriken sortiert, hat am Monatsende in Nullkommanix sein Sparpotenzial ausgerechnet und kann sich konkrete Ziele setzen. Schritt 3 hilft, fixe Ausgaben zu senken, zum Beispiel per Vertragswechsel bei Versicherungen oder Kündigung von Überflüssigem. „Durch den Wechsel in einen günstigeren Tarif oder zu einem anderen Anbieter“, so Autor Eigner, „bleiben locker Hunderte Euro im Jahr übrig, ohne Abstriche an der Lebensqualität.“ Daran schließt sich Schritt 4 an, in dem man lernt, die laufenden Kosten zu senken – auch durch die Einsicht, dass wir allzu schnell Opfer von Verkaufsstrategen werden. Doch wer ein Ziel vor Augen hat, auf das er sparen will, bleibt dran und schafft es bald spielend leicht, den Versuchungen zu widerstehen und Geld Gewinn bringend zur Seite zu legen.

Das Spar-Set hat 144 Seiten, davon gut die Hälfte zum Heraustrennen, Ausfüllen, Bewerten und Abheften. Es kostet 14,90 Euro, die man schnell wieder drin hat, und ist ab dem 11. Dezember im Handel erhältlich oder online unter www.test.de/spar-set.

Bausparen: Heute niedrige Zinsen für morgen sichern

Bausparvertrag als Geldanlage - Bausparkassen im Vergleich

Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest Tarife der Bausparkassen untersucht und die günstigsten Angebote für Immobilienkäufer und Modernisierer ermittelt. Das Fazit der Tester: Bausparen kann sich lohnen – aber nur wenn Sparer einen geeigneten Tarif wählen und später das Darlehen auch in Anspruch nehmen.

Die Bausparkassen geben fast keine Sparzinsen, sie verlangen hohe Gebühren, und wer heute ein Bauspardarlehen aufnimmt, zahlt meist mehr als für einen Bankkredit. „Bausparen kann sich trotzdem lohnen“, so der Finanztest Experte Jörg Sahr, „nicht als Sparvertrag, aber als Baustein einer künftigen Baufinanzierung.“

Für Sparer, die mittel- bis langfristig eine Immobilie kaufen oder ihr Haus modernisieren wollen, bietet ein Bausparvertrag einen einzigartigen Vorteil: Der Zinssatz für das Darlehen von meist 1,85 bis 2,95 Prozent steht heute schon fest – auch wenn Kunden das Geld erst in sieben oder zehn Jahren abrufen. So sichern sie ihre Finanzierung gegen steigende Zinsen. Denn so niedrig wie heute werden die Zinsen für normale Baukredite auf Dauer kaum bleiben.

Einzigartig ist auch der neue Bausparrechner der Stiftung Warentest. Dieser vergleicht die aktuellen Tarife aller deutschen Bausparkassen. Zwischen günstigen und teuren Verträgen liegen oft mehrere tausend Euro Zinsunterschied. Eine Analyse lohnt sich und kostet 7,50 Euro. Analyse und Test sind auf test.de/bausparrechner abrufbar. Der Test erscheint außerdem in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

 

Mit dem Haushaltsbuch mehr Durchblick bei den Finanzen

Haushaltsbuch: Überblick behalten und Geld sparen

Im Supermarkt landet mehr im Einkaufswagen, als auf dem Zettel steht? Die Schnäppchen-Angebote im E-Mail-Postfach sind einfach zu verlockend? Und der überteuerte Kaffee unterwegs muss auch manchmal sein? Schnell sprengen solche spontanen Einkäufe ein Monatsbudget. Wer Überblick und Kontrolle über seine Ausgaben gewinnen möchte, kann ein Haushaltsbuch nutzen. Schon nach wenigen Wochen lassen sich damit unnötige oder zu hohe Ausgaben entlarven und Sparmöglichkeiten finden. Fix und fertig vorbereitet für den Start ist “Das Haushaltsbuch” der Verbraucherzentrale. Im DIN-A4-Format bietet es 54 Wochenübersichten für tägliche Kosten, zwölf Monatsübersichten für Einnahmen und Ausgaben sowie eine Jahresübersicht. Konkrete Spartipps helfen zudem direkt beim Aufbessern der Haushaltskasse.

Verbraucherinnen und Verbraucher können die Übersichten individuell mit Datumsangaben versehen und somit jederzeit beginnen, nicht nur zu Jahresbeginn. Das Haushaltsbuch hilft sofort dabei, Konsumgewohnheiten zu erkennen und zu wissen, wofür Geld im Einzelnen ausgegeben wird. Es macht erkennbar, wenn sich rote Zahlen anbahnen oder Wünsche finanziell nicht erfüllbar sind. Dank einer Erläuterung am Anfang ist es leicht, das Haushaltsbuch richtig zu führen. Denn man muss kein Buchhalter sein, um die Haushaltskasse im Griff zu haben.

“Das Haushaltsbuch” ist erhältlich für 7,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Mo bis Do 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 16 Uhr). Das Buch kann auch online unter www.vzhh.de oder der Telefonnummer (040) 24832-104 bestellt werden.

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Stationäre Krankenzusatzversicherung: Die Fallen liegen im Kleingedruckten

Kranken- und Krankenzusatzversicherung

Zu den Leistungen einer privaten stationären Zusatzversicherung gehören beispielsweise Behandlungen durch den Chefarzt.

Wer als Kassenpatient freie Krankenhaus- und Arztwahl in der Klinik haben möchte, muss sich stationär zusatzversichern. Was leisten diese Policen und für wen sind sie geeignet? Pfefferminzia klärt auf.

Im deutschen Gesundheitswesen haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf alle im Krankenhaus notwendigen Leistungen – von der ärztlichen Behandlung über Krankenpflege, Arzneimittel bis hin zu Unterkunft und Verpflegung. Die Kasse zahlt für diese allgemeinen Krankenhausleistungen pro Behandlungsfall eine Pauschale. Ein Recht auf einen festen ärztlichen Ansprechpartner oder gar auf Behandlung durch den Chefarzt besteht indes nicht. Solche zusätzlichen Leistungen bietet nur eine private stationäre Zusatzversicherung.

Top-Leistungen und große Flexibilität

„Sie erlangen im Krankenhaus den Status eines Privatpatienten“, erläutert Krankenversicherungsexperte und Versicherungsmakler Sven Hennig. „Mit einer stationären Krankenzusatzversicherung können Sie selbst entscheiden, in welchem Krankenhaus Sie behandelt werden möchten und von welchem Arzt.“ Dadurch sind auch Behandlungen durch Spezialisten oder neue Heilmethoden abgedeckt, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stehen und nur von wenigen Kliniken angeboten werden.

Der große Vorteil ist die Flexibilität. „Die besten Produkte dieser Sparte bieten eine große Auswahl an Krankenhäusern, sie zahlen insbesondere bei den Wahlleistungen nicht nur bis zum 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte, sondern auch darüber hinaus. Und es gibt weitere Vorteile wie die Übernahme ambulanter OPs inklusive der vor- und nachstationären Behandlung“, so Hennig.

Die Spanne der Monatsbeiträge reicht von 15 bis 80 Euro. Je mehr Leistungen mitversichert werden, desto teurer ist der Schutz. Im Fokus steht, wie viel Extras man zur GKV ergänzen möchte und wie viel man dafür bezahlen möchte. Es geht sowohl um die Leistung wie freie Arztwahl als auch um den Komfort wie Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus.

Top-Leistungen und große Flexibilität

„Sie erlangen im Krankenhaus den Status eines Privatpatienten“, erläutert Krankenversicherungsexperte und Versicherungsmakler Sven Hennig. „Mit einer stationären Krankenzusatzversicherung können Sie selbst entscheiden, in welchem Krankenhaus Sie behandelt werden möchten und von welchem Arzt.“ Dadurch sind auch Behandlungen durch Spezialisten oder neue Heilmethoden abgedeckt, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stehen und nur von wenigen Kliniken angeboten werden.

Der große Vorteil ist die Flexibilität. „Die besten Produkte dieser Sparte bieten eine große Auswahl an Krankenhäusern, sie zahlen insbesondere bei den Wahlleistungen nicht nur bis zum 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte, sondern auch darüber hinaus. Und es gibt weitere Vorteile wie die Übernahme ambulanter OPs inklusive der vor- und nachstationären Behandlung“, so Hennig.

Die Spanne der Monatsbeiträge reicht von 15 bis 80 Euro. Je mehr Leistungen mitversichert werden, desto teurer ist der Schutz. Im Fokus steht, wie viel Extras man zur GKV ergänzen möchte und wie viel man dafür bezahlen möchte. Es geht sowohl um die Leistung wie freie Arztwahl als auch um den Komfort wie Einzel- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus.

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Schuldneratlas: Immer mehr Senioren droht die Überschuldung

Altersarmut in Deutschland - Themenabend Armut und Verschuldung

6,9 Millionen Privatpersonen hierzulande gelten als überschuldet. Und die Zahl dürfte laut dem neuen Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform weiter steigen. Aufhorchen lässt der besonders deutliche Anstieg bei Senioren jenseits der 70.

Während im Osten rund 1,11 Millionen Menschen als überschuldet gelten, sind es im Westen rund 5,82 Millionen. Damit ist die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum fünften Mal in Folge angestiegen. Wobei die Zahl der Überschuldungsfälle in Ostdeutschland (minus 8.000) zurückgeht, während sein Westdeutschland (plus 27. 000) steigt.

Die entsprechenden Vergleichswerte zeigen, dass sich die Überschuldungsspirale im Westen weiterhin schneller dreht als im Osten. Sowohl in Ost wie in West ist die Zahl der Fälle mit hoher Überschuldung zurückgegangen.

Überschuldungsquote nahezu konstant

Dagegen ist die Zahl derer, die geringverschuldet sind, angestiegen. Die Überschuldungsquote ist nahezu konstant, da die Bevölkerung durch Zuwanderung und Migration nochmals leicht zugenommen hat.

Zum Stichtag 1. Oktober 2018 lag sie in Deutschland bei 10,04 Prozent. Damit sind weiter über 6,9 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl um rund 19.000 Personen.

Die negative Entwicklung spiegelt sich auch im Vergleich der Überschuldungszahlen nach Bundesländern. So weisen sechs Bundesländer einen Anstieg bei Überschuldungsfällen und -quote auf. Zugleich zeigen sechs Bundesländer einen Rückgang der Quote, aber nur vier einen Rückgang auf.

Karte der Länder wenig verändert

Bei drei Bundesländer gab es keine Veränderung: Bayern (7,43 Prozent) und Baden-Württemberg (8,31 Prozent) führen das Ranking der Bundesländer an. Thüringen (9,30 Prozent) verbleibt seit 2013 auf Rang drei.

Auf Rang vier steht Sachsen (9,92 Prozent) und weist erstmals seit 2011 einen Rückgang der Überschuldung auf. Die Schlusslichter bilden wie in den Vorjahren Bremen (13,94 Prozent), gefolgt von Sachsen-Anhalt (12,73 Prozent) und Berlin (12,42 Prozent).

Überschuldung der Zukunft: alt und weiblich

Bemerkenswert ist, dass die Zahl der überschuldeten Frauen deutlich ansteigt. Creditreform hat hier im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 21.000 Fällen notiert. In diesem Jahr sind rund 7,65 Prozent der Frauen über 18 Jahre (2017: 7,61 Prozent) überschuldet und haben nachhaltige Zahlungsprobleme.

Bei Männern sind dies aktuell 12,55 Prozent (2017: 12,59 Prozent). Während die Zahl bei den Frauen kontinuierlich zunimmt, (2,7 Millionen; plus 21.000 Fälle), geht sie bei den Männern leicht zurück (4,2 Millionen; minus 2.000 Fälle).

Ein bedrohliches Szenario zeichnet sich bei älteren Menschen ab. Denn laut Creditreform droht immer mehr Senioren die “Altersüberschuldung“. Mittlerweile müssen rund 263.000 Menschen in Deutschland ab 70 Jahren als überschuldet eingestuft werden. Ein Plus von 35 Prozent beziehungsweise 69.000 Fällen.

Altersarmut und Altersüberschuldung

Die entsprechende Überschuldungsquote (2,04 Prozent; plus 0,54 Punkte) liegt zwar weiter unter den Vergleichswerten anderer Altersgruppen. Im Vergleich zu 2013 ist der Anstieg mit 138 Prozent aber überdurchschnittlich.

Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Überschuldeten in der jüngsten Altersgruppe in diesem Jahr weiter zurückgegangen. Die Überschuldungsquote beträgt hier 13,47 Prozent (minus 0,59 Punkte). Gegenwärtig müssen rund 1,58 Millionen junge Menschen in Deutschland (unter 30 Jahre) als überschuldet eingestuft werden.

Für die nahe Zukunft rechnet Creditreform auch angesichts sich eintrübender konjunktureller Rahmenbedingungen nicht mit einer nachhaltigen Entspannung der privaten Überschuldungslage in Deutschland. Insofern dürften die Zahlen weiter steigen. (dr)

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Recht einklagen mit und ohne Rechtsschutzversicherung

Abgasskandal: Die Musterfeststellungsklage ist da

Autobesitzer, die vom Dieselskandal betroffen sind, leiden unter finanziellen Nachteilen durch Wertverlust, Fahrverbote, Stilllegungen und fragwürdige Software-Updates, die neue Probleme hervorrufen. Um diesen Schaden auszugleichen, können sie juristische Schritte gegen ihren Hersteller einleiten. Versicherungsmakler können ihren Kunden nun über eine neue Plattform den Zugang zu professioneller Rechtsberatung und -vertretung vermitteln – und sich eine Servicegebühr von bis zu 130 Euro pro Mandat sichern.

>> Hier geht es zum Video „Dieselskandal: Antworten auf die wichtigsten Fragen von Experten beantwortet“.

Vor gut drei Jahren waren die ersten Manipulationen an Fahrzeugen der Volkswagen AG bekannt geworden und noch heute kommen immer wieder neue Details über manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen ans Licht. Längst ist nicht mehr nur VW betroffen. Eine juristische Änderung, die zum 1. November in Kraft tritt, macht nun vielen betroffenen Autobesitzern Hoffnung, ohne eigene Kosten gegen die Konzerne klagen zu können – mit der Musterfeststellungsklage.

Dabei ist jedoch den meisten nicht klar, was diese „Eine-für-alle-Klage“ eigentlich bewirkt und wie sie funktioniert. „Nicht in jedem Fall ist sie die bevorzugte Methode, an sein Recht zu kommen“, sagt Philipp Caba, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte. „Viele geschädigte Autofahrer in Deutschland wollen diesen Weg gehen, weil sie das Kostenrisiko scheuen. Doch kann das Verfahren sehr lange dauern, und der Ausgang ist ungewiss“, so Caba.

Mit diesen Nachteilen sind Betroffene konfrontiert

Abgasmanipulierte Dieselfahrzeuge haben einen überproportionalen Wertverlust. Zudem können Fahrverbote in Deutschlands Innenstädten zu Mobilitätseinschränkungen führen. In Hamburg, Berlin, Stuttgart und Frankfurt werden Dieselautos nicht mehr uneingeschränkt fahren können.

Wer als Halter eines betroffenen Dieselautos nun entschädigt werden will, hat folgende Möglichkeiten: Fahrzeug zurückgeben und den Kaufpreis oder einen Neuwagen bekommen; oder das Auto behalten und Schadensersatz bis zu 10.000 Euro fordern. Doch die Zeit sitzt den Betroffenen im Nacken. „Nicht nur wegen Diesel-Fahrverboten, Wertverlusten oder Stilllegungen sollte schnell gehandelt werden“, rät Caba. „Viele Ansprüche verjähren bereits zum 31. Dezember 2018. Daher ist die Einzelklage die Lösung – vor allem für Kunden mit einer Rechtsschutzversicherung.“

Wie Geschädigte ihre Ansprüche durchsetzen

Es gibt diverse Kanzleien, die sich auf die Durchsetzung der Ansprüche von Geschädigten im Dieselskandal spezialisiert haben. Dazu zählt unter anderem die Kanzlei Kooperation Diesel Verhandlung, die eine Kooperation der Kanzleien Gansel Rechtsanwälte aus Berlin sowie Baum, Reiter & Collegen aus Düsseldorf umfasst. Die dort tätigen Anwälte blicken bereits auf die Erfahrung von über 20.000 Mandaten aus dem Dieselskandal zurück.

„Unsere Empfehlung lautet: Wer vom Abgasskandal betroffen ist, sollte seine Ansprüche individuell direkt gegen VW & Co. vertreten lassen“, sagt Caba. „Der ab 1. November mögliche Schritt zu einer gesammelten Vertretung ist ein wichtiger für das deutsche Verbraucherrecht. Wer unsicher ist und sich die Option bewahren möchte, auch im kommenden Jahr noch klagen zu können, dem empfehlen wir die Anmeldung zur Musterfeststellungsklage. Die richtige Hilfestellung dazu erhalten Betroffene ebenso wie die Einzelvertretung bei uns“, so Philipp Caba.

Diesel Verhandlung will Ansprüche geschädigter Autofahrer ohne Kostenrisiko und ohne Papierkram durchsetzen – egal ob eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist oder nicht. Sofern Geschädigte durch eine Rechtsschutzversicherung abgesichert sind, sorgt Diesel Verhandlung dafür, dass die Versicherung das Kostenrisiko übernimmt. Der Kläger muss dann lediglich die mit der Versicherung vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen.

Wenn keine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, organisiert Diesel Verhandlung einen Rechtsschutzfinanzierer, der die Kosten der Vertretung trägt. Der Mandant zahlt nur im Erfolgsfall 29 Prozent des wirtschaftlichen Mehrwerts als sogenanntes Erfolgshonorar, welches maximal 2.900 Euro beträgt. Im ersten Schritt übernimmt der Rechtsschutzfinanzierer die Kosten für die außergerichtliche Vertretung. Wenn es nicht zu einer Einigung kommt und ein Gerichtsprozess aussichtsreich erscheint, übernimmt Diesel Verhandlung die Anfrage für eine Finanzierung der individuellen Klage.

Selbstverständlich besteht als dritte Möglichkeit auch immer, als Selbstzahler auf eigenes Kostenrisiko vor Gericht zu gehen.

Vermittler zwischen Hilfesuchenden und Helfenden

„Finanzdienstleister können sich hier als Ansprechpartner ihres Kunden in einem ganz ungewohnten Feld etablieren. Denn über Spreefels, der neuen Vermittler-Plattform für Rechtsprodukte, können sie ihren Kunden, die ein vom Dieselskandal betroffenes Auto fahren, zu ihrem Recht verhelfen“, sagt Tom Finzel, Geschäftsführer von Spreefels.

Makler können sich demnach bei Spreefels kostenfrei registrieren und dort Servicepartner werden. „Direkt nach der Registrierung ist die Plattform nutzbar und die Kunden des Maklers können zu Mandanten der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte werden“, erklärt Finzel das Prinzip. Für jedes durch den Servicepartner vermittelte Mandat, erhält der Makler dann eine Servicegebühr von bis zu 130 Euro netto. Der Prozess zur Mandatsvermittlung sei voll digitalisiert und somit ohne großen Aufwand oder Papierkram möglich sein.

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80.000 Menschen ohne Krankenversicherung: „Den typischen Patienten gibt es nicht“

Weniger Menschen ohne Krankenversicherung

Eigentlich müsste hierzulande jeder Mensch seit 2007 krankenversichert sein. Eigentlich. Etwa 80.000 Menschen sind es trotzdem nicht – darunter nicht nur Migranten, sondern auch viele Deutsche. Es sind Selbständige oder Existenzgründer, die insolvent sind oder nicht genug einnehmen, um die Beiträge zu bezahlen – oder auch Menschen, die hohe Schulden bei der gesetzlichen Krankenkasse angehäuft haben. Wie Ihnen geholfen wird, erfahren Sie hier.

Hier geht es zum Artikel. 

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Arbeitgeber kritisieren Rentenpläne der Regierung

Das vergangene Jahr hat die Rentenversicherung mit einem Plus von rund 500 Millionen Euro abgeschlossen

Die Arbeitgeberverbände hierzulande sind nicht zufrieden mit der Rentenpolitik. In einer aktuellen Stellungnahme warnen sie vor hohen Zusatzbelastungen und einer erschwerten Finanzierbarkeit.

Die derzeitigen Rentenpläne der Bundesregierung kommen bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände nicht allzu gut an.

Den Zeitungen der Funke Mediengruppe gegenüber äußerten die Arbeitgeber ihre Sorgen  und sprachen von Zusatzbelastungen in Höhe von über 75 Milliarden Euro allein bis 2030 – das erschwere die Finanzierbarkeit der Rente sehr.

Am 8. November will sich die Regierung den Gesetzesentwurf in zweiter und dritter Lesung im Parlament vornehmen. Dieser sieht unter anderem Leistungsverbesserungen und eine Deckelung des Beitragssatzes bei 20 Prozent bis 2025 vor.

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Warum die richtige Höhe der Versicherungssumme wichtig ist

Wie Kunden die richtige Versicherungssumme ermitteln

Die passende Höhe der Versicherungssumme in der Hausratversicherung ist entscheidend, um im Falle eines Einbruchs finanzielle Verluste zu vermeiden. Darauf weist das Vergleichsportal Check24 hin. Wie hoch die Deutschen den Wert ihrer Habseligkeiten einschätzen, zeigt der Städtevergleich des Portals.

Die Düsseldorfer schätzen ihren Hausrat am höchsten ein. Durchschnittlich 819 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche geben diese Kunden des Vergleichsportals Check24 beim Abschluss einer Hausratversicherung an. In Bonn sind es demnach 774 Euro und in Duisburg 736 Euro. Angesichts der Einbruchgefahr in der dunklen Jahreszeit, weist Check24 darauf hin, wie wichtig eine ausreichend hohe Versicherungssumme bei der Hausratversicherung ist. Nur so können die finanziellen Folgen etwa eines Einbruchdiebstahls abgefedert werden.

Verbraucher errechnen den Wert ihres Hausrates entweder individuell oder mit einer Pauschalsumme, die meist 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beträgt. „Mit der pauschalen Berechnung der Versicherungssumme schützen sich Verbraucher vor einer möglichen Unterversicherung“, sagt Benjamin Brook, Geschäftsführer Hausratversicherung bei Check24. „Denn ab dieser Summe verzichten Versicherer darauf, die Entschädigung zu kürzen, auch wenn die Versicherungssumme unter dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert des Hausrats liegt.“

Da die Versicherungssumme möglichst genau dem Neuwert des Hausrates entsprechen sollte, können auch Summen unterhalb der Pauschale ausreichend sein. Allerdings sei es manchmal auch andersherum möglich. Außerdem sollte die Summe in Wohnungen mit besonders wertvollen Gegenständen deutlich über der Pauschale liegen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Warum eine private Unfallversicherung für Kinder sinnvoll ist

Unfallversicherung für Kinder - sinnvoll oder nicht?

Risiko Spielplatz

Passiert den Kleinen etwa auf dem Spielplatz etwas, kann eine Unfallversicherung die finanziellen Folgen auffangen helfen.

Eltern schätzen das Unfallrisiko ihrer Kinder oft falsch ein. Sie fürchten vor allem die Gefahren im Autoverkehr, dabei passiert über die Hälfte der Unfälle in der Freizeit. Eine private Unfallversicherung für die Kleinen kann helfen, die finanziellen Folgen eines Unfalls zu begrenzen.

Sie toben und tanzen, klettern und entdecken, sind furchtlos und neugierig – Kinder sind wahre Abenteurer. Und während in den meisten Fällen gefühlte drei Schutzengel darauf aufpassen, dass den Kleinen dabei nichts passiert, ist das leider nicht immer so.

Ein Beispiel: Die zehnjährige Lara macht mit ihren Eltern Urlaub in den Bergen. Sie klettert dort einen Hang hinauf, dabei verliert sie das Gleichgewicht und stürzt mehrere Meter in die Tiefe. Sie bricht sich dabei eine Hand, den Oberkiefer, den Gaumen und trägt Zahnschäden davon. Die Verletzungen werden nach Auskunft der Ärzte folgenlos verheilen, allerdings ist der Einsatz mehrerer Zahnimplantate zur Behebung der Zahnschäden erforderlich.

„Unfälle gehören zu den größten Gesundheitsrisiken für Kinder“, sagt Henning Folkerts, Leiter Produktmanagement Haftpflicht, Unfall, Schaden Privat bei der HDI Versicherung. „Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die jährlich nach Unfallverletzungen ärztlich versorgt werden müssen, wird auf mindestens 1,7 Millionen geschätzt“, so der Experte weiter (siehe Grafik unten).

Langfristige und teure Folgen

Besonders tragisch ist es, wenn dabei nicht nur eine Hand bricht oder eine Platzwunde davongetragen wird. „Wenn langfristige Folgen zurückbleiben, zum Beispiel, dass das Kind die Schule nicht besuchen, keine Ausbildung machen und keine berufliche Tätigkeit ergreifen kann, wird es besonders schlimm“, sagt Oliver Frohnert, Produktmanager SHUK bei der Hanse-Merkur. „Neben den psychischen und körperlichen Problemen kommen dann die negativen finanziellen Folgen noch hinzu.“

Gegen Letztere zumindest können sich Eltern absichern – mit einer privaten Unfallversicherung speziell für Kinder. Denn auch der Staat springt im Ernstfall nur bedingt ein, weiß Timo Suchert, Leiter Produktmanagement Sach-, Haftpflicht und Unfallversicherung bei der VHV Allgemeinen Versicherung: „Auf dem Schulweg und in der Schule sind Kinder durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Diese bietet jedoch nur eine Grunddeckung mit eingeschränkten und vielfach pauschalen Leistungen.“ Und verletzt sich das Kind zu Hause, auf dem Spielplatz oder nimmt einen Umweg zur Schule, leistet die gesetzliche Unfallversicherung gar nicht.

Eine private Police ist also durchaus sinnvoll. Worauf sollten Eltern bei der Auswahl einer passenden Versicherung nun achten? „Der Unfalltarif für Kinder sollte so konzipiert sein, dass er möglichst viele Situationen abdeckt, die einem Kind passieren können“, empfiehlt Frohnert.

Prinzipiell gehe es darum, dass die Definition des Unfallbegriffs stark ausgeweitet sei. „In der Theorie leistet die Unfallversicherung nämlich nur, wenn eine Person durch ein Ereignis unfreiwillig gesundheitlich geschädigt wird, das plötzlich von außen auf den Körper einwirkt.“

Ein weiter Unfallbegriff ist besser

Ein weit gefasster Unfallbegriff schließt darüber hinaus auch Vorfälle wie Vergiftungen, Verätzungen, allergische Reaktionen auf Insektenstiche, Gesundheitsschäden infolge von Schutzimpfungen, Wundinfektionen und Blutvergiftungen mit ein. „Darüber hinaus sollten Folgeschäden, die durch Infektionskrankheiten wie Borreliose, Röteln, Masern oder Mumps entstehen können, ebenfalls enthalten sein“, rät Hubert Gierhartz vom Versicherungsmaklerbüro Gierhartz aus Krefeld.

Passiert dem Kind etwas und kommt es  dadurch  zu  einer  dauerhaften  Beeinträchtigung,  zahlt  der  Versicherer  eine einmalige Kapitalleistung. Damit sollen die Eltern behindertengerechte Umbauten im Haus finanzieren können. Neben dieser Einmalzahlung empfehlen Experten, auch eine lebenslange Unfallrente mit einzuschließen. Diese eignet sich unter anderem, um eine regelmäßige Betreuung zu finanzieren oder ein späteres geringeres Einkommen des Kindes zu kompensieren.

Blick in die Gliedertaxe ist Pflicht

Einen Blick sollten Eltern und Makler dabei darauf werfen, wann genau der Versicherer zahlt. Denn das kann sich je nach Anbieter und Tarif deutlich unterscheiden. Zum Teil gibt es die Leistungen ab einem Beeinträchtigungsgrad von 50 Prozent, andere zahlen bereits ab einem Prozent.

Auch die sogenannte Gliedertaxe des jeweiligen Tarifs ist dabei einen genauen Blick wert. Denn sie bestimmt, welche Verletzung zu welchem Invaliditätsgrad führt. Beim Verlust eines Auges liegt zum Beispiel meist eine Invalidität von 50 Prozent vor, das heißt, es gibt 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme. Bei besseren Gliedertaxen entspricht der Verlust eines Auges dagegen 70 Prozent Invalidität – der Auszahlbetrag ist dann deutlich höher.

Wie viel Geld im Ernstfall ausgezahlt wird, hängt von der vereinbarten Versicherungssumme ab. Wie hoch Eltern diese ansetzten sollten, da gehen die Meinungen von Experten auseinander. „Die Grundsumme der Invaliditätsleistung sollte mindestens 100.000 Euro betragen“, sagt Hanse-Merkur-Mann Frohnert. Zusätzlich dazu rät er zu einer Progression von 500 Prozent.

Kunden haben prinzipiell die Möglichkeit, einen linearen Tarif oder einen mit Progression zu wählen. Bei letzterer Variante gibt es bei zunehmender Schwere der Behinderung mehr Geld. Bei 500-prozentiger Progression bekämen die Eltern mit einem versicherten Grundbetrag von 100.000 Euro das Fünffache, also 500.000 Euro, wenn das Kind nach einem Unfall zu 100 Prozent beeinträchtigt ist.

Im Notfall ein Leben lang abgesichert

„Das sieht erst mal nach einem ziemlich hohen Betrag aus“, sagt Frohnert, „muss aber im Ernstfall auch ausreichen, um im äußersten Notfall ein Leben lang finanziell abgesichert zu sein. Gerade wenn durch die Invalidität eine Ausbildung oder ein Beruf nicht ausgeübt werden kann, ist ja eine Kompensation der gesamten Erwerbstätigenphase notwendig.“

Hubert Gierhartz empfiehlt eine Versicherungssumme von mindestens 50.000 Euro mit 500 Prozent Progression, die VHV rät bei einem unter 18-jährigen Kind zu einer Summe von 65.000 Euro mit einer Progression von 350 Prozent. Die Empfehlungen für die Höhe der Unfallrente liegen zwischen 500 und 1.000 Euro im Monat.

Kosmetische OPs und Rooming-In als sinnvolle Zusatzleistungen

Neben diesen grundsätzlichen Leistungen gibt es weitere, die sinnvoll sein können. „Kosmetische Operationen sollten mit mindestens 50.000 Euro abgedeckt sein. Der Zahnersatz darf dabei nicht ausgeschlossen werden“, so Gierhartz. Je nach Versicherer oder Tarifvariante sind diese OPs kostenfrei mitversichert oder eben nicht. Auch das sogenannte Rooming-in ist ein wertvoller Baustein. Viele Eltern wollen ihr Kind in der Klinik auch nachts nicht alleine lassen. Der Versicherer kommt dann für die Übernachtungskosten auf.

Welche Bausteine Eltern im Einzelfall für sinnvoll halten, ist sehr individuell. Am grundsätzlichen Nutzen einer speziellen Unfallversicherung für die Kids sollten sie aber nicht zweifeln.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Werbung in Fahrschulen: ADAC ködert Jugendliche mit fragwürdigen Methoden

ADAC ködert Jugendliche mit fragwürdigen Methoden

Werbung in Fahrschulen

Der ADAC schickt Vertreter in Fahrschulen, um Jugendliche im vertrauten Fahrschulumfeld als Neukunden zu gewinnen und nutzt dafür auch unzulässige Werbemethoden. Das berichtet die Stiftung Warentest auf test.de. Rund 100 000 „Young-Generation-Verträge“ vertreibt der ADAC pro Jahr.

Der Stiftung Warentest sind zwei Anwerbevarianten bekannt:

  • Eine Agentur oder ein Mitarbeiter im Auftrag des ADAC halten eine „Infoveranstaltung“ ab – vor oder im Anschluss an den Fahrschulunterricht.
  • Ein ADAC-Mittelsmann übernimmt eine komplette Fahrtheoriestunde.

Fahrschüler werden jeweils dazu angehalten, direkt vor Ort Mitgliedsanträge zu unterschreiben. Die zweite Methode ist besonders kritisch, da in Fahrschulen nur Fahrlehrer unterrichten dürfen.

Die Jugendlichen in Fahrschulen sind oft jünger als 18. Schließen Minderjährige einen Vertrag ab, müssen die Eltern in der Regel vorher einwilligen oder danach zustimmen. Der ADAC argumentiert, dass dies nicht gelte, da das erste Jahr nichts koste, die Clubleistungen aber trotzdem voll nutzbar seien.

Der ADAC hat in der Vergangenheit immer wieder Negativ-Schlagzeilen gemacht, weil er Minderjährige mit fragwürdigen Briefen und Formulierungen Mitgliedschaften unterjubelt. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat den ADAC dafür abgemahnt.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, später fällige Rechnungen nicht zu bezahlen. Wenn ein Kind den Vertrag minderjährig einging, ist er schwebend unwirksam. Erst durch eine Beitragszahlung würde er wirksam werden. Auch wer bei der Unterschrift bereits volljährig war, kann die Post vom ADAC ignorieren. Nur durch Zahlung käme ein Folgevertrag zustande.

Weitere Informationen zum Thema sind online unter www.test.de/adac abrufbar.

FALSCHE BEREIFUNG WIRKT SICH AUF DEN KFZ-VERSICHERUNGSSCHUTZ AUS

Winterreifenpflicht - Ab wann mit Winterreifen fahren

AN DIE WINTERREIFEN DENKEN

In einigen Regionen Deutschlands hat der Winter mit Frost und erstem Schnee Einzug gehalten. Auf den Straßen wird es ungemütlich. Spätestens jetzt denken Autofahrer*innen an die Winterbereifung. Zwar gibt es keinen Stichtag, bis zu dem die Winterreifen aufgezogen sein müssen, doch Autofahrer*innen müssen ihr Fahrverhalten den Witterungseinflüssen anpassen. „Dazu gehört auch eine ordnungsgemäße Bereifung. „Wer bei widrigen Witterungsbedingungen mit Eis und Schnee unterwegs ist, riskiert im Schadenfall deutliche Leistungskürzungen in der Vollkaskoversicherung und muss mit einer Regressforderung in der Kfz-Haftpflichtversicherung rechnen“, darauf weist Bianca Boss, Pressesprecherin des Bund der Versicherten e. V. (BdV), hin.

Verursacht man unter diesen Gegebenheiten einen Unfall, prüft der Versicherer, ob der Fahrzeughalter grob fahrlässig gehandelt hat – also zum Beispiel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren ist. Bei einem Vollkaskoschaden am eigenen Auto kann es zum Beispiel zu einer Leistungskürzung kommen. Wird auch noch ein anderes Auto beschädigt, kann der Haftpflichtversicherer unter Umständen Zahlungen, die er an den Unfallgegner geleistet hat, bis zu einer Höhe von 5.000 Euro pro Obliegenheitsverletzung vom Versicherungsnehmer*in zurückverlangen.

„Unser Tipp: Versicherte sollten beim Abschluss der Vollkaskoversicherung darauf achten, dass der Versicherer auf den Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls verzichtet. Dann nimmt der Versicherer im Schadenfall keinen Abzug der Leistung vor, sondern zahlt immer 100 Prozent“, erläutert Boss.

Wichtig zu wissen: Seit 2017 gelten laut Straßenverkehrsordnung als Winterreifen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke). Reifen, die lediglich eine M + S Kennzeichnung aufweisen, dürfen noch bis zum 30. September 2024 bei winterlichen Verhältnissen gefahren werden, sofern sie bis zum 31. Dezember 2017 produziert worden sind.

 

Bitte lächeln! Worauf die Deutschen beim ersten Date am meisten achten

Beste Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit
  • Wer lächelt, gewinnt – oder auch nicht: Mehr als jedem dritten Deutschen (34 Prozent) ist es bei der ersten Verabredung besonders wichtig, dass sein Gegenüber schöne Zähne hat. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Ebenfalls von Bedeutung sind strahlende Augen (53 Prozent), stilvolle Kleidung (36 Prozent) und gepflegte Hände (34 Prozent).
  • CosmosDirekt-Vorsorgeexpertin Nicole Canbaz erklärt, wie es mit einem attraktiven Lächeln klappt.

Die ersten Date-Sekunden entscheiden über „hop“ oder „top“: Hat sie oder hat er strahlende Augen? Mehr als jedem Zweiten (53 Prozent) ist dies besonders wichtig, so die forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Etwa jeder Dritte achtet vor allem auf stilvolle Kleidung (36 Prozent) und gepflegte Hände (34 Prozent). Auch ein gewinnendes Lächeln kann darüber entscheiden, ob man sich wiedersehen möchte: Für 34 Prozent der Deutschen spielt es bei der ersten Verabredung eine Rolle, ob ihr Gegenüber mit schönen Zähnen punkten kann.

Keep Smiling – dank Zahnzusatzversicherung

Wer seine Zähne regelmäßig pflegt, trägt nicht nur zu seiner Zahngesundheit bei, sondern punktet auch mit einem attraktiven Äußeren. Steht trotz aller Sorgfalt dennoch eine zahnmedizinische Behandlung an, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei vielen Zahnarztleistungen nur wenig dazu. So kann beispielsweise ein Zahnersatz mit hochwertigen Materialien wie Keramik für Patienten teuer werden. „Um sich ein schönes Lächeln zu bewahren, sollten Patienten nicht nur die medizinische Basisbehandlung absichern, sondern auch eine hochwertigere Versorgung, die ästhetischen Ansprüchen gerecht wird“, empfiehlt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt. „Eine Zusatzversicherung bietet Leistungen, die die der gesetzlichen Krankenkassen weit übertreffen.“

(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Meinungen zur Zahngesundheit“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.300 Personen ab 18 Jahren befragt.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-strahlendes-lächeln

https://profair24.de/leads-fuer-krankenzusatzversicherungen/

BDV GIBT TIPPS: DIESE VERSICHERUNGEN ZAHLEN BEI ADVENTSBRÄNDEN

Wohnungsbrand - zahlt die Hausratversicherung die Schäden?

Offene Flammen sind in der dunklen Jahreszeit sicherlich ein Zeichen von Gemütlichkeit, bergen aber auch Gefahren, die versichert sein sollten. Denn geht samt der Kerze auch das eigene Haus in Flammen auf, ist der finanzielle Schaden groß. „Die Wohngebäudeversicherung ist daher für Gebäudebesitzerinnen und Gebäudebesitzer unverzichtbar. Möbel, Kleidungsstücke und Co. sind über die Hausratversicherung abgesichert – gut, wer im Schadenfall beides hat“, darauf weist BdV-Pressesprecherin Bianca Boss hin. Der BdV gibt Tipps, welche Versicherung welchen Schaden bezahlt und worauf es in den Versicherungsbedingungen ankommt, damit die Schadenabwicklung möglichst unkompliziert verläuft.

Brandschäden durch unbeaufsichtigte Kerzen, die auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum brennen, verursachen jedes Jahr erhebliche Schäden an Hab und Gut.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen bieten im Fall eines Brandes den passenden Versicherungsschutz. Die Hausratversicherung ersetzt Schäden, die beispielsweise durch Feuer oder Löschwasser an allen beweglichen Sachen wie Möbeln, Kleidung oder Vorräten entstehen. Selbst die liebevoll arrangierten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum sind mitversichert. Schäden direkt am Haus, wie z. B. an Türen, am Mauerwerk oder auch am festverklebten Parkettboden, werden von der Wohngebäudeversicherung ersetzt.

Eine Versicherung ist daher wichtig, entbindet jedoch nicht davon, auf die brennenden Kerzen Acht zu geben. „Denn lässt man diese Kerzen unbeaufsichtigt, kann der Versicherer im Schadenfall unter Umständen Leistungskürzungen vornehmen“, so Boss. Damit der Versicherer den Schaden zu 100 Prozent erstattet und keine Abzüge vornimmt, ist es wichtig, dass er ohne Ausnahmen auf den Einwand der grobfahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls verzichtet. Denn wenn die Gesellschaft generell auf diesen Einwand verzichtet, ist das für die Versicherten ein wesentlicher Vorteil: „Im Schadenfall werden dann trotzdem 100 Prozent des Schadens erstattet. So kann die Kerzenzeit sorgenfrei genossen werden“, freut sich die Verbraucherschützerin.

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Der aktuelle Tipp: So bekommen Familien das Baukindergeld

Baukindergeld 2018: Aktuelle News zur Finanzierung Ihres Hauskaufs

1. Wer hat Anspruch aufs Baukindergeld?
Grundvoraussetzung ist, dass die Familie zum ersten Mal Wohneigentum erwirbt und selbst darin wohnt, als Nachweis gilt eine Meldebestätigung. Der Bau oder Kauf muss zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erfolgen. Maßgeblicher Stichtag ist der Tag, an dem die Baugenehmigung erteilt wurde bzw. der Tag des notariellen Kaufvertrags. Einen Antrag
können Familien und Alleinerziehende stellen, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren gemeldet ist und für das Anspruch auf Kindergeld besteht.

2. Wie hoch ist das Baukindergeld?
Die Förderung beträgt pro Kind und Jahr 1.200 Euro, bei einer Förderdauer von zehn Jahren also 12.000 Euro. Für Familien, die in Bayern wohnen, erhöht der Freistaat die Förderung um
jährlich 300 Euro je Kind, außerdem gibt es dort eine Bayerische Eigenheimzulage.

3. Welche Einkommensgrenzen gelten?
Förderberechtigt sind Familien mit Kindern und Alleinerziehende, deren zu versteuerndes Jahreshaushaltseinkommen 75.000 Euro plus 15.000 Euro je Kind nicht übersteigt. Bei einer
Familie mit zwei Kindern sind das zum Beispiel 105.000 Euro. Achtung: Das zu versteuernde Einkommen ist geringer als das Bruttoeinkommen, von dem noch Werbungskosten und
Freibeträge abgezogen werden. Maßgeblich ist der Durchschnitt im zweiten und dritten Kalenderjahr vor Antragstellung.

4. Wo und wann kann das Baukindergeld beantragt werden?
Anträge können seit 18. September 2018 online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden, die das Baukindergeld jährlich auszahlt. Tipp: Das Baukindergeld kann immer
nur einer von mehreren Bausteinen einer Baufinanzierung sein. Wie es sinnvoll in die Finanzierung einer Immobilie eingebunden werden kann, weiß der Baufinanzierungsberater.

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Vorsicht, Rutschgefahr Das müssen Eigentümer bei Glätte und Schneefall beachten

Schneeräumen: Die Räum- und Streupflicht der Mieter und Hausbesitzer

Die Temperaturen sinken in Deutschland: Der Winter kündigt sich an und bringt Schnee und glatte Straßen mit sich. Rechtsexperte Stefan Bernhardt von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, was Immobilienbesitzer beachten sollten, um witterungsbedingte Unfälle vor den eigenen vier Wänden und ihre Folgen zu verhindern.

Was muss ich räumen?
Alle Geh- bzw. Radwege, die an das eigene Grundstück grenzen (OLG Brandenburg, Az. 4 U 55/07), sowie öffentlich zugängliche auf dem Grundstück selbst (OLG Karlsruhe, Az. 14 U 107/07) müssen grundsätzlich gefahrenfrei begehbar sein. So muss sichergestellt werden, dass ein Streifen zwischen 1,00 und 1,50 Metern Breite geräumt und gegebenenfalls gestreut ist (BGH, Az. III ZR 8/03).

Bis wann und wie häufig muss ich reinigen und streuen?
In den meisten Kommunen ist festgelegt, dass der Gehweg von 7 bis 20 Uhr passierbar sein muss – es reicht also nicht, erst um 7 Uhr mit dem Schippen zu beginnen. An Sonn- und Feiertagen hingegen muss in der Regel erst zwischen 8 und 9 Uhr geräumt werden. Bei starkem Schneefall sind Anlieger sogar mehrmals täglich in der Pflicht (OLG München, Az. 1 U 3243/09) – bei Glatteisbildung besteht eine sofortige Streupflicht. Wenn für den Folgetag Glatteis angesagt ist, sollte schon am Vorabend gestreut werden (OLG Brandenburg, Az. 5 U 86/06).

Welche Streumittel sind erlaubt?
Das ist von den Städten und Gemeinden unterschiedlich geregelt. Salz ist in den meisten Kommunen nicht erlaubt, Alternativen sind Split oder Sand. Da sie keine nennenswert abstumpfende Wirkung entfalten, sind Hobelspäne, die sich mit Feuchtigkeit vollsaugen können, ungeeignet (OLG Hamm, Az. 6 U 92/12).

Was gilt im Mehrparteienhaus oder in Wohnanlagen?
Vermieter können den Winterdienst durch entsprechende Klauseln im Mietvertrag auf ihre Mieter übertragen. Eine Vereinbarung in der Hausordnung hingegen ist nicht bindend. Es gibt zudem keine rechtliche Grundlage, dafür grundsätzlich die Erdgeschoss-Partei zur Verantwortung zu ziehen (AG Köln, Az. 221 C 170/11). Auch die Tiefgarage muss bei Glätte
gesichert werden (OLG Karlsruhe, Az. 14 U 107/07).

Was, wenn ich krank oder verreist bin?
Ob Urlaub, Dienstreise oder Krankheit – wer seiner Räumpflicht selbst nicht nachkommen kann, muss zwingend eine Vertretung organisieren. Sonst müssen jegliche Schäden, die
beispielsweise aus einem ungeräumten Bürgersteig entstehen, aus der eigenen Tasche gezahlt werden.

Was sollten Hausbesitzer darüber hinaus beachten?
Extra Tipp von Bernhardt: „Eiszapfen oder schneebedeckte Dächer können zur Gefahr für Passanten und parkende Autos werden und müssen, notfalls vom Fachmann, beseitigt
werden.“

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Damit Wohnen nicht krankmacht: In vier Schritten zum gesunden Wohnklima

Gesundes Klima in der Wohnung

Wohnen kann krankmachen. Versteckte Gefahren in Baustoffen und Möbeln, schlechte Raumluft oder Schimmelbefall können auch gesunde Menschen dauerhaft beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zum Umzug veranlassen. Architekt Sven Haustein von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, wie Hausbesitzer und Bauherren ein gesundes Wohnklima in ihren vier Wänden schaffen.

1. Warnzeichen richtig deuten
Über die Atemluft gelangen Schadstoffe direkt in den Körper. Minderwertige Baumaterialien können so zu einer direkten Gefahr werden, wenn sie schädliche Stoffe wie Formaldehyd oder Weichmacher in die Luft abgeben. Die Folge: Unwohlsein bis hin zu Krankheitssymptomen bei den Bewohnern. „Nicht alle Schadstoffe kann man riechen. Wenn sich aber zu einem seltsamen Geruch im Raum gesundheitliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Probleme mit den Atemwegen gesellen, sollte man hellhörig werden“, rät Haustein.

2. Die Luft in Innenräumen verbessern
Menschen verbringen 80 bis 90 Prozent ihres Lebens in geschlossenen Räumen. Gleichzeitig werden Häuser heutzutage immer luftdichter, um Heizkosten zu sparen. Schadstoffe können sich dadurch verstärkt in der Raumluft sammeln. Die Verwendung gesunder Materialien wird so noch wichtiger. Abhilfe gegen die unsichtbaren Gifte in der Luft schafft regelmäßiges Stoßlüften. Eine hochwertige Lüftungsanlage übernimmt dies sogar automatisch.

3. Material auf den Prüfstand stellen
Natürliche Materialien wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Daher sollte Linoleum, Kork oder Echtholzparkett als Basismaterial beim Bodenbelag Laminat und PVC immer vorgezogen werden. Bei Putz, Tapeten und Farben kommt es auf einen wirksamen Feuchtigkeitsausgleich an: So sollte bei der beliebten Raufasertapete darauf geachtet werden, dass sie kein Polyethylen enthält. Denn in Kombination mit günstiger Dispersionsfarbe kann es so zu verstärkter Schimmelbildung, erhöhten Schadstoffwerten bis hin zum sogenannten Fogging kommen. „Gesünder ist die klassische Raufaser mit Papier. Kombiniert mit einem Kalzium-Silikatfarbanstrich kann sie sogar Schadstoffe abbauen und schimmelhemmend wirken“, so Haustein. Bei der Auswahl der Möbel gilt: Echtholz ist Trumpf. Massivholzmöbel weisen meist weniger Schadstoffe auf als Schichtstoffplatten. Mit etwas Abstand zur Wand aufgestellt zirkuliert die Luft besser und schützt so vor Schimmel. Auch bei der Dämmung gibt es natürliche Alternativen: Holzfaser, Hanf, Flachs oder Seegras regulieren die Feuchtigkeit und sorgen überdies für eine angenehme Wohnatmosphäre. Bei der Verkleidung sind Lehmputz und Holz beliebt. Prüfsiegel wie natureplus, der Blaue Engel oder das Sentinel Haus Institut liefern Orientierung bei der Auswahl natürlicher Materialien für innen und außen.

4. Wohngesundheit von Anfang an mitdenken
Zwar haben Naturprodukte einen höheren Preis, sie machen sich aber gleich doppelt bezahlt. „Baustoffe aus natürlichen Materialien sind nicht nur gesünder, sondern auch langlebiger“, weiß
Haustein. Bauherren sollten die Kosten für hochwertiges Material in der Innenausstattung von Beginn an einplanen. Wichtig sind im Kauf- oder Bauprozess Profis, die mit ihrem Wissen zur
Seite stehen. Unternehmen, Handwerker und Berater, die sich mit gesundem Baumaterial auskennen, finden sich unter: https://bauverzeichnis.gesündere-gebäude.de/.

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Baukredit in Gefahr? Rettungsanker für Häuslebauer in Not

Kreditrechner - Kredite & Baufinanzierung berechnen und vergleichen

Job weg, Scheidung, Tod des Hauptverdieners oder schwere Krankheit: Wer von einem unvorhergesehenen Schicksalsschlag getroffen wird, gerät schnell in finanzielle Bedrängnis. Umso schlimmer, wenn man kurz zuvor noch große Pläne in Angriff genommen hat, etwa den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie.

„Je eher man das offene Gespräch mit seinem Kreditinstitut sucht, desto leichter lässt sich eine einvernehmliche und für beide Seiten tragbare Lösung finden“, erklärt Schwäbisch Hall-
Kreditexpertin Gisela Hannemann. Ihre Erfahrung: „Bei neun von zehn Kunden lässt sich der Kredit retten.“

Bauherren und Immobilienbesitzer, die unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten geraten, haben laut Hannemann verschiedene Möglichkeiten: „Eine befristete Reduzierung der Raten
kommt ebenso in Frage wie eine dauerhafte Herabsetzung der Tilgung.“ Welche Lösung die richtige ist, hängt vom Einzelfall ab. „Gerade weil man jeden Fall individuell betrachten muss“, so Hannemann, „lautet die erste und wichtigste Regel: Lass uns darüber reden!“ Weil eine geplatzte Baufinanzierung auch für Banken und Bausparkassen kein gutes Geschäft ist, setzen sie alles daran, in Verzug geratenen Kunden über Liquiditätsengpässe hinwegzuhelfen.

Nicht nur die Bank, auch der Staat kann Bauherren in Zahlungsschwierigkeiten helfen. „Entgegen der weitverbreiteten Meinung können nicht nur Mieter Wohngeld bekommen, sondern auch Eigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, wenn sie unverschuldet in Not geraten“, so der Tipp der Schwäbisch Hall-Expertin. Ob man Anspruch auf den sogenannten Lastenzuschuss hat, hängt von der Haushaltsgröße, dem Gesamteinkommen und der Kreditbelastung ab. Anträge können bei der Wohngeldstelle der Gemeinde- oder Kreisverwaltung gestellt werden.

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Aufhübschen für den Hausverkauf: Nochmal investieren kann sich lohnen

Immobilie verkaufen - So erzielen Sie einen Top-Preis

Wer seine Immobilie verkauft, will den bestmöglichen Preis erzielen. Da stellt sich die Frage: Wieviel sollten Eigentümer noch investieren, um das Objekt besser an den Mann zu bringen? Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Milich ist der Frage nachgegangen, welche Last-Minute-Maßnahmen sich vor dem Hausverkauf bezahlt machen – und welche eher nicht.

An bestimmten Parametern – wie Lage und Alter – lässt sich nichts ändern, am äußeren Erscheinungsbild und am Innenleben einer Immobilie dagegen schon. Denn der erste Eindruck entscheidet oft, ob aus Interessenten Käufer werden. Prüfen sollten Verkäufer auf jeden Fall Schäden und Altlasten wie Schimmelbefall, aber auch, ob eventuell verbautes Asbest oder zugängliche alte Bleirohre beseitigt werden können. Denn der Verkäufer ist zum einen verpflichtet, Interessenten über solche gesundheitsgefährdenden Besonderheiten und Mängel aufzuklären. Sie sind zum anderen auch Ausschlusskriterien für potenzielle Käufer.
Davon abgesehen, spielt auch bei weniger gravierenden Mängeln die Psychologie eine wichtige Rolle: Ist Interessenten erstmal eine „Macke“ eines Hauses bekannt, vermuten sie unbewusst oft weitere Mängel und versuchen deshalb, den Preis deutlich zu drücken, wie man bei dem auf Immobilienbewertung und Maklervermittlung spezialisierten Unternehmen Hausgold weiß. Dazu kommt, „dass Kaufinteressenten die Kosten für Renovierungen in vielen Fällen deutlich höher einschätzen, als sie tatsächlich sind.“

Nachhaltig investieren, kurzfristig verschönern
Also doch vor dem Verkauf lieber selbst nochmal Geld in die Hand nehmen? Grundsätzlich müssen zunächst die Kosten einer Renovierung möglichst genau kalkuliert werden. Diese sollten dann in Relation zur Marktsituation und der möglichen Wertsteigerung gesetzt werden. Da beides für Laien schwierig ist, kann ein Wertermittlungsgutachten oder die Einschaltung eines erfahrenen Maklers vor dem Verkauf des Eigenheims sinnvoll sein. Grundsätzlich gilt: Je höher die Investitionen vor dem Verkauf, desto schwerer sind sie wieder hereinzuholen. Ein Beispiel: Summieren sich Kleinreparaturen am Haus etwa auf 2.000 Euro, lässt sich das über einen höheren Verkaufspreis mehrfach wieder einspielen – ganz besonders, wenn die Reparaturen das Haus an Stellen „aufhübschen“, die einem potenziellen Käufer ins Auge fallen. Wer dagegen erst unmittelbar vor einem Verkauf in die aufwändige und teure Dämmung der eigenen vier Wände investiert, kann die Kosten kaum über den Verkaufspreis hereinholen.

„Sinnvoller ist es, als Eigentümer nachhaltig, also lange vor einem Verkauf, in eine energetische Sanierung zu investieren“, rät Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-
Württemberg. „Dann profitiert man selbst noch von spürbar niedrigeren Energiekosten und kann das Haus später aufgrund der besseren Energieeffizienzklasse im Energieausweis tatsächlich
zu einem höheren Preis anbieten.“ Auch die Ausstattung einer Immobilie hat einen Einfluss auf den Verkaufspreis. So haben etwa Analysen der Hausgold-Experten ergeben, dass sich für eine Wohnung mit „gehobener Ausstattung“ ein um 17 Prozent höherer Preis erzielen lässt, als für das gleiche Objekt mit „normaler“ Einrichtung. Daraus sollte man als verkaufswilliger Eigentümer aber nicht unbedingt den Schluss ziehen, schnell noch hochwertiges Olivenholzparkett zu verlegen oder extra eine teure Designerküche einzubauen. Denn solche Details hängen erfahrungsgemäß stark vom individuellen Geschmack ab – und den bei Interessenten so punktgenau zu treffen, ist pures Roulettespiel.

US-Trend Home Staging
Besonders effizient sind dekorative Maßnahmen, etwa die Wände frisch zu streichen oder den Garten gut in Schuss zu bringen. Oft sind es Kleinigkeiten, die über tausende Euro entscheiden.
Auch ein Grund dafür, dass das so genannte Home Staging mehr und mehr in Mode kommt. Darunter versteht man, eine Immobilie von Profis optisch so aufwerten zu lassen, dass sich
Interessenten auf Anhieb darin wohlfühlen. Dazu kann das Umstellen oder der Austausch von Möbeln gehören, eine bessere Ausleuchtung und das Entfernen allzu persönlicher Objekte. Um
ein Reihenhaus mit 100 m² Wohnfläche komplett für den Verkauf zu möblieren – inklusive Malerarbeiten, Leuchtmontage, Spedition und Putzprofis – müsse man mit etwa 8.000 Euro
netto rechnen, sagt Andrea Dangers von Homestaging München: „Das kann man jedoch beim Verkaufspreis wieder hereinholen, da man diese Immobilien meist zu einem fünf bis zehn
Prozent höheren Preis verkaufen kann. In Einzelfällen wurden sogar schon Preissteigerungen von 30 bis 50 Prozent erreicht.“ Kathrin Milich zieht folgendes Fazit: „In nachhaltige
Wertsteigerungen der Immobilie sollte man möglichst früh investieren, um selbst noch etwas davon zu haben. Unmittelbar vor dem Verkauf sind es dann vor allem die optischen Details, an
denen Eigentümer für einen optimalen ersten Eindruck feilen können.“

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Schwäbisch Hall-Zinsmeinung: Unsicherheiten in Eurozone halten Bauzinsen niedrig

Nebenkosten beim Hauskauf oder Wohnungskauf berechnen

Bauwillige können weiter mit niedrigen Hypothekenzinsen rechnen. Mit rund 1,45 Prozent für
ein zehnjähriges Darlehen haben sich die Zinsen seit Jahresmitte nur unwesentlich verändert.
Und das, obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) ein Ende der ultralockeren Geldpolitik
angekündigt hat und Experten weiterhin von steigenden Zinsen ausgehen.

Warum die Bauzinsen derzeit dennoch auf niedrigem Niveau verharren, erklärt Schwäbisch
Hall-Kapitalmarktexperte Thorsten Walz: „Die EZB verabschiedet sich nur sehr langsam von
ihrer lockeren Geldpolitik. Die Folgen machen sich daher noch kaum bemerkbar.“ Viel stärker
wirken dagegen nach seiner Auffassung die düsteren politischen und wirtschaftlichen
Aussichten für die Eurozone. „Vor allem die Diskussionen um den Brexit und die Schuldenkrise
in Italien führen dazu, dass Anleger auf Sicherheit und damit auf deutsche Staatsanleihen
setzen. Eine steigende Nachfrage nach Bundesanleihen sorgt wiederum für weiterhin niedrige
Bauzinsen.“

Für Immobilieninteressierte wichtig: Die nach wie vor steigenden Preise vor allem in
Ballungszentren kompensieren oftmals die niedrigen Hypothekenzinsen. Deshalb sollten
Bauwillige ihren Immobilienwunsch nicht in der Hoffnung auf günstigere Konditionen
aufschieben.

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GAV Versicherungs-AG, so sieht Erfolg heute aus: CAR & LIVING

Reparaturkostenversicherung für Pkw - CAR & LIVING jetzt neu

Die GAV Versicherungs-AG stellt sich dem Wettbewerb und lanciert ihr neues Produkt „CAR & LIVING“. Ziel ist es, Kunden zu gewinnen und Marktanteile weiter zu steigern. Lesen Sie alles über die Ziele der GAV Versicherungs-AG und das neue Angebot: Car & Living

Die GAV Versicherungs-AG setzt in der Versicherungsbranche gerne ein Ausrufezeichen, wenn es um die Konzentration auf das Kerngeschäft geht: Kundengewinnung und Marketing. Die Expansion geht unvermindert weiter und mit CAR & LIVING erweitert das Unternehmen seinen potentiellen Kundenkreis im Handumdrehen. Das neue Angebot hebt sich wohltuend ab von anderen Projekten in diesem Segment und besticht durch den Premium-Schutz für selbst genutzte Autos, Top-Leistung im Schadenfall und umfassenden Schutz gegen Reparaturkosten an Pkw´s. Die Projektleitung der GAV Versicherungs-AG, und das Marketing- Team haben bis zur letzten Minute an der Optimierung für CAR & LIVING gearbeitet. Es hat sich gelohnt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Selbst skeptische Kenner der Szene stehen dem neuen Angebot positiv gegenüber. Nach Meinung unabhängiger Experten wird mit CAR & LIVING, systematisch und effizient potenzielle Neukunden erreicht und Wettbewerbsvorteile ausgebaut.

Die Vorteile von CAR & LIVING liegen auf der Hand: Das Onlineangebot https://www.gavag.de/ wurde von Branchenkennern ins Leben gerufen und zeichnet sich besonders durch seine Kundenfreundlichkeit  aus. Für Internetnutzer mit Affinität zum Online-Vergleich und Abschluss ist CAR & LIVING ein echtes Plus in der Versicherungsbranche. Kunden profitieren von günstigen Preisen und Versicherungsleistungen die bei  einer Reparaturkostenversicherung einmalig sind.

“Wir sind davon überzeugt, mit CAR & LIVING „ der einzige Anbieter zu sein, der konsequent auf den privaten Endkunden ausgerichtet ist”, kündigte, der Vorstand der GAV Versicherungs-AG an. Die Karten werden neu gemischt und der Wettbewerb kann sich auf eine breite Vermarktungsoffensive für CAR & LIVING gefasst machen.

Versicherungsmaklern bietet sich die einmalige Chance an dieser „Erfolgstory“ mitzuschreiben.  Car & Living ist die ideale Produktergänzung zur KFZ Haftpflicht und erhöht  ihre Cross-Selling  Quote.

Vier Jahrzehnte Risikobetreuung – das machen uns nur wenige nach! Erfahrung, Sachkompetenz und geübter Umgang mit Anspruchstellern sind das Ergebnis vieler Jahre am Markt.

Bereits früh hat die GAV als erster Versicherer Deutschlands mit garantie-direkt.de einen fairen Direktversicherungstarif für Privatkunden eingeführt. Seit 1998 ist der Abschluss einer Kfz-Reparaturkostenversicherung auch Endverbrauchern direkt möglich.

Ausführliche Informationen für interessierte Verbraucher stehen auch auf dem Ruhrpott-Blog ProFair24 zur Verfügung.  Vorteile und die häufigsten Fragen zu den Produktangeboten der GAV – Reparaturkostenversicherung  wurden übersichtlich aufbereitet.

Weitere Informationen finden sie unter:

https://profair24.de/reparaturkostenversicherung/

https://profair24.de/garantie-direkt/

https://profair24.de/car-living/

Bußgeld, adé! Wie Autofahrer Knöllchen und Co. vermeiden

Handy am Steuer: Neuer Bußgeldkatalog 2018
  • Spitzenreiter unter den Verkehrssünden ist die Überschreitung des Tempolimits. Über drei Viertel aller deutschen Autofahrer (79 Prozent) mussten dafür bereits ein Bußgeld zahlen.
  • Weitere große und kleine Verkehrsdelikte zeigt die repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, informiert über Gefahrenpotentiale und wie hoch die Strafen ausfallen können.

Wer morgens gerne trödelt, mittags öfter zu spät dran ist für eine wichtige Verabredung oder abends schnell in Feierabend-Euphorie verfällt, drückt gern mal etwas fester aufs Gaspedal – und tappt dadurch in die Blitzerfalle. Weitere Verkehrssünden wie Falschparken, Rotlichtverstöße und zu geringer Sicherheitsabstand gehören ebenfalls zum Alltag auf deutschen Straßen dazu. Nicht nur belasten sie den Geldbeutel mit teils hohen Bußgeldern, sondern gefährden auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. CosmosDirekt geht den Verhaltensweisen der Autofahrer auf den Grund und gibt Tipps für eine sichere und bußgeldfreie Fahrt.

Hohe Strafen für Temposünder

„Ich will Spaß, ich geb‘ Gas“ – lautet das Motto deutscher Autofahrer. Denn laut forsa-Umfrage halten sich fast alle Befragten (95 Prozent) nicht immer an das vorgeschriebene Tempolimit. Ein Drittel (33 Prozent) gesteht sogar ein, „häufig“ oder „sehr häufig“ zu schnell unterwegs zu sein. Spitzenreiter beim häufigen Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind die 18- bis 29-Jährigen (54 Prozent). Ganze 79 Prozent wurden bereits einmal wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bestraft. „Wer zu schnell unterwegs ist, riskiert nicht nur, in eine ärgerliche Blitzerfalle zu tappen – sondern setzt auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer aufs Spiel“, warnt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. Entsprechend hoch fällt die Strafe für Temposünder aus: Bei einer Überschreitung von 21 bis 25 km/h fallen ein Punkt in Flensburg sowie innerorts 80 Euro, außerorts 70 Euro Strafe an. Am teuersten wird es für Verkehrssünder, die außerorts mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs sind: Sie müssen mit 600 Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen. (2)

Falschparker haben das Nachsehen

Ob überfüllte Parkhäuser oder fehlende Anwohnerparkplätze: Besonders in den Großstädten sind freie Stellplätze eine Seltenheit. Schnell ist die Versuchung groß, den Wagen im Halteverbot abzustellen oder in zweiter Reihe zu parken. So musste über die Hälfte aller Autofahrer (58 Prozent) schon einmal ein Bußgeld wegen Falschparkens zahlen. Mit welchen Bußgeldern das Falschparken geahndet wird, ist abhängig davon, wo der Wagen ordnungswidrig abgestellt wurde, wie lange er dort steht und inwiefern er eine Behinderung im Straßenverkehr darstellt. Bei Verstößen wie der Blockierung eines Radwegs oder dem Parken im Halteverbot muss der Falschparker mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro rechnen. Blockiert der Wagen allerdings eine Feuerwehrzufahrt und behindert dadurch einen Rettungseinsatz, werden bis zu 65 Euro Strafe fällig. (3)

Bußgeld für Drängler und Rotlichtsünder

Den nötigen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten nicht immer alle Autofahrer ein: 13 Prozent der Befragten begehen dieses Fehlverhalten häufig, weitere 70 Prozent geben zu, zumindest hin und wieder nicht genügend Abstand zu halten. Dennoch mussten erst fünf Prozent der drängelnden Autofahrer ein Bußgeld zahlen. Frank Bärnhof mahnt: „Viele Autofahrer unterschätzen die Gefahr eines zu dichten Auffahrens auf den Vordermann. Dies kann schnell zu einem Auffahrunfall führen.“ Laut Straßenverkehrsordnung sollte der Abstand immer so groß sein, dass auch dann hinter ihm gehalten werden kann, wenn plötzlich gebremst wird. Die Faustregel: Der Abstand sollte außerorts dem halben Tachostand und innerorts drei Pkw-Längen entsprechen. (4) Wer dennoch zu dicht auffährt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. (5) Ob aus Zeitnot oder Unachtsamkeit – acht Prozent der Autofahrer haben bereits ein Bußgeld zahlen müssen, weil sie über Rot gefahren sind. Ein Rotlichtverstoß kann bis zu 360 Euro kosten, hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.
(6)

Knöllchen fürs Handy am Steuer

Soll ich noch etwas fürs Abendessen einkaufen? Der Griff zum Smartphone während der Fahrt kann teuer werden. Ein Drittel (33 Prozent) aller deutschen Autofahrer nutzt zumindest hin und wieder das Handy ohne Freisprechanlage, 35 Prozent lesen oder schreiben Nachrichten während der Fahrt. Vor allem jüngere Fahrer und Fahranfänger sind darunter: Rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen (65 Prozent) lesen oder schreiben zumindest hin und wieder Nachrichten während der Fahrt. Bußgelder für die Handynutzung am Steuer mussten dennoch erst vier Prozent der befragten Autofahrer zahlen. Frank Bärnhof mahnt: „Wer sein Handy am Steuer in die Hand nimmt, ist abgelenkt vom Verkehrsgeschehen. Schon eine kurze Unaufmerksamkeit kann ausreichen, um einen Unfall zu verursachen und sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.“ Außerdem drohen Autofahrern, die während der Fahrt beim Benutzen des Handys erwischt werden, Bußgelder von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. (7)

 

(1) Repräsentative Umfrage “Kfz-Sicherheit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.

(2) Bußgeldkatalog.org: Geschwindigkeitsüberschreitung

(3) Bußgeldkatalog.org: Strafzettel für Falschparken

(4) StVO.de: Führerschein: Regeln und Faustformeln

(5) Bußgeldkatalog.org: Sicherheitsabstand

(6) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(7) Bußgeldkatalog.org: Handy am Steuer

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/faktencheck-verkehrssuenden-mit-bussgeld

Laut Check24: Wechsel der Krankenkasse spart bis zu 900 Euro im Jahr

Krankenkasse wechseln: So klappt der GKV-Wechsel

Wer einmal einen gesetzlichen Krankenversicherer gefunden hat, denkt nicht unbedingt über einen Wechsel des Anbieters nach. Wie das Vergleichsportal Check24 nun aber herausgefunden hat, lassen sich durch so einen Schritt bis zu 900 Euro jährlich sparen.

Gesetzlich Krankenversicherte mit einem Jahreseinkommen von 53.100 Euro (Beitragsbemessungsgrenze 2018) sparen laut Vergleichsportal Check24 bis zu 903 Euro im Jahr, wenn sie von der teuersten in die günstigste Krankenkasse wechseln. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 30.000 Euro beträgt die Ersparnis bis zu 510 Euro jährlich. Das Sparpotenzial ergibt sich dabei aus den unterschiedlichen Zusatzbeiträgen.

Nun sind die Kosten aber nicht alles. Fragt man Verbraucher nach den für sie wichtigsten Leistungen, gibt das Gros die Übernahme der Kosten einer professionellen Zahnreinigung als wichtig an (66 Prozent).

65 der 82 von Check24 betrachteten öffentlich zugänglichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der professionellen Zahnreinigung ganz oder teilweise – im Höchstfall bis zu 250 Euro im Jahr. Manche Versicherer bieten auch ein Jahresbudget an Zusatzleistungen, das unter anderem für die Zahnreinigung verwendet werden kann. Oder sie übernehmen die Kosten, wenn die Behandlung bei bestimmten Zahnärzten erfolgt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Der ideale Zeitpunkt für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Einsteiger und Starttarife

Die Absicherung für die Berufsunfähigkeit ist wichtig – doch wann sollte idealerweise der Abschluss erfolgen? Und kann man sich eigentlich auch noch mit 50 Jahren versichern lassen?

Üblicherweise beschäftigen sich junge Menschen mit Beginn ihrer Ausbildung oder mit ihrem ersten Job erstmals eigenständig mit Versicherungsfragen. Und das ist auch gut so, denn bei vielen Versicherungen, insbesondere aber bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, gilt die Devise: Je jünger man bei Abschluss ist, desto besser.

Denn junge Menschen sind meist noch frei von Vorerkrankungen und haben daher keine Probleme, die Gesundheitsfragen der Versicherer zu beantworten. Ausschlüsse oder Aufschläge in der Kalkulation sind bei ihnen kaum zu erwarten. Junge Menschen haben daher hervorragende Chancen auf einen gleichermaßen günstigen wie leistungsstarken BU-Tarif. Viele Versicherer werben daher bereits mit einem möglichst frühen Einstieg in die BU, insbesondere für Azubis und Studenten. Und bieten Produktlösungen mit vollem Versicherungsschutz zum kleinen Startbeitrag zum Beispiel für die ersten sieben Jahre an.

Meist zahlen sich frühe und günstige Konditionen aus. Wer sich erst Jahre nach der Berufswahl versichert, zahlt fast immer mehr – vor allem gemessen an der Länge des Versicherungsschutzes. Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest (veröffentlicht in Finanztest 9/2018) hat diesen Effekt nachgewiesen. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis belegt den Vorteil des frühen Abschlusses: Ein 20-jähriger Student der Betriebswirtschaftslehre schließt einen BU-Vertrag ab. Er zahlt monatlich rund 35 Euro bis zum 67. Geburtstag. Insgesamt summieren sich seine Beträge auf rund 19.560 Euro. Steigt er jedoch erst als Betriebswirt mit 30 Jahren ein, zahlt er monatlich rund 43 Euro. Bis zum Laufzeitende summieren sich seine Beiträge auf rund 19.132 Euro. Der 20-Jährige zahlt insgesamt also nur 428 Euro mehr als der 30-Jährige, genießt aber zehn Jahre länger Versicherungsschutz.

BU-Schutz auch mit 50?

Die Experten der Stiftung Warentest raten daher zu einem möglichst frühen Abschluss und zu kostengünstigen Einsteigertarifen, falls man sich einen regulären BU-Tarif noch nicht leisten kann.

Nachversicherungsgarantien, der Verzicht auf eine Neukalkulation des Risikos zu späteren Zeitpunkten, eine flexible Beitragsdynamik und natürlich der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung sollten dabei auch in einer früh abgeschlossenen BU-Police zum Standard gehören.

Gleichwohl gilt: Zu spät für eine Absicherung der Arbeitskraft ist es nie, auch gesunde 50-Jährige können versichert werden. Je älter man aber ist, desto wahrscheinlicher sind Vorerkrankungen und andere berufliche Risiken, die einen BU-Abschluss teurer oder schwer möglich machen. Passt das angebotene BU-Angebot nicht, kann auf andere Policen wie zum Beispiel eine Grundfähigkeitsversicherung ausgewichen werden.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Lohnt sich eine ambulante Zusatzversicherung?

Die Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung

Wer sich auch bei einer ambulanten Versorgung wie ein Privatpatient fühlen möchte, kann sich eine private Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich zulegen. Was diese Policen abdecken und warum ein Vergleich der Angebote wichtig ist, lesen Sie hier.

 

Hier geht es zum Artikel.

Was die geförderten Vorsorgeformen fürs Alter bringen

Kritik am Rentensystem ist bei der jungen Generation laut Studie sehr verbreitet

Riester-Rente, Rürup-Rente oder betriebliche Altersversorgung – neben privaten Vorsorge-Angeboten gibt es diese drei staatlich geförderten Produkte. Wie sie funktionieren und für wen sie geeignet sind, hat Pfefferminzia geprüft.

Lohnt sie sich, oder lohnt sie sich nicht? Wohl kaum ein anderes staatlich gefördertes Produkt wird immer wieder so zerlegt wie die Riester-Rente. Anfang des Jahres sind einige Neuerungen in Kraft getreten, um das Riestern attraktiver zu machen.

So wurde die Grundzulage zum Beispiel auf 175 Euro jährlich angehoben. Für jedes ab 2008 geborene Kind erhält der Sparer jeweils 300 Euro, für ältere Kinder sind es 185 Euro. Voraussetzung, dass Sparer im Rahmen des Riester-Vertrags diese Zulagen erhalten, ist, dass sie jedes Jahr 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens einzahlen. Der förderfähige Höchstbetrag liegt bei 2.100 Euro.

Die Zielgruppen für die Altersvorsorge per Riester-Rente sind unter anderem rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Bezieher von Arbeitslosengeld I und II sowie der Erwerbsminderungsrente, nichterwerbstätige Personen, die Angehörige pflegen, Künstler, die über die Künstlersozialkasse versichert sind, oder auch geringfügig Beschäftigte.

Als Kritikpunkte der Riester-Rente werden die meist hohen Abschlusskosten und die Intransparenz auf Seiten der Versicherer genannt. Aber auch die begrenzte Vererbbarkeit und eine teure Kündigung gelten gemeinhin als Nachteil. Die Vorteile, wie beispielsweise eine Steuerersparnis, die Möglichkeit, sich zu Rentenbeginn bis zu 30 Prozent des Gesamtkapitals einmalig auszahlen zu lassen oder auch die Pfändungssicherheit, kommen seltener zur Sprache.

Der monatliche Betrag aus der Riester-Rente wird erst in der Bezugszeit versteuert. Die Steuerhöhe ist abhängig vom dann geltenden persönlichen Steuersatz. Der liegt in der Regel in der Rentenzeit jedoch unter dem aus der Zeit der Erwerbstätigkeit.

Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen oder einem berufsständischen Versorgungswerk angehören, können über die Riester-Rente kein zusätzliches staatlich gefördertes Polster für den Ruhestand ansparen. Für sie wurde daher die Rürup-Rente, auch Basis-Rente genannt, entwickelt. Hier funktioniert die staatliche Förderung über eine Steuerermäßigung. Daher ist diese Form der Vorsorge insbesondere für jene geeignet, die eine Steueroptimierung im Sinn haben.

Je mehr Kapital investiert wird, desto höher die Steuerersparnis. Im Jahr 2018 können Beiträge bis zu rund 23.712 Euro als Vorsorgeaufwendungen mit rund 86 Prozent der gezahlten Beiträge von der Steuer abgesetzt werden. Allerdings gilt für die Rente eine nachgelagerte Besteuerung mit aktuell 76 Prozent. Bis zum Jahr 2040 wird dieser prozentuale Anteil jährlich bis auf 100 Prozent angehoben.

Die Rürup-Rente kann nicht zu Rentenbeginn auf einen Schlag ausgezahlt werden. Sie ist ausschließlich als lebenslange Rente konzipiert. Zudem ist der Vertrag unkündbar. Lediglich eine Beitragsfreistellung kann erwirkt werden. Eine genaue Prüfung, ob sich die Rürup-Rente im individuellen Fall lohnt, empfiehlt sich daher.

Doch nicht nur der Staat, auch der Arbeitgeber, kann sich am Sparvorgang seiner Mitarbeiter für den Ruhestand beteiligen – über die betriebliche Altersversorgung. Das Unternehmen kann über die arbeitgeberfinanzierte Variante komplett für den Beitrag aufkommen, beide teilen sich die Prämie oder der Angestellte trägt die Kosten allein.

Auf den Beitrag, der aus dem Bruttogehalt abgeführt wird, fallen zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge an. Erst im Rentenalter werden bei einer Betriebsrente Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig. Der Bezieher muss dann den vollen Beitrag, also sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteil, übernehmen. Obwohl auch der Arbeitgeber in der Ansparphase seinen Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen eingespart hat. Ob diese Regelung in Zukunft bestehen bleiben kann, wird in der Großen Koalition aktuell diskutiert.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Wohneigentum: Wenn die Existenz auf dem Spiel steht

Elementarschäden mit der Hausratversicherung absichern

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. In jedem Haus, jeder Wohnung stecken Zeit, Energie und Geld. Ob Gebäude oder Hausrat: Eine Absicherung ist unverzichtbar.

Vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer, verbeulte Autos. 2018 begann bereits außergewöhnlich: Erst wütete direkt zu Jahresbeginn der Orkan “Burglind” mit Spitzenwindgeschwindigkeiten bis 225 Stundenkilometern und hinterließ deutschlandweit eine Spur der Verwüstung.

Knapp zwei Wochen später zog Sturm “Friederike” mit Windgeschwindigkeiten bis 200 Kilometern pro Stunde über das Land.

Beide „Damen“ hinterließen immense Schäden und trieben die Schadenbilanzen der Sachversicherer steil nach oben: Rund 1,1 Milliarden Euro des ersten Halbjahres 2018 entfallen auf Sturmschäden an Wohngebäuden.

Kaum heftigere Sturmjahre als 2018

“Wir gehen davon aus, dass 2018 in die Liga der fünf schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre fallen wird”, sagt denn auch der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Wolfgang Weiler.

Nur die Winterstürme “Lothar” (1999), “Jeanett” (2002) und “Kyrill” (2007) waren seit 1997 noch stärker als “Friederike”. Bereits nach den ersten sechs Monaten des Jahre 2018 lagen die versicherten Sturm-, Hagel- und Starkregenschäden an Wohngebäuden nach Angaben des GDV so hoch wie sonst im gesamten Jahr.

“Wird das zweite Halbjahr nicht ausgesprochen ruhig und schadenarm, werden wir 2018 überdurchschnittlich hohe Versicherungsleistungen sehen”, so Weiler.

Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Potsdam-Instituts für Klimafolgen haben vor allem die Rekord-Regenereignisse zugenommen.

Auch wenn die Schadenbilanz bei den erweiterten Naturgefahren – zu denen auch der Starkregen gehört – anders als 2017 mit rund 200 Millionen Euro leicht unterdurchschnittlich ausfällt. Bei heftigen Niederschlägen im Juni gab es vergleichsweise hohe Versicherungsschäden.

Laut GDV waren die Betroffenen größtenteils nicht ausreichend versichert. Ohne Zweifel: Die existenzielle Bedrohung durch Naturereignisse wird unterschätzt.

Große Unterschiede in der Schadenbilanz

Sehr plastisch macht das die aktuelle Schadenbilanzübersicht, die der GDV für die Bundesrepublik veröffentlicht hat. Demnach war der Landkreis Deggendorf in Bayern bundesweit in den vergangenen 15 Jahren am schlimmsten von extremen Wetterereignissen betroffen.

Sturm, Hagel, Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser richteten im Süden Schäden an den Gebäuden von durchschnittlich 13.800 Euro an. Zum Vergleich: Die Schadensumme für die Stadt Heilbronn beträgt für den gleichen Zeitraum gerade einmal 400 Euro.

Welche Schadendimensionen Naturkatastrophen erreichen, zeigte sich bei dem Donauhochwasser im Sommer 2013. Es kostete die betroffenen Hausbesitzer im Landkreis Deggendorf im Schnitt 180.900 Euro.

Laut Klimastudie des Versicherungsverbandes sind die Prognosen für die Zukunft wenig optimistisch. In Zusammenarbeit mit Klimaforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln haben die Versicherer die Unwetterschäden der letzten Jahrzehnte mit unterschiedlichen Klimamodellen verknüpft.

Demnach wird gerade der Westen bis zum Jahr 2100 immer mehr unter Stürmen zu leiden haben. Szenarien gehen davon aus, dass die Schäden in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in manchen Region um bis zu 100 Prozent steigen werden.

Durch mildere und regenreichere Winter werden Hochwasser und Überschwemmungsschäden immer häufiger auftreten. Bis Ende dieses Jahrhunderts wird mit einer Verdopplung bis Verdreifachung gerechnet.

Länder kappen Unterstützung

Fazit: Die Unwetter werden nicht nur extremer, sie werden auch teurer. Bislang konnten private Hausbesitzer auf finanzielle Hilfen durch Bund und Länder hoffen. Diese Leistungen wollen die Länder allerdings nicht länger zahlen und haben die Unterstützung gekappt.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hatte im Juni 2017 beschlossen, dass künftig staatliche Hilfszahlungen nur noch diejenigen erhalten, die sich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist.

Laut einer Studie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (VZ RLP) sind in dem Bundesland, durch das Flüsse wie Rhein, Mosel, Saar, Sieg, Lahn, Nahe oder Ahr fließen, nur 29 Prozent der Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert.

Angesichts der für die Geschädigten möglicherweise existenzgefährdenden Folgen ist die geringe Versicherungsdichte alarmierend gering. Doch warum unterschätzen viele Wohnungseigentümer die Gefahr starker Regenfälle für ihr Haus?

Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale zur Versicherbarkeit von Elementarschäden in der Wohngebäudeversicherung im Herbst 2015 kam zum Ergebnis, dass eine Vielzahl von Gebäuden entweder gar nicht oder nur zu hohen Prämien versicherbar waren.

Eine neue Umfrage der Verbraucherzentrale aus dem Oktober 2017 unter 52 Versicherern ergab, dass in gefährdeten Gebieten 79 Prozent aller angefragten Gesellschaften von sich aus keine Absicherung gegen Starkregen und Hochwasser anbieten.

GDV widerspricht Studie

Angesichts des geringen Angebots könne es niemanden verwundern, wenn die Preise so hoch seien, dass sich nur ein Bruchteil der Hauseigentümer versichern, so das Résumé der Verbraucherschützer. Widerspruch kommt vom GDV.

“Die Studie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zur Versicherbarkeit von Elementarschäden ist erkennbar darauf ausgerichtet, das Versicherungsangebot viel geringer und schlechter erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist“, stellt Kathrin Jarosch, Pressesprecherin des GDV klar.

Obwohl die Verbraucherzentrale mit der Studie nach eigenem Bekunden herausfinden wollte, “ob in den verschiedenen Gefahrengebieten Privathäuser überhaupt versichert werden können”, sei diese einfache Frage den Versicherern überhaupt nicht gestellt worden.

Stattdessen habe die Verbraucherzentrale interessiert, welche Versicherer für den Versicherungsschutz gegen Elementargefahren das “Opt-out-Verfahren” nutzen, also ihren Kunden den entsprechenden Baustein vorgedruckt auf dem Antragsformular vorschlagen.

“Diese Frage ist aber nicht der richtige Indikator zur Überprüfung eines Versicherungsangebotes, der Verfügbarkeit oder der Versicherungsdichte. Versicherer sprechen ihre Kunden in Bezug auf die erweiterte Naturgefahrenversicherung unterschiedlich an, Gleiches gilt für die Beratung.”

GDV zieht positives Fazit

Das Opt-out-Verfahren sei nur ein Weg, Verbraucher auf diesen wichtigen Versicherungsschutz hinzuweisen. Daneben stehen beispielsweise intensive Beratung, Information und eine individuelle Risikoprüfung mit passenden Lösungen, besonders in der höchsten Risikozone.

“Auch ohne Opt-out-Verfahren erhält der Kunde Rundum-Schutz für sein Haus. Entsprechende Hinweise der befragten Unternehmen wurden bei der Auswertung der VZ Rheinland-Pfalz leider ignoriert”, kritisiert Jarosch.

Bei genauer Betrachtung seien die Ergebnisse der Umfrage für die Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz vielmehr positiv. “Belege oder auch nur Indizien, die auf ein mangelndes Angebot an Versicherungsschutz für Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz hinweisen, sind in der Studie der Verbraucherzentrale nicht zu finden”, resümiert Jarosch. (dr)

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Vandalismusschäden: Was Autofahrer beachten sollten

Vandalismus am Auto: zahlt die Teilkasko oder Vollkasko-Versicherung?
  • Jeder zweite Pkw-Besitzer (52 Prozent) fand seinen Wagen bereits mit zerkratztem Lack vor. Und fast jeder Dritte (29 Prozent) hatte schon einen beschädigten Seitenspiegel. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Schäden durch Fremdeinwirkung sind nicht immer versehentliche Parkrempler, sondern können auch die Folge von Vandalismus sein.
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, gibt Tipps für die richtige Vorsorge und das Verhalten im Ernstfall.

Abgebrochene Außenspiegel, Lackkratzer oder eingeschlagene Scheiben: Manchmal kommt es vor, dass Autobesitzer ihr Fahrzeug bei der Rückkehr auf den Parkplatz nicht mehr unversehrt vorfinden. Ärgerlich ist es auch, wenn Absicht statt Unachtsamkeit die Ursache war. Was Autofahrer beachten sollten, wenn ihr Wagen beschädigt wurde, erklärt CosmosDirekt-Experte Frank Bärnhof.

Schäden am Wagen sind keine Seltenheit

Schäden durch Fremdeinwirkung am eigenen Fahrzeug sind schmerzhaft, denn ihre Behebung kostet Geld, Zeit und Nerven. Wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt, haben viele Autobesitzer bei der Rückkehr zu ihrem Fahrzeug schon einmal eine böse Überraschung erlebt: Mehr als die Hälfte aller Befragten (57 Prozent) hatten schon einmal Dellen in der Karosserie. 52 Prozent der Autofahrer hatten schon Lackkratzer und 29 Prozent fanden ihren Wagen bereits mit beschädigtem Seitenspiegel vor.

Was tun bei Vandalismus-Schäden?

Egal ob Parkrempler oder mutwillig angerichtete Beschädigung: Der erste Schritt ist der Fotobeweis. Frank Bärnhof rät: „Noch an Ort und Stelle sollte der Stand des Fahrzeugs und die Beschädigung fotografiert werden. Da Vandalismus eine Straftat darstellt, sollte der Schaden unbedingt der Polizei gemeldet werden.” Auch die eigene Versicherung sollte man über den entstandenen Schaden informieren. „Wird der Täter doch noch ermittelt, wird der Versicherer nach erfolgter Regulierung diesen in Regress nehmen, das heißt ihn zur Erstattung der Schadenssumme auffordern“, so Frank Bärnhof. Meist lässt sich der Verursacher jedoch nicht mehr ermitteln, umso wichtiger ist daher auch die eigene Absicherung.

Für den Ernstfall richtig vorsorgen

Welche Versicherung kommt für Vandalismus-Schäden am Fahrzeug auf? In der Regel entscheidet die Art des Schadens, ob der Teil- oder der Vollkaskoschutz greift. Glasschäden zum Beispiel deckt die Teilkaskoversicherung ab. Sie kommt auch bei Diebstahl oder Brandstiftung auf. Andere Vandalismus-Schäden wie beispielsweise Kratzer im Lack sind über die Vollkaskopolice abgesichert. „Vor einer Regulierung über die Vollkaskoversicherung sollte geklärt werden, ob dies zu einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts führt und sich somit der Beitrag erhöht. Der Versicherer kann prüfen, ob es eventuell für den Betroffenen günstiger ist, die Werkstattkosten selbst zu tragen“, erklärt Frank Bärnhof.

Tipp: Wer steigende Versicherungskosten nach einem Schaden vermeiden will, sollte die Versicherungsleistungen genau vergleichen. Einige Angebote enthalten einen sogenannten Rabattschutz, der verhindert, dass der Versicherungsbeitrag infolge eines Schadens im folgenden Jahr ansteigt. Dieser Rabattschutz sollte für die Kfz-Haftpflicht- und am besten auch für die Vollkaskoversicherung gelten.

 

(1) Repräsentative Umfrage “Kfz-Sicherheit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-vandalismusschaeden

 

Gebühren für Girokonten “vollkommen richtig”

Girokonto ohne Kontoführungsgebühren

Deutsche-Bank-Vorstand Frank Strauß hat die Einführung von Gebühren für Girokonten verteidigt. “Der deutsche Markt normalisiert sich, überall führen Banken – auch die Direktbanken – Gebühren für Girokonten ein”, sagte der Privatkunden-Vorstand und langjährige Postbank-Chef der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

Es sei “vollkommen richtig”, für Dienstleistungen im Bankgeschäft Geld zu verlangen. “Sie gehen ja auch nicht zum Friseur und sagen: Ich bezahle nichts.”

Lange verdienten Geldhäuser gut daran, dass sie mehr Zinsen für Kredite kassierten, als sie Sparkunden zahlten. Doch die Differenz aus beidem, der Zinsüberschuss, schrumpft in der Zinsflaute. Hatten Finanzinstitute das Gratiskonto früher gezielt zur Kundenakquise eingesetzt, zwingen auch höhere Kosten und teure Filialen die Banken zum Umdenken.

“Zahl der Kunden nicht ausschlaggebend”

Strauß sagte der Zeitung, die Bank habe zwischenzeitlich zwischen 100.000 und 200.000 Kunden verloren, weil die Postbank ihr Gratis-Konto abgeschafft habe. “Ausschlaggebend ist für uns aber nicht die Zahl der Kunden, sondern die Höhe der anvertrauten Einlagen, und die hat im gleichen Zeitraum zugenommen.” Die Zahl der Postbank-Kunden wachse inzwischen wieder. “Und die bezahlen mittlerweile für ihr Girokonto.”

Die Deutsche Bank war 2008 bei der Postbank eingestiegen, inzwischen ist das Bonner Institut in den Deutsche-Bank-Konzern integriert. “Bis Ende 2018 werden wir 150 Postbank-Filialen weniger betreiben”, sagte Strauß der Zeitung. Von 1.000 bleiben dann noch 850 Zweigstellen. “Diesen Prozess haben wir nahezu abgeschlossen.” (dpa-AFX)

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Baufinanzierung: Mehrheit kann sich Online-Abschluss vorstellen

Bausparvertrag als Geldanlage - Bausparkassen im Vergleich

Auch bei beratungsintensiven Finanzprodukten werden digitale Kanäle wichtiger. Eine Studie des Softwareunternehmens Collenda kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Bundesbürger sich vorstellen könnte, eine Baufinanzierung online abzuschließen. Insgesamt 71 Prozent sind bereit, ihre Daten digital zu hinterlegen.

Die Wahl der Baufinanzierung ist eine wichtige Lebensentscheidung und gilt als besonders beratungsintensive Dienstleistung. Aufgrund von Dokumentations- und Prüfpflichten fällt bei Vertragsabschluss eine große Zahl von Papierdokumenten an.

Collenda, der Düsseldorfer Anbieter digitaler Lösungen im Kredit- und Forderungsmanagement, legt im Zuge einer neuen Studie offen, dass sich schon heute 54 Prozent der Nutzer einen Online-Abschluss vorstellen können.

Mehr als ein Drittel plant einen Immobilienkauf

Das Softwareunternehmen Collenda hat fast 1.000 Personen aller Altersklassen zu ihren Präferenzen zum Abschluss einer Baufinanzierung befragt. Mehr als ein Drittel der Befragten plant demnach für die kommenden acht Jahre den Erwerb einer Immobilie.

Die Präferenzen der Befragten zur Form der Recherche, Vertragsabschluss und Nachverfolgung legen nahe, dass auch bei beratungsintensiven Produkten digitale Kanäle stark an Bedeutung gewinnen. Schon heute wären 54 Prozent der Befragten gewillt, einen Vertrag online abzuschließen.

In erster Linie möchten Nutzer damit ihren Aufwand reduzieren (28 Prozent) beziehungsweise wollen aufgrund von mangelndem Vertrauen in Berater, Informationen selbstständig zusammenstellen (21,4 Prozent). Nur rund ein Viertel der Teilnehmer legt Wert auf persönliche Beratung, um umfassend informiert zu werden. Dabei haben jedoch 19,1 Prozent Bedenken bezüglich der Sicherheit eines Online-Abschlusses.

Mehrheit möchte digitale Angebote

Eine Mehrheit von 56 Prozent möchte digitale Angebote zur Information über Finanzierungsmöglichkeiten nutzen. Allerdings wollen nur 18 Prozent ausschließlich auf digitale Informationen zurückgreifen. Die Präferenz zu Online-Angeboten ist bei jüngeren Teilnehmern erwartungsgemäß stärker ausgeprägt.

Studienautor Christoph Tahedl, CTO bei Collenda, betont: „Wir befinden uns an einem Wendepunkt der Branche. Galten Immobilienkredite bislang als klassisches Filialgeschäft, zeichnet sich auch hier ein Wandel ab. Immer mehr Kunden können sich den Online-Abschluss vorstellen – darüber hinaus erwarten sie ein breites Angebot an Informationen und Tools, die sie in Ruhe über heimische Online-Devices aus nutzen können. Finanzinstitute sollten die Ergebnisse als Zeichen betrachten, hier eigene Möglichkeiten für den Kunden zu schaffen. Die dominierenden Vermittlungs- beziehungsweise Vergleichsportale haben die Finanzwelt für Nutzer transparenter und einfacher gemacht – das Kundenverhalten wandelt sich rasant.“

Die neuen Anforderungen spiegeln sich laut Collenda deutlich in den Zahlen wider. 86 Prozent würden digitale Angebote zur Kalkulation und zum Kreditvergleich nutzen. Zudem sind schon heute 71 Prozent der Befragten bereit, ihre Daten digital zu hinterlegen, um maßgeschneiderte Angebote zu erhalten. Allerdings würde rund ein Drittel dies nur anonym tun.

Auch in der Nachbearbeitung der Kredite gibt es klare Präferenzen. Für viele Kreditnehmer ist der hohe Aufwand und der Papierkram ein Ärgernis. 75 Prozent würden sich wünschen, dass der Austausch von Vertragsdokumenten in einem Onlineportal erfolgt. 80 Prozent der Interessenten würden sich sogar wünschen, dass die Bank ein dauerhaftes Onlineportal für den Kundenkontakt und die hinterlegten Unterlagen einführt.

Anbieter müssen sich auf Anforderungen einstellen

„Banken sind nun gefordert, diesen Ansprüchen zu entsprechen. Der Kampf um den direkten Kundenzugang wird immer schwieriger, da Plattformen an Bedeutung gewinnen. Es ist daher wettbewerbsentscheidend, sich durch bessere Services und schnellere Kreditentscheidungen bis hin zum kompletten Online-Abschluss von der Konkurrenz abzuheben. Hier besteht für die Institute akuter Handlungsbedarf“, betont Tahedl. (dpa-AFX)

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Die Hitliste der Autoknacker: Alle 30 Minuten ein Auto

Autodiebstahl: Schutz und Versicherung

Autodiebe haben im vergangenen Jahr rechnerisch etwa alle 30 Minuten einen kaskoversicherten Pkw gestohlen. Nach dem neuen Kfz-Diebstahlreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kamen im Laufe des Jahres 2017 insgesamt 17.493 Pkw ihren rechtmäßigen Besitzern abhanden.

Obwohl die Zahl der Autodiebstähle im Vergleich zum Vorjahr damit um vier Prozent sank, stieg der wirtschaftliche Schaden auf fast 324 Millionen Euro (plus acht Prozent).  Die durchschnittliche Entschädigung für einen Diebstahl erreichte mit rund 18.500 Euro (plus 13 Prozent) eine neue Rekordhöhe.

Land Rover und Porsche besonders beliebt

Der Grund: Während sich Besitzer von Kleinwagen und Opel-, Fiat- oder Citroen-Fahrer eher geringe Sorgen um einen Diebstahl ihrer Autos machen müssen, stehen luxuriöse SUVs und Limousinen von Premium-Herstellern hoch im Kurs. Die Liste der bei Autodieben beliebtesten Marken führen wie in den Vorjahren Land Rover und Porsche an. Unter den besonders häufig gestohlenen Modellen finden sich unter anderem Q7-Modelle von Audi und X5-SUVs von BMW ebenso wie Limousinen der Mercedes-Benz S-Klasse und der BMW 7er-Reihe.

Diebstahlhochburgen Berlin und Hamburg

Im Vergleich der Bundesländer und Großstädte hatte Berlin erneut die mit Abstand höchste Diebstahlrate. Hier wurden im Laufe des vergangenen Jahres 3.355 Pkw gestohlen, die Diebstahlquote lag bei 3,6 von 1.000 kaskoversicherten Pkw. Ebenfalls vergleichsweise hohe Diebstahlquoten ergaben sich für die Städte Hamburg (1,9), Leipzig (1,3), Hannover (1,2) und Dresden (1,0). Deutlich geringer war die Diebstahlgefahr im Süden der Republik: In Bayern und Baden-Württemberg wurden im gesamten Jahr nur 821 beziehungsweise 698 Autos klaut, was jeweils einer Quote von 0,1 entspricht. Auch die süddeutschen Großstädte waren hinsichtlich eines Autodiebstahls deutlich sicherer als andere Städte.

Welche Versicherung zahlt

Wenn das Auto gestohlen wurde, ersetzt die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt, denn die Teilkasko ist automatisch in der Vollkasko inbegriffen. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Autodiebstahl keinen Einfluss. Wie sich Autofahrer schützen zeigt dieser Hinweis der Polizei.  (dr)

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Kfz-Versicherung: Welche Merkmale den Tarif in die Höhe treiben

Versicherungsbeginn: Wann beginnt mein Versicherungsschutz?

Was treibt den Preis einer Kfz-Versicherung in die Höhe? Und wie lässt sich der Preis am stärksten reduzieren? Die Antworten liefert ein aktueller Vergleich des Online-Portals Check24.

Mehr als 50 Tarifmerkmale beeinflussen den Preis einer Kfz-Versicherung. Eine reine Haftpflichtversicherung kostet durchschnittlich 55 Prozent weniger als Vollkaskoschutz. Die Reduzierung von Voll- auf Teilkaskoschutz spart im Schnitt 36 Prozent.

Günstiger wird die Kfz-Versicherung auch, wenn Versicherungsnehmer weniger Kilometer im Jahr mit ihrem Fahrzeug zurücklegen. Verbraucher, die nur 6.000 Kilometer Fahrleistung statt 12.000 Kilometer angeben, zahlen durchschnittlich 13 Prozent weniger.

Verbraucher sollten in erster Linie auf individuell passende Leistungen achten und ihren Versicherungsschutz nicht nach einzelnen Rabatten auswählen“, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24 „Um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, müssen die Angaben zu Tarifmerkmalen wahrheitsgemäß erfolgen.“

Beliebiger Fahrerkreis: Versicherungsbeitrag über das Doppelte

Je mehr Personen als Fahrer eines Pkw eingetragen sind, desto höher wird der Beitrag der Versicherung. Verbraucher, die den Fahrerkreis ihres Pkw nicht einschränken, zahlen im Schnitt 118 Prozent mehr als Halter, die allein als Fahrer des Autos eingetragen sind.

Durchschnittlich 61 Prozent teurer wird es für Vielfahrer, die 35.000 Kilometer statt 12.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Die verschiedenen Tarifmerkmale wirken sich jedoch nicht bei allen Versicherern gleich auf den Beitrag aus. Während manche Versicherer für bestimmte Merkmale Rabatte gewähren, berechnen andere Aufschläge. (dr)

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Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Laub fegen: Wann der Gehweg geräumt werden muss

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

“Wer als Mieter oder Hausbesitzer glaubt, sich das Laubfegen schenken zu können, sollte zumindest eine private Haftpflichtversicherung besitzen. Denn rutscht jemand aus und verletzt sich, kann es richtig teuer werden. Vom Rechtsstreit mal abgesehen.”

Denn feuchtes Herbstlaub verwandelt Bürgersteige schnell in rutschige Flächen. Ein Unfall ist da schnell passiert. 
Kommunen können in ihren Satzungen festschreiben, ob und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um die Reinigung der Bürgersteige kümmern müssen.

Wer sich der Reinigungspflicht dauerhaft entzieht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines Mietshauses steht es offen, die Reinigungspflicht über den Mietvertrag an die Mieter weiterzugeben. 
Hier lohnt also definitiv ein Blick in den Mietvertrag.

Als Mieter müssen Sie die Pflichten zur Räumung und zum Fegen oder die Kosten hierfür nur dann übernehmen, wenn diese im Mietvertrag auf Sie abgewälzt wurden. Sollte es in dem Vertrag keine Regelung geben, so kann der Vermieter dies nicht später nachholen, sondern muss sich selbst darum kümmern und dafür aufkommen.

Wann muss gefegt werden?
Die Uhrzeiten für die Räumpflicht richten sich grundsätzlich nach den Zeiten für den Winterdienst, also i.d.R. werktags zwischen 7 und 20 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr. Allerdings dürfen Passanten laut einem Urteil des Landgerichts Frankfurt morgens gegen 7.00 Uhr noch nicht damit rechnen, dass der Bürgersteig von Laub befreit ist (Az.: 2/23 O368/93).

Zur Intensität der Räumpflicht gibt es unterschiedliche Rechtsprechungen, darauf weisen Rechtsexperten der Arag hin. Einige Gerichte sehen eine umfangreiche Pflicht zur Beseitigung (z. B. Landgericht Hamburg, Az.: 309 S 234/97), andere dagegen sehen keine Veranlassung dazu, dass sofort jedes Blatt weggefegt werden muss (z. B. Landgericht Coburg, Az.: 14 O 742/07). Fest steht jedoch, dass mit wachsender Laubmenge auch die Pflicht zur Beseitigung steigt.

Und wohin mit dem Laub?
Bei der Entsorgung ist darauf zu achten, dass das Laub nicht einfach in den Rinnstein oder den Gulli gekehrt werden darf. Und einfach das Laub beim Nachbarn über die Hecke zu werfen, geht auch nicht. Wer nicht gerade selbst kompostiert, darf aber in vielen Gemeinden das Laub entweder in der Biotonne oder während bestimmter Perioden kostenfrei bei einer Deponie entsorgen. Mancherorts stellen die Gemeinden temporär auch spezielle Behälter auf.

Was passiert im Urlaub?
Wer in den Urlaub fährt, muss sich darum kümmern, dass während der Abwesenheit die Aufgaben durch einen zuverlässigen Vertreter übernommen werden.

Ereignet sich ein Unfall, hat der nicht nur eine strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die Huk-Coburg mitteilt, auch um persönliche Haftung. Bricht sich ein Passant beispielsweise das Bein, weil vergessen wurde, die Blätter wegzufegen, muss der Verantwortliche für den Schaden aufkommen.

Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer werden: Im geschilderten Fall können dem Geschädigten Schmerzensgeld – und falls er arbeitet – auch eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall zustehen. Bleiben nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück, können sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig werden.

Ob und in welchem Umfang ein säumiger Laubräumer haftet, hängt allen Regeln zum Trotz oft von den speziellen Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur Seite. (dr)

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90 Prozent der Steuerbescheide bei BU-und Basisrenten fehlerhaft?

90 Prozent der Steuerbescheide bei BU-und Basisrenten fehlerhaft

Führen fehlerhafte Steuermeldungen der Lebensversicherer bei BUZ- und Basisrenten dazu, dass die Betroffenen zu hohe Steuern gezahlt haben? Für den Münchener Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala und Versicherungsmathematiker Peter A. Schramm deutet Vieles darauf hin. Sie empfehlen eine Überprüfung.

Das Finanzgericht Münster (FG, Urteil vom 30.01.2018, Az. 5 K 3324/16 E) entschied, dass eine vor Altersrentenbeginn endende Berufsunfähigkeitsrente nicht entsprechend einer Basisrente zum größten Teil, sondern mit weit weniger als der Hälfte zu versteuern ist.

Denn sie ist wie bei sonstigen (Renten-)Einkünften nur mit dem geringen Ertragsanteils steuerlich als Einkommen zu erfassen. Das Finanzamt hingegen hatte sich wiederholt auf die inhaltliche unzutreffende elektronische Übermittlung des Lebensversicherers berufen.

Falsche elektronische Übermittlung des Versicherungsträgers führt zur Steuerverkürzung

Der Bundesfinanzminister (BMF-Schreiben vom 19.08.2013 und vom 10.01.2014, BStBl. I 2013, 1087 bzw. BStBl. I 2014, 70) hatte bereits seit 2013 geäußert, daß der Prämienanteil für die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ zur Basisrente) nicht wie Sonderausgaben großteils bei der reinen Basisrente in der Einkommensteuer abzugsfähig ist, wenn die BU-Rente planmäßig vor Beginn der Altersrente endet. Oder etwa wenn deren Prämienanteil höher als die Hälfte ist.

Gleichwohl hatte der Versicherer die Prämien der BUZ mitgezählt und somit überhöht gemeldet, so dass es jahrelang zu einem überhöhten Sonderausgabenabzug kam.

Der Frage einer Hinterziehung, gegebenfalls  in mittelbarer Täterschaft, war man – soweit aus dem Urteil erkennbar – bisher noch gar nicht nachgegangen. Er meinte dann wohl, deshalb die gezahlte Rente ebenso falsch melden zu sollen, damit sie zum Ausgleich zu hoch versteuert wird.

Richtig gestaltete BUZ-Rente ist lediglich mit dem Ertragsanteil zu versteuern

Endet eine BUZ-Versicherung planmäßig vor dem Beginn der – nicht unmittelbar anschließenden – Altersrente, so ist sie nicht wie eine (Basis-)Altersrente höher zu versteuern als nur mit dem niedrigen Ertragsanteil.

Ihr Beitrag kann dann auch nicht großteils als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Und dies gilt eben auch, wenn durch einen Fehler des Versicherers der Beitrag der BUZ doch als Sonderausgabe dem Finanzamt gemeldet und steuerlich begünstigt wurde.

Falsche elektronische Übermittlung des Versicherungsträgers führt zu vielfach hoher Steuer

Auf den ersten Fehler – zu kurze BUZ-Leistung und die fälschliche Meldung zum Sonderausgabenabzug – setzte der Versicherer einen zweiten Fehler beim Rentenbezug oben drauf, nämlich die Meldung die BU-Rente sei wie eine Basisrente, und damit höher zu versteuern.

Dem erteilte erst das Finanzgericht Münster auf Einspruch des Versicherten eine Absage, und bestätigte, dass nur ein Bruchteil zu versteuern ist, nämlich der sogenannte Ertragsanteil.

“Untauglicher Reparaturversuch”

Es erscheint glaubhaft, dass Versicherer wegen der Falschmeldung zur Prämienzahlung “absetzbar wie Sonderausgaben” sich nun auch noch befleißigt sehen, als untauglichen “Reparaturversuch” eine neuerliche Falschmeldung zur BU-Rentenzahlung “zu versteuern wie normale Basisrente” abzusetzen.

Offenbar kann sich der Versicherungsnehmer beziehungsweise Steuerpflichtige weder auf die EDV-Meldungen des Versicherers noch auf die jederzeit zutreffende Behandlung bei der Steuerveranlagung verlassen.

Falsche Rentenbesteuerung auch bei der Basisrente?

Es wird sich – auch über die BUZ hinaus bei der Altersrente – in vielen Fällen lohnen die Voraussetzungen für die (volle?) Besteuerung der Basisrenten zu überprüfen.

Denn wenn die strengen steuerlichen Voraussetzungen zum Sonderausgabenabzug nicht vorliegen, ist alles nur mit dem niedrigen Ertragsanteil zu versteuern, auch wenn der Versicherer fälschlich die Beiträge als Sonderausgaben gemeldet hatte und sie jahrelang zu hohen Steuervorteilen geführt haben.

Nur das Produkt wird zertifiziert

Zertifiziert wird beispielsweise bei der Basis- beziehungsweise Rürup-Rente nur das Produkt, § 5a AltZertG. Dies bedeutet jedoch gerade nicht, ob der jeweilige konkrete Einzelvertrag zum vollen Sonderausgabenabzug berechtigt ist.

So kann es beispielsweise vorkommen, dass im Todesfall eine Kapitalauszahlung an Bezugsberechtigte oder Hinterbliebene vorgesehen wurde. Oder es wurde nur ein (nichtehelicher) Partner, und kein Lebenspartner als Hinterbliebener vorgesehen.

Oder der Vertrag ist übertragbar oder vererblich gestaltet, die Rente beginnt zu früh oder kann sinken, oder es ist der falsche Versicherungsnehmer oder Beitragszahler vereinbart.

Steuerliche Vertragsprüfung vermeidet zu hohe Rentenbesteuerung

In der Vergangenheit sind hier – gegebenenfalls zeitweise mit eventuell dann fehlerhafter Aufteilung von Versicherungsbeiträgen beziehungsweise Prämien, sowie falscher Zuordnung der Rente – systematisch von Versicherern und unbesehen nach deren Meldung von der Finanzverwaltung Fehler gemacht worden.

Diese haben, wie im Fall des Finanzgerichts Münster, sichtbar zu Weiterungen im Sinne anschließender fehlerhafter Beurteilung geführt, mit teuren Auswirkungen für den Rentner.

Kritische Hinterfragung lohnt sich

Es dürfte sich für Bezieher von (auch BU-)Privatrenten potentiell lohnen, die steuerliche Behandlung beim Finanzamt an Hand der eigenen konkreten Vertragsunterlagen kritisch zu hinterfragen.

Optimal erst im Rentenbezug unter Mitnahme vorher aufgrund der – nicht erkannten – Falschmeldungen des Versicherers erzielten Steuervorteile.

So werden BU-Renten oft zunächst im Leistungsfall auf bis zu einige Jahre befristet – dann kann für diese Zeit und analog danach ein geringerer der jeweiligen Dauer entsprechender Ertragsanteil beim Finanzamt durchgesetzt werden, auch wenn der Versicherer einfach nur die planmäßige Gesamtdauer gemeldet hat.

Große Mehrheit der Bescheide betroffen

Lohnenswert kann auch die versicherungsmathematische Überprüfung der vom Versicherer ermittelten anteiligen Besteuerung und Sozialabgabenbelastung bei gemischt privat und als betriebliche Altersversorgung angesparten Renten- und Kapitalzahlungen sein.

Einzelne Ausbilder bei Beamten-Finanzfachhochschulen halten bis zu mehr als 90 Prozent der Steuerbescheide für fehlerhaft.

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Kfz: Was nützt der günstigste Tarif, wenn das Risiko nicht abgedeckt ist

Günstige KFZ-Versicherung berechnen

Das Kfz-Wechselgeschäft gewinnt an Fahrt. Zum 30. November können viele Kfz-Halter ihr Kfz-Versicherungen fristgerecht zum ablaufenden Kalenderjahr kündigen, um nach einem günstigeren Angebot zu suchen. Die Auswahl ist groß. Verbraucher sollten sich daher Zeit für einen Vergleich nehmen und die Leistungen genau anschauen. Denn die Unterschiede sind deutlich.

„Im Schadenfall nützt einem der günstigste Tarif nichts, wenn das eingetretene Risiko dort nicht abgedeckt ist“, sagt Bianca Boss, Pressesprecherin des Bund der Versicherten e. V. (BdV). Beim alljährlichen Run auf die günstigste Kfz-Versicherung sollten Versicherte unter anderem darauf achten, dass folgende Punkte in den Versicherungsbedingungen enthalten sind:

  • Die Deckungssumme bei der Kfz-Haftpflichtversicherung sollte für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens 100 Millionen Euro betragen.
  • Bei der Kaskoversicherung sollte der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichten.
  • Über die Wildschadenklausel sollten Schäden durch Kollisionen mit Tieren aller Art versichert sein.
  • Schäden durch Marderbisse an Schläuchen und Verkabelung sowie deren Folgeschäden sollten abgesichert sein.
  • Sonderausstattungen wie fest eingebaute Navigationsgeräte sollten beitragsfrei mitversichert sein. Dabei ist zu beachten, dass Versicherer hier individuelle Entschädigungsgrenzen setzen.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Oft bieten Versicherer Rabatte bei Vereinbarung einer Werkstattbindung an. Versicherte verpflichten sich damit, ihr Fahrzeug nach einem Kaskoschaden in einer vom Versicherer vorgeschriebenen Werkstatt reparieren zu lassen. Ist das Auto jedoch geleast oder kreditfinanziert, ist hier Vorsicht geboten. Denn möglicherweise darf das Auto dann nur in vom Hersteller autorisierten Werkstätten repariert werden.

Insbesondere ältere Autofahrer mit langjähriger, unfallfreier Fahrpraxis wundern sich oft, wenn sich ihre Prämie im neuen Versicherungsjahr trotzdem erhöht. Doch das Risiko in der Altersgruppe 65 plus, einen Unfall zu verursachen, steigt statistisch nun einmal. Und damit steigt auch die Prämie an, die von den Versicherungsunternehmen auf Basis der Statistiken berechnet wird. Die individuell gute Schadenbilanz ist durch die entsprechende Schadenfreiheitsklasse dabei bereits berücksichtigt. „Das ist vielen älteren Versicherten oft nicht klar“, so Boss.

Vorsicht sollten Versicherte bei der Nutzung von Vergleichsportalen walten lassen. Viele listen längst nicht alle Versicherungsangebote und Tarife auf, sondern nur jene, mit denen das Portal als Makler einen Vertrag hat. Ein umfassender und neutraler Vergleich aller Versicherungsangebote und Tarife ist so nicht möglich. Verbraucher laufen daher Gefahr, nicht den für sie passenden und/oder auch günstigsten Versicherungsschutz zu erhalten.

Trotz des Stichtags 30.11. im Nacken sollten Versicherte ihren bisherigen Kfz-Versicherungsvertrag erst kündigen, wenn sie woanders auch sicher den benötigten Versicherungsschutz erlangen können, rät Boss. Zwar muss jeder Versicherer zumindest eine Haftpflichtversicherung anbieten. Diese umfasst aber nur die Mindestversicherungssummen aus dem Pflichtversicherungsgesetz. Mit 1,12 Millionen Euro für Sachschäden sei diese allerdings viel zu niedrig. (dr)

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Keine Lust auf Rutschpartie? Worauf Autofahrer jetzt achten sollten

Diesen Winter müssen sich Autofahrer an neue Regeln anpassen.

Sommerreifen in Herbst und Winter sind lebensgefährlich. Von “O” bis “O” (Oktober bis Ostern) herrscht einem ungeschriebenen Gesetz zufolge Winterreifenzeit. Warum sich Autofahrer an diesem Zeitraum orientieren sollten und worauf man beim Kauf unbedingt achten sollte.

Winterreifenpflicht
 situativ – und was heißt das nun?

Gerade von Bewohnern schneearmer Gegenden wurde in der Vergangenheit gern auf die richtige Bereifung verzichtet, da sich deren Anschaffung ihrer Meinung nach ohnehin nicht lohnte und es auch keine explizite Vorschrift gab. Seit 2010 ist aber eine sogenannte “situative Winterreifenpflicht“ in Paragraph 2 Abs. 3a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) verankert, betont die Arag in einer aktuellen Mitteilung.

Das bedeutet: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf das Fahrzeug nur gefahren werden, wenn es mit geeigneten Reifen ausgerüstet ist. Als wintertauglich gelten dabei laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) grundsätzlich nur noch solche Reifen, die das Alpine-Symbol, ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke, aufweisen. Sogenannte M+S-Reifen dürfen nach einer Übergangsregelung noch bis zum 30. September 2024 gefahren werden, sofern sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden.

Achtung: Wer als Fahrer gegen Paragraph 2 Abs. 3a StVO verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Auch der Halter des Wagens wird neuerdings mit 75 Euro zur Kasse gebeten; er bekommt ebenfalls einen Punkt im Fahreignungsregister.

Auf den Zeitraum achten

In welchem Zeitraum diese “Winterreifenpflicht“ gilt, ist gesetzlich nicht festgelegt worden. ARAG Experten empfehlen allen Autofahrern, an die angemessene Bereifung zu denken. Bei tieferen Temperaturen härtet die Gummimischung von Sommerreifen nämlich aus und kann immer weniger Grip aufbauen. Hersteller empfehlen den Wechsel auf Winterreifen daher schon, wenn die Außentemperaturen auf unter sieben Grad Celsius sinken.

Die sogenannte O-bis-O-Regel bringt es hierfür jährlich auf den Punkt. Die Winterreifen sollte man am besten von Oktober bis Ostern anlegen. Denn in einigen Regionen kann es auf den Straßen bereits früh zu frostigen Situationen kommen. Kommt es aufgrund falscher Bereifung zu einem Unfall, riskiert man unter Umständen den Versicherungsschutz.

Wie gut ist mein Reifen?

EU-Plakette
, Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch – das sind die Prüfkriterien der EU-Kennzeichnung. Seit dem Jahr 2012 muss jeden neuen Reifen, der nach dem 1. Juli 2012 produziert wurde, ein Label zieren, das Auskunft über das Reifenverhalten gibt. Nur auf den Rollwiderstand zu achten, der den Kraftstoffverbrauch angibt, ist nicht empfehlenswert. Der wichtigste Wert hinsichtlich der Verkehrssicherheit ist die Nasshaftung.

Hier kann die Differenz im Bremsweg zwischen gutem A- und schlechterem F-Reifen bei mehreren Metern liegen. Eine Wagenlänge heißt: Bei einer Vollbremsung kann dies den Unterschied zwischen einem großen Schrecken und einem Totalschaden ausmachen. Drastisch ausgedrückt: Bleibe ich hinter dem LKW stehen oder rutsche ich darunter – ohne Chance, es verhindern zu können.

Dies sollte natürlich gerade auch beim Neuerwerb von Winterreifen beachtet werden – das Fahrverhalten auf Schnee und Eis ist aber nicht explizit gekennzeichnet. Daher ist es beim Winterreifenkauf zusätzlich ratsam, auch auf aktuelle und unabhängige Testberichte wie etwa vom ADAC oder der Autobild zurückzugreifen. Die wurden gerade erst wieder veröffentlicht. Auch online.

Wer mit dem Auto in den Herbst- oder Winterurlaub fahren möchte, sollte darauf achten, dass auch in einigen europäischen Ländern eine Winterreifenpflicht gilt. Wer z. B. in Österreich vom 1. November bis zum 15. April bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur ein hohes Bußgeld; darüber hinaus kann sogar das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen werden.

Was im Ausland gilt

In Norwegen dürfen Sommerreifen bei Eis und Schnee nur mit Schneeketten gefahren werden. In bestimmten Gegenden Italiens müssen vom 15. Oktober bis zum 15. April die Winterpneus aufgezogen sein oder Schneeketten mitgeführt werden und in Schweden sollte man eine Schneeschaufel im Kofferraum haben.

Aufgrund der unterschiedlichen Handhabungen sollte man sich kurz vor Ferienantritt über die jeweiligen Bedingungen im Urlaubsland informieren. Denn Verstöße können Urlauber teuer zu stehen kommen. (dr)

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Die besten Kfz-Versicherer aus Sicht der Kunden

Tipps für Fahranfänger: Kosten bei der Kfz-Versicherung sparen

Gerät man mit dem eigenen Kraftfahrzeug in einen Unfall, wird die Kfz-Versicherung für viele Verbraucher zum finanziellen Lebensretter. Welche Anbieter aktuell in der Gunst ihrer Kunden stehen, hat das Analysehaus Servicevalue untersucht.

Der wichtigste Stichtag für die Kfz-Versicherer, der 30. November, rückt immer näher. An diesem Tag endet die einmonatige Kündigungsfrist.

Dementsprechend liefern sich die Anbieter aktuell wieder einen Kampf um mediale Aufmerksamkeit und die niedrigsten Preise. Wie immer das Ziel: Neukunden gewinnen.

Doch nicht allein der Preis ist dabei entscheidend, denn im Ernstfall mildern guter Service und hohe Kundenorientierung die Wechselabsichten. Welche Versicherer hier punkten können, untersucht Servicevalue schon im neunten Jahr in Folge.

Sechsmal “sehr gut” für Provinzial Rheinland

Das bestmögliche Gesamturteil “sehr gut” erhielten unter den Serviceversicherern die Provinzial Rheinland, Concordia, ADAC Versicherungen, LVM Versicherung, Huk Coburg, Allianz, SV Sparkassenversicherung, BGV Badische und die Aachen Münchener.

Gesamtsieger Provinzial Rheinland konnte sich in sechs der sieben untersuchten Qualitätsdimensionen eine “sehr gute” Wertung sichern. In vier dieser Dimensionen trug sie Testsiege davon: “Produkte”, “Kundenkommunikation”, “Schadenregulierung” und “Kundenservice”.

Die insgesamt viertplatzierte LVM Versicherung lag in der Kategorie “Kundenberatung” vorn während die Allianz mit der besten “Kundenbetreuung” punkten kann und die WGV erneut das beste “Preis-Leistungs-Verhältnis” aufweist.

Unter den Direktversicherern war die Huk24

In den Dimensionen “Kundenberatung” und “Kundenbetreuung” hatte die Sparkassen Direktversicherung die Nase vorn, während die Cosmos Direkt bei den “Produkten”, und Allsecur bei der “Schadenregulierung” vorne lagen.

Von allen zehn untersuchten Direktversicherern erreichten Huk24, Cosmos Direkt und die Sparkassen Direktversicherung das bestmögliche Gesamturteil “sehr gut”, während Verti, Allsecur und Europa mit “gut” bewertet wurden.

in diesem Jahr der Spitzenreiter und konnte Testsiege in den Kategorien “Kundenkommunikation”, “Preis-Leistungs-Verhältnis” und “Kundenservice” verbuchen.

Während die beiden untersuchten Vertriebsgruppen in der Leistungskategorie “Schadenregulierung” ähnlich gute Werte aufweisen, erreichen die Serviceversicherer insgesamt ein besseres Kundenurteil als die Direktversicherer.

Letztere haben einzig in der Kategorie “Preis-Leistungs-Verhältnis” die Nase vorn. Über alle untersuchten Einzelmerkmale wird bei den Direktversicherern die “Reaktionsgeschwindigkeit im Schadensfall” und bei den Serviceversicherern die “Freundlichkeit und Höflichkeit der Mitarbeiter” von den Kunden am besten bewertet.

Über 3.500 Kundenurteile

Weniger Zustimmung erhält sowohl bei den Service- als auch den Direktversicherern die Qualitätsdimension “Kundenbetreuung”. Hier äußert beispielsweise hinsichtlich der “Belohnung von Kundentreue” jeder Dritte Unzufriedenheit.

Insgesamt holte Servicevalue für die Untersuchung 3.588 Kundenurteile von 3.204 Kunden ein, davon 2.639 Urteile zu den 27 getesteten Kfz-Serviceversicherern und 949 Urteile zu zehn Kfz-Direktversicherern. Dabei konnten die Befragten bis zu zwei Unternehmen bewerten, bei denen sie in den letzten 12 Monaten Kunden waren. (bm)

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Check24 warnt vor versteckten Beitragserhöhungen

Ihre Rechte bei einer Beitragserhöhung in der Kfz-Versicherung

Eine versteckte Preiserhöhung in der Kfz-Versicherung bietet ein Sonderkündigungsrecht.

Das Vergleichsportal Check24 weist Autofahrer darauf hin, die Rechnungen für ihre Kfz-Versicherung genau zu prüfen. Auch wenn im Zuge einer verbesserten Schadenfreiheitsklasse der Beitrag sinkt, kann die Prämie doch höher sein, als sie sein sollte. Dann läge eine versteckte Preiserhöhung vor, und damit hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht.

Autobesitzer sollten sich die Rechnung ihrer Kfz-Versicherung für das kommende Jahr ganz genau anschauen, rät das Vergleichsportal Check24. Denn bei einem unfallfreien Jahr, verbessert sich üblicherweise für das nächste Jahr der Schadenfreiheitsrabatt und dadurch sinkt die Versicherungsprämie. Allerdings könnten Versicherer so Preiserhöhungen verstecken.

Das zeigt Check24 an folgendem Beispiel: Der Kunde zahlt aktuell 458 Euro im Jahr. Im kommenden Jahr sollen es 446 Euro sein und damit rund 3 Prozent weniger. Doch der Blick auf den Vergleichsbeitrag zeigt: Die Kosten hätten auf 413 Euro sinken müssen. Es handelt sich um eine versteckte Preiserhöhung des Versicherers.

„Viele Kunden wissen nicht, dass sie selbst bei gesunkenen Beiträgen noch deutliches Sparpotenzial durch einen Versicherungswechsel haben“, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. „Besonders in der wettbewerbsintensiven Wechselsaison lohnt es sich, die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen.“

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Prämienentwicklung in der Wechselsaison: Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung sinken

Kfz-Direktversicherung: Leistung, Vorteile und Nachteile

Das Vergleichsportal Check24 hat ermittelt, dass im Oktober die Prämien in der Kfz-Versicherung im Vergleich zu August bereits gesunken sind.

In diesen Wochen vor dem 30. November, dem Stichtag zum Wechsel der Kfz-Versicherungen, fallen die durchschnittlichen Prämien. Rund 12 Prozent weniger müssen Autofahrer derzeit laut einer Analyse des Vergleichsportals Check24 bezahlen als noch im August.

Autofahrer, die jetzt ihre Kfz-Versicherung wechseln, zahlen rund 12 Prozent weniger Beitrag für die Haftpflichtversicherung als im August. Lag die Prämie vor zwei Monaten bei durchschnittlich rund 331 Euro pro Jahr, sind es jetzt etwa 292 Euro. Das hat das Vergleichsportal Check24 ermittelt.

„Die vergangenen Jahre zeigen, dass die durchschnittlichen Kfz-Haftpflichtbeiträge bis November noch weiter sinken“, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. „Verbraucher sollten mit dem Versicherungswechsel aber nicht bis kurz vor Ende der Wechselfrist warten, da einzelne Versicherer ihre Beiträge bereits vorher wieder erhöhen“, rät Stuber.

Spätestens nach dem Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung am 30. November würden die Preise dann wieder anziehen.

Ein weiteres Ergebnis: Die Beiträge zur Haftpflichtversicherung sind seit Oktober 2009 um rund 100 Euro gestiegen. Vor neun Jahren wurden durchschnittlich 190 Euro gezahlt.

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Winterreifen: Andere Länder. Andere Regeln.

Winterreifenpflicht - Ab wann mit Winterreifen fahren

Der Winter rückt näher. Und wieder stellt sich bei Fahrten ins Ausland die Frage: Besteht dort eine Winterreifenpflicht? Die Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland informiert zu den aktuellen Regelungen.

In Frankreich gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings können Schneeketten durch die entsprechende Beschilderung (weißer Reifen mit Schneeketten auf blauem Grund) vorgeschrieben werden. Sind statt Schneeketten auch Winterreifen erlaubt, steht unter dem Schild: „Pneus neige admis“ oder „Pneus hiver admis“. Da die Beschilderung je nach Wetterlage kurzfristig erfolgen kann, ist es ratsam, sich vor der Fahrt zu informieren, ob Ketten oder Winterreifen nötig sind. Auskunft geben die Préfectures der jeweiligen Region.

In Österreich gilt für PKW und LKW bis 3,5 t von 1. November bis 15. April Winterreifenpflicht, sofern die Straßen mit Eis und Schnee bedeckt sind. Die Reifen müssen auf allen Rädern montiert werden und die Kennzeichnung M+S, M.S oder M&S und eine Mindestprofiltiefe von 4 mm bei Radialreifen und bei Diagonalreifen eine Mindestprofiltiefe von 5 mm aufweisen. Die Benutzung von Sommerreifen mit Schneeketten ist erlaubt, wenn die Straße permanent oder fast immer mit Schnee oder Eis bedeckt ist. Ein Spezialreifen gilt nur dann als Winterreifen, wenn er die Aufschrift ET, ML oder MPT trägt.

In der Schweiz gibt es keine Winterreifenpflicht. Wer aber den Verkehr behindert, weil er bei winterlichen Straßenverhältnissen mit ungeeigneten Reifen fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Auch in Italien gilt keine generelle Winterreifenpflicht. Verkehrszeichen schreiben Winterreifen oder Schneeketten bei entsprechender Witterung für einen bestimmten Zeitraum vor („obligo di pneumatici invernali o catene a bordo“). Ausnahmen: Im Aosta-Tal gilt vom 15. Oktober bis 15. April Winterreifenpflicht. Auf der Brennerautobahn in Südtirol (A22, Abschnitt Brenner – Affi) besteht vom 15. November bis 15. April Winterausrüstungspflicht, die sich u. a. durch die Nutzung von Winterreifen erfüllen lässt.

In Spanien besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Allerdings können, vor allem in den Bergregionen, Verkehrszeichen und behördliche Anordnungen Winterreifen vorschreiben. Auch in Portugal, Dänemark, England und den Niederlanden gibt es keine Winterreifenpflicht.

Und in Deutschland?

Winterreifen sind an die Wetterbedingungen anzupassen und daher bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte vorgeschrieben. Sie müssen auf allen 4 Rädern montiert werden. Wer Winterreifen kauft, die seit dem 1. Januar 2018 produziert wurden, sollte darauf achten, dass sie das Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke) tragen. Für M + S Reifen, die bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, gibt es aber eine Übergangsfrist: Sie können noch bis 30. September 2024 verwendet werden. Danach dürfen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol zum Einsatz kommen. Für Allwetter- und Ganzjahresreifen heißt es: Verfügen diese über das Alpine-Symbol, gelten sie als Winterreifen. Verfügen sie über das M + S Symbol und wurden bis zum 31. Dezember 2017 produziert, dürfen sie bis 30. September 2024 als Winterreifen benutzt werden.

Und wie findet man das Herstelldatum? Das lässt sich an der vierstelligen DOT-Nummer (Department of Transportation) auf dem Reifen ablesen. Dabei stehen vier Zahlen in einem Oval. Die ersten beiden Ziffern zeigen die Produktionswoche, die letzten beiden das Jahr.

 

Checkliste für die Hausratversicherung – das gehört hinein

Versicherungssumme bei Hausratversicherung festlegen

Am 28. Oktober ist es wieder soweit: Immer wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet, sollte man die gewonnene Stunde dafür nutzen, um den Einbruch- und Versicherungsschutz für die eigenen vier Wände zu prüfen. Dazu ruft die Polizei auf. Hier kommen die Details.

Den Tag des Einbruchschutzes, der sich am 28. Oktober jährt, nimmt die Ammerländer Versicherung zum Anlass, ein paar Tipps rund um die Hausratversicherung zu geben. Denn ist es trotz aller Sicherungsmaßnahmen zu einem Einbruchdiebstahl gekommen, kann zumindest der materielle Schaden durch die Hausratversicherung ersetzt werden – sofern die Police die richtige ist.

  1. Police prüfen

Je nach Versicherer unterscheidet sich der Schutz bei Einbruchdiebstahl in den Details. Wichtig ist, dass er zu den eigenen Lebensumständen passt. Während die Polizei empfiehlt, etwa Bargeld, Schmuck oder Wertpapiere in einem Safe oder einem Bankschließfach aufzubewahren, finden sich viele Wertsachen im Haus oder der Wohnung häufig unverschlossen. Dafür kommt nicht jede Hausratversicherung auf. Es lohnt sich, die Versicherungsbedingungen der Police zu prüfen, und den Schutz gegebenenfalls nachzubessern. Ob die Bedingungen Einbruchdiebstahl aus dem Auto enthalten, kann ebenfalls wichtig sein.

  1. Versicherungssummen abstimmen

Die Versicherungssumme bestimmt, wie hoch der Betrag ist, der dem Versicherten höchstens für die Wiederbeschaffung von gleichwertigen Sachen ersetzt wird. Dabei wird der Neupreis angesetzt. Die Deckungssumme für den gesamten Hausrat richtet sich nach der Wohnungsgröße. Wertsachen werden allerdings gesondert erfasst. Wichtig ist, regelmäßig zu prüfen, ob die Versicherungssummen noch adäquat sind.

  1. Bestandsliste und Nachweise

Eine regelmäßig aktualisierte Bestandsliste hilft nicht nur, passende Versicherungssummen festzulegen. Sie bildet nach einem Einbruchdiebstahl auch Basis für die Erstattung. Vorlagen für Tabellen sind beispielsweise im Internet zu finden. Darin lässt sich der gesamte Hausrat nach Zimmer und Wert aufführen. Sinnvoll sind Fotos und Scans von Kaufbelegen. Diese Informationen werden im Ernstfall gebraucht. Diese Nachweise sollten so gespeichert werden, etwa in einer Cloud, dass sie auch nach einem Einbruch verfügbar sind. Das Speichern auf einem Notebook beispielsweise kann problematisch sein, wenn das Gerät bei einem Einbruch gestohlen wird.

Verhaltenstipps im Fall der Fälle

  1. Den Einbruch zügig bei der Polizei melden, egal wie schnell dieser auffällt.
  2. Wichtig: Nicht aufräumen. Zunächst muss die Polizei den Einbruch dokumentieren und Spuren sichern. Die Angaben aus dem Polizeibericht sind für den Versicherer wichtig.
  3. Den Schaden zeitnah über die Schadenhotline des Versicherers oder über den Makler melden.
  4. Die Schäden sowie das gestohlene Gut auflisten, Fotos vor Ort machen.
  5. Schadenanzeige einreichen: Zusätzlich zur telefonischen Benachrichtigung muss an den Versicherer die Schadenanzeige übermittelt werden. Das Dokument gibt es auf dessen Webseite. Die Schadenliste und die Bestandsliste sowie die Belege sollten gleich mit eingereicht werden. Das gilt zeitnah auch für den Polizeibericht.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Autoschäden durch Unbekannte: Welche Vorsorge im Schadensfall hilft

Vollkasko oder Teilkasko? Unterschiede der Kasko-Versicherungen
  • Diebstahl, Vandalismus und andere Schäden am eigenen Auto sind keine Seltenheit: Das zeigt die repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Fast jeder dritte Autofahrer (29 Prozent) hat an seinem Wagen schon einmal beschädigte Seitenspiegel vorgefunden – 13 Prozent wurden sogar schon einmal einzelne Autoteile geklaut.
  • Welche Policen Autofahrern im Schadensfall Kosten und Nerven sparen, erklärt Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof.

Plötzlich hat die Karosserie Dellen oder der Lack ist zerkratzt: Finden Autofahrer ihren geparkten Wagen unerwartet in einem beschädigten Zustand vor, ist der Ärger meist groß. Denn die Schadensregulierung kostet meist nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit und Nerven. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, klärt auf, welche Police für Schäden durch Fremdeinwirkung aufkommt und gibt Tipps für das richtige Verhalten im Schadensfall.

Wer zahlt bei Unfallflucht und Vandalismus?

Kaputte Seitenspiegel, ob versehentlich beschädigt oder mutwillig abgerissen, haben knapp ein Drittel (29 Prozent) der Autofahrer bereits an ihrem Wagen vorfinden müssen. Dabei ist es für die Betroffenen eigentlich egal, ob es Absicht war oder ein Versehen, nachdem der Täter das Weite gesucht hat, ohne auf den Fahrzeugbesitzer zu warten. Und jeder zehnte Befragte (10 Prozent) hatte schon einmal eine eingeschlagene Autoscheibe. Frank Bärnhof erklärt, welche Policen in solchen Fällen greifen: „Für Glasschäden, auch Glasbruch – egal, ob durch Vandalismus oder durch Steinschlag verursacht – kommt die Teilkaskoversicherung auf. Eine Vollkaskoversicherung bietet Autobesitzern dagegen Rundumschutz: Sie deckt auch alle weiteren mutwilligen Schäden durch unbekannte Dritte ab, wie etwa Lackschäden oder Schäden an der Karosserie.“

Passende Police für Kratzer und Dellen

Ob Delle oder Schramme – über die Hälfte der befragten Autofahrer haben sich schon einmal über einen solchen Sachschaden durch Fremdeinwirkung ärgern müssen. Im Detail: Dellen in der Karosserie haben bereits 57 Prozent an ihrem Fahrzeug entdeckt, Kratzer im Lack mussten bereits 52 Prozent aller Autofahrer erfahren. Wer seinen Wagen ramponiert vorfindet – und es mit einem ehrlichen Verursacher zu tun hat, der ordnungsgemäß am beschädigten Fahrzeug gewartet hat – kann sich in der Regel darauf verlassen, dass dessen Kfz-Haftpflichtpolice die entstehenden Reparaturkosten übernimmt. Frank Bärnhof empfiehlt in jedem Fall, seinen Versicherer umgehend nach Vorfinden des Schadens zu informieren: „Wichtig ist es, auch die eigene Kfz-Versicherung zu benachrichtigen, selbst wenn man keine Schuld trägt. Der Versicherer kann dann unterstützen und bei möglichen Fragen weiterhelfen.“

Wertsachen oder einzelne Autoteile gestohlen

Kurz den Wagen abgestellt und nach der Rückkehr sind die kompletten Räder oder gar die Airbags verschwunden? 13 Prozent aller befragten Autofahrer wurden schon einmal einzelne Autoteile entwendet. Ebenso ärgerlich: Das Fahrzeug wurde aufgebrochen und Wertgegenstände gestohlen (8 Prozent). „Die Teilkaskoversicherung springt dann ein, wenn fest eingebaute Fahrzeugteile wie Radio, Navi, die kompletten Räder oder gar die Airbags gestohlen wurden“, so Frank Bärnhof. „Wertsachen wie etwa Bargeld, Laptop oder Smartphone, die dem Diebstahl zum Opfer gefallen sind, sind aber nicht in der Versicherung mitinbegriffen und sollten deshalb nie im Auto liegen gelassen werden“, rät Frank Bärnhof.

(1) Repräsentative Umfrage “Kfz-Sicherheit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/faktencheck-schaeden-durch-fremdeinwirkung

 

Umfrage: Schwierige Parkplatzsuche in Großstädten

Auf Lücke gesetzt: Tipps, Tricks und Apps für die Parkplatzsuche
  • Fast jeder vierte Großstadtbewohner (23 Prozent) muss bei sich zuhause erstmal nach einem freien Parkplatz suchen. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Die Suche nach einem Abstellplatz fürs Auto kostet nicht nur Zeit, sondern stresst auch: 33 Prozent aller Autofahrer fühlen sich von der Parksituation in großen Städten stark verunsichert.
  • Frank Bärnhof von CosmosDirekt gibt Tipps rund ums Parken und erklärt, was zu tun ist, falls es doch einmal zu einem Parkrempler kommt.

Mal eben eine Kleinigkeit einkaufen oder auf den letzten Drücker ins Kino: Wenn’s schnell gehen soll, ist das eigene Auto für viele das Transportmittel der Wahl. Ärgerlich, wenn dann kein Platzplatz zu finden ist. Wer sein Auto in der Innenstadt abstellen will, braucht oft Geduld und starke Nerven. Wie Autofahrer möglichst stressfrei parken und was zu tun ist, falls es doch mal zu einem Parkrempler kommt, erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

Wie vermeide ich Einparkstress? 

„Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden…“ Wenige Stellplätze und enge Parklücken bringen so manchen Autofahrer ins Schwitzen – gerade bei dichtem Verkehr. Kein Wunder, dass sich jeder dritte Autofahrer (33 Prozent) durch die Parksituation in Großstädten stark verunsichert fühlt. Vor allem vielen jüngeren Autofahrern macht der Kampf um die Stellplätze zu schaffen (48 Prozent). Frank Bärnhof rät: „Um unnötigen Stress zu vermeiden, sollten sich Fahrer bereits vor Fahrtantritt über die Parkplatzsituation informieren. Helfen können zum Beispiel Apps, in denen Parkplätze und Parkhäuser gelistet sind.“ Wichtig sei es zudem, immer genügend Zeit einzuplanen. „Wer wegen Zeitdrucks nervös hinterm Steuer sitzt, hat Schwierigkeiten, im Ernstfall angemessen zu reagieren und erhöht das Unfallrisiko für sich und andere.“

Wie parke ich richtig ein? 

Ist mit etwas Glück endlich ein Parkplatz gefunden, wartet die nächste Herausforderung: das Einparken. Laut Umfrage haben 15 Prozent der befragten Autofahrer Angst vor einem Parkrempler und bevorzugen deshalb Abstellplätze, bei denen sie nicht direkt neben einem anderen Wagen stehen. Eine Herausforderung ist es für viele Autofahrer auch, rückwärts seitlich einzuparken, so der Experte: „Als Faustregel gilt: Ist die Lücke ungefähr 1,5 Mal so lang wie das eigene Fahrzeug, ist genug Platz, um einzuparken.“ Dann vorgehen, wie in der Fahrschule gelernt: Zuerst neben das Auto vor der Lücke fahren. Nun langsam gerade zurückfahren, bis in der Mitte des hinteren rechten Seitenfensters das Heck des anderen Wagens zu sehen ist. Dann ganz nach rechts einschlagen und weiter langsam zurückfahren, bis das Auto im 45-Grad-Winkel zum Bordstein steht. Nun gegenlenken. Wichtig ist es, nicht hektisch zu sein, sondern sich die nötige Zeit zu nehmen. Moderne Einparkhilfen und Assistenzsysteme können Autofahrer zusätzlich unterstützen.

Was tun beim Parkrempler? 

Trotz voller Konzentration und aller Vorsicht kann ein Parkrempler passieren – ob der Kratzer an der Stoßstange oder die Delle am Kotflügel. In der Regel gilt: Bei einem Schaden kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers auf. Steht dieser nicht fest, oder hat man auch am eigenen Fahrzeug selbst einen Schaden verursacht, bleibt der Betroffene auf den Kosten sitzen. Es sei denn, er hat eine Vollkaskopolice. Dann springt die Versicherung ein. „Nach einem Schaden steigen die Beiträge für die Versicherung, da der Schadenfreiheitsrabatt angepasst werden muss. Es kann also günstiger sein, die Werkstattkosten selbst zu übernehmen. Der Versicherer erstellt hierzu gerne eine sogenannte Rentabilitätsberechnung. Wer eine Erhöhung vermeiden will, sollte die Tarife genau vergleichen“, rät Frank Bärnhof, Kfz-Experte von CosmosDirekt. Einige Angebote enthalten einen Parkschaden- bzw. Rabattschutz, der verhindert, dass der Versicherungsbeitrag nach einem Schaden steigt.

(1) Repräsentative Umfrage “Kfz-Sicherheit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-sicheres-parken

 

Versicherungstipp: Marderbisse – erkennen, vermeiden, vorsorgen

Marderbiss - Was tun und wer zahlt?
  • Achtung Raubtier: Jeder dritte Autofahrer (31 Prozent) hatte schon einmal einen Schaden am Wagen durch einen Marderbiss. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Insbesondere Autofahrer aus kleineren Orten wurden dabei von dem unerwünschten Besuch geplagt (43 Prozent).
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, wie sich die Tiere am besten abschrecken lassen und wer die Kosten übernimmt, falls es doch einmal zu einem Schaden durch Marderbiss kommt.

Ein Schreck am Morgen: Der Wagen springt nicht an. Nicht immer hat die Batterie den Geist aufgegeben. Vor allem in der kalten Jahreszeit machen es sich Marder gern im Motorraum gemütlich und zerstören mit ihren spitzen Zähnen Kabel und Schläuche. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden. Frank Bärnhof von CosmosDirekt erklärt, wie sich die Pelztiere am besten fernhalten lassen, und wer für den Schaden aufkommt, falls sich ein Marder am Wagen zu schaffen gemacht hat.

Woran erkenne ich, ob ein Marder am Werk war?

Bereits jeder dritte Autofahrer (31 Prozent) hatte schon einmal einen Schaden durch einen Marderbiss. Zum Vergleich: Von einer Kollision mit Haarwild, zum Beispiel mit Rehen oder Wildschweinen, waren 21 Prozent der Befragten betroffen, von Lackschäden durch Insekten 18 Prozent. Marder sind somit laut Umfrage die Fahrzeug-Schädlinge Nummer eins. „Vor allem in den kälteren Monaten des Jahres sollten Autofahrer regelmäßig einen prüfenden Blick unter die Motorhaube werfen, um Marderbesuch frühzeitig zu erkennen“, empfiehlt Frank Bärnhof. „Ein gezielter Check des Isoliermaterials, der Strom- und Zündkabel sowie der Kühlwasser- und Scheibenwischerschläuche bringt Klarheit.“

Wie schütze ich mein Auto gegen die lästigen Besucher?

Einmal Marder im Auto – immer Marder im Auto? Hausmittelchen wie Mottenkugeln oder WC-Steine halten die Raubtiere nicht ab. Und auch Abwehrsprays und Ultraschallgeräte bieten meist keinen dauerhaften Schutz. „Die einzig wirksame Methode, um neuen Marderschäden vorzubeugen, ist eine gründliche Motorwäsche in der Werkstatt: Sie beseitigt Reviermarkierungen, die wiederum andere Marder anlocken können“, so Frank Bärnhof.

Wer kommt für die Schäden auf, die Marder an meinem Auto verursacht haben?

Ob zerbissene Zündkabel oder zerstörte Kühlwasserschläuche: Für direkt sichtbare, unmittelbare Schäden kommt die Teilkaskoversicherung auf – in den meisten Fällen haftet sie auch dann, wenn nur ein Basistarif abgeschlossen wurde. Schäden durch Marder können jedoch auch gravierendere Folgen mit sich bringen, die viel Geld kosten. Ein zerbissenes Zündkabel kann beispielsweise den Katalysator lahmlegen. Durch undichte Kühlschläuche kann sich der Motor überhitzen und kaputte Gummi-Manschetten können Antriebs- und Achsgelenke in Mitleidenschaft ziehen. Dazu Frank Bärnhof: „Damit bei Marderbissen auch teure Folgeschäden abgedeckt sind, sollten Autobesitzer beim Abschluss einer Teilkasko-Police beachten, ob sie alle Reparaturkosten einschließt.“

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

Quellenangabe:www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-marderbiss

 

Zum „Geldanlage-Check“ in die Verbraucherzentrale Hamburg

Zum „Geldanlage-Check“ in die Verbraucherzentrale Hamburg

Am 30. Oktober ist Weltspartag. Banken und Sparkassen informieren an diesem Tag über die Vorzüge des Sparens. „Die Schilderungen von Verbrauchern in unserer Beratung zeigen leider, dass Finanzberater auch regelmäßig Geldanlagen empfehlen, die zu teuer, zu riskant oder einfach nicht passend sind“, berichtet Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Anleger, die wissen möchten, was sich tatsächlich hinter ihren Verträgen verbirgt, können am 7. November 2018 zwischen 14 und 19 Uhr zum „Geldanlage-Check“ in die Verbraucherzentrale Hamburg kommen.

Die unabhängigen Experten der Verbraucherzentrale nehmen an dem Aktionstag Finanzverträge genau unter die Lupe, erläutern Ratsuchenden, was es mit diesen auf sich hat, ob das Renditeversprechen glaubwürdig ist und welche Risiken möglicherweise bestehen. Sie schätzen außerdem ein, ob eine Geldanlage zum jeweiligen Verbraucher und dessen Lebenssituation passt oder ein anderes Finanzprodukt sinnvoller wäre. Anleger erfahren auch, was zu tun ist, wenn es Probleme mit einer Investition gibt, sie beispielsweise kein Geld mehr erhalten oder fortwährend Nachzahlungen leisten sollen.

„Viele Menschen kümmern sich nicht so gerne um ihre Finanzen. Das führt dazu, dass Geld herumliegt und keine Rendite bringt oder die Aufgabe delegiert wird. Letzteres kann zum Problem werden, denn die Finanzberatung am freien Markt ist provisionsgetrieben und oft nicht anlegergerecht“, sagt Becker-Eiselen. Viele der empfohlenen Anlageprodukte seien weitaus riskanter als Festgeld, Sparpläne oder ETFs und würden dennoch nicht die erhoffte Rendite bringen.

Mit dem „Geldanlage-Check“ will die Verbraucherzentrale Hamburg Anlegern dabei helfen herauszufinden, wie es tatsächlich um ihre Finanzen steht. Die Beratungsgespräche finden am Mittwoch, den 7. November zwischen 14 und 19 Uhr ohne Voranmeldung im Haus der Verbraucherzentrale in der Kirchenallee 22 (Ecke Ernst-Merck-Straße) in Hamburg St. Georg statt und dauern jeweils 20 Minuten. Das Entgelt für die Beratung bestimmen die Verbraucher an diesem Aktionstag selbst.

Weitere Informationen zum Aktionstag sind veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.

Interaktives Online-Spiel für Verbraucher: Der eigenen Lebensversicherungsgesellschaft spielend auf die Spur kommen

Verbraucherzentrale Bremen e.V. bietet ein interaktives Onlinespiel für Lebensversicherte an
  • Vergleich des eigenen Versicherers mit dem Markt
  • Hilfestellung für den Umgang mit der eigenen Police
  • Aktiver Umgang mit der eigenen Altersvorsorge

Die Verbraucherzentrale Bremen e.V. bietet ein interaktives Onlinespiel für Lebensversicherte an. Wie die Verbraucherzentrale mitteilte, sollen sich Verbraucher damit auf spielerische Art mit ihren bestehenden konventionellen Lebensversicherungen beschäftigen. „Unsere tägliche Praxis zeigt, dass sich die meisten unserer Kunden nicht mit Versicherungsratings auseinandersetzen aber die Werthaltigkeit ihre Lebensversicherung trotzdem einschätzen möchten“, sagt Dr. Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. „Unser Spiel ist leicht verständlich und gibt erste Anhaltspunkte für den Umgang mit der eigenen Altersvorsorge.“

Wie leistungsstark ist der eigene Versicherer im Marktvergleich?

Das Spiel ist wie ein Quartett aufgebaut. Die eigene Versicherungsgesellschaft wird anhand von sieben Kriterien (Anteil des Lebensversicherungsgeschäftes in Deutschland, Anteil des Lebensversicherungsgeschäftes mit Garantiezins, Anteil der vorhandenen Reserven etc.) mit den anderen am Markt tätigen Lebensversicherern verglichen. Der Versicherer, der beispielsweise die bessere Finanzausstattung hat, gewinnt das Spiel und bekommt einen Punkt. Darüber hinaus erfahren Verbraucher, dass zum Beispiel die Generali Lebensversicherungs AG inzwischen nicht mehr zum italienischen Mutterkonzern gehört sondern zur Viridium Gruppe. Es handelt sich also um eine sogenannte Abwicklungs-Plattform.

Dass die deutschen Lebensversicherungsgesellschaften im Niedrigzinsumfeld unter der Last der in der Vergangenheit gegebenen Garantiezinsen leiden, zeigt die aktuelle Gesetzesänderung zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR). Der Gesetzgeber ist dem Wunsch der Assekuranz gefolgt, den Aufbau der Zinszusatzreserve zu verlangsamen. Anderenfalls hätte sich die Lage einiger Gesellschaften verschärft.

Die Verbraucherzentrale wurde hinsichtlich der publizierten Kennzahlen von Partner in Life S.A. beraten. Der Marktführer am Zweitmarkt Lebensversicherungen bewertet seit Jahren Lebensversicherungsverträge im eigenen Bestand und für Dritte und stellte dieses Know-how gerne zur Verfügung.

„Das Spiel soll Versicherten in dieser schwierigen und komplexen Gemengelage eine leicht verständliche Orientierung geben. Schneidet der eigene Versicherer im Marktvergleich gut ab, erhält der Verbraucher keine weitere Empfehlung – es besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit kein drängender Handlungsbedarf“, erläutert Dean Goff, Vorstand von Partner in Life. „Handelt es sich um eine im Marktvergleich eher schwache Versicherungsgesellschaft, wird der Rat erteilt, sich den eigenen Vertrag genauer anzusehen.“ Dieser Hinweis ist eine erste wichtige Indikation. Zwar lässt sich alleine auf Basis der Geschäftszahlen der Gesellschaft kein Handlungsbedarf ableiten aber es lohnt, sich intensiver mit diesem Vertrag auseinanderzusetzen. Verbraucher sollten sich hüten Altpolicen ohne Beratung zu kündigen, da sich oft auch bei starken Versicherungsgesellschaften schwach rentierende Policen finden und umgekehrt. Die Verbraucherzentrale ist dafür genau die richtige Anlaufstelle.

Unter dem nachfolgenden Link oder über die Homepage der Verbraucherzentrale Bremen können sich Verbraucher ab sofort hinsichtlich ihrer Lebensversicherungsgesellschaft die Karten legen lassen:

https://www.verbraucherzentrale-bremen.de/versicherungsvergleich-hb

Über die Verbraucherzentrale Bremen

Die Verbraucherzentrale Bremen mit Sitz in Bremen ist ein überparteilicher und anbieterunabhängiger, gemeinnütziger Verein. Seit mehr als 50 Jahren informiert, berät und unterstützt sie Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums und vertritt Verbraucherinteressen bei Unternehmen, Politik und Verbänden. Die Verbraucherzentrale hat 18 Mitgliedsverbände und 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorständin ist Dr. Annabel Oelmann.

Arbeitsschwerpunkte sind Verbraucherrecht, Telekommunikation und Medien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Energie und Bauen, Lebensmittel und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege.

Marktwächter untersuchen Basisinformationsblätter von kapitalbildenden Versicherungen

Die Marktwächter sind das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen.

Die neuen Basisinformationsblätter (BIB) für kapitalbildende Versicherungen bieten Verbrauchern keine ausreichende Orientierung. Das geht aus einer Untersuchung des für Versicherungen zuständigen Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Hamburg hervor. Die Verbraucherschützer hatten 26 BIB zu fondsgebundenen Rentenversicherungen verschiedener Anbieter unter die Lupe genommen. Die Hamburger Marktwächter kritisieren ungenaue Angaben und fehlende Vergleichbarkeit der BIB innerhalb eines Produktsegments.

Die BIB sollen im Bereich der kapitalbildenden Versicherungen als neuer europäischer Standard seit dem 1. Januar 2018 den Verbrauchern bei der Produktinformation und dem Produktvergleich helfen. Sie sollen über Kosten und Risiken informieren und sind vom Versicherer vor dem Vertragsschluss an den Verbraucher auszuhändigen. “Um Produkte miteinander vergleichen zu können, müssen die BIB innerhalb einer Produktkategorie einheitlich gestaltet sein. Das ist bei den von uns untersuchten BIB leider nicht der Fall”, bemängelt Sandra Klug, Teamleiterin Marktwächter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Hamburg. “Es bedarf klarer Vorgaben bezüglich des Informationsgehaltes und der Transparenz. Transparenz bedeutet sowohl eine einheitliche Darstellungsweise von Zahlen und Statistiken als auch ein einheitlicher Sprachgebrauch.”

KEINE KONKRETEN ZAHLEN UND LEISTUNGSDATEN

Die Verbraucherschützer bemängeln an den untersuchten BIB zudem die unpräzise Angabe von Zahlen und Leistungsdaten der Verträge. “Die Angabe von Spannen – etwa bei Kosten und Risikoklassen – bietet den Verbrauchern keine ausreichende Orientierung. Nur anhand von konkreten Zahlen lassen sich Produkte adäquat vergleichen. Die BIB sind keine Hilfe für den Verbraucher, sofern sie nicht auf das individuelle Angebot zugeschnitten sind”, so Klug. In keinem der von den Marktwächtern untersuchten BIB orientierten sich die angegebenen Zahlen und Werte genau an den Angaben des Musterkunden.

Methodik: Der Marktwächter Finanzen hat eine Stichprobe von 26 BIBs verschiedener Versicherer zu dem Produkt fondsgebundene Rentenversicherung aus dem Jahr 2018 unter die Lupe genommen. Dabei stammen zwölf aus konkreten und unterschriftsreifen Angeboten und 14 aus dem Internet ohne konkreten Angebotsbezug. Die großen Anbieter sind vertreten.

Über den Marktwächter Finanzen:

Der Marktwächter Finanzen ist ein Projekt, mit dem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen den Finanzmarkt aus Perspektive der Verbraucher beobachten. Hierfür werden Beschwerden und Beratungen von Verbrauchern aus allen 16 deutschen Verbraucherzentralen über ein Frühwarnnetzwerk systematisch ausgewertet. Zudem werden empirische Untersuchungen durchgeführt. So können Schwachstellen und Fehlentwicklungen erkannt, Verbraucher frühzeitig gewarnt und Aufsichts- und Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Insgesamt untersuchen fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen den Finanzmarkt: Baden-Württemberg (Geldanlage und Altersvorsorge), Bremen (Immobilienfinanzierung), Hamburg (Versicherungen), Hessen (Grauer Kapitalmarkt) und Sachsen (Bankdienstleistungen und Konsumentenkredite). Der Marktwächter Finanzen wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. www.marktwaechter.de/finanzen

Versicherte könnten britischen Insolvenzschutz durch Transfer von Lebensversicherungen nach Irland verlieren

Die EU und der Brexit: Eine Frage der Prinzipien

Der schottische Versicherer Standard Life hat angekündigt, wegen des Brexits 600.000 Lebensversicherungsverträge in eine irische Tochtergesellschaft transferieren zu wollen. Mit dem Wechsel der Policen nach Irland würden Versicherungsnehmer ihren Anspruch auf Insolvenzschutz durch den britischen Entschädigungsfonds Financial Services Compensations Scheme (FSCS) verlieren. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät betroffenen Versicherten von Standard Life, die eigene Lebensversicherung auf den Prüfstand zu stellen.

Standard Life begründet den Transfer der Lebensversicherungsverträge mit dem bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU). Durch die Übertragung könnten die Policen im europäischen Binnenmarkt verbleiben. In einem Anschreiben an betroffene Kunden aus Deutschland und Österreich klingt es zunächst so, als würde lediglich die Versicherungsgesellschaft wechseln. Später im Text räumt Standard Life ein, dass durch die Übertragung der bisherige Insolvenzschutz für viele Verträge entfällt. Solange die Policen bei der schottischen Standard Life Assurance Limited liegen, gilt der Insolvenzschutz des FSCS. Der Entschädigungsfonds würde einspringen, sollte der Versicherer zahlungsunfähig werden. Für die Gesellschaft Standard Life International DAC in Irland existiert laut Standard Life kein vergleichbarer Insolvenzschutz.

“Verbraucher, die diese Kröte nicht einfach so schlucken wollen, sollten die Fortsetzung ihrer Lebensversicherung grundsätzlich überdenken”, so Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Auch eine Beschwerde bei der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist möglich.

Die Versicherungsexperten der Verbraucherzentrale Hamburg prüfen die Lebensversicherungsverträge von Standard Life und sagen Betroffenen, ob sie diese weiterlaufen lassen oder besser beitragsfrei stellen, sie kündigen oder ihnen widersprechen sollten. Weitere Informationen zum Beratungsangebot sind zu finden auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.

Kfz-Versicherung: Bundesweit beachtliches Einsparpotenzial

Kfz-Versicherung Vergleich: Günstige Autoversicherung finden

Wer unzufrieden mit seiner Kfz-Police ist, der kann noch bis zum Kündigungsstichtag am 30. November die Chance nutzen um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Doch wo im Tarifdschungel finden sich die günstigsten Angebote?

Schon zum siebten Mal führte Prof. Dr. Thomas Köhne vom unabhängigen Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Auftrag der Verti Versicherung AG die “Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt” durch.

Insgesamt wurden für diese Studie, deren Ergebnisse der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich sind, deutschlandweit Angebote für zehn verschiedene Musterkunden in 20 Regionen verglichen.

Vergleichen lohnt sich

Christian Paul Sooth, CFO der Verti Versicherung AG, kommentiert: “Indem wir die Ergebnisse uneingeschränkt zugänglich machen, möchten wir dazu beitragen, die Transparenz des Versicherungsmarktes zu verbesseren.”

Außerdem wolle Verti den Verbrauchern zeigen, wie sehr es sich lohnen könne, seine Versicherung zu vergleichen. Dort gebe es teilweise enormes Einsparpotenzial.

Auch Prof. Dr. Thomas Köhne, Fachleiter Versicherung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, rät Verbrauchern zum Vergleich: “Zwischen den Versicherungstarifen bestehen erhebliche Preisunterschiede in Bezug auf die einzelnen Musterkunden und Regionen. Durch einen Vergleich lässt sich oft einiges an Geld sparen.”

Insgesamt dienten 33.837 Tarifkalkulationen, zehn Musterkunden und 20 Regionen in Deutschland als Grundlage für die Untersuchung, deren Ergebnisse somit repräsentativ für den deutschen Versicherungsmarkt seien.

Für eine objektive Berechnung der Tarife sei der NAFI-Kalkulator, ein unabhängiges Analyse-Tool zur Ermittlung von Kfz-Versicherungstarifen genutzt worden.

Enorme Preisunterschiede am Markt

In den letzten Jahren seien die Prämien über die untersuchten Musterfälle hinweg in der Regel gestiegen. Das erklärt Prof. Dr. Thomas Köhne damit, dass die Verluste der Jahre 2008 bis 2013 noch nicht einmal zur Hälfte ausgeglichen werden konnten, obwohl die Kfz-Versicherung seit 2014 branchenweit positive versicherungstechnische Ergebnisse erwirtschaftet.

Hinzu komme, dass auch im Jahr 2018 die Preisunterschiede zwischen den Anbietern von Kfz-Versicherungen enorm seien.

Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter über alle untersuchten Musterkunden und Regionen betrage 1.311 Euro, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Musterkunden und Regionen gebe.

Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot betrage der ermittelte maximale Preisunterschied sogar ganze 2.448 Euro.

Daraus resultiere ein je nach Ausgangslage teils beachtliches Einsparpotenzial sowohl für Versicherungsnehmer in Städten als auch in ländlichen Regionen.

Berlin ist Spitzenreiter

Für die gleichen Musterkunden sind die Prämien aber laut Verti in der Stadt allgemein teurer als auf dem Land – wobei es günstigere Städte (Hannover, Trier) und teurere ländliche Gegenden (Freising, Ravensburg) gibt.

Vor allem für Berliner könne sich ein Vergleich richtig lohnen: Hier sei das durchschnittliche realistische Einsparpotenzial mit 626 Euro am höchsten. Das geringste Einsparpotenzial gebe es in Wittenberge, aber auch hier seien es durchschnittlich realistisch immer noch 426 Euro.

Mit einem Wert von 563 Euro lande Hamburg auf dem sechsten Platz der 20 untersuchten Regionen, was das durchschnittliche realistische Einsparpotenzial angeht.

Die Reihenfolge unter den Versicherern sei je nach Musterkunde unterschiedlich. Es seien nicht immer die gleichen Versicherer unter den 20 günstigsten Angeboten.

Unter diesen finden sich jedoch überwiegend einzelne Direktversicherer, teils einzelne Maklerversicherer und nur sehr vereinzelt Versicherungsunternehmen mit Multikanalvertrieb.

Fazit: Kunden können überall sparen

Auch 2018 bestehen in der Kfz-Versicherung allgemein große Preisunterschiede zwischen den Angeboten der verschiedenen Versicherer.

Bei rund 41,5 Millionen privat zugelassenen PKWs und 1,2 Millionen Neuzulassungen (in 2017) sei davon auszugehen, dass bei den Versicherungen dieser Fahrzeuge in vielen Fällen noch ein erhebliches Einsparpotenzial bestehe.

Kunden können überall sparen, sowohl in den Städten als auch auf dem Land. Das gelte unabhängig davon, welchem Musterkunden man entspricht oder welche konkrete Risikosituation man in der Kfz-Versicherung versichern möchte.

Verti zufolge gibt es für Versicherungskunden mehrere Möglichkeiten, Tarife zu vergleichen: Sehr beliebt sind beispielsweise Online-Vergleichsportale, bei denen man beachten sollte, dass sie nicht immer unabhängig sind und/oder oftmals nicht die Tarife aller Versicherungen und somit nicht unbedingt das preiswerteste Angebot anzeigen.

Diesbezüglich unbedenklich sei zum Beispiel das kostenlose Berechnungstool NAFI, das auch für die Studie eingesetzt worden sei. die vollständige Studie finden Sie hier. (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Kfz-Versicherung: Wo wartet der günstigste Tarif?

Wann können Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln?

Bis zum Stichtag 30.11. können die meisten Kfz-Policen gekündigt werden. Doch lohnt sich ein Versicherungswechsel überhaupt? Wie viel kann gespart werden? Und welche Anbieter sind durchschnittlich die günstigsten und teuersten?

Mit diesen Fragen befasst sich eine aktuelle Studie der Technischen Hochschule (TH) Rosenheim. Dabei wurden mit einer repräsentativen Stichprobe von 1.000 Personenprofilen zu Kfz-Versicherungsnehmern 367.419 Tariferhebungen durchgeführt.

Getestet wurden die Online-Tarifrechner von 77 verschiedenen Versicherungsunternehmen und den zwei größten Vergleichsportalen Check24 und Verivox.

Ziel der Studie war die Beantwortung zweier Fragen: Bei welchen Anbietern findet man die günstigsten Tarife? Wie hoch ist das Sparpotenzial für Verbraucher bei der Nutzung von Vergleichsportalen im Vergleich zum direkten Abschluss beim Versicherer.

Die Bewertungskriterien

Folgende Berechnungen dienten als Bewertungskriterien für den Tarifvergleich:

  • Der durchschnittliche günstigste Jahrestarif über die 1.000 Kundenprofile hinweg für jeden einzelnen der 79 untersuchten Anbieter.
  • Das durchschnittliche Sparpotenzial in Euro – zum einen im Vergleich zum durchschnittlichen Marktpreis bei einem Neuabschluss bei Fahrzeugkauf und zum anderen zur aktuellen Versicherung bei einem Versicherungswechsel.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Versicherungsnehmer über seinen gewählten Anbieter auch den günstigsten Tarif findet.

Die Vergleichsportale Check24 und Verivox konnten bezüglich des errechneten Sparpotenzials überzeugen, da sie die größte Anzahl an Versicherungstarifen bieten.

So beträgt die Ersparnis zum Marktpreis bei Neuabschluss einer Kfz-Versicherung laut TH Rosenheim 243 Euro bei Check24 und 236 Euro bei Verivox pro Jahr.

Huk24 bleibt nur knapp hinter den Vergleichsportalen zurück und ist von allen Versicherungen mit einem durchschnittlichen Sparpotenzial von 219 Euro am günstigsten.

In der oberen Abbildung sind die durchschnittlichen günstigsten Tarife für die Stichprobe beim Neuabschluss einer Kfz-Versicherung der zehn größten Kfz-Versicherer sowie der zwei Vergleichsportale aufgeführt.

Bei der Wahrscheinlichkeit, den günstigsten Tarif zu finden, konnte ebenfalls Check24 sowohl bei Neuabschluss als auch bei Versicherungswechsel in rund 80 Prozent der Fälle die günstigste Kfz-Versicherung bieten. Danach folgten Verivox und Huk24.

Zusätzlich selektierten die Forscher zur beispielhaften Darstellung typischer Versicherungsnehmer drei Fahrerprofile (Fahrer unter 25, Familie mit Kindern und Rentner). Auch hier schafften Vergleichsportale deutliche finanzielle Mehrwerte.

Ersparnis über 300 Millionen Euro im Jahr

Die Einsparungen beim Jahresbeitrag waren dabei für Fahrer unter 25 am höchsten. Über Vergleichsportale konnten Versicherungsnehmer hier beim Neuabschluss durchschnittlich bis zu 447 Euro sparen.

Allein alle 1,3 Millionen über Vergleichsportale abgeschlossenen Verträge zusammen ergeben schon eine Ersparnis von circa 316 Millionen Euro im Jahr.

Hätte jeder Kfz-Halter den günstigsten angebotenen Tarif über Vergleichsportale gewählt, ergäbe sich bei der Hochrechnung der Ergebnisse ein gesamtes Einsparpotenzial von etwa 2,3 Milliarden Euro. (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

Volkssport Versicherungsbetrug

Milliardenschaden: Versicherungsbetrug ist Volkssport

Etwa jeder elfte Versicherungsnehmer hat seine Versicherung betrogen. Hochgerechnet haben etwa 2,4 Millionen Versicherungnehmer – neun Prozent –  nach eigener Aussage schon mal bewusst Falschangaben bei einem „Versicherungsfall“ gemacht. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie der Creditreform Boniversum GmbH „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“.

78 Prozent der Verbraucher sind zudem der Meinung, dass bewusste Falschangaben bei Schadensfällen reduziert oder verhindert werden könnten, wenn die Versicherungen die Schadensfreiheit der Verbraucher belohnen würden.

Die Deutschen sind versicherungsbewusst: Rund 93 Prozent der Verbraucher haben derzeit Versicherungen in den Sparten Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, Kfz-Haftpflicht oder Kfz-Kasko abgeschlossen.

Teilnehmer sind überwiegend zufrieden

Von den etwa 57 Millionen Versicherungsnehmern haben rund  26 Millionen mindestens einen Schadensfall in den vergangenen fünf Jahren gemeldet. Dies belegt die aktuelle Boniversum Umfrage, an der 1.008 Verbraucher (von 18 bis 69 Jahre) teilgenommen haben.

Mit 90 Prozent Versicherungsnehmern ist die Privathaftpflicht die am häufigsten abgeschlossene Versicherung der Befragten. Ihr folgen Hausrat mit 72 und KFZ-Haftpflicht mit 70 Prozent.

Zur Zufriedenheit mit den von ihnen abgeschlossenen Versicherungen äußert sich der überwiegende Teil der Umfrageteilnehmer sehr positiv. 81 Prozent zeigen sich hoch zufrieden. Lediglich ein Prozent gibt eine geringe Zufriedenheit an.

“Die Frage nach der geschätzten monatlichen Beitragshöhe je Versicherungssparte liefert überraschende Ergebnisse. Die Versicherungsnehmer schätzen ihre monatlichen Ausgaben für Versicherungen wesentlich höher ein als sie tatsächlich sein dürften: 109 Euro bei der KFZ-Haftpflicht, jeweils 100 Euro für Wohngebäude und KFZ-Kasko, 54 Euro für Hausrat und 43 Euro für die Privathaftpflicht. Beeinflusst dies die Hemmschwelle für Betrug?“, fragt Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Versicherungsbetrug ist einfach

Viele Verbraucher sehen keinen hohen Schwierigkeitsgrad, die Versicherung durch bewusste Falschangaben zu täuschen. 68 Prozent der Befragten schreiben jeweils der Hausrat und Privathaftpflicht einfache beziehungsweise sehr einfache Betrugschancen zu.

Immerhin 32 Prozent sehen Falschangaben bei der Wohngebäudeversicherung und 36 Prozent bei der KFZ-Haftpflicht sowie ebenfalls 36 Prozent bei der KFZ-Kasko als einfach zu realisieren an.

Immerhin 77 Prozent der befragten Verbraucher sind sich bewusst, dass eine Versicherung im Schadensfall eine einseitige Kündigung aussprechen kann.

Etwa neun Prozent der befragten Versicherungsnehmer geben an, bereits mindestens einmal – entweder alleine oder mit anderen – durch Falschangaben ihre Versicherung betrogen zu haben. Die Falschangaben verteilen sich auf alle Versicherungssparten ungefähr gleich.

Beliebte Maschen

Gängigste Praxis ist gemäß der Umfrage die Angabe einer erhöhten Schadenssumme. 51 Prozent der Befragten, die angeben, bei Schadensmeldungen nicht ehrlich gewesen zu sein, haben diesen Weg gewählt. 39 Prozent der Verbraucher haben einen Schaden sogar selbst herbeigeführt und 30 Prozent einen solchen vorgetäuscht.

Kein Kavaliersdelikt

87 Prozent der befragten Verbraucher verstehen bewusste Falschangaben bei Schadensmeldungen als kriminell, 13 Prozent als Kavaliersdelikt. Insgesamt äußern 36 Prozent Verständnis für Falschangaben.

Der überwiegende Teil aller Befragten zeigt jedoch ein geringes Verständnis (64 Prozent). Je höher das Einkommen und der Bildungsstand, desto geringer das Verständnis. Zudem zeigen sich Männer (21,3 Prozent) hier verständnisvoller als Frauen (15,1 Prozent).

Die große Mehrheit der Verbraucher ist der Meinung, dass bei Belohnung von Schadensfreiheit – etwa durch Teilrückzahlung von Versicherungsbeiträgen – die Falschangaben sinken.

Belohnungansatz Schadensfreiheit?

Ganze 78 Prozent erwarten dadurch eine Verringerung an Schadensfällen. Lediglich sechs Prozent messen einem Belohnungssystem keinerlei Bedeutung bei.

“Unsere Studie zeigt, dass die Deutschen sicherheitsbewusst und generell mit Versicherungen zufrieden sind. Der Großteil besitzt auch ein Rechtsempfinden. Dennoch entsteht den Versicherungen ein immenser Schaden durch Betrug. Entsprechende Belohnungssysteme könnten die Problematik deutlich eindämmen“, so das Fazit von Gebel.

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Oh Schreck, hier war jemand! Rechtliche Pflichten nach einem Einbruch

Wohnungseinbruch: "Wenn die Versicherung nicht zahlt!"

Viele Menschen haben diese traumatische Erfahrung schon einmal gemacht: Sie finden bei ihrer Rückkehr eine aufgebrochene Haustür oder ein aufgehebeltes Fenster vor. Auch wenn der Schock groß ist, müssen umgehend Maßnahmen ergriffen werden.

Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit startet auch wieder die Hochzeit der Langfinger. Wie sich Opfer eines Haus- oder Wohnungseinbruchs verhalten sollten. “Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, der Polizei und dem Versicherer den Schaden unverzüglich nach Kenntnis von dem Einbruch anzuzeigen und eine Stehlgutliste vorzulegen. Außerdem müssen Sie Auskunft über alles erteilen, das zur Feststellung des Versicherungsfalls oder des Umfangs der Leistungspflicht des Versicherers erforderlich ist”, erläutert Rechtsanwalt Per Friedrich. Unverzüglich bedeutet ohne schuldhaftes Zögern, was im Einzelfall zu beurteilen ist. Jedoch kann eine sechs Tage nach dem Einbruch erfolgte Anzeige im Einzelfall nicht mehr als unverzüglich eingeordnet werden.

“Darüber hinaus müssen Sie jede Untersuchung über Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang der Entschädigungspflicht gestatten”, erläutert der Roland-Partneranwalt. Dazu gehört auch, angeforderte Belege einzureichen bzw. zu beschaffen, sofern dies dem Geschädigten zugemutet werden kann.

Welche Versicherung den Schaden übernimmt

Die genannten Pflichten gelten sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende. Die zuständige Versicherung ist allerdings jeweils eine andere: Bei Privatpersonen muss die Hausratversicherung, bei Gewerbetreibenden die Inventarversicherung hinzugezogen werden. Beim Einbruch in eine Mietwohnung ist zunächst die Hausratversicherung des Mieters Ansprechpartner. Diese kommt für die Regulierung aller Schäden auf, die mit dem Hausrat in direkter Verbindung stehen.

Dazu gehören auch vom Einbrecher verursachte Schäden an Türen und Fenstern. Diese Schäden werden auch von einer eventuell vorhandenen Gebäudeversicherung des Vermieters übernommen, falls der Mieter nicht hausratversichert ist. Die Gebäudeversicherung übernimmt jedoch nicht die Kosten für den gestohlenen oder zerstörten Hausrat. Deshalb ist es für Mieter in jedem Fall ratsam, eine Hausratversicherung abzuschließen – ansonsten bleibt man nämlich auf den Kosten für Reparaturen sitzen.

Nichtsdestotrotz gibt es Fälle, in denen der Versicherer die Zahlung verweigern kann: “Für den Fall, dass Fenster oder die Terrassentür gekippt, ganz offen gelassen oder die Haustür beim Verlassen nicht abgeschlossen wurde, wird der Versicherer dem Versicherungsnehmer grobe Fahrlässigkeit vorwerfen und die Zahlung zumindest anteilig verweigern – und das zu Recht”, sagt Anwalt Per Friedrich. Neuere Versicherungen versichern auch grob fahrlässiges Handeln, sodass in den oben genannten Fällen die Leistungen ebenfalls in voller Höhe erbracht werden. In der Regel können Versicherte den Versicherungsschutz ihrer älteren Versicherung auf grob fahrlässiges Verhalten erweitern.

Die Rolle von Social Media

Der Versicherer leistet auch dann, wenn eine Alarmanlage oder ein Sicherheitsschloss nicht richtig funktioniert – es sei denn, es ist ausdrücklich zwischen dem Versicherer und dem Geschädigten vereinbart worden, dass Letzterer eine Alarmanlage beziehungsweise ein Sicherheitsschloss einzubauen hat. Und wie ist es, wenn man Fotos aus dem Urlaub in sozialen Netzwerken veröffentlicht und ein Einbrecher diesen Hinweis genutzt hat?

“Dieses Verhalten ist zwar nicht ratsam, führt aber nicht zur Kürzung der Versicherungsleistung”, so der Rechtsanwalt. “Gleiches gilt für leicht zu findende Schlüsselverstecke oder in Fällen abhanden gekommener Schlüssel, wenn Sie nicht nachweisen können, dass Ihnen der Schlüssel gestohlen wurde.”

Wann die Hausratversicherung leisten muss

Apropos Versicherungsleistung: Wie lange nach der Tat muss man warten, bis man den Schaden ersetzt bekommt? “Spätestens wenn die Polizei beziehungsweise die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt hat, hat die Hausratversicherung zu leisten”, sagt der Rechtsexperte.

1. Informieren Sie die Polizei.
2. Setzen Sie sich mit Ihrem Versicherer in Verbindung und zeigen Sie ihm den Schaden an. Der Versicherer teilt Ihnen mit, wie Sie sich nun verhalten sollen. “Diese Weisungen müssen Sie befolgen, soweit es für Sie zumutbar ist”, erklärt Rechtsanwalt Per Friedrich. So sei es beispielsweise nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung unmittelbar nach dem Entdecken des Einbruchs aufzuräumen. “Das Schadenbild ist so lange unverändert zu lassen, bis die Schadenstelle oder die beschädigten Sachen durch den Versicherer freigegeben worden sind”, so der Anwalt. Und Achtung: Beschädigte Gegenstände müssen Sie aufbewahren.
3. Lassen Sie unverzüglich Ihre abhandengekommenen Kreditkarten, EC-Karten, Sparbücher und anderen sperrfähigen Urkunden sperren. So müssen zum Beispiel Wertpapiere oder andere Urkunden vor Gericht für ungültig erklärt werden (sogenanntes Aufgebotsverfahren).
4. Treffen Sie Maßnahmen zur Schadenabwendung oder -minderung, um Ihr Eigentum zu schützen. Das heißt zum Beispiel, eine Plane vor dem kaputten Fenster zu befestigen, damit es nicht hereinregnet. “Laut der sogenannten Rettungspflicht müssen Sie alle Maßnahmen ergreifen, die Sie auch dann ergreifen würden, wenn Sie den Schaden selbst zahlen müssten”, erklärt der Rechtsexperte.
5. Erstellen Sie ein Verzeichnis der gestohlenen Gegenstände (Stehlgutliste) und reichen Sie dieses unverzüglich bei der Polizei und Ihrem Versicherer ein. Beschreiben Sie darin detail

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Erklär-Film zu nachhaltigen Banken: Geld einfach ethisch-ökologisch anlegen

Marktcheck: Wie sozial und ökologisch sind nachhaltige Banken

Neuer Film erklärt den Einstieg in die ethisch-ökologische Geldanlage, Marktübersichten bieten Vergleich

 

Das wichtigste in Kürze:

  • Erklär-Film „Nachhaltige Banken“ veröffentlicht
  • Marktübersichten zu ethisch-ökologischen Girokonten und Sparanlagen aktualisiert

 

Vielen ist nicht bekannt, wie konventionelle Banken ihr Geld anlegen. Darunter können Investitionen in Rüstung, Atomkraft oder Kinderarbeit sein. Alternativen zeigt der neue Kurzfilm „Nachhaltige Banken“ auf dem Informationsportal www.geld-bewegt.de. Der Film stellt Banken mit Nachhaltigkeitsstandards vor und erläutert ethisch-ökologische Anlagekriterien: http://www.geld-bewegt.de/video-was-machen-nachhaltige-banken.

 

Begleitend zu dem Kurzfilm bietet das Informationsportal Marktübersichten zu ethisch-ökologischen Girokonten und Sparanlagen. Ein Vergleich lohnt sich: Die Bandbreite bei den untersuchten Girokonten reicht vom kostenlosen Konto mit kostenloser Girokarte der Bank im Bistum Essen bis zu jährlichen Kosten von 117 Euro für Kontoführung und Girokarte bei der Ethikbank. Zehn der 14 untersuchten Banken bieten zudem die Anforderung und Nutzung der mobilen TAN unbegrenzt kostenlos an.

 

Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale Bremen, betont: „Alternative Sparanlagen und Girokonten haben keine Nachteile in punkto Sicherheit und Rendite. Wir zeigen, dass Geld etwas bewegen kann. Mit einer ethisch-ökologischen Geldanlage bringt das Ersparte nicht nur Rendite, sondern unterstützt gleichzeitig den Klimaschutz oder die Einhaltung von Menschenrechten.“

Wildunfälle: Was tun, wenn es kracht?

Zahlt die Kfz-Haftpflicht bei einem Wildunfall?

Im vergangenen Jahr wurden den Autoversicherern rund 275.000 Wildunfälle gemeldet – so viele wie nie zuvor und 11.000 mehr als im Vorjahr. Das zeigt die Wildunfall-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wie man sich nach einem Crash. mit Wildtieren richtig verhält.

Im Schnitt kollidieren damit jeden Tag rund 750 Wildtiere mit Autos. Seit drei Jahren zeigt sich ein Trend zu mehr Kollisionen und höheren Schäden. Die Versicherer leisteten für jeden Unfall durchschnittlich rund 2.700 Euro. Insgesamt stiegen die wirtschaftlichen Schäden durch Wildunfälle um rund 62 Millionen Euro auf 744 Millionen Euro (plus neun Prozent).

Riskante Ausweichmanöver vermeiden

Die Versicherer raten Autofahrern, die Warnschilder vor Wildwechsel zu beachten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen: Am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern abbremsen und vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit verringern.

Wenn Wild auf der Straße oder am Straßenrand auftaucht, sollten Autofahrer das Fernlicht abblenden und hupen. Riskante Ausweichmanöver sollten sie vermeiden. Der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum birgt in der Regel größere Gefahren als die Kollision mit einem Tier.

Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch Haarwild – wie Rehe und Wildschweine – verursacht werden, begleicht die Teilkaskoversicherung. Einige Versicherer haben ihren Schutz zusätzlich auf Unfälle mit bestimmten weiteren oder auch Tieren aller Art ausgeweitet. Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Wildschaden keinen Einfluss. (dr)

Verhaltenstipps nach einem Wildunfall:

  • Unfallstelle sichern: Warnblinklicht einschalten, Warndreieck aufstellen.
  • Die Polizei benachrichtigen.
  • Ein verletztes oder getötetes Tier möglichst nicht anfassen. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters.
  • Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen. Das ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung.
  • Eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.
  • Den Versicherer anrufen, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird

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Sparpotenzial für Berliner Autofahrer am höchsten

Kfz-Versicherung: Die günstigsten Tarife für Autofahrer

Noch bis zum Stichtag am 30. November können Autofahrer ihre Versicherung wechseln. In welcher Region Deutschlands am meisten gespart werden kann, hat die Verti Versicherung in einer Marktstudie untersuchen lassen. Was dabei herauskam, lesen Sie hier.

Was Mobilität in Deutschland kostet, hängt nicht zuletzt vom eigenen Wohnort ab. In Berlin ist das durchschnittliche Einsparpotenzial in der Kfz-Versicherung mit 626 Euro am höchsten. Das geringste Einsparpotenzial bietet Wittenberge – allerdings im Durchschnitt immer noch 426 Euro. So lautet das Ergebnis der „Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt“ des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Auftrag der Verti Versicherung. 33.837 Tarifkalkulationen, zehn Musterkunden und 20 Regionen in Deutschland bildeten die Grundlage der Untersuchung.

Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter über alle untersuchten Musterkunden und Regionen hinweg beträgt demnach 1.311 Euro. Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot beträgt der ermittelte maximale Preisunterschied sogar 2.448 Euro.

Für die gleichen Musterkunden sind die Prämien demzufolge in der Stadt aber im Allgemeinen teurer als auf dem Land – wobei es günstigere Städte (etwa Hannover und Trier) und teurere ländliche Gegenden (beispielsweise Freising, Ravensburg) gibt. Mit einem Wert von 563 Euro landet Hamburg auf dem sechsten Platz der 20 untersuchten Regionen.

Welcher Versicherer der jeweils günstigste ist, variiert je nach Musterkunde. Und es sind nicht immer die gleichen Versicherer unter den 20 günstigsten Angeboten. Unter diesen finden sich jedoch überwiegend einzelne Direktversicherer, teils einzelne Maklerversicherer und nur sehr vereinzelt Versicherungsunternehmen mit Multikanalvertrieb.

Hier geht es zur kompletten Studie.

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So viel müssen Studenten für einen BU-Schutz zahlen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt das mit Abstand am meisten verbreitete Versicherungsprodukt zur Arbeitskraftabsicherung.

Wer bereits als Student eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, umgeht oft das Risiko, dass spätere Erkrankungen einen BU-Abschluss im Berufsleben erschweren. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat für das Jugend-Portal des Handelsblatts „Orange“ 30 Studenten-Tarife unter die Lupe genommen. Welche Anbieter punkten konnten, erfahren Sie hier.

So lauten die Test-Bedingungen:

In ihrem Test für den Handelsblatt-Ableger „Orange“ sind die Analysten von Franke und Bornberg von einem 23-Jährigen Jura-Studenten ausgegangen, der ein monatliches Einkommen von 500 Euro hat.

Wird er im Laufe seines Berufslebens vor seinem 67. Geburtstag berufsunfähig, bekommt er von der Versicherung eine BU-Rente von 1.000 Euro im Monat.

Der Muster-Student ist Nichtraucher und strebt eine rein kaufmännische Tätigkeit ohne körperliche Belastung an.

Alle 30 geprüften Versicherungen sind weltweit gültig und leisten Schutz ab dem ersten Monat. Eine abstrakte Verweisung ist ausgeschlossen.

So lautet das Ergebnis:

Testsieger ist der Berufsunfähigkeitsschutz von Canada Life. Obwohl der Tarif mit einer Netto-Prämie im ersten Jahr von 32,75 Euro der zweitteuerste Tarif sei, verdiene er sich mit Zusatzleistungen den ersten Platz, berichtet Orange und verweist auf die Möglichkeit, den Beitrag bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit auszusetzen. Außerdem zahle die Versicherung auch dann einen einmaligen Beitrag, wenn man den alten Beruf nicht mehr ausführen könne und in einen anderen Beruf wechsle.

Insgesamt haben acht Anbieter mit der Bestnote „sehr gut“ abgeschlossen. Die Reihenfolge der Anbieter entspricht dabei der Platzierung im Test.

Canada Life: Berufsunfähigkeitsschutz

Netto-Prämie im 1. Jahr: 32,75 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 32,75 Euro

Hannoversche: SBU Starter Variante

Netto-Prämie im 1. Jahr: 13,35 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 33,72 Euro

Nürnberger: Einsteiger-BU

Netto-Prämie im 1. Jahr: 16,27 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 30,70 Euro

Volkswohl Bund: SBU Perfect Start

Netto-Prämie im 1. Jahr: 17,20 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 32,13 Euro

Alte Leipziger: SBU SecurAL

Netto-Prämie im 1. Jahr: 40,13 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 40,13 Euro

Basler: BU Einsteiger

Netto-Prämie im 1. Jahr: 20,81 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 33,11 Euro

Europa: starterVorsorge

Netto-Prämie im 1. Jahr: 25,80 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 35,30 Euro

LV 1871: Golden BU Start

Netto-Prämie im 1. Jahr: 30,42 Euro

Durchschnittliche Netto-Prämie: 37,57 Euro

Der „enorme Preisunterschied“ des Canada-Life-Tarifs zu den anderen „sehr guten“ BU-Tarifen habe einen Grund, so Orange. Canada Life biete als einzige der acht besten Versicherungen kein eigenständiges Starterprodukt an. Bei Starter-Tarifen sei die Prämie am Anfang günstig und werde nach Ablauf einer bestimmten Frist erhöht.

„Es könnte sein, dass sich ein Student nur in der Startervariante überhaupt einen BU-Schutz leisten kann“, zitiert das Portal Christian Monke von Franke und Bornberg. Doch die Startertarife hätten auch einen Nachteil, so Monke: „Sie können über die Laufzeit betrachtet am Ende teurer werden als die Normalversion.“

Allerdings weist auch der „SBU SecurALTarif BV 10“ der Alten Leipziger mit einer Prämie von 40,13 Euro einen über die gesamte Laufzeit konstanten Durchschnittsbeitrag auf. Warum dies so ist, wird im Orange-Bericht nicht näher erläutert.

Diese zehn weiteren Tarife bekamen die Note „gut“:

Huk24: SBU Premium Start

Continentale: PremiumBU Start PBUS

Die Bayerische: SBU PROTECT young Komfort

Huk-Coburg: SBU Premium Start

Ergo Vorsorge Leben: Berufsunfähigkeitsversicherung

Stuttgarter: BUV-PLUS, Tarif 91

Allianz: BU-StartPolice Plus (E356)

Axa/DBV: Starter SBU

Interrisk: Berufsunfähigkeits-Versicherung EcoPlan

Universa: ExklusivSBU

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forsa-Umfrage: Die größten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr

Verkehrssicherheit: Rund um sicher im Straßenverkehr
  • Für 43 Prozent der deutschen Autofahrer ist überhöhte Geschwindigkeit das mit Abstand größte Sicherheitsproblem im Straßenverkehr. Das belegt eine repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Rasen ist nur eines von zahlreichen Risiken, die Autofahrer auf der Straße beunruhigen.
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt, erläutert mögliche Gefahrenquellen und erklärt, wie Autofahrer sicher unterwegs sein können.

Dem Vordermann auf die Stoßstange rücken, am Steuer Smartphone-Nachrichten schreiben oder das Tempolimit ignorieren: Schlechte Angewohnheiten im Straßenverkehr werden von vielen unterschätzt. Denn sie können schnell zur Gefahr für einen selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer werden und zu schweren Unfällen führen. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt: „Meist bringen sich die Verkehrsteilnehmer durch ihr eigenes Verhalten in Gefahr. Jedem Autofahrer sollte klar sein: Wer gegen die Verkehrsregeln verstößt, gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen.“ Der Versicherungsexperte erklärt, welches Verhalten deutsche Autofahrer als besonders riskant einschätzen und gibt Tipps für eine sichere Fahrt.

Die größten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr

  • Bleifuß – kein Kavaliersdelikt: 43 Prozent der deutschen Autofahrer halten zu schnelles Fahren für die mit Abstand größte Gefährdung im Straßenverkehr, so die forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Auf Platz zwei: Egoisten am Steuer. Mehr als jeder vierte deutsche Autofahrer (28 Prozent) meint, dass ein rücksichtsloser Fahrstil besonders gefährlich für alle Beteiligten ist.
  • Freisprechanlage? Brauche ich nicht! Sich während der Fahrt von seinem Smartphone ablenken zu lassen, erhöht das Unfallrisiko: So sehen es 27 Prozent der Befragten – und schätzen Handy-Nutzung am Steuer als größtes Sicherheitsproblem ein. Frank Bärnhof: „Mit Handy am Ohr riskieren Autofahrer nicht nur ein Bußgeld, sondern können auch einen schweren Unfall verursachen. Schon eine kurze Ablenkung, wie das Lesen von Nachrichten, kann zur Gefahr werden.“
  • Sein Tipp für alle, die auch unterwegs nicht auf ihr Handy verzichten wollen: Mit Head-up-Displays, Freisprecheinrichtung oder Sprachsteuerung können Smartphones am Steuer sicher bedient werden.

Kleines Übel im Straßenverkehr – nicht weniger gefährlich

  • Mach Platz! Knapp jeder fünfte deutsche Autofahrer (19 Prozent) hält zu geringen Sicherheitsabstand bzw. dichtes Auffahren für das größte Sicherheitsrisiko. Frank Bärnhof: „Zu dichtes Auffahren kann schnell zu einem Auffahrunfall führen. Um dies zu vermeiden, sollte man immer vorausschauend fahren und einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vordermann einhalten.“
  • Auch Fahrradfahrer, die sich nicht an die Regeln halten, können die Sicherheit gefährden: 11 Prozent der Autofahrer sehen Radler in diesem Fall als größtes Sicherheitsproblem. Frank Bärnhof: „Vor dem Abbiegen unbedingt an den Schulterblick denken, damit man Fahrradfahrer mit ihrer schmalen Silhouette nicht im toten Winkel übersieht.“

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

Quellenangabe:www.cosmosdirekt.de/faktencheck-gefaehrdungen-im strassenverkehr

Sterbegeldversicherung muss nicht für Pflege aufgelöst werden

Sterbegeldversicherung: Beerdigungskosten für Hinterbliebenen absichern.

Das Sozialgericht Gießen musste entscheiden, ob eine Sterbgeldversicherung aufgelöst werden muss, um die Kosten für die Unterbringung im Pflegeheim zu bezahlen.

Das angesparte Kapital einer Sterbegeldversicherung kann nicht für Pflegeheimkosten angerechnet werden, wenn eine Zweckbindung verbindlich festgelegt ist. So ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Gießen.

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Worum ging es bei der Klage?

Der 1939 geborene Ehemann der Klägerin war seit Oktober 2013 in einem Seniorenzentrum als Selbstzahler untergebracht. Im Juli 2015 beantragte die Klägerin beim Landkreis die Gewährung von Hilfe zur Pflege nach dem siebten Sozialgesetzbuch. Der Antrag wurde abgelehnt.

Begründung: Die Eheleute würden über ein Vermögen in Höhe von rund 11.270 Euro verfügen. Bei der Ermittlung dieses Werts wurde auch der Rückkaufswert der Sterbegeldversicherungen der Eheleute in Höhe von knapp 5.400 Euro berücksichtigt. Die Versicherungen seien jederzeit kündbar und das Kapital daraus zu verwenden.

Die Entscheidung der Richter

Die Richter des Sozialgerichts Gießen stellten sich auf die Seite des Ehepaars (Aktenzeichen: S 18 SO 65/16). Eine Sterbegeldversicherung sei unter bestimmten Voraussetzungen als Mittel der Alterssicherung im Sinne des Paragrafen 90 Absatz 3 Satz 2 SGB XII zu qualifizieren. Damit sei sie von der Verwertung in diesem Fall ausgeschlossen.

Die Vorsorge für eine angemessene Bestattung sei zu respektieren, zumal die für die Bestattungsvorsorge verwendeten Mittel nicht für die Bedarfsdeckung zu Lebzeiten verwendet würden. Die Zweckbindung müsse sich aber rechtssicher feststellen lassen. Das bedeute, das Sparen auf einem gewöhnlichen Konto sei nicht ausreichend. Sterbegeldversicherungen, Bestattungsvorsorge- und -treuhandverträge würden allerdings dem Grundsatz der strikten Zweckbindung genügen.

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Versicherungstipp: Bei Rot über die Ampel – kein Kavaliersdelikt

Rote Ampel überfahren: Bußgeldtabelle und Bußgeldkatalog
  • Die Ampel ist schon Gelb, soll ich noch schnell fahren? Laut einer aktuellen forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt wurden acht Prozent der Autofahrer schon mal bei Rot erwischt und mussten ein Bußgeld zahlen.
  • Ein Rotlichtverstoß ist kein Kavaliersdelikt – es kostet nicht nur ein sattes Bußgeld, sondern kann auch den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. CosmosDirekt erklärt, was Autofahrer dazu beachten sollten.

Ob Ampel übersehen oder allein auf der Straße – ob bewusst oder aus Versehen, wer bei „Dunkelgelb“ noch schnell fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Es drohen außerdem empfindliche Strafen von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, sind acht Prozent der deutschen Autofahrer schon bei einem Rotlichtverstoß erwischt worden und wurden entsprechend zur Kasse gebeten. Mit welchen Konsequenzen genau zu rechnen ist, erklärt Kfz-Versicherungsexperte und Jurist Frank Bärnhof von CosmosDirekt.

Rotlicht überfahren (unter einer Sekunde)

Für die Strafe entscheidend bei einem Rotlichtverstoß ist die Dauer der Rotphase bei Deliktfeststellung – zum Beispiel durch ein Ampelblitzgerät. Zeigte die Ampel vor weniger als einer Sekunde noch Gelb, sind 90 Euro zu zahlen, dazu gibt es noch einen Punkt in Flensburg. Wurden dabei noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, steigt das Bußgeld auf 200 Euro. Zusätzlich drohen noch ein einmonatiges Fahrverbot und insgesamt zwei Punkte. Kam es außerdem zu einer Sachbeschädigung, sind sogar 240 Euro fällig. (2)

Rotlicht überfahren (mehr als eine Sekunde)

War die Ampel eben nicht „Dunkelgelb“, sondern schon länger als eine Sekunde Rot, wird es richtig teuer. In dem Fall spricht man von einem „qualifizierten Rotlichtverstoß“. Hier sind sofort 200 Euro fällig, gepaart mit einem Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte für das Verkehrssünderkonto inklusive. Wurden dazu noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, kommt ein Bußgeld von 320 Euro auf den Fahrer zu, plus zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Bei einer Sachbeschädigung klettert die Strafe auf 360 Euro. Frank Bärnhof: „Die Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer steigt mit Dauer der Rotlichtphase stark an. Entsprechend steigt auch das Strafmaß, das kann bis zum Führerscheinentzug und einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren gehen.“ (3)

Sonderregel für Fahranfänger

Wer noch in der Probezeit ist, sollte erst recht auf rote Ampeln achten. Bei Verstoß droht zusätzlich zur Regelstrafe eine Verlängerung der Probezeit sowie eine verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar.

Der grüne Pfeil

Was ist mit dem grünen Pfeil? Manche Autofahrer denken, dass es sich hier um eine dauerhaft grüne Ampel für Rechtsabbieger handelt, doch auch hier kann es zu einem Rotlichtverstoß kommen. Prinzipiell erlaubt der grüne Pfeil dem Verkehrsteilnehmer zwar, auch bei Rot rechts abzubiegen. Doch vorher muss gehalten werden, ähnlich wie bei einem Stoppschild. Bei Missachtung wird der Verkehrssünder mit 70 Euro zur Kasse gebeten, dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Auch hier steigt das Bußgeld, wenn andere gefährdet wurden. Bei Behinderung von Rad- oder Fußgängern sind es 100 Euro, bei einem Unfall 120 Euro, jeweils ein Punkt inklusive. (4)

Sonderfall Rettungsdienst

In besonderen Fällen können Autofahrer sogar dazu verpflichtet sein, über eine rote Ampel zu fahren. Nähert sich ein Rettungsfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn der Kreuzung, muss Platz gemacht werden. Dazu Frank Bärnhof: „Versperrt der eigene Wagen an einer roten Kreuzung den Weg eines Fahrzeugs mit Blaulicht, darf der Fahrer vorsichtig die Haltelinie überfahren, um die Durchfahrt zu erleichtern.“ Wenn man bei dieser Situation geblitzt wurde, sollte man sich am besten das Datum, die Uhrzeit und den Ort notieren, um auf ein drohendes Bußgeld entsprechend reagieren zu können.

Rotlichtverstoß – was bedeutet das für meinen Versicherungsschutz?

Rotlicht-Sünder tragen nicht nur die Verantwortung für mögliche Unfallfolgen, sondern müssen auch rechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen. Im Falle eines Unfalls kann es auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz geben. „Fährt ein Autofahrer bei Rot über eine Ampel, handelt er grob fahrlässig. Er riskiert bei einem verursachten Unfall seinen Kasko-Versicherungsschutz ganz oder teilweise, je nach Leistungsumfang seiner Police“, sagt Frank Bärnhof.

(1) Repräsentative Umfrage “Kfz-Sicherheit 2018” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 deutsche Autofahrer über 18 Jahren befragt.

(2) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(3) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(4) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

Quellenangabe:www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-rotlichtverstoss

Bäume überprüfen ist Pflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht: Infos für Eigentümer

Für Gartenbesitzer gehört im Herbst eine wichtige Aufgabe in den Terminkalender: das Überprüfen der Bäume auf dem eigenen Grundstück. Wer das nicht tut, dem droht im schlimmsten Fall Haftung. Mehr dazu hier.

Im Herbst ist es jedes Jahr nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Sturm kommt. Für Gartenbesitzer heißt das: Bäume überprüfen! Denn sollte etwa ein Ast oder ganze Baum brüchig sein und durch Windböen Passanten verletzen oder Schäden am Eigentum von Nachbarn verursachen, haftet derjenige, auf dessen Grundstück der Baum gewachsen ist – sofern er schon vorher beschädigt war.

Experten empfehlen daher, Bäume jedes Jahr gründlich zu kontrollieren. „Für die Haftung kann entscheidend sein, ob der Baum durch einen Sturm entwurzelt oder umgeknickt wurde oder ob eine eventuelle Vorschädigung dazu beigetragen hat“, sagt Ferenc Földhazi von R+V dem Nachrichtenportal Inar.de.

Gut zu wissen:

Nicht nur Grundstückeigentümer, sondern auch Mieter sind betroffen – zumindest dann, wenn der Vermieter die Verantwortung für die Bäume auf dem gemieteten Grundstück auf die Mieter übertragen hat. „In diesem Fall sollten Mieter unbedingt ihre Privathaftpflichtversicherung überprüfen. Denn nicht bei jeder ist dies automatisch mit abgedeckt“, rät Földhazi.

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Privatrenten werfen auf Dauer mehr ab als gesetzliche Rente

Rürup-Rente: Altersvorsorge und Steuerersparnis in einem

Die gesetzliche Rente habe einen Renditevorteil gegenüber vielen neuen privaten Rentenverträgen, meint SPD-Chefin Andrea Nahles. Dem sei – zumindest derzeit – nicht zu widersprechen, sagt Bert Rürup. Der Vorsprung der gesetzlichen Rente dürfte sich aber nur in einem „Schlaraffenland“ auf Dauer halten, ist der Ökonom überzeugt.

In Zeiten mickriger Zinsen kommen viele Menschen ins Grübeln, ob sie mit freiwilligen Einzahlungen in die gesetzliche Rente besser fahren als mit einer Privatrente. Der Altersvorsorge-Experte Bert Rürup hat vor diesem Hintergrund nun analysiert, wie sich die Renditen der unterschiedlichen Vorsorgesysteme in Zukunft entwickeln könnten.

Vorweg ein paar finanzmathematische Grundzüge: „Die kollektive Rendite eines kapitalgedeckten Systems entspricht der am Kapitalmarkt erzielbaren Rendite, abzüglich der Kosten und Gewinne. Im Umlagesystem bestimmt das Wachstum der Lohnsumme die kollektive Rendite“, erklärt der Wissenschaftler in seinem Gastbeitrag für das Handelsblatt. „Derzeit sind die Kapitalmarktrenditen mager, während seit geraumer Zeit die Lohnsumme kräftig wächst.“

Diese Entwicklungen spielen also der gesetzlichen Rente in die Karten. Allerdings ist Rürup der Ansicht, dass die Niedrigzinsphase „in den nächsten Jahren“ auslaufen dürfte. Zudem werde die Erwerbstätigkeit hierzulande aufgrund der Alterung der Gesellschaft spürbar sinken, selbst wenn die Zuwanderung hoch bleibe. „Sofern der Steuerzuschuss nicht deutlich steigt, wird die Rendite der gesetzlichen Rente daher sinken, während die Kapitalmarktrenditen steigen“, folgert Rürup.

Manches gehe nur im Schlaraffenland

Und weiter: Ein anhaltender Renditevorsprung der umlagefinanzierten Rente, der nicht aus einer steuerlichen Subventionierung resultiere, setze voraus, dass der Zins auf Dauer niedriger als das Wachstum der Lohnsumme sei. So etwas gebe es aber nur in „Schlaraffenländern“, schreibt der Autor. Nur dort könne dauerhaft auf Pump konsumiert und könnten fällige Zinsen aus Einkommenszuwächsen finanziert werden.

Da Finanzminister Olaf Scholz aber rechnen könne, wie Rürup anmerkt, wisse er auch, dass die Aussage seiner Parteikollegin Andrea Nahles nur dann aufgehen könne, wenn der Staat „immer mehr zur Rente zuschießt“. Laut Scholz sei die Stabilisierung des Rentenniveaus sehr wohl möglich, und zwar mit höheren Bundeszuschüssen, schreibt der Autor. Dessen Pläne würden im Jahr 2030 rund 30 Milliarden Euro zusätzlich kosten. „Diese 30 Milliarden Euro wären bei einem Haushalt von 500 Milliarden Euro finanzierbar“, betont Rürup, der jedoch anderen Maßnahmen den Vorzug geben würde. Denn wie viel Luft im Etat 2030 stecke und wie diese Luft bestmöglich zu verwenden sei, darüber könne man nur spekulieren, so der Forscher.

Rürup spricht sich für Betriebsrenten und kostengünstiges Standardprodukt aus

Sein Vorschlag: „Klug wäre es allemal, das zweite und dritte kapitalgedeckte Standbein der Alterssicherung zu stärken. Die Politik sollte daher die Verbreitung kapitalgedeckter Betriebsrenten steigern und zudem auf das Angebot eines kostengünstigen Standardprodukts der Privatvorsorge dringen.“ So könnten möglichst viele Menschen von den steigenden Kapitaleinkommen profitieren, gibt sich Rürup überzeugt – schließlich habe Diversifizierung noch keinem erfolgreichen langfristigen Anleger geschadet.

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Günstigste Kfz-Policen meist bei Vergleichsportalen zu finden

Kfz-Versicherung: Die günstigsten Tarife für Autofahrer

Bei den Vergleichsportalen Check24 und Verivox haben Verbraucher laut einer Studie der Technischen Hochschule Rosenheim die größte Chance, einen günstigsten Kfz-Versicherungstarif zu finden.

Mit welchen Online-Tarifrechnern ist es am wahrscheinlichsten, die günstigste Kfz-Versicherung zu finden? Dieser Frage ist die Technische Hochschule Rosenheim nachgegangen. Das Ergebnis: Sowohl beim Neuabschluss beim Fahrzeugkauf als auch beim Tarifwechsel liegt das Vergleichsportal Check24 vorn. Die Details gibt es hier.

Den günstigsten Kfz-Versicherungstarif finden Kunden mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf dem Vergleichsportal Check24. Die Chance liegt hier bei 80 Prozent, wie eine repräsentative Studie der Technischen Hochschule Rosenheim ergab. Die Tester hatten hierzu die Tarife von 79 Versicherungsanbietern anhand von mehr als 1.000 Kundenprofilen untersucht.

Der Studie zufolge hatte Check24 sowohl beim Neuabschluss als auch beim Versicherungswechsel in rund 80 Prozent der Fälle die günstigste Kfz-Versicherung zu bieten (siehe Grafik oben). Danach folgt das Vergleichsportal Verivox mit einer Treffer-Wahrscheinlichkeit von 53 Prozent. Auf Platz drei befindet sich die Direktversicherungstochter der Huk-Coburg, Huk24, mit einer Wahrscheinlichkeit von 11 Prozent.

Huk24 von allen Versicherungen am günstigsten

„Beim errechneten Sparpotenzial konnten die Vergleichsportale Check24 und Verivox überzeugen, da sie die größte Anzahl an Versicherungstarifen bieten“, fassen die Autoren zusammen.

Demnach lassen sich bei einem Neuabschluss einer Kfz-Versicherung über Check24 im Schnitt 243 Euro gegenüber dem Marktpreis von 633,51 Euro im Jahr sparen (siehe Grafik unten). Verivox-Kunden profitierten im Schnitt von 236 Euro Ersparnis. Huk24 sei den Vergleichsportalen mit einem durchschnittlichen Sparpotenzial von 219 Euro immerhin „dicht auf den Fersen“, so die Forscher. Damit ist das Unternehmen von allen Versicherungen am günstigsten.

Zusätzlich selektierten die Forscher zur beispielhaften Darstellung typischer Versicherungsnehmer drei Fahrerprofile (Fahrer unter 25, Familie mit Kindern und Rentner). Auch hier schafften Vergleichsportale deutliche finanzielle Mehrwerte. Die Einsparungen beim Jahresbeitrag waren dabei für Fahrer unter 25 am höchsten. Über Vergleichsportale konnten Versicherungsnehmer hier beim Neuabschluss durchschnittlich bis zu 447 Euro sparen.

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So bestrafen Kfz-Versicherer mogelnde Kunden

Garagenrabatt nutzen und bei der Kfz-Versicherung sparen

Autofahrer, die nur auf dem Papier eine eigene Garage besitzen oder lediglich vorgeben, Wenigfahrer zu sein, riskieren Strafmaßnahmen durch die Kfz-Versicherung. Wie Versicherer ihren unehrlichen Kunden auf die Schliche kommen, hat die Verbraucherzentrale NRW bei zehn Anbietern erfragt.

Kfz-Versicherer bieten ihren Kunden teils hohe Rabatte, wenn sie Kriterien wie diese erfüllen: Neufahrzeug, eigene Garage, Wenigfahrer, Alleinnutzer, Beamter oder auch langjährig treu zum Versicherer.

Wer allerdings bei der Angabe dieser sogenannten beitragssenkenden Merkmale schummelt, kann sich jede Menge Ärger mit der Kfz-Versicherung einhandeln.

„Bei einer Schadensmeldung kontrollieren die Versicherer die Angaben in der Police nach“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. So gibt die Werkstattrechnung Aufschluss darüber, ob die gefahrenen Kilometer auch den Tatsachen entsprechend. Und anhand des Unfallberichts der Polizei lässt sich leicht nachprüfen, ob der laut Vertragsbedingungen eigentlich ausgeschlossene Fahranfänger nicht doch hinterm Steuer saß.

Mittels einer Umfrage unter zehn Anbietern wollte die Verbraucherzentrale erfahren, welche weiteren Kontrollmaßnahmen die Versicherer anstellen, um Flunkereien aufzudecken.

Keine weiteren Maßnahmen sehen Cosmos Direkt und Ergo vor, berichtet die Bild-Zeitung über die Auswertung.  

Stichprobenartige Kundenabfragen sind demnach bei der R+V, Württembergische, Axa, Allianz, Huk-Coburg und LVM das Mittel der Wahl.

Keine Angaben machten demnach Provinzial und Generali.

Und was droht den Erwischten?

Das ist Ermessensache der Gesellschaften. Grundsätzlich berechnen aber alle befragten Versicherer den höheren Beitrag zu Beginn des Versicherungsjahres nach. Dabei gilt, dass der Versicherungsschutz zwar nie in Gefahr ist, allerdings kann der Anbieter danach von seinem Recht Gebrauch machen, den Vertrag zu kündigen.

In vielen Fällen bestrafen die Versicherer ihre unehrlichen Kunden auch.

Die Selbstbeteiligung um 500 Euro zu erhöhen, behält sich etwa die Axa vor, beispielsweise wenn der Unfall durch einen nicht berechtigten Fahrer verursacht wurde.

Den doppelten Beitrag für das laufende Versicherungsjahr verlangen sieben Anbieter. Mit Geldstrafen ist demnach bei der Provinzial (500 Euro) und der Württembergischen (1.000 Euro) zu rechnen. Nur die Huk-Coburg verzichte auf eine extra Geldstrafe, heißt es.

Um kein Risiko einzugehen, gilt: Bei Vertragsänderung, auch wenn nur der vereinbarte Kilometerstand steigt, sollte man seine Versicherung informieren, so die Empfehlung der Verbraucherschützer.

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Fast die Hälfte der Deutschen will keine höheren Pflegebeiträge zahlen

Beitragssatz für Pflegeversicherung soll deutlich steigen

Die mögliche Anhebung der Pflegebeiträge ist fast der Hälfte der Deutschen ein Dorn im Auge. Nur 34 Prozent der derzeit Erwerbstätigen unterstützt die Idee, wie eine Umfrage zeigt. Und: Je älter eine Person, desto weniger angetan ist sie von steigenden Beiträgen.

46 Prozent der Deutschen wollen keine höheren Pflegebeiträge zahlen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid. Nur 34 Prozent der Befragten im erwerbsfähigen Alter würden eine Anhebung der Beiträge unterstützen, berichtet das Handelsblatt über die Umfrage.

Mit dem Alter sinkt die Akzeptanz für höhere Beiträge. In Zahlen: Unter den 35-Jährigen erklären sich 40 Prozent bereit, mehr für die gesetzliche Pflegeversicherung auszugeben. Bei den 55- und 65-Jährigen hingegen sinkt die Bereitschaft auf 30 Prozent. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) in dieser Altersgruppe lehnt höhere Beiträge ab.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 55 Prozent der Deutschen hat noch nicht darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn sie selbst mal auf Pflege angewiesen sind. Als Gründe nannten sie, dass sie sich noch zu jung fühlen oder das Thema schlichtweg nicht mögen.

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Pflege-Beitrag soll ab Januar um 0,5 Prozentpunkte steigen

Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung kostet vermutlich ab Januar 2019 0,5 Prozentpunkte mehr Beitrag. Rund 7,6 Milliarden Euro sollen damit in die Kassen gespült werden.

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung könnte ab dem 1. Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte steigen. Das schreibt das Ärzteblatt und bezieht sich auf einen Entwurf des Pflegeversicherungs-Beitragssatzanpassungsgesetzes 2019 des Ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums. Dadurch würden der Pflegeversicherung Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro zukommen. Aktuell liegt der Beitrag bei 2,55 Prozent beziehungsweise für Kinderlose bei 2,8 Prozent.

Vor vier Monaten hatte Gesundheits­minister Jens Spahn (CDU) angesichts der Ausweitung der Leistungen in der Pflege eine Beitragssatzerhöhung um mindestens 0,2 Prozentpunkte angekündigt.

„Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich verbessert“, heißt es laut Ärzteblatt zur Erklärung in dem Gesetzentwurf. Und weiter: „Mehr Menschen haben die unterschiedlichen Leistungsverbesserungen in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.“

Außerdem würden die Mehreinnahmen die Maßnahmen aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz finanzieren sowie weitere im Koalitionsvertrag vereinbarte Vorhaben, wie eine weitere Entlastung pflegender Angehöriger. Mit der Anhebung sei eine Beitragssatzstabilität bis 2022 sichergestellt.

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Alterszuschlag: Wie Senioren in der Kfz-Versicherung Geld sparen können

Kfz-Versicherung - So sparen Senioren hohe Beiträge

Nicht nur für Fahranfänger berechnen Kfz-Versicherer Zuschläge. Auch Senioren müssen mitunter mehr für ihre Autopolicen zahlen. Wie man bis zu 300 Euro sparen kann, lesen Sie hier.

Senioren müssen für ihre Kfz-Versicherung meist mehr zahlen als jüngere Menschen. Mit einem einfachen Trick lässt sich diese Kostenfalle aber umgehen. So kann mal als Rentner bis zu 300 Euro sparen. Das zeigt eine Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox.

Für die Rechnung stellten die Experten drei Szenarien gegenüber:

  1. Ein 80-jähriger Autofahrer versichert sein Auto selbst.
  2. Er lässt das Auto auf den 55-jährigen Sohn oder die Tochter zu und versichert es über sie.
  3. Oder er lässt das Auto auf sich zu und versichert es nur über die Kinder.

Das Ergebnis:

Bei Zulassung auf die Kinder beträgt die Ersparnis zwischen 15 und 47 Prozent – in der Spitze der drei Modellfälle waren das über 300 Euro. Läuft nur die Versicherung über die Kinder, sparen die Senioren immerhin noch bis zu 39 Prozent.

Wichtig ist dabei auch, dass die Kinder ihren Schadenfreiheitsrabatt auf ihren Vater übertragen. Das ist von Eltern auf Kinder in der Regel problemlos möglich. Wer den Schadenfreiheitsrabatt erhält, unterschreibt ein Formular, dass er bisher die Fahrzeuge des Übertragenden mitgenutzt hat.

Die Hintergründe:

Die Alterszuschläge in der Kfz-Versicherung gibt es mittlerweile seit mehr als zehn Jahren. „Erst ab dem Alter von 75 Jahren steigt er besonders stark an. In unserem Modellfall zahlt der 80-jährige zwischen 29 und 107 Prozent mehr als der 55-jährige Fahrer“, sagt Verivox-Chef Wolfgang Schütz.

Grund dafür sind die im Schnitt höheren Schäden im Alter. Für die 42- bis 62-Jährigen zahlten die Versicherer 176 Euro an Haftpflichtschäden pro Vertrag. In der Altersgruppe 79 bis 81 sind es 249 Euro. Das geht aus den Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin für 2016 hervor.

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Neues Rekordhoch bei Wildunfällen

Besonders in bewaldeten Gebieten und an Feldrändern ist die Gefahr durch Wildwechsel groß.

Kfz-Versicherung

2017 kam es hierzulande zu insgesamt 275.000 Wildunfällen – mehr als je zuvor. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Pro Tag kollidierten rund 750 Wildtiere mit Fahrzeugen.

Rund 275.000 Wildunfälle gingen im vergangenen Jahr bei den Kfz-Versicherern ein – 11.000 mehr als noch 2016 und die höchste Zahl überhaupt. Das zeigt die Wildunfall-Statistik des Branchenverbands GDV.

Für jeden Unfall mussten die Versicherer durchschnittlich rund 2.700 Euro bezahlen. Insgesamt stiegen die wirtschaftlichen Schäden durch Wildunfälle um rund 62 Millionen Euro auf 744 Millionen Euro (plus 9 Prozent).

Um eine Kollision mit Wildtieren zu vermeiden, sollten Autofahrer laut GDV vor allem auf die Warnschilder achten, am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern abbremsen und vor allem in der Dämmerung die Geschwindigkeit verringern. Sollte ein Wildtier auf der Straße oder am Straßenrand auftauchen, heißt es: Fernlicht aus und hupen!

Falls es doch mal kracht, hier ein paar Verhaltenstipps nach einem Wildunfall:

  1. Unfallstelle sichern: Warnblinklicht einschalten, Warndreieck aufstellen.
  2. Die Polizei benachrichtigen.
  3. Ein verletztes oder getötetes Tier möglichst nicht anfassen. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters.
  4. Fotos von Unfallort, Tier und Fahrzeug machen. Das ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung.
  5. Eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.
  6. Den Versicherer anrufen, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird.

Wer kaskoversichert ist, bekommt nach einem Zusammenprall mit Haarwild meist Geld für die Reparatur. Einige Versicherer haben ihren Schutz zusätzlich auf Unfälle mit bestimmten weiteren oder auch Tieren aller Art ausgeweitet. Und: Auf den Schadenfreiheitsrabatt hat Wildschaden ebenfalls keinen Einfluss.

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Sorgenfrei in den Ruhestand: Die zehn teuersten Fehler bei der Altersvorsorge

Versorgungslücke im Alter berechnen und schließen

Private Altersvorsorge war noch nie wichtiger als heute. Dabei kann man aber auch einiges falsch machen. Das Netzwerk Financial Planning Standards Board (FPSB) Deutschland hat die wichtigsten Fehler während der Vorsorge und die Kosten, die daraus entstehen, zusammengefasst.

Es gibt einige Fehler, die man bei der Altersvorsorge machen kann. Welche am häufigsten vorkommen und vermeidbar sind, hat das Financial Planning Standards Board Deutschland in einer Liste erfasst:

  1. Selbstüberschätzung
  2. Prozyklisches Verhalten
  3. Sich auf hohe Renditeversprechen verlassen
  4. Zu häufiges Hin- und Herspringen zwischen Anlageformen
  5. Zu spät mit der Vorsorge beginnen
  6. Hohe Produktkosten in Kauf nehmen
  7. Konzentration auf heimische Werte
  8. Zu wenig Streuung bei den Anlagen
  9. Zu seltenes Überprüfen und Anpassen der Anlagen
  10. Inflation unterschätzen

Mithilfe einer Beispielrechnung hat das FPSB Deutschland ermittelt, wie teuer einen Sparer etwa die Fehler Nummer 8 und 9 kommen können.

Man stelle sich vor, man legt 2.000 Euro unverzinst zur Seite, um darüber in 20 Jahren zu verfügen. Bei einer jährlichen Teuerungsrate von 2 Prozent beträgt die Kaufkraft dieses Betrags aufgrund der Geldentwertung in 20 Jahren nur noch rund 1.346 Euro.

Diese Differenz zu begreifen, ist gerade für diejenigen sehr wichtig, die laut der Bundesbank rund 40 Prozent ihres Vermögens auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten angelegt haben, wo es derzeit kaum Zinsen gibt.

Ebenso schlecht für den Rentengeldbeutel ist laut einer weiteren Rechnung Fehler Nummer 5:

Angenommen jemand will mit 65 Jahren über eine halbe Million Euro verfügen und investiert dafür in ein gemischtes Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen. Nach Abzug von Inflation, Steuern und Kosten erzielt das Portfolio eine angenommene Rendite von 2,5 Prozent pro Jahr.

Heißt: Wer mit 25 Jahren mit dem Sparen startet, muss Monat für Monat 600 Euro beiseitelegen, um mit 65 Jahren auf die gewünschte Summe zu kommen. Wer zehn Jahre später anfängt, bei dem sind es aber schon etwa 940 Euro. Und wer mit 40 Jahren beginnt, muss sogar 1.200 Euro jeden Monat für dieses Ziel anlegen, so das FPSB.

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Studie zur Kfz-Versicherung: Viele Autofahrer vergleichen keine Preise vorm Vertragsabschluss

Wann können Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln?

Diejenigen Versicherungskunden, die regelmäßig ihre Kfz-Versicherung vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln, nutzen vor allem das Internet dafür. Wer jedoch seinen Tarif noch nie gewechselt hat, geht lieber zum Vertreter – und verzichtet dabei auf einen Preisvergleich.

Fast 40 Prozent der Autobesitzer schließen ihre Kfz-Versicherung in der Filiale des Versicherers oder beim Vertreter ab. Preise werden dabei jedoch nicht verglichen, wie eine aktuelle Studie des Verbraucher-Ratgebers Finanztip zeigt. Demnach beträgt die Prämie durchschnittlich 430 Euro jährlich – und könnte vermutlich um einiges günstiger sein.

„Wer beispielsweise den Fahrerkreis zu groß angibt, zahlt drauf“, erklärt Silke Kursawe, Expertin für Versicherungen bei Finanztip. „Je mehr Personen mit dem Auto fahren dürfen, desto teurer ist die Versicherung.” Auch die Kilometerleistung sollte nicht fälschlich zu hoch angegeben sein. Wer bei den Versicherungsmerkmalen falsche Entscheidungen treffe, zahle im Extremfall mehr als das Zehnfache.

Wer oft seine Kfz-Versicherung wechselt, ist auch eher online aktiv. So ein weiteres Ergebnis der Befragung. Von denjenigen, die mindestens dreimal gewechselt haben, hat mehr als die Hälfte ihren Vertrag online abgeschlossen. Dagegen hat bei denjenigen, die noch nie gewechselt haben, nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) seinen Vertrag im Internet abgeschlossen.

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Kfz-Umfrage: So schützen sich Autofahrer vor Schäden durch Fremdeinwirkung

Kfz-Versicherung 2018: günstigste Kfz-Tarife vergleichen & wechseln
  • Laut einer aktuellen forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt lassen 87 Prozent der Autofahrer keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegen, um sich vor möglichem Diebstahl zu schützen.
  • Um zum Beispiel Parkrempler und Kratzer vorzubeugen, meidet jeder fünfte Autofahrer (21 Prozent) enge Parkhäuser.

Ob gestohlenes Navigationsgerät, verbeulte Karosserie oder zerkratzter Lack: Für jeden Autofahrer ist es ein Schreck, wenn er sein geparktes Fahrzeug nicht wie gewohnt vorfindet. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen vermeiden sie solche Ärgernisse im Vorhinein. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, klärt über die unterschiedlichen Verhaltensweisen zum Schutz vor Schäden durch Fremdeinwirkung auf und gibt wichtige Tipps, die jeder Autofahrer beachten sollte.

Schutz vor Diebstahl

Bei acht Prozent der befragten Autofahrer haben Diebe schon einmal Wertgegenstände aus dem Auto entwendet. Oft brauchen die Langfinger nur einen kurzen Moment