Tipps zur soliden Planung bei der Baufinanzierung

Roland
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Wohneigentum
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Wer ein Haus bauen möchte, sollte diesen Schritt sorgfältig planen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Was in finanzieller Hinsicht auf Häuslebauer zukommt, hat der Finanzdienstleister Dr. Klein zusammengetragen.

Tipp 1: Vor dem Spatenstich kommt der Finanzierungsplan

Häuslebauer müssen sich vor dem Beginn ihres Großprojekts mehrere Fragen stellen: Welches Eigenkapital habe ich zur Verfügung? Wie hoch ist die Kreditsumme? Welche Tilgung strebe ich an? Finanzielle Engpässe sollten Bauherren und -damen dabei mit einkalkulieren, empfehlen die Experten des Baufinanzierers Dr. Klein.

Empfehlenswert sei es, mindestens 20 Prozent der Komplettkosten aus Ersparnissen begleichen zu können. Zusätzliche drei bis fünf Monatsnettogehälter sollten als Reserve für unvorhergesehene Kosten dienen.

Eine weiterer Tipp: die Tilgung nicht zu niedrig ansetzen: „Wir empfehlen eine anfängliche Tilgung von mindestens 2 Prozent“, sagt Henning Ludwig, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein. Dank der günstigen Zinssituation sei es möglich, eine recht niedrige Rate zurückzuzahlen und trotzdem in absehbarer Zeit schuldenfrei zu sein.

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Auf Nummer sicher gehe dabei, wer diese Tilgung mit einer langen Zinsbindung kombiniert. Eine Tendenz, die der Baufinanzierer bereits beobachtet. So lag die durchschnittliche Zinsbindung im Dezember 2016 bei 13,8 Jahren. 2011 waren es noch zwei Jahre weniger.

Tipp 2: Gut gefördert ist halb finanziert

Wer sich für den Bau eines Hauses entscheidet, kann auf staatliche Unterstützung zählen. In Deutschland wird der Erwerb, der Bau und die Modernisierung privaten Wohnraums gefördert. Außerdem bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – diverse Förderprogramme für die eigenen vier Wände. Vor allem energieeffiziente Bauweisen werden stark subventioniert. Allerdings können sich die Angebote regional unterscheiden

Tipp 3: Hausbau absichern

Versicherungen tragen in der Bauphase ordentlich zur Entspannung der Bauherren und -damen bei. Schon vor Beginn der Bauarbeiten sei es ratsam, dass sich Bauherren über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung oder eine Bauleistungsversicherung informierten, heißt es bei Dr. Klein weiter. Auch spezielle Policen für eine Gebäudeversicherung böten sich an.

Tipp 4: Cleverer Grundstückskauf

Wer ein Grundstück ohne Haus kaufe, könne die Grunderwerbsteuer sparen, so die Experten von Dr. Klein: „Das gelingt, wenn für den Grundstückskauf und das Haus zwei getrennte Verträge und Finanzierungen laufen.“ Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Werden bei einem Grundstückspreis von 120.000 Euro und Hausbaukosten von 190.000 Euro getrennte Verträge geschlossen, sparen Bauherren bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent 6.650 Euro an Grunderwerbsteuer, bei 6,5 Prozent ergibt sich ein Sparpotenzial von 12.350 Euro.

Tipp 5: An die Kaufnebenkosten denken

Oft vergessen zukünftige Eigenheimbesitzer vor lauter Euphorie die Nebenkosten, die bei einem Neubau anfallen. Schon vor dem Bau kommt Einiges zusammen: Baugenehmigung, Bodenproben, Statiker und Vermessungskosten sind ein paar Beispiele. Für den Kauf schlagen Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar kräftig zu Buche. Beim tatsächlichen Bau gilt es, auch an den Erdaushub, Rohbauarbeiten und Co. zu denken.

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„Ich empfehle meinen Kunden immer, eine Liste mit allen anfallenden Nebenkosten zu erstellen, um diese im Blick zu behalten. Denn insgesamt können sie 10 bis 15 Prozent des gesamten Preises ausmachen“, so Ludwig.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Veröffentlicht von: Roland

Hallo, ich bin Roland Richert, gelernter Versicherungsfachmann und Gründer von ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanz-TÜV. Hier bekommt ihr unabhängige Informationen und bei Bedarf kostenlose Beratung von unseren angeschlossenen Versicherungs- und Finanzexperten. Für einen ersten Check wurden von namhaften Unternehmen unterschiedliche Vergleichsrechner hinterlegt.

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