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Geldautomaten-Gebühr ist Einnahme-Flop

Die Geldautomaten-Gebühr hat eher für Probleme gesorgt, nicht etwa für viele Mehreinnahmen.
Die Geldautomaten-Gebühr hat eher für Probleme gesorgt, nicht etwa für viele Mehreinnahmen.

Die kürzlich eingeführten Geldautomaten-Gebühren der Sparkassen lassen deren Kassen weitaus weniger klingeln als ursprünglich erwartet. Laut eines Medienberichts liegen die Zusatzeinnahmen bei nur rund 20 Millionen Euro pro Jahr – eigentlich hatten die Geldinstitute mit deutlich höheren Mehrerlösen gerechnet.

Mit der neuen Geldautomaten-Gebühr haben sich die Sparkassen wohl eher ein Eigentor geschossen. Zum einen bringt die Maßnahme kaum Mehreinnahmen und obendrein haben die Häuser nach massiver Kritik ihrer Kunden auch mit einem großen Imageschaden zu kämpfen (wir berichteten).

Etwa 20 Millionen Euro Zusatzeinnahmen kommen nach einem Capital-Bericht (Ausgabe 5/2017) durch die 17 der 43 Sparkassen zusammen, die ihren eigenen Kunden Gebühren für die Nutzung der Geldautomaten berechnen. 26 Sparkassen zählen nicht mit rein. Denn: Hier kostet es nur, wenn die Kunden mehr als vier Mal monatlich zum Automaten gehen. Durchschnittlich heben sie aber nur 2,3 Mal monatlich Geld ab.

Berücksichtigt man also nur die 17 Institute, die das Entgelt schon beim ersten Geldziehen verlangen, ergibt sich bei einer Durchschnittsgebühr von 37 Cent eine Summe von 19,7 Millionen Euro pro Jahr. In Relation gesetzt sind das maximal 0,2 Prozent des Vorsteuerergebnisses sämtlicher deutscher Sparkassen.

Und: Bei diesen Sparkassen gilt die Gebühr nicht mal bei jeder Kontoform. Das ist in diese Zahl noch gar nicht mit eingerechnet. Also ist sie wohl tatsächlich noch geringer.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Roland

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