Der absehbare Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge in Folge des demografischen Wandels treffe die privaten Haushalte schon 2030 hart. Das geht aus der Studie „Nettoeinkommenseffekte steigender Beitragssätze zur Sozialversicherung“ von Jochen Pimpertz und Martin Beznoska, beide Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), hervor. Selbst bei einer vorsichtigen Prognose des Beitragsanstiegs, müssten Alleinverdiener und Familien dann Nettoeinkommenseinbußen zwischen 737 und 1.976 Euro hinnehmen.