Kein Hausratschutz in Sammelgaragen

Roland
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Urteil des Amtsgerichts München
Urteil des Amtsgerichts München

Wer in einer Wohnung wohnt, zu der eine Sammelgarage gehört, der kennt es: Manche Dinge lagert man gern auch mal auf dem Autostellplatz – egal ob Autoreifen, Kinderwagen oder Tannenbaumständer. Laut eines aktuellen Urteils des Amtsgerichts München gilt hier der Schutz der Hausratversicherung aber nicht.

Wer Autoreifen, Kinderwagen und Co. in einer Sammelgarage lagert, muss sich nicht wundern, wenn die Hausratversicherung im Fall der Fälle nicht zahlen will. Wenn also etwas geklaut wird, muss der Versicherte dafür unter Umständen selbst aufkommen – das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts München (Aktenzeichen: 275 C 17874/16).

Hintergrund:

Zwar sind in manchen Versicherungsverträgen auch Garagen als zulässige Lagerorte enthalten. Diese gelten aber meist nur bei solchen, die ausschließlich privat genutzt werden.

Sobald andere Personen Zugang zu den Stellplätzen – und somit auch zu den gelagerten Gegenständen – haben, gewährt die Versicherung keinen Schutz mehr.

Es gilt also:
Man sollte seinen Vertrag und die Klauseln immer genau überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

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Veröffentlicht von: Roland

Hallo, ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen. Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.

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