Spahn kündigt höhere Beiträge zur Pflegeversicherung an

Spahn kündigt höhere Beiträge zur Pflegeversicherung an

Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat höhere Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. Diese seien notwendig, um die steigende Zahl von Pflegebedürftigen zu finanzieren, sagte Spahn in der ARD-Sendung „Maischberger“. Darin gab er auch persönliches preis: Er könne sich nicht vorstellen, seine Eltern selbst zu pflegen, so Spahn.

Man werde in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen, kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger“ zum Thema „Pflegenotstand“ an. Da müsse man „kein Riesen-Mathematiker sein“, so der Minister.

Die letzte Anhebung des Beitrags zur Pflegeversicherung liegt noch gar nicht lange zurück: Im Zuge der beiden Pflegestärkungsgesetze wurde der Beitrag in der vergangenen Legislaturperiode gleich zweimal angehoben: von zunächst 2,05 auf 2,35 Prozent und im nächsten Schritt auf zuletzt 2,55 Prozent, wobei Kinderlose 2,8 Prozent zahlen. Laut Aussagen von Spahns Amtsvorgänger Hermann Gröhe (CDU) sollte der Beitragssatz eigentlich bis 2022 möglichst stabil bleiben.

Spahn: Alle würden in ihren Familien das Thema weit wegschieben

Abseits der finanziellen Situation in der Pflegeversicherung äußerte sich Jens Spahn auch zu sozialen Aspekten in der konkreten Pflegesituation – und gewährte dabei auch persönliche Einblicke. So erklärte er, dass er es sich nicht vorstellen könne, seine Eltern selbst zu pflegen. „Meine Eltern würden es auch nicht erwarten, dass ich meinen Beruf aufgebe, um sie zu pflegen“, sagte der CDU-Politiker. Stattdessen würde er „so oft wie möglich versuchen, zu Hause zu sein und mitzuhelfen“.

Er habe das Gespräch hierüber mit seinen Eltern erst gesucht, als er vor Jahren in einer Talksendung darauf angesprochen worden sei, so Spahn weiter. Alle würden in ihren Familien das Thema weit wegschieben – „meistens, bis es zu spät ist“, so der Minister.

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Zuvor hatte sich bereits Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbands, zu einem möglichen Beitragsanstieg in der Pflege zu Wort gemeldet: Sollten in dieser Legislaturperiode Leistungen ausgeweitet oder die Bezahlung des Personals verbessert werden, so Kiefer, müsse „ein Teil sicher auch über einen höheren Beitragssatz finanziert werden“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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