Auf Partys haben Studenten laut Urteil unter Umständen keinen Unfallversicherungsschutz

Auf Partys haben Studenten laut Urteil unter Umständen keinen Unfallversicherungsschutz
Roland
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Studenten genießen Unfallversicherungsschutz – allerdings nicht auf Uni-Partys. Das entschied nun das Sozialgericht Mainz.

Was ist geschehen?

Ein Mainzer Student ist auf einer Uni-Feier. Dort verfolgt er einen Partygast, der eine Bierflasche geklaut hat. Als er den Dieb zur Rede stellt, kommt es zu einer Rangelei – beide stürzen, die Flasche zerbricht und der Student verletzt sich an der Hand. Später fordert er von der studentischen Unfallversicherung Geld – es sei ein Arbeitsunfall gewesen, so die Begründung. Die Unfallkasse will nicht zahlen, also geht es vor Gericht.

Das Urteil

Die Richter des Mainzer Sozialgerichts schließen sich der Haltung der Versicherung an (Aktenzeichen S 14 U 45/17). Bei der Party habe es sich nicht um eine universitäre Veranstaltung gehandelt. Von einem Arbeitsunfall könne also nicht die Rede sein. Daher bestehe auch kein Schutz durch die studentische Unfallversicherung. Die Schadenersatzforderung des Studenten wird abgelehnt.

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Veröffentlicht von: Roland

Hallo, ich bin Roland Richert, gelernter Versicherungsfachmann und Gründer von ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanz-TÜV. Hier bekommt ihr unabhängige Informationen und bei Bedarf kostenlose Beratung von unseren angeschlossenen Versicherungs- und Finanzexperten. Für einen ersten Check wurden von namhaften Unternehmen unterschiedliche Vergleichsrechner hinterlegt.

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