Archiv April 2019

Trotz Niedrigzinsen, Geschäft mit Bausparverträgen wächst

Niedrigzinsphase: Niedrigzinsen setzen Bausparkassen unter Druck
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Roland

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Zinssicherung oder Renditefalle? Geschäft mit Bausparverträgen wächst

Die niedrigen Zinsen halten die Sparer in Deutschland nicht davon ab, Bausparverträge abzuschließen. Branchenprimus Schwäbisch Hall stoppte 2018 den Rückgang der beiden vorangegangenen Jahre.

“Die Entwicklung unseres Bauspargeschäfts zeigt, dass unsere Kunden die Vorteile des Bausparens in Zeiten sehr niedriger Zinsen zu schätzen wissen”, sagte Vorstandschef Reinhard Klein bei der Bilanzvorlage am Dienstag in Stuttgart.

Nach dem Rekordjahr 2015 waren die Verkaufszahlen von Schwäbisch Hall zunächst zurückgegangen. 2018 wuchs das Brutto-Neugeschäft mit Bausparverträgen wieder um 6,3 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro. Ähnlich sieht das Wachstum im Branchendurchschnitt aus.

Bei Bausparverträgen gibt es zwei Phasen: Die Kunden sparen über einen gewissen Zeitraum Geld an. Wenn dann eine bestimmte Summe erreicht ist, ist der Vertrag zuteilungsreif. Das heißt, der Kunde kann einen Kredit nach anfangs festgelegten Konditionen aufnehmen.

Doch zur Geldanlage eignet sich ein Bausparvertrag derzeit nicht. “Wer keine Arbeitnehmersparzulage und keine Wohnungsbauprämie erhält, wird beim Bausparen unterm Strich keine akzeptable Rendite als Anleger erzielen”, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Selbst mit Prämien sei das nicht immer garantiert.

In der gesamten Branche beobachten die Anbieter dabei, dass Bausparverträge mit höheren Darlehenssummen abgeschlossen werden. Bei Schwäbisch Hall sind es im Schnitt 56.000 Euro, bei den zum Sparkassenverbund gehörenden Landesbausparkassen rund 50.000 Euro.

“Wir stellen fest, dass die Leute schon die Finanzierung im Blick haben”, sagt eine Sprecherin des Verbands der Landesbausparkassen. Die Bausparverträge werden also nicht mehr nur im Jugendalter abgeschlossen, um irgendwann einen Kredit zu finanzieren, sondern schon, um sich Zinsen für einen Immobilienkauf zu sichern.

Grundsätzlich haben Sparer nach Zuteilungsreife aber zehn Jahre Zeit, ein Darlehen aufzunehmen. Eine Herausforderung für die Bausparkassen, denn dass die Zinsen auf so lange Zeit niedrig bleiben, hofft niemand. Schwäbisch-Hall-Chef Klein etwa rechnet in drei bis fünf Jahren mit einem Anstieg.

Verbraucherschützer Nauhauser sieht den Trend kritisch: Für höhere Bausparsummen würden auch höhere Provisionen fällig. “Deshalb sehen wir immer wieder auch Bausparverträge, die nicht bedarfsgerecht sind oder rein rechnerisch aufgrund der viel zu hohen Bausparsumme erst in Jahrzehnten zuteilungsreif würden”, sagt er. Zögen die Zinsen an, könnte die Nachfrage nach Bauspardarlehen zunehmen – mit ernsthaften Konsequenzen.

Eine solche Situation habe es schon einmal gegeben. “So ist etwa die Vereinigte Bausparkasse Bielefeld/Hannover 1971 an einem zu großen Bestand an sogenannten Schnellsparern pleitegegangen.” Das Geld der Bausparer sei damals nicht in Gefahr gewesen, allerdings fehlte für die vereinbarten zinsgünstigen Darlehen das Geld.

Die Bausparkassen fühlen sich gewappnet: “Das ist mit berücksichtigt”, sagt die Sprecherin des LBS-Verbands. In Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) würden auch für die Bausparkassen verschiedene Zinsszenarien durchgerechnet.

Auch ein Sprecher der Bausparkasse Wüstenrot sagt: “Insbesondere unsere neuen Tarife sind so kalkuliert, dass sie auch in Zeiten niedrigster Zinsen profitabel sind.”Was die niedrigen Zinsen bereits jetzt für die Bausparkassen bedeuten, zeigt sich auch im Ergebnis von Schwäbisch Hall.

Vor Steuern verdiente der Branchenprimus 2018 mit 295 Millionen Euro rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Um die eigene Refinanzierung zu erweitern und sich neue Erträge zu sichern, will die Bausparkasse in diesem Jahr den ersten eigenen Pfandbrief emittieren.

Dabei stellen die Anleger dem Emittenten eine bestimmte Summe zur Verfügung, die über eine zumeist längere Laufzeit mit einem festen Satz verzinst wird. Am Ende der Laufzeit wird die Summe dann zurückgezahlt. Pfandbriefe gelten als sehr sichere Anlage, weil sie über eine “Deckungsmasse” verfügen – das können Immobilien, aber auch Schiffe oder Flugzeuge sein. (dpa-AFX)

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600.000 Euro kostet die Absicherung des finanziellen Risikos Lucas Hernández die Bayern

Versicherungen im Fußball: Profisportler, Amateur-Fußballer, Vereine
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Roland

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Die neue Rekordablösesumme in der Bundesligageschichte in Höhe von 80 Millionen Euro zahlt der FC Bayern München – und zwar für einen verletzten Spieler. Doch ganz so verrückt, wie es vielleicht scheint, ist der Transfer von Weltmeister Lucas Hernández gar nicht. Denn die Bayern sichern sich ab.

Dem Franzosen, der noch in dieser Saison von Atletico Madrid in die Bundesliga wechselt, steht zunächst eine Operation am Knie bevor und er wird erst in der kommenden Saison für die Münchener Bayern auf dem Platz stehen. Doch dass die nun gezahlte Summe kein Totalausfall wird, dafür sorgt eine spezielle Versicherung. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die Bild-Zeitung.

„Wir schauen uns an, wie hoch der Transferwert ist. Dieses finanzielle Risiko möchte der Verein absichern“, wird dort der Sportversicherungsmakler Dieter Prestin zitiert. Als Grundlage für die Prämienhöhe dient demnach ein Satz von 0,75 Prozent der Versicherungssumme, die wiederum der Ablösesumme entspricht.

Macht 600.000 Euro, die sich die Bayern in diesem Jahr die Absicherung des finanziellen Risikos Lucas Hernández kosten lassen – zusätzlich zu den angeblich 13 Millionen Euro Jahresverdienst für den Atletico-Spieler. Kann der 23-Jährige überhaupt nicht mehr spielen, bekommt der deutsche Rekordmeister die 80 Millionen Euro Ablöse von dem Versicherer erstattet.

Wie sich Borussia Mönchengladbach einst falsch versicherte

Bleibt nur zu hoffen, dass den Bayern nicht der gleiche Fehler unterläuft, wie Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach im Sommer 2012. Der Verein hatte damals für 8 Millionen Euro den spanischen Fußball-Profi Alvaro Dominguez ebenfalls von Atletico Madrid verpflichtet. Doch in der Police von Dominguez waren nur Unfälle abgesichert – jedoch kein Verschleiß. Die andauernden Rücken-Probleme des Spaniers galten allerdings nicht als Unfall-Folge, sondern eben als Verschleiß (wir berichteten). „Eine Entschädigung, deren Höhe sich an der Ablöse oder dem jeweiligen Marktwert des Spielers orientiert, dürfte damit für die Gladbacher wohl hinfällig werden“, hieß es damals.

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Oberlandesgericht Stuttgart hat eine Zinsklausel bei einem Riester-Produkt der Kreissparkasse Tübingen für unwirksam erklärt

Riester-Banksparpläne - Gericht kippt Zinsklausel der Kreissparkasse
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Negativzinsen auf Riester-Verträge sind unzulässig. Das hat das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden. Das Urteil bezieht sich auf eine sogenannte Zinsanpassungsklausel der Kreissparkasse Tübingen. Diese hätte es theoretisch ermöglicht, vom Kunden eine Verwahrgebühr zu verlangen. Doch auch die klagende Verbraucherzentrale bekam von den Richtern deutliche Worte zu hören.

Was ist geschehen?

Das bis Anfang 2015 vertriebene Riester-Produkt Vorsorge?Plus der Kreissparkasse Tübingen sah zwei Arten von Zinsen vor: Einen variablen Zins und einen Bonuszins, der mit der Vertragsdauer allmählich ansteigt. Der variable Zins orientiert sich an der Entwicklung verschiedener Kapitalmarktzinsen. Dieser Zinssatz rutschte laut einem Preisaushang der Bank 2016 ins Minus. Zuzüglich des Bonus blieb die Gesamtverzinsung zwar positiv, jedoch lag sie unter dem ursprünglich zugesagten Bonuszinssatz.

Daraufhin beschwerten sich Kunden bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, es kam zum Rechtsstreit.

Das Urteil

Die umstrittene Zinsanpassungsklausel der Sparkasse sei „unwirksam“, urteilte das Oberlandesgericht Stuttgart (AZ: 4 U 184718). Bei einem Riester-Vertrag gehe es um Vermögensbildung und Vorsorge für das Alter, was sich „mit der Möglichkeit negativer Grundzinsen per se nicht vereinbaren lasse“, zitierte die Stuttgarter Zeitung aus dem Urteil.

Die Folgen

Betroffene Kunden hätten damit Anspruch auf Nachzahlung der entgangenen Zinsen – so sieht es laut dem Bericht jedenfalls die Verbraucherzentrale. Die Kreissparkasse Tübingen erklärte demnach, dass dieser Sachverhalt noch geprüft werde – zumal das Urteil noch nicht rechtskräftig sei. Eine Revision vor dem Bundesgerichtshof ist grundsätzlich möglich.

Das Urteil sei dabei auch für andere Kreditinstitute und deren Kunden brisant, heißt es. So enthielten nach Auskunft von Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale „sehr viele Riester-Banksparpläne“ derartige Zinsanpassungsklauseln.

Doch die Richter erteilten auch der Verbraucherzentrale ein Rüge. Konkret ging es um die Aussage in einer Pressemitteilung aus dem Jahr 2017, in der es hieß, dass Anbieter „nun offenbar sogar bei der staatlich geförderten Riester-Rente nicht davor zurückschrecken, statt Zinsen zu zahlen nun ein Entgelt einzufordern“. Weil es dazu bislang nie kam, untersagte das Gericht der Verbraucherzentrale derartige Aussagen.

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Wohnungseinbrüche: 20.000 weniger Versicherungsfälle

Hausrat- oder Gebäudeversicherung, wer zahlt nach einem Einbruch?
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Rund 110.000 Wohnungseinbrüche wurden den deutschen Versicherern 2018 gemeldet – das sind gut 20.000 weniger als im Vorjahr, wie der Versicherungsverband GDV meldet. Demnach ist auch die Schadenhöhe um 50 Millionen Euro gesunken und liegt mit 310 Millionen Euro auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2007.

„An den sinkenden Einbruchzahlen wird deutlich: Vorsorge wirkt! Viele Hausbesitzer haben in den vergangenen Jahren in bessere Sicherheitstechnik investiert, das zahlt sich aus“, kommentierte GDV-Präsident Wolfgang Weiler die rückläufige Entwicklung. Ein Einbruch verursache allerdings im Durchschnitt einen Schaden von rund 2.850 Euro, und damit 100 Euro mehr als 2017, so Weiler. In der GDV-Statistik sind auch Einbrüche in Keller, Dachböden oder Wirtschaftsräume enthalten.

Als ein Grund für den starken Rückgang der Wohnungseinbrüche nennt Herbert Reul (CDU), Innenminister Nordrhein-Westfalens gegenüber der Welt am Sonntag, vor allem die Verbesserung der Fahndungskonzepte. Zudem habe auch die Schließung der Balkanroute ihren Anteil, da ein Teil der reisenden Banden nicht mehr so leicht ins Land komme.

Auch, dass die Bundesregierung Einbrüche in Privatwohnungen seit Sommer 2017 zum „Verbrechenstatbestand“ gemacht habe, wirke sich auf die Einbruchszahlen aus, so Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Die Mindestfreiheitsstrafe habe sich von einem halben Jahr auf ein Jahr erhöht und die Höchststrafe liegt nun bei zehn Jahren. „Damit hat der abschreckende Effekt zugenommen“, wird Mäurer in der Welt am Sonntag zitiert.

Insbesondere in Bremen/Bremerhaven soll laut Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 der Rückgang mit minus 27,1 Prozent besonders hoch ausfallen. Dahinter folgt laut Welt am Sonntag Nordrhein-Westfalen mit einem Minus von 23,4 Prozent und Hamburg mit minus 20,2 Prozent. Das Saarland und Sachsen-Anhalt weisen dagegen noch einen Anstieg auf. Im Saarland liegt der bei 23,4 Prozent und in Sachsen-Anhalt bei 3,9 Prozent.

Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen?

Trägt KFZ-Haftpflicht die Kosten für Feuerwehreinsatz?
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Muss man als Unfallverursacher die Kosten für den Feuerwehreinsatz aus eigener Tasche zahlen? Und was, wenn die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung sich querstellt? Solch einen Fall behandelt derzeit das Münchner Verwaltungsgericht. Hier kommen die Details.

Wenn auf deutschen Straßen ein Unfall passiert, sind Rettungskräfte schnell vor Ort, um zu helfen – so auch in der Nähe des bayerischen Marktschellenburg, wo ein Reisebus in ein Wohnmobil fuhr. Offenbar ging dem Unfall ein unachtsames Wendemanöver des Caravan-Fahrers auf der Bundesstraße voraus. Viele Feuerwehrleute rückten damals, am 11. August 2017, aus, um den Verletzten zu helfen. Für diesen Großeinsatz, so die Gemeinde, müsse der Wohnmobilfahrer zahlen.

Fast 4.600 Euro will die Gemeinde laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) für den Einsatz mit rund 28 Feuerwehrkräften und fünf Rettungsfahrzeugen haben. Zudem sollen ähnlich viele Feuerwehrleute aus der benachbarten Gemeinde vor Ort gewesen sein. Die Haftpflichtversicherung des Wohnmobilfahrers bezweifelt aber, dass so viele Helfer auch wirklich dort waren.

Eine pauschale Kostenrechnung für Fahrzeuge und Feuerwehr sei nicht angebracht, so die Versicherung. Vor allem das Absichern der Unfallstelle und das Umleiten des Verkehrs gehöre in die Hände der Polizei. Auch das Bergen und Wegräumen der Fahrzeuge wolle sie daher nicht übernehmen. Ihr Zahlungsangebot beträgt daher nur 3.000 Euro. Die Differenz hätte der Versicherte selbst zahlen müssen – dieser wehrte sich aber vor dem Münchener Verwaltungsgericht.

In dem Verfahren gehe es nicht darum, was die Feuerwehr in solchen Fällen alles tun dürfe oder müsse, sagte der Richter nach Informationen der Zeitung. Es seien Dinge übernommen worden, „die eigentlich nicht zum originären Aufgabenbereich der Feuerwehr zählen.“ Dem Bericht zufolge dringt das Gericht auf einen Vergleich – und immerhin:

Die Gemeinde reagierte auf die Aussage und zieht 1.000 Euro von der Rechnung ab. Es bleiben noch 500 Euro, die der Kläger zahlen muss. Noch ist unsicher, ob ein weiteres Verfahren für den Einsatz der Feuerwehr aus der Nachbargemeinde folgt. Denn: Der zuständige Kommandant habe wohl, das berichtet die Zeitung ebenfalls, eingeräumt, dass diese zusätzliche Unterstützung vielleicht doch gar nicht da war.

„Grundsätzliche Fragen wird der Bayerische Verwaltungsgerichtshof anhand eines ähnlichen Falls aus Augsburg klären müssen“, schlussfolgerte die SZ.

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Sozialverband fordert: Eigenanteile in der Pflege dürfen nicht immer weiter steigen

Private Pflegeversicherung: Kosten vergleichen & sparen
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Bei der Pflegefinanzierung muss man hierzulande andere Wege gehen. Das fordert der Sozialverband SOVD. Die steigenden Kosten könnten nicht allein auf die Pflegebedürftigen und ihre Familien abgewälzt werden.

Angesichts des demografischen Wandels steigen in Deutschland die Pflegekosten. Die Finanzierung dieser Kosten dürfe dabei nicht allein zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen. Das fordert der Sozialverband SOVD.

„Die Kosten für notwendige Reformen und Verbesserungen in der Pflege dürfen nicht durch immer weiter steigende Eigenanteile allein auf die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen abgewälzt werden“, sagt SOVD-Präsident Adolf Bauer.

Gute Pflege sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und so müsse sie auch finanziert werden. Bauer: „Notwendige Verbesserungen in der Pflege für beruflich Pflegende und Pflegebedürftige sind zwangsläufig mit Kosten verbunden. Bei der Frage der Finanzierung dürfen die Pflegenden und die Pflegebedürftigen jedoch nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

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WLPT: Neues Prüfverfahren – was Autofahrer wissen sollten

The Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP)
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Seit dem 1. September gilt für erstmals zugelassene Neuwagen ein neues realitätsnäheres Prüfverfahren für Verbrauchs- und Emissionswerte – WLPT („Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“). Es ersetzt den bisher bestehenden NEFZ-Test („Neuer Europäischer Fahrzyklus“). Das neue Verfahren ist zudem Basis für die Berechnung der Kfz-Steuer. Welche Folgen die Änderungen für Pkw-Fahrer haben, zeigt eine Meldung von Cosmos Direct.

WLTP – was Autokäufer beachten sollten

Fahrzeugbesitzer und Käufer von Gebrauchtwagen können gelassen bleiben: „Alle Fahrzeuge, die bereits vor dem 1. September 2018 das erste Mal zugelassen wurden, werden nach dem alten NEFZ-Prüfverfahren Kfz-besteuert“, so Roman Wagner, Versicherungsexperte bei der Cosmos Direct. Anders sieht es aus, wenn der Wagen taufrisch vom Band kommen soll.

„Bei einer Erstzulassung ab dem 1. September 2018 – auch von bereits vorhandenen Modellen – entscheidet das neue WLTP-Prüfverfahren darüber, wie hoch die Kfz-Steuer sein wird“, sagt Wagner. Bei diesem Prüfverfahren werden meist höhere Emissionswerte erwartet. Interessierte Autokäufer sollten sich deshalb vorab informieren.

Gebraucht oder Neu

Ein Autokauf will gut überlegt sein. Mehr als die Hälfte der Autobesitzer (56 Prozent) steht nach spätestens zehn gemeinsamen Autojahren vor dieser Entscheidung. Denn laut einer aktuellen forsa-Umfrage fahren 32 Prozent der befragten Autobesitzer ihren Wagen sechs bis zehn Jahre lang, bevor sie sich ein neues Fahrzeug zulegen.

Jeder fünfte wechselt alle drei bis sechs Jahre sein Auto (20 Prozent) und nicht länger als drei Jahre können 4 Prozent der Autofahrer warten. Die Kriterien für den Autokauf können sich dabei stark unterscheiden: Von Preis, Ausstattung und Antriebsart bis hin zum persönlichen Geschmack bei Marke, Modell und Farbe – die Kaufentscheidung ist ein Balanceakt zwischen Pragmatismus und Herzensangelegenheit.

Teilkasko oder Vollkasko – die Frage nach dem richtigen Versicherungsschutz

Wichtig beim Kauf eines neuen Autos ist zudem der passende Versicherungsschutz. Dabei gilt es abzuwägen und zu vergleichen, welche Leistungen in Frage kommen – Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung oder reicht doch eine Kfz-Haftpflicht. Die ist für jeden Kraftfahrzeughalter gesetzlich vorgeschrieben. Wer ohne sie fährt, macht sich strafbar.

Der vielfältige Tariflandschaft bei Voll- und Teilkaskotarifen ist jedenfalls kaum zu durchschauen. Zudem variieren die Preis teils beträchtlich. Insofern ist es schwer, die passenden Versicherungsschutz zu finden.

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Beiträge: Fahrzeugtyp, Deckungssumme, Schadenfreiheitsrabatte, Fahrleistungen, Garagen- oder Laternparker, Beamter, Arbeiter oder Angestellter, Alter des Fahrers, Regionalklasse. Gerade hat der GDV rund elf Millionen Autofahrer in neue Regionalklassen eingestuft.

Das Vergleichportal Check24 hat nachgerechnet, was die Umstellung kosten kann. Laut dem Vergleichsportal unterscheiden sich in derselben Straße die Tarife um bis zu 277 Euro. Insofern ist aufgrund der Differenzen und der Komplexität ein individueller Versicherungsvergleich erforderlich. (dr)

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Private Pflegeversicherung für Kinder – Sinnvoll oder nicht?

Pflegeversicherung für Kinder Test - Pflegeversicherung Ratgeber
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Durch einen Unfall oder eine Krankheit können auch Kinder zum Pflegefall werden. Neben emotionalem Stress wird die Familie dann schnell mit finanziellen Sorgen konfrontiert. Aus diesem Grund, und weil die Kosten für eine Pflegeversicherung für Kinder geringer sind, kann sich eine Pflegeabsicherung für Nachwuchs lohnen.

Hier geht es zum Artikel.

Sicherheit: Die größten Gefahrenquellen im Straßenverkehr

Zu dichtes Auffahren und Drängeln
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Im alltäglichen Straßenverkehr sind deutsche Autofahrer zahlreichen Gefahren ausgesetzt: Drei Viertel (75 Prozent) von ihnen hatten bereits einen Autounfall. Doch welche Gefahrenquellen sind die größten, und wovor fürchten sich die Deutschen im Straßenverkehr am meisten?

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa ist der mit Abstand größte Risikofaktor im Straßenverkehr überhöhte Geschwindigkeit (43 Prozent).

Die breit angelegte Umfrage im Auftrag von Cosmos Direkt ergab unter anderem, dass sich fast alle Befragten (95 Prozent) häufig oder zumindest nicht immer an das Tempolimit halten.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist unerlässlich

Am zweithäufigsten (28 Prozent) nannten die Studienteilnehmer Rücksichtslosigkeit/Egoismus als Sicherheitsrisiko, gefolgt von Smartphone-Nutzung (27 Prozent), Drängelei (19 Prozent) und Unachtsamkeit (18 Prozent).

Seltener werden dagegen Alkohol/Drogen (zwölf Prozent), regelmissachtende Fahrradfahrer (elf Prozent), LKW/Lieferverkehr und riskantes Überholen (jeweils neun Prozent) sowie ungeübte Fahrer/Fahranfänger (acht Prozent) als Gefahrenquelle genannt.

“Im Straßenverkehr ist es unerlässlich, auf gegenseitige Rücksichtnahme zu achten. Andere Fahrteilnehmer zu bedrängen oder zu dichtes Auffahren sollte man im Sicherheitsinteresse aller vermeiden. Auch gilt im Zweifel immer das bekannte Sprichwort: ‘Der Klügere gibt nach’,” erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte und Jurist bei Cosmos Direkt.

Neben den Gefahrenquellen hinter dem Lenkrad beschäftigte sich die forsa-Untersuchung auch mit weiteren Themen der Autofahrer, wie etwa schlechten Angewohnheiten und Ängsten im Straßenverkehr.

Demnach nimmt der Hang zur Geschwindigkeitsüberschreitung den ersten Rang unter den schlechten Angewohnheiten deutscher Autofahrer ein. Laut forsa halt sich jeder Dritte (33 Prozent) häufig oder sehr häufig nicht an das vorgeschriebene Tempolimit.

Spitzenreiter beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind dabei die 18- bis 29-Jährigen mit 54 Prozent. Insgesamt geben weitere 62 Prozent der befragten Autofahrer an, hin und wieder zu fest auf das Gaspedal zu drücken. Wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bestraft wurden sogar schon ganze 79 Prozent aller Teilnehmer.

Auch der fehlende Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird häufig als schlechte Angewohnheit identifiziert: 13 Prozent der Befragten begehen dieses Fehlverhalten häufig oder sehr häufig, weitere 70 Prozent geben zu, hin und wieder nicht genügen Abstand zu halten.

Sündenfaktor Smartphone

Mit dem vorausschauenden Fahren und Blinken nehmen es zahlreiche Studienteilnehmer nicht so genau: 67 Prozent beziehungsweise 55 Prozent machen sich hin und wieder dieser Verkehrsdelikte schuldig.

Ein weiterer Sündenfaktor ist laut Cosmos Direkt das Handy. Sieben Prozent lesen oder schreiben häufig bei der Fahrt mit dem Smartphone – bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 21 Prozent. Insgesamt 28 Prozent der Autofahrer tun dies immerhin hin und wieder.

Bärnhof warnt: “Für die meisten von uns ist das Handy im Alltag kaum noch wegzudenken. Allerdings gefährdet jeder, der sich als Fahrer vom Mobiltelefon ablenken lässt, nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen.”

Das Gesetz regele die Handynutzung am Steuer daher ganz eindeutig: Jeder Fahrzeugführer, der ein Mobiltelefon zur Nutzung während der Fahrt in die Hand nehme, mache sich hierzulande strafbar – unabhängig vom Verwendungszweck.

Von riskanten Überholmanövern bis zu plötzlichem Rückstau gibt es eine Vielzahl an Situationen aus Sicht der Autofahrer, die für sie ein mulmiges Gefühl oder Unbehagen am Steuer hervorrufen: So haben bei 79 Prozent der Befragten “Motorradfahrer, die auf Landstraßen riskant überholen” schon einmal ein unbehagliches Gefühl ausgelöst.

Gleich im Anschluss folgen schlechte Sichtverhältnisse mit 78 Prozent. Ganze 75 Prozent der Autofahrer geben an, dass das riskante Verhalten eines Fahrradfahrers schon einmal Angst beziehungsweise ein mulmiges Gefühl ausgelöst habe.

“Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer gefragt”

Weiterhin haben bei knapp zwei Dritteln der Autofahrer (62 Prozent) Baustellen auf der Autobahn und Motorradfahrer, die sich im Stau zwischen den Fahrspuren durchschlängeln (57 Prozent), dieses Gefühl hervorgerufen.

“Die Straßenverkehrsordnung verlangt ständige Vorsicht bei der Fahrt. Ganz gleich, ob man auf zwei oder vier Rädern unterwegs ist. Für die eigene Sicherheit und die der anderen ist die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer gefragt. Ein aufmerksames und vorausschauendes Fahren ist die beste Strategie, um Gefahrensituationen zu vermeiden,” so Bärnhof. (bm)

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Basisrente (RüRup-Rente) – wie sie funktioniert und wer profitiert

Rürup-Rente – die Vorsorge für Selbständige und Freiberufler
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Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist nicht unumstritten. Dabei gibt es bestimmte Personen, die von dem staatlich geförderten Konzept profitieren können. Wer das ist und wie es mit der Förderung klappt, lesen Sie hier.

Die Basisrente ist vielen auch als Rürup-Rente bekannt und sollte ursprünglich vor allem Selbstständigen helfen, die weder die betriebliche Altersversorgung (bAV) noch die Riester-Rente nutzen. Dabei können neben ihnen vor allem gutverdienende Arbeitnehmer, Frauen und Menschen der Zielgruppe 50plus von der staatlichen Vorsorgemöglichkeit profitieren. 

Aber von vorn: Was macht die Basisrente aus?

Wer Rürup richtig nutzt, kann ein deutlich höheres gefördertes Volumen pro Jahr erzielen als mit anderen Vorsorgearten: Bis zu 24.305 Euro (bei Ledigen) beziehungsweise 48.610 Euro (bei Familien) sind möglich. Gerade Gutverdiener und die Generation 50plus, die vor Rentenbeginn noch das eigene Rentenkonto aufstocken will, sollten sich das zunutze machen. Das empfehlen die Experten des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP).

Auch kann man in der Basisrente auf die sogenannte Bruttobeitragsgarantie verzichten. So ist mehr Rendite möglich. Ein weiterer Vorteil ist der, dass das Fördervolumen familienintern verteilt werden kann – beispielsweise auf die Ehefrau, falls diese bisher weniger gute Karten in der gesetzlichen Altersvorsorge hat.

Wie funktioniert’s?

In der Basisrente kann man als Vorsorgender Beiträge steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Das wirkt steuermindernd. Das IVFP hat dazu ein Beispiel berechnet:

„Waren Beiträge in die Basisrente im Jahr 2005 nur zu 60 Prozent als Sonderausgabe steuerlich absetzbar, sind es im Jahr 2019 bereits 88 Prozent. Dieser Prozentsatz steigt jährlich um 2 Prozentpunkte auf 100 Prozent bis zum Jahr 2025 an. Und dies für Beiträge bis zu einem Höchstbetrag (steigt jährlich) von aktuell 24.305 Euro (Verheiratete: 48.610 Euro)“, so die Rechnung des IVFP.

Heißt: Sollte man im Jahr 2019 insgesamt 10.000 Euro in eine Basisrente investieren, so seien davon 8.800 Euro steuerlich absetzbar. Beim aktuellen Spitzensteuersatz erhalte man rund 4.100 Euro als Steuerersparnis zurück – dieser Betrag erhöhe sich jährlich bis auf etwa 4.600 Euro im Jahr 2025.

Im Gegenzug werde dann die Rente bei Bezug besteuert. Der steuerpflichtige Teil sei mit dem individuellen Steuersatz zu veranlagen. In der Rentenphase sei der persönliche Steuersatz dabei meist deutlich niedriger als in der Ansparphase, so das IVFP.

Die fondsgebundene Basisrente

Wer will, kann zudem Fonds in seiner Altersvorsorge einsetzen und die Niedrigzinsphase austricksen. Sowohl als fondsgebundene Rentenversicherung als auch als Fondssparplan lässt sich die Basisrente abschließen.

Dazu hat das IVFP ebenfalls ein Beispiel parat: „Spart etwa ein 35-jähriger Mann mit einem Einkommen von 40.000 Euro regelmäßig 100 Euro monatlich bis zum Rentenbeginn in einer fondsgebundenen Basisrente an, so kann er mit einer Rendite von etwa 4,0 Prozent nach Förderung, Kosten und Besteuerung rechnen. Ein alternatives Investmentprodukt müsste 5,6 Prozent vor Abgeltungsteuer erzielen, um die gleiche Rendite nach Abzug der Abgeltungsteuer zu erwirtschaften.“

Wer profitiert – und warum?

Das höhere vom Staat geförderte Volumen ist ein Vorteil, den besonders Gutverdiener mit einem höheren Steuersatz ausnutzen können. Auch Menschen, die bereits ihren 50. Geburtstag hinter sich haben und in der Altersvorsorge nochmal richtig Gas geben wollen, können sich einen Vorteil bei Rürup zunutze machen: Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge liegt für diese Altersgruppe in den kommenden Jahren über dem späteren Besteuerungsanteil der Rente.

Dazu eine Liste von IVFP-Beispielen, bei denen es um einen 58-Jährigen mit fünf Beitragsjahren und Rentenbeginn mit 63 Jahren geht

  • Jahr 2019: 88 Prozent abzugsfähig
  • Jahr 2020: 90 Prozent abzugsfähig
  • Jahr 2021: 92 Prozent abzugsfähig
  • Jahr 2022: 94 Prozent abzugsfähig
  • Jahr 2023: 96 Prozent abzugsfähig

Das heißt: Im Durchschnitt liegt der abzugsfähige Prozentsatz bei 92 Prozent. Beginnt im Jahr 2024 die Rentenauszahlung, so liegt der steuerpflichtige Anteil der Rente hingegen nur bei 84 Prozent – das macht ein Steuerplus von 8 Prozent. Bei einem Beitrag von 15.000 Euro jährlich ergebe sich, so das IVFP, eine Nachsteuerrendite von 4,09 Prozent über die gesamte Anspar- und Leistungsphase.

Ein weiterer Vorteil für die Generation 50plus: Hier verfügen die Menschen meist über mehr Geld als noch in jüngeren Jahren, wodurch sie sich mit höheren Beiträgen in einer kürzeren Zeit viel erreichen können.

Auch Frauen können zu den Profiteuren der Basisrente zählen. Denn während Männer meist schnell Ansprüche aus anderen Versorgungswegen, zum Beispiel der bAV, einem Versorgungswerk oder der gesetzlichen Rentenversicherung haben, weisen viele Frauen noch Lücken in ihren Erwerbsbiografien auf – dank Kindererziehung und Co. Hier kann man sich den Familienausgleich zunutze machen. Zudem haben Frauen statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung, was ihnen in der Basisrente zugutekommt.

Das IVFP-Beispiel für diesen Fall:

„Investiert ein Ehepaar zehn Jahre lang jeweils 12.000 Euro jährlich in eine auf die Frau abgeschlossene klassische Basisrente, so kann es mit einer Rendite von knapp 3,96 Prozent nach Förderung, Kosten und Besteuerung rechnen. Um die gleiche Rendite zum Beispiel mit einer Anleihe zu erzielen, müsste diese vor Abgeltungsteuer eine Rendite von etwa 5,5 Prozent erzielen.“

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