Das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken stellt mit Urteil vom 9. Mai 2018 (Aktenzeichen 5 U 23/16) klar, dass ein bei Antragsstellung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung verschwiegener Arztbesuch keine Arglist bedeuten muss. Das gilt auch dann nicht, wenn ihm dabei körperliche und psychische Beschwerden attestiert wurden.