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Rentenlücke bei langer Niedrigzinsphase wird immer größer

Eine sehr lange Niedrigzinsphase würde den nominalen Sparbedarf – insbesondere für die jüngeren Jahrgänge – deutlich erhöhen, so das Fazit der Studienautoren von Prognos.

Hält die Niedrigzinsphase noch lange an, würde dies den Sparbedarf vor allem bei jüngeren Menschen deutlich erhöhen: Die Generation der im Jahr 1990 Geborenen müsste dann von ihrem Bruttoeinkommen insgesamt rund 8,3 Prozent zur Seite legen. Zum Vergleich: Der Jahrgang 1960 müsste im gleichen Szenario nur 2,4 Prozent seines Bruttoerwerbseinkommens sparen. Dies zeigen Berechnungen des Analysehauses Prognos im Auftrag des Versicherungsverbandes GDV.

Dauern die aktuell niedrigen Zinsen noch sehr lange an, müssten die Deutschen des Jahrgangs 1990 rund 8,3 Prozent ihres Bruttoeinkommens für den Ruhestand sparen. Das sind über das gesamte Erwerbsleben betrachtet im Durchschnitt etwa 233.000 Euro.

Zum Vergleich: Die kommende Rentnergeneration, die 30 Jahre früher zur Welt kam, muss unter diesen Bedingungen nur 2,4 Prozent des Bruttoerwerbseinkommens und damit etwa 30.000 Euro sparen. Für den Jahrgang 1975 ergeben sich 6,7 Prozent beziehungsweise 123.000 Euro.

Zu diesem Ergebnis kommt das Analysehaus Prognos in der Studie „Altersvorsorge im Zeitverlauf“ im Auftrag des Versicherungsverbandes GDV. Im Niedrigzinsszenario nehmen die Studienautoren an, „dass die Zinsen noch lange auf niedrigem Niveau bleiben und der Kapitalmarktzins im gesamten Prognosezeitraum 1,5 Prozent nicht überschreitet“.

Weitere Zahlen, die Prognos erhoben hat, betreffen das Rentenniveau und die Rentenbezugszeit. Liegt das Rentenniveau für den Jahrgang 1960 mit einem Renteneintritt im Jahr 2026 noch bei 49,4 Prozent, wird es für den Jahrgang 1975 nur noch 45,1 Prozent (Renteneintritt 2042) und für den Jahrgang 1990 (Renteneintritt 2057) lediglich 43,7 Prozent betragen.

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Rentenbezugszeit wird länger

Die steigende Lebenserwartung wirkt sich zudem auf die Rentenbezugszeit aus – und zwar wie folgt: Der Jahrgang 1960 kann sich auf durchschnittlich etwa 21 Jahre Rente freuen, der Jahrgang 1975 auf 22 Jahre und der Jahrgang 1990 auf rund 24 Jahre.

Angesichts dieser Entwicklung fordert GDV-Präsident Wolfgang Weiler eine höhere Beteiligung des Gesetzgebers beim Vermögensaufbau: „Mehr zu sparen, ist für viele Menschen nicht leicht. Es wäre nur fair, wenn der Staat den Vermögensaufbau stärker unterstützt.“

Der förderfähige Höchstbetrag bei der Riester-Rente liege seit 2002 unverändert bei 2.100 Euro. Das entsprach etwa vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze. „Heute wären vier Prozent gut 3.200 Euro wert. Auf diese Summe sollte die Fördergrenze mindestens angehoben werden und in Zukunft mit den Einkommen automatisch mitwachsen“, so Weiler.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

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Roland

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