Burn-out: Wenn die Arbeit krank macht

Junge Bundesbürger haben Angst berufsunfähig zu werden

Die Angst vor psychischen Erkranken wächst gerade unter den jungen Menschen. Die finanziellen Sorgen überwiegen laut einer Studie. „Meiner Meinung“ nach sollte gerade die junge Generationen lernen einfach mal abzuschalten, vor allem das Handy.

Jeder Vierte verlässt sich auf die gesetzliche Absicherung im Ernstfall. Erstaunlich, dann mehr als jeder Zweite schätzt, dass er aufgrund von psychischen Erkrankungen berufsunfähig wird. Welche Risiken die Deutschen am Meisten scheuen.

Die eigene Arbeitskraft zu verlieren, ist für die meisten Berufstätigen eine schreckliche Vorstellung. Aus ganz unterschiedlichen Gründen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt, die die DEVK in Auftrag gegeben hat. YouGov hat dafür Ende April über 2.000 Bundesbürger repräsentativ befragt. 37 Prozent der Deutschen haben aus finanziellen Gründen Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren.

Diese Sorge ist vor allem bei jungen Leuten groß: 46 Prozent der Studenten und Azubis fürchten sich davor, ihr Einkommen zu verlieren. Zu Recht – denn die gesetzliche Absicherung greift erst, wenn man schon mindestens fünf Jahre lang berufstätig ist. Nur 10 Prozent der Deutschen meinen, gut abgesichert zu sein. 19 Prozent haben grundsätzlich keine Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. Immerhin 11 Prozent der Befragten lieben das Arbeiten so sehr, dass sie deshalb nicht darauf verzichten wollen.

Psychische Gründe für Berufsunfähigkeit

Die gesundheitlichen Probleme, die häufig zu Berufsunfähigkeit führen, schätzen die Deutschen recht realistisch ein. 68 Prozent der Befragten halten psychische Erkrankungen für eine häufige Ursache. Der Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse bestätigt diesen Trend: 2018 war jeder fünfte Fehltag psychisch bedingt. Berufstätige Frauen fehlten deshalb durchschnittlich 3,5 Tage, Männer 2,2 Tage.

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Fast gleichwertig beurteilen die YouGov-Befragten Einschränkungen im Bewegungsapparat (44 Prozent) und Unfälle (43 Prozent) als Ursachen für Berufsunfähigkeit. 36 Prozent halten Krebser- krankungen für einen häufigen Grund, wobei das deutlich mehr Frauen (41 Prozent) so sehen als Männer (31 Prozent).

Umgekehrt stehen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems bei Männern (34 Prozent) stärker im Fokus als bei Frauen (28 Prozent). Zum Vergleich: Die Statistik des Gesamtver- bandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt, dass Frauen mehr unter Krebserkrankungen leiden, Männer eher unter Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats. Von Unfällen und Problemen mit dem Herz-Kreislaufsystem sind besonders Männer betroffen. Hauptursache für Berufs- und Erwerbsunfähigkeit ist aber laut GDV-Daten bei beiden Geschlechtern die Psyche.

Jeder Zehnte möchte bald mit der Vorsorge beginnen

Um die finanziellen Folgen bei Arbeitsunfähigkeit abzusichern, sorgen jeweils 14 Prozent der Befragten mit einer privaten Unfall- beziehungsweise Berufsunfähigkeitsversicherung vor. Auffällige Unterschiede gibt es beim Familienstand: Nur zwölf Prozent der Deutschen ohne Kinder haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber 23 Prozent der Befragten mit zwei oder mehr Kindern. Für die neuere Grundfähigkeitsversicherung als preisgünstige Alternative haben sich erst zwei Prozent entschieden. Mit jeweils fünf Prozent haben sich auch Versicherungen gegen Erwerbsunfähigkeit und über den Arbeitgeber bisher kaum durchgesetzt. Dagegen verlassen sich 21 Prozent auf den gesetzlichen Schutz. Neun Prozent wollen bald etwas unternehmen, um privat vorzusorgen.



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Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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