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Tipps zum Geld sparen

Reisen, Konsum, Vorsorge: 85 Prozent der jungen Menschen legen monatlich Geld zurück

Junge Menschen in Deutschland scheinen verstanden zu haben, was in ihrer Generation fast unumgänglich ist: Geld zu sparen. Die deutliche Mehrheit (85 Prozent) legt regelmäßig etwas zurück – und zwar im Verhältnis oft mehr als die privaten Haushalte, berichtet die Deutsche Bank auf Basis einer Umfrage. Die Altersvorsorge ist dabei allerdings kein Hauptmotiv.

Eine aktuelle Online-Umfrage der Deutschen Bank zeigt: Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 25 Jahren sind sparfreudiger als gemeinhin gedacht. 85 Prozent von ihnen legen im Jahr 2019 monatlich Geld zurück. 2018 waren es mit 81 Prozent etwas weniger.

Dabei sind die jungen Leute nicht zurückhaltend: Von den durchschnittlich 482 Euro, die sie monatlich zur Verfügung haben, legen sie im Schnitt 141 Euro auf die hohe Kante. Ihre Sparquote liegt damit bei 29 Prozent und ist fast dreimal so hoch wie die der privaten Haushalte. Diese legten 2018 nur rund 10 Prozent ihres monatlichen Verfügungsrahmens zurück.

Unterschied zwischen den Geschlechtern

Junge Männer scheinen dabei etwas sparfreudiger zu sein. Sie sparen laut Umfrage im Durchschnitt 159 Euro im Monat, Frauen nur 124 Euro. Allerdings verfügen junge Männer mit durchschnittlich 541 Euro auch über mehr Einkommen als ihre Altersgenossinnen mit 422 Euro.

Für ihr Finanzpolster nutzen die jungen Menschen aber vor allem konservative Methoden: Die Spareinlage – also Sparplan oder Sparbuch – nutzen 64 Prozent der Befragten. Es folgen das Tagesgeldkonto (29 Prozent) und der Bausparvertrag (17 Prozent). In Aktien und Fonds investieren 12 Prozent. Und: Junge Männer entscheiden sich mit 18 Prozent weitaus häufiger als die weiblichen Befragten (6 Prozent) für eine Geldanlage in Aktien und Fonds. Für die Riester-Rente entscheiden sich 5 Prozent der 14- bis 25-Jährigen, für eine Lebensversicherung 4 Prozent.

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Führerschein, Konsum, Altersvorsorge – in der Reihenfolge

Fragt man die junge Generation nach ihrer Sparmotivation, sprechen 52 Prozent von konkreten Zielen wie Konsumwünsche: Führerschein, Auto oder Reisen stehen ganz oben auf den Wunschlisten. Für junge Frauen stehen die Konsumwünsche (58 Prozent) stärker im Fokus als für junge Männer (47 Prozent). 20 Prozent der 14- bis 25-Jährigen legen Geld für ihre Ausbildung, Studium oder Praktika zurück, 13 Prozent sogar schon für die Altersvorsorge. Der Anteil der Männer, die für das Alter sparen, liegt bei 17 Prozent und bei Frauen bei 9 Prozent.

Auch zeigten sich die Befragten recht zuversichtlich in Sachen Zukunft: 63 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Lage in den kommenden sechs Monaten verbessern wird. Nur 9 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Dennoch ist es fast allen Befragten wichtig (91 Prozent), finanzielle Rücklagen zu haben.

Geht es um Finanzfragen, setzen sie am liebsten auf professionelle Beratung: Zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) vertrauen auf fachkundige Beratung durch Vermögens- und Bankberater. Wenn es dagegen um die Erledigung der täglichen Bankgeschäfte geht, gewinnen das Online- und Mobile-Banking zunehmend an Bedeutung.

Gleichzeitig bleiben die Befragten als „Digital Natives“ auch so manchen Vorurteilen treu:

Für 80 Prozent der jungen Erwachsenen ist es wichtig, Finanzangelegenheiten im Internet erledigen zu können. Bemerkenswert ist, dass insbesondere die Nutzung mobiler Geräte zunimmt: Mittlerweile greifen 70 Prozent zum Smartphone oder Tablet, um Bankgeschäfte von unterwegs zu erledigen (2018: 63 Prozent).

Und auch beim Thema Bezahlen zeigt sich ein ähnliches Bild: 76 Prozent der Jugendlichen können sich vorstellen, kleinere Beträge beim Einkauf im Supermarkt oder der Tankstelle mit dem Smartphone zu begleichen (2018: 71 Prozent). Hierbei sind junge Männer offener für das Bezahlen mit Smartphone (80 Prozent) als junge Frauen (73 Prozent).

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