Junge Leute machen sich keine Gedanken über niedrige Zinsen

Hintergründe zur Niedrigzinsphase

Die anhaltenden niedrigen Zinsen beunruhigen nur etwa 31 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Bei den Bundesbürgern über 55 Jahre sind es dagegen 66 Prozent, die sich laut einer aktuellen Umfrage darüber sorgen.

 

Die Generation der 18- bis 24-Jährigen macht sich deutlich weniger Gedanken um die andauernde Niedrigzinsphase als die Generation der über 55-Jährigen. Bei den jüngsten Befragten ist nicht einmal jeder Dritte deswegen beunruhigt. Mehr als doppelt so viele (66 Prozent) sorgen sich hingegen bei den über 55-Jährigen. Das zeigt eine aktuelle Yougov-Umfrage im Auftrag der LV 1871.

Als Grund für diesen deutlichen Unterschied, vermutet die LV 1871, dass die Jüngeren mit diesen niedrigen Zinsen aufgewachsen sind und es daher nicht anders kennen. Im Jahr 2001 lagen die Zinsen noch bei circa 4,5 Prozent und sanken seither kontinuierlich bis auf unter ein Prozent im Jahr 2011.

Allerdings: Rund 22 Prozent der jungen Sparer und Sparerinnen machen sich Sorgen um das Thema Sparen an sich und fühlen sich nicht ausreichend informiert. In der Altersgruppe 55 Plus sind es nur 6 Prozent. Um zu verhindern, dass sich die jüngere Generation verspart, müsse diese Wissenslücke geschlossen werden. Immerhin steige gerade für sie die Gefahr von Altersarmut stetig.

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