Der Vorschlag der Bundesbank das Rentenalter auf 69 anzuheben sorgt für Diskussion

Demographie wirkt sich auf Renten aus
Roland
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Der Vorschlag der Bundesbank das Rentenalter auf 69 anzuheben sorgt für Diskussion. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat den Vorstoß kritisiert. Bereits die Anhebung auf 67 sei ein Fehler gewesen. Arbeitgeber und FDP begrüßen den Vorschlag.

 

Rente mit 69 Jahren? Der Vorschlag der Bundesbank hat die erwarteten Reaktionen hervorgerufen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund weist eine Anhebung zurück und findet deutliche Worte. „Bereits die Rente mit 67 war ein Fehler“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

 

Wer schwer arbeite, habe ein höheres Sterblichkeitsrisiko als der Durchschnitt aller Erwerbstätigen. „Wer also das Renteneintrittsalter anhebt, kürzt all diesen Menschen eiskalt deren Rente“, so Buntenbach.

 

„Rentner oft vor der Rente schon arbeitslos“

Das gesetzliche Rentenalter erreichten schon heute viele ältere Arbeitnehmer nicht, so Buntenbach: „Sie werden oft vorher arbeitslos oder chronisch krank und retten sich nach Bezug von Arbeitslosengeld I und II oder Krankengeld nur mit Mühe in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen.“

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BDA und FDP begrüßen Vorstoß

Für den Arbeitgeberverband BDA dagegen ist entscheidend, dass bei wachsender Lebenserwartung auch das gesetzliche Rentenalter steigt. „Die gewonnene Lebenserwartung muss auch zu einer längeren Erwerbsphase führen und darf nicht nur einen immer längeren Ruhestand bedeuten“, sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. Auch FDP-Vizefraktionschef Michael Theurer begrüßte die Forderung der Bundesbank.

 

Bundesbank: Relation von Renten- zu Beitragsjahren stabil halten

Die Bundesbank hatte am Montag die Anhebung des Rentenalters auf langfristig über 69 Jahre vorgeschlagen. Das Rentenalter sollte demnach an die zunehmende Lebenserwartung gekoppelt und nach 2030 so angehoben werden, „dass die Relation von Renten- zu Beitragsjahren in etwa stabil bleibt“. Das Rentenalter müsse dazu bis zum Jahr 2070 auf 69 Jahre und vier Monate steigen.

 

Quelle:

Bayerischer Rundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
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Veröffentlicht von: Roland

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