HUK Coburg verklagt Check24: Was darf Werbung?

HUK Coburg verklagt Check24
Roland
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Nicht zum ersten Mal beschäftigen die HUK Coburg und Check24 die Gerichte. Diesmal ging es um die Frage, ob das Vergleichsportal mit einer „Nirgendwo Günstiger Garantie“ werben darf. Das Landgericht Köln wartet aber noch mit einem Urteil.

 

Es ist ein ewiger Streit, der inzwischen einige Kapitel umfasst: Check24 gegen HUK Coburg. Auf der einen Seite das Vergleichsportal, das viele Kunden im Internet nutzen – auf der anderen Seite die Versicherung, die mit diesem Angebot in vielerlei Hinsicht nicht einverstanden ist. Nun ist der Streit um ein Kapitel reicher.

Denn das Landgericht Köln hat darüber verhandelt, ob Check24 weiterhin mit seiner „Nirgendwo Günstiger Garantie“ werben darf. Eine Entscheidung darüber soll es aber erst am 22. April geben. Die HUK hatte den Fall vor Gericht gebracht und argumentiert, dass die „Garantie“ im Umkehrschluss bedeute, dass alle anderen Anbieter teurer seien.

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Die Versicherung wirft dem Internet-Unternehmen deshalb irreführende Werbung vor: Es gebe sehr wohl günstigere Angebote als bei Check24. Das Münchner Online-Portal hält die Vorwürfe hingegen für unberechtigt.

 

HUK Coburg hatte in anderem Verfahren Recht bekommen

Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte sich die HUK gegen Check24 vor dem Oberlandesgericht Köln in einer anderen Sache durchgesetzt: Der Versicherer war bei im Vergleich von Check24 mit Angeboten gelistet, Kunden konnten diese aber dort nicht abschließen. Denn die HUK verweigert den Vertrieb über das Portal, weil ihr die Provision dafür zu hoch ist.

Das Oberlandesgericht entschied daraufhin: Es handele sich um eine unlautere Werbung, wenn Produkte angegeben würden, die gar nicht verglichen werden könnten. Verbraucher würden in die Irre geführt, wenn der Eindruck der Vollständigkeit vermittelt werde. Check24 darf deshalb die Marken und Logos der HUK-Gruppe nicht mehr verwenden.

Check24 darf auch keine „Jubiläumsdeals“ mehr anbieten

Auch sogenannte „Jubiläumsdeals“ darf Check24 nicht mehr anbieten, so ein Urteil des Landgerichts München. Das Portal hatte im Jahr 2018 anlässlich seines zehnten Geburtstages mit der Rückzahlung von Beiträgen geworben. Allerdings gibt es laut Gericht ein Verbot von Rabatten, das Kunden vor unüberlegten Abschlüssen schützt.

In der Praxis hatte diese Entscheidung aber ohnehin wenig Bedeutung, da die Jubiläumsaktion längst vorbei ist – wie es übrigens meistens der Fall ist, wenn ein Urteil über ein Check24-Angebot fällt.

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Check24-Jubiläumsdeals beim Versicherungsabschluss sind gesetzeswidrig
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Veröffentlicht von: Roland

Hallo, ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen. Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.

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