Immobilien vererben: Mit Schenken Steuern sparen

Immobilien vererben Mit Schenken Steuern sparen
Roland
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Weil Häuser und Wohnungen im Wert gestiegen sind, ist es sinnvoll, über die Erbschaftsteuer nachzudenken. Die Zeitschrift Finanztest erläutert in ihrer September-Ausgabe, wann eine Schenkung an die Erben der richtige Weg ist, was Eigentümer von Auslandsimmobilien beachten sollten und wie Patchworkfamilien ihren Nachlass regeln können, um nicht in Streit zu geraten.

Ob die Sorge vor der hohen Erbschaftsteuer berechtigt ist, hängt zum einen vom Wert des Hauses ab, zum anderen von der Anzahl der Erben. Wenn der Vererbende seine Immobilie auf mehrere Köpfe verteilt, zahlen die Erben im besten Fall keinen Cent Erbschaftsteuer. Kindern steht ein Freibetrag von je 400.000 Euro zu, Enkeln einer von jeweils 200.000 Euro.

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Wenn es nur einen Erben gibt oder der Wert der Immobilie die Freibeträge der Erben überschreitet, kann eine Schenkung sinnvoll sein. Der Vorteil: Der Begünstigte kann seinen persönlichen Freibetrag alle zehn Jahre aufs Neue nutzen. Der Immobilieneigentümer kann natürlich auch mehrere Personen alle zehn Jahre bedenken und damit auch große Vermögen steuerfrei verteilen.

Bei Patchworkfamilien ist ein Testament ratsam, sonst gilt die gesetzliche Erbfolge, nach der weder Stiefkinder noch unverheiratete Partner erben. Dringend angeraten ist ein Testament auch bei Auslandsimmobilien. Mit einer Rechtswahlklausel kann der Eigentümer darin festlegen, dass für das Vermögen deutsches Recht gelten soll, selbst wenn er im Ausland lebt.

Vererben oder verschenken? So finden Sie den richtigen Weg!

Weil die Immobilien­preise in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen sind, ist es sinn­voll, über die Erbschaft­steuer nach­zudenken. Denn wer sich die Raten für Haus oder Wohnung vielleicht vom Mund abge­spart hat, könnte jetzt Eigentümer eines Millionen­objektes sein. Doch ist die Immobilie das einzige Vermögen, müssen die Erben sie womöglich verkaufen, um die fällige Erbschaft­steuer bezahlen zu können. Eine Schenkung kann Abhilfe schaffen.

 

Wann müssen Erben die Steuer fürchten?

Ob die Sorge vor der Erbschaft­steuer berechtigt ist, hängt zum einen vom Wert der Immobilie ab, zum anderen von der ­Anzahl der Erben. Jedem Erben steht ein allgemeiner Frei­betrag zu, in dessen Rahmen er erben kann, ohne dass Erbschaft­steuer fällig wird. Gibt es mehrere Erben, kann jeder seinen Frei­betrag nutzen, sodass sogar sehr teure Immobilien steuerfrei von einer Generation zur anderen gehen, wenn es nur genug Erben gibt. Ob über­haupt Erbschaft­steuer zu zahlen ist, lässt sich also schnell ausrechnen.

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Immobilien vererben – das bietet unser Special

Hintergrund und Tipps. Die Rechts­experten der Stiftung Warentest erläutern, wann Sie Ihr Haus lieber vererben sollten und wann eine Schenkung sinn­voll ist – und dabei helfen kann, Steuern zu sparen. Wir sagen, was passiert, wenn der Eigentümer kein Testament macht, erklären, wie Sie Ihren Ex-Partner vom Erbe ausschließen und warum Paare ohne Trau­schein einander absichern sollten. Sie erfahren, wie Sie für Gerechtig­keit unter Stief­geschwistern sorgen können und worauf Eigentümer von Auslands­immobilien achten sollten.

Fall­beispiele. Streit ums Eltern­haus? Wir spielen typische Problemfälle durch und geben konkrete Lösungs­vorschläge. Und wir beant­worten häufige Fragen zum Thema „Verschenken oder Vererben?“ – etwa, ob stück­weise und steuerfreie Schenkungen möglich sind, und welche Bedingungen für den Nieß­brauch gelten.

 

Schützen Frei­beträge vor der Erbschaft­steuer?

Der Frei­betrag richtet sich nach dem ­Verwandt­schafts­verhältnis des Erben zum Vererbenden. Je näher die beiden miteinander ­verwandt sind, desto höher ist der Frei­betrag. Wenn der Vererbende seine Immobilie per Testament auf mehrere Köpfe verteilt, zahlen die Erben im besten Fall keinen Cent Erbschaft­steuer. Denn erst, wenn das geerbte Vermögen die Frei­beträge über­schreitet, verlangt das Finanz­amt Geld, und zwar nur für die Differenz zwischen Frei­betrag und dem Wert der Erbschaft. Dann greifen verschie­dene Steuersätze, die sich wieder nach dem Verwandt­schafts­verhältnis zwischen ­Erben und Vererbenden richten.

 

Verschenken oder vererben – was ist der bessere Weg?

Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Geht es allein darum, Erbschaft­steuer zu sparen, lohnt es sich auszurechnen, ob die Erben über­haupt etwas zahlen müssen. Eine Schenkung ist zum Beispiel dann ein guter Weg, wenn die persönlichen Frei­beträge der künftigen Erben nicht reichen würden, um die Immobilie steuerfrei vom einen auf den anderen zu über­tragen. Soll nur ein Erbe das Haus bekommen, ohne dass dabei Erbschaft­steuer fällig wird, bietet sich eine stück­weise Schenkung an, für die bestimmte Bedingungen gelten. Beim Verschenken geht es aber nicht nur darum, die Steuerlast nied­rig zu halten. Es gibt auch andere gute Gründe, die eigene Immobilie schon zu Lebzeiten weiterzugeben.

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Was gilt für Patchwork­familien?

Meine Kinder, deine Kinder, unsere Kinder – wer bekommt mehr Liebe, mehr Aufmerk­samkeit, mehr Geld? Alles, was Patchwork­familien zu Lebzeiten vor Schwierig­keiten stellen kann, tut es erst recht, wenn ein Partner, Eltern­teil, Stief­eltern­teil stirbt. Wenn dann auch noch ein Ex-Partner mitmischt oder das Paar ohne Trau­schein zusammenlebt, ist das Chaos oft perfekt. Das gilt umso mehr, wenn eine Immobilie im Spiel ist. Wir spielen sechs typische Fälle durch und sagen, wie sich daraus entstehende Konflikte lösen lassen.

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Veröffentlicht von: Roland

Hallo, ich bin Roland Richert, gelernter Versicherungsfachmann und Gründer von ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanz-TÜV. Hier bekommt ihr unabhängige Informationen und bei Bedarf kostenlose Beratung von unseren angeschlossenen Versicherungs- und Finanzexperten. Für einen ersten Check wurden von namhaften Unternehmen unterschiedliche Vergleichsrechner hinterlegt.

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