Für welche Anleger eignet sich der Handel mit Aktien?

Für welche Anleger eignet sich der Handel mit Aktien
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Auch wenn die Kurse zuletzt gesunken sind, an der Börse lässt sich immer noch gutes Geld verdienen. Gerade jetzt überlegen viele in den Aktienmarkt einzusteigen. Doch der Handel mit Aktien eignet sich nicht für jeden Anleger. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt und welche Hürden es gibt.

Das klassische deutsche Vermögens-Portfolio besteht aus einem Eigenheim und einer Lebens- und/oder Pensionsversicherung. Eigenheim und Versicherung sichern die finanzielle Existenz. Mit dem Kauf von Aktien können die Erträge oft gesteigert werden, wodurch sich neue Spielräume ergeben.

Kurz- oder langfristige Anlage

Generell muss am Aktienmarkt zwischen kurzfristiger und langfristiger Anlage des Vermögens unterschieden werden. Beim kurzfristigen Handel werden temporäre Trends bis hin zum Daytrading ausgenutzt. Wer eine gewisse Risikobereitschaft mit sich bringt und das schnelle Geld wittert, der wird beispielsweise in Tesla Aktien investieren. Fakt ist, dass sich der Handel mit Aktien auch für die langfristige Vermögensanlage und den Aufbau eines Wertpapier-Portfolios eignet. Will man sein Geld an der Börse langfristig anlegen, so erfordert dies einen Zeithorizont von etwa fünf bis zehn Jahren.

Die Rolle des Alters beim Aktienhandel

Aufgrund dieser langen Zeitspanne hat sich der Mythos verbreitet, dass Aktien eher etwas für junge Anleger sind. Doch das ist nicht unbedingt richtig. Denn gerade wenn man in jungen Jahren auf ein Eigenheim spart und die Gründung einer Familie in den Fokus rückt, sollte man genau abwägen, ob das angesparte Kapital am Aktienmarkt gut aufgehoben ist. Denn es liegt in der Natur der Dinge, das die Kurse schwanken und die Volatilität bei Aktien hoch ist. Deswegen braucht es durchaus die Inkaufnahme von Verlusten und einen langen Atem, wenn man am Aktienmarkt gute Gewinne machen möchte. Im schlimmsten Fall werden die Pläne durch fallende Börsenkurse um Jahre verzögert. Älteren Menschen, die im Laufe ihres Lebens schon viel angespart oder bereits geerbt haben, steht jedoch oft genügend Kapital zur Verfügung, das weder für die generelle Altersvorsorge noch eine Familiengründung unmittelbar gebraucht wird. Häufig steht auch die Absicherung der eigenen Nachkommen im Vordergrund der Investitionsabsichten, sodass auch hier eine langfristige Sicht durchaus Sinn macht.

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Anlagesumme und Risikostreuung

Neben dem zeitlichen Horizont spielt auch die Höhe des zur Verfügung stehenden Betrags eine Rolle, der auf dem Kapitalmarkt investiert werden kann. Denn der Handel mit Aktien macht erst ab einer gewissen Summe Sinn. Wer Aktien kauft, muss selbstverständlich auch Steuern und Spesen für jeden einzelnen Kauf- und Verkauf zahlen. Das bedeutet, je mehr Geld in den Aktienmarkt investiert wird und je länger dieses Geld im Aktienmarkt verbleibt, desto weniger fallen die Steuern und Spesen ins Gewicht. Um das Risiko am Aktienmarkt so gering wie möglich zu halten, ist es zudem wichtig, auf verschiedene Werte, Branchen und Unternehmen zu setzen – also sein Kapital zu streuen. Dies setzt jedoch wiederum voraus, dass ein größerer Betrag zur Verfügung steht. Für Privatanleger ist es vernünftig, sich auf 10 – 15 Wertpapiere zu beschränken um diese noch im Auge behalten zu können. Verfügt man über eine geringere Kapitalausstattung, so ist die Investition in Fonds eine gute Alternative.

 

 

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