Angestellte und Selbst­ständige sollten genau über­legen

Chance und Risiko bei Privater Krankenversicherung

Schwieriger ist die Entscheidung für Angestellte und für Selbst­ständige. Für Angestellte zahlt der Arbeit­geber die Hälfte des Beitrags, egal ob sie privat oder gesetzlich versichert sind. Im Renten­alter erhalten sie einen Zuschuss vom Renten­versicherungs­träger. Der deckt jedoch nicht mehr die Hälfte des dann zu zahlenden Beitrags ab, sondern nur einen geringen Anteil.

Selbst­ständige müssen sowohl im aktiven Berufs­leben als auch im Renten­alter alles selbst zahlen. Deshalb kann es sich für sie lohnen, trotz der anfäng­lich höheren Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse versichert zu bleiben. Seit 2019 ist die gesetzliche Krankenversicherung für gering verdienende Selbstständige güns­tiger, es gelten nied­rigere Mindest­beiträge. Welche Möglich­keiten Existenz­gründer und andere Solo-Selbst­ständige haben, beschreibt das Special Gesetzliche Krankenversicherung.

Teuer für Familien: Arbeitnehmer und Selbst­ständige sollten sich einen Wechsel zur privaten Kranken­versicherung gut über­legen, wenn sie in der gesetzlichen Versicherung beitrags­frei mitversicherte Familien­angehörige haben. Bei den Privaten zahlt jedes Familien­mitglied extra. Das kann teuer werden.

 

Gesetzliche Krankenversicherung

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