Beitrag zur Pflege­versicherung

In den nächsten Jahren werden Vermögensanlagen, Häuser und Lebenswerke der Betroffenen nicht vererbt, sondern den Pflegekosten zum Opfer fallen

Der Beitrags­satz zur sozialen Pflege­versicherung liegt im Jahr 2019 bei 3,05 Prozent des Brutto­einkommens für gesetzlich Versicherte mit Kindern und 3,3 Prozent für Kinder­lose. Der Beitrag geht am Ende des Monats vom Brutto­lohn ab. Der Beitrag für privat Versicherte wird unabhängig vom Einkommen und abhängig von Alter und Gesundheit bei Vertrags­schluss berechnet. Ein Teil davon wird für die Alters­rück­stellung verwendet, um starke Beitrags­steigerungen im Alter abfedern. Mit steigendem Alter steigt auch das Pflegerisiko und so meist auch der Beitrag – jedoch nicht unendlich. Das Gesetz sieht an dieser Stelle eine Beitrags­begrenzung vor: Ein privat Pflege­versicherter wird nie mehr zahlen als ein Versicherter der sozialen Pflege­versicherung. Ohne Beihilfe­anspruch sind das 138,40 Euro (2019), mit Beihilfe die Hälfte des Betrags. Ist der Versicherte Arbeitnehmer, dann zahlt der Arbeit­geber in der Regel einen Zuschuss zur Pflege­versicherung.

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