Unvor­hergesehenes Ereignis verhindert Reiseantritt

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Was ist, wenn mich eine Krankheit, ein Todes­fall in der Familie oder ein anderes unvor­hergesehenes Ereignis daran hindern, eine Reise anzu­treten?

Sind Sie sich noch unsicher, ob Sie Ihre Reise wirk­lich absagen sollten, sprechen Sie Ihren Versicherer an. Viele Versicherer bieten telefo­nische Storn­oberatungen. Müssen Sie stornieren, melden Sie sich schnell bei Ihrem Reiseanbieter – am besten per Einschreiben mit Rück­schein. Darauf­hin erhalten Sie eine Storno­kosten­rechnung. Wie hoch die Storno­gebühren sind, können Sie in den Reisebedingungen des Anbieters nach­lesen. In der Regel gelten prozentual gestaffelte Stornosätze. Häufig fallen bis 30 ­Tage vor Reiseantritt 20 bis 25 Prozent vom Reise­preis an. Bei Absage einen Tag vor oder am Tag der Anreise sind es oft 75 bis 90 Prozent. Nachdem Sie bei Ihrem Reiseanbieter storniert haben, über­mittelt Ihnen dieser eine Storno­kosten­rechnung. Reichen Sie diese mit folgenden Unterlagen bei Ihrer Reiser­ücktritts­versicherung ein.

– Reise­buchungs­bestätigung

– Storno­rechnung des Reise­ver­anstalters und der Fluggesell­schaft, falls der Flug getrennt gebucht wurde (bei nicht stornier­baren Flugti­ckets Bestätigung über Nichtantritt des Fluges)

– Versicherungs­schein

– Schadens­formular des Versicherers (meist online abruf­bar)

– Nach­weis über Versicherungs­fall (zum Beispiel ärzt­liches Attest)

– Belege über Kosten (Umbuchungs- oder Mehr­kosten)

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