In meinem Urlaubs­land gab es kürzlich einen Terror­anschlag

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In meinem Urlaubs­land gab es kürzlich einen Terror­anschlag. Jetzt möchte ich nicht mehr dorthin verreisen. Kann ich umbuchen oder stornieren und verliere ich dabei Geld?

 

Angst ist nicht versichert. Wer seine Reise absagt, weil er Terror­anschläge, politische Unruhen oder Epidemien fürchtet, bleibt auf den Storno- oder Umbuchungs­gebühren sitzen. Der Reiser­ücktritts­versicherer springt in der Regel nicht ein. Meist gilt: Wer wegen eines Terror­anschlags am Urlaubs­ort seine Reise kostenlos umbuchen oder stornieren möchte, ist auf die Kulanz des Reiseanbieters angewiesen. Einzelne Terror­anschläge oder Terror­drohungen reichen meist nicht aus, um eine Reise ohne finanzielle Einbußen abzu­sagen. Es sei denn, das Auswärtige Amt gibt eine Reisewarnung für das Urlaubs­ziel heraus. Dann hätten Sie eine Chance, ohne Kosten abzu­sagen, denn die Reise­ver­anstalter erstatten in diesem Fall das Geld. In unserem letzten Vergleich Reiserücktrittsversicherung gab es drei Versicherer, die die Rück­tritts­kosten über­nehmen, wenn es kurz vor der Reise am Urlaubs­ort einen Terror­anschlag gab. Voraus­setzung dafür ist, dass der Anschlag kurz vor Reise­beginn und in der Nähe des Ziels statt­fand. Ausgeschlossen ist der Anspruch jedoch, wenn bei Buchung der Reise schon eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt vorlag. Grund­sätzlich gilt: Rein emotionale Beweggründe wie etwa Flug­angst, Trauer oder Lustlosig­keit sind keine versicherten Gründe für einen Reiser­ücktritt. In diesen Fällen bleiben Sie auf den Storno­gebühren sitzen. Ausführ­liche Basis­informationen zu dieser Versicherung bietet Ihnen unser Special Reiserücktrittsversicherung.

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