Über­flüssige Versicherungs­verträge

Die Familie richtig absichern: Schutz für den Todesfall

Kasko­versicherung für alte Autos. Im Gegen­satz zu den bisher genannten Risiken führen Schäden, die mit einer Kasko­versicherung für das Auto abge­deckt sind, kaum zum finanziellen Ruin. So ist gerade für ältere Autos eine Kasko­versicherung meist nicht mehr zu empfehlen.

Rechts­schutz mit Einschränkungen. Auch eine Rechts­schutz­versicherung ist mit Einschränkung sinn­voll. Geht es beispiels­weise um mietrecht­liche Streitig­keiten, helfen auch Mieter­ver­eine – eine Rechts­schutz­versicherung muss es dann nicht gleich sein.

Was verzicht­bar ist. Verzicht­bar sind beispiels­weise Insassen­unfall­versicherung, Reisege­päck­versicherung, Glas- und Brillen­versicherung oder Handy­versicherungen. Eine Insassen­unfall­versicherung benötigen Auto­halter nicht, denn Mitfahrende sind über die Kfz-Haft­pflicht­versicherung des Fahrers versichert. Der Fahrer selbst ist besser über eine Berufs­unfähigkeits- oder Unfall­versicherung geschützt oder über eine spezielle Fahrer­unfall­versicherung. Reisege­päck­versicherungen sind meist teuer und greifen nur, wenn Versicherte strenge Auflagen erfüllen. Außerdem ist der Verlust von Reisege­päck manchmal auch über die Hausrat­versicherung geschützt.

Glas­versicherung selten ratsam. Glas­versicherungen sind vor allem eins: teuer. Die Vielzahl von Kleinschäden, die in dieser Sparte reguliert werden, treiben die Verwaltungs­kosten hoch. Nur wer viele große Glasflächen, beispiels­weise einen verglasten Wintergarten hat, sollte über den Schutz nach­denken. Auch eine Brillen- oder Handy­versicherung ist in den meisten Fällen über­flüssig oder verzicht­bar, da die Neuanschaffung einer Brille oder eines neuen Handys grund­sätzlich keinen finanziellen Ruin bedeutet und im Schadens­fall der Versicherer selten die kompletten Kosten für die Neuanschaffung über­nimmt.

Für weitere Fragen steht Euch unser kostenloser Versicherungs- und Finanz-TÜV zur Verfügung.

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