Verhinderungs­pflege, wenn die Pfle­gekraft ausfällt

In den nächsten Jahren werden Vermögensanlagen, Häuser und Lebenswerke der Betroffenen nicht vererbt, sondern den Pflegekosten zum Opfer fallen

Die sogenannte Verhinderungs­pflege kann nötig sein, wenn der Pflegende eine Zeit lang nicht selbst pflegen kann, etwa wenn er krank ist, Urlaub macht oder zum Arzt muss. Über­nommen wird die Pflege dann vertretungs­weise durch eine andere vertraute Person oder einen Pflege­dienst. Verhinderungs­pflege, auch Ersatz­pflege genannt, kann für sechs Wochen im Kalender­jahr genutzt werden. Die Pflegekasse zahlt in Pfle­gegrad 2 bis 5 bis zu einem Gesamt­betrag von 1 612 Euro die Pflege­kosten. Pflegt ein Verwandter ersten und zweiten Grades, bekommt er den Verdienst­ausfall und die Fahrt­kosten erstattet.

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