Warum eine Haft­pflicht­versicherung so wichtig ist

Die Familie richtig absichern: Schutz für den Todesfall

Eine private Haft­pflicht­versicherung schützt vor einem finanziellen Ruin (zum individuellen Vergleich Haftpflicht). Wer einen Schaden bei einem anderen verursacht, muss dafür haften, es sei denn, er hat einen entsprechenden Versicherungs­schutz. Für Schäden Dritter haften Schädiger mit ihrem gesamten Vermögen und mit ihrem Einkommen bis zur Pfändungs­grenze. Wer fahr­lässig mit dem Fahr­rad in ein parkendes Auto fährt und einen Lack­schaden verursacht, kann diesen möglicher­weise noch aus eigener Tasche bezahlen. Auch ein Rotweinfleck auf dem Sofa des Nach­barn löst kein finanzielles Desaster aus. Doch bei größeren Schäden kann es schnell in die Millionen gehen. Fährt ein Fahr­radfahrer aus Versehen einen Passanten an, der unglück­lich stürzt und ein Leben lang geschädigt ist, können sich Behand­lungs­kosten, Schmerzens­geld, Pflege­kosten, der behindertengerechte Umbau der Wohnung und der Verdienst­ausfall auf mehrere Millionen Euro summieren. Eine Privathaft­pflicht­police mit ausreichend hoher Versicherungs­summe ist daher unbe­dingt notwendig. Finanztest empfiehlt eine Deckungs­summe von mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sach­schäden.

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