Was versteht man unter einer Forderungs­ausfall­deckung?

Private Haftpflichtversicherung: So senken Sie Ihre Kosten

Die Forderungs­ausfall­deckung ist eine besondere Erweiterung der Privathaft­pflicht­versicherung. Für Versicherte mit solcher Klausel in den Bedingungen zahlt der Versicherer auch dann, wenn der Versicherte einen Schaden erleidet und dafür vom Verantwort­lichen keinen Ersatz erhält, weil der keine Privathaft­pflicht­versicherung hat. Üblicher­weise springen die Versicherer aber erst ab einer Forderung von 2 500 Euro in voller Höhe ein. Bevor die Forderungs­ausfall­deckung einspringt, muss der Geschädigte aber alle recht­lichen Möglich­keiten ausgeschöpft haben. Die Kosten dafür muss er in der Regel selbst tragen. Manche Versicherer zahlen auch dann, wenn der Schädiger vorsätzlich handelte und dessen Privathaft­pflicht deshalb nicht zahlt. Versicherte können so auch als Opfer von Straftaten vollen Schaden­ersatz erhalten. Das gilt aber nur, wenn der Täter fest­steht. Kann der nicht ermittelt werden, bleibt nur die staatliche Entschädigung nach dem Opfer­entschädigungs­gesetz.

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