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PKV über 55 Jahre

Wie Privatversicherte in die GKV zurückkehren können

Wer jung ist, viel verdient oder selbstständig ist, für den bieten private Krankenversicherungen attraktive Angebote. Mehr Leistung und weniger Beitrag als in der gesetzlichen Alternative überzeugen nicht wenige Menschen. Doch wie klappt die Rückkehr in die GKV, sollte sich Lebenssituation ändern? Pfefferminzia klärt auf.

In Deutschland sind derzeit 8,77 Millionen Menschen, das sind mehr als 10 Prozent der Deutschen, in der privaten Krankenversicherung (PKV) versichert. Doch Lebensumstände können sich ändern, ebenso wie die individuellen Beiträge, die trotz Altersrückstellungen mitunter höher steigen als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
In den vergangenen Jahren ging es durchschnittlich um jährlich etwa 3 Prozent nach oben. Wenn sich das Einkommen anders entwickelt als erwartet, passt die private Absicherung oft nicht mehr zur veränderten Lebenslage.

Auch die Familienplanung kann eine Rolle spielen. Wer Kinder möchte oder hat, muss für diese extra Beiträge zahlen. Denn anders als bei den Krankenkassen gibt es in der PKV keine Familienversicherung. Es gibt demnach verschiedene Gründe, die für einen Weg zurück in das Solidarsystem der GKV sprechen.

Gesetzgeber erschwert den Wechsel erheblich

Doch wer einmal aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung gewechselt ist, kann nicht ohne weiteres zurück. „Der Gesetzgeber will vermeiden, dass Versicherungsnehmer in jungen Jahren von den niedrigen Beitragssätzen der PKV profitieren und später – mit steigendem Alter – auf die womöglich preiswertere GKV ausweichen“, erläutert Michael Schmahl, Leiter Markt und Vertrieb bei der Knappschaft.

Damit ein Wechsel klappt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese sind davon abhängig, ob Versicherte bisher angestellt oder selbstständig tätig waren, von der Versicherungspflicht befreit waren oder die Altersgrenze von 55 Jahren überschritten haben.

Wer älter als 55 Jahre ist, hat kaum noch eine Chance zum Wechsel. Der Gesetzgeber hat die Wechselmöglichkeiten für diesen Personenkreis stark beschränkt, selbst wenn über ein neues Arbeitsverhältnis eigentlich Versicherungspflicht bestehen würde. „Eine Ausnahme besteht bei einer Aufnahme in die Familienversicherung des gesetzlich versicherten Partners, sofern das eigene Einkommen unter 435 Euro liegt, beziehungsweise bei einem Minijob unter 450 Euro im Monat“, so Schmahl.

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Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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