Schlechte Zeiten für Absicherung von Ruheständlern

Ruhestand rechtzeitig finanziell absichern
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Die Qualität des Ruhestands in Deutschland sinkt dramatisch. Schuld daran sind niedrige Realzinsen und eine hohe Steuerbelastung. Wie Anleger gegensteuern können.

Zum sechsten Mal hat Natixis Investment Managers den Global Retirement Index vorgelegt. Er misst die Qualität des Ruhestands in weltweit 43 Ländern anhand von insgesamt 18 Kriterien. Hatte Deutschland im vergangenen Jahr noch auf dem siebten Rang gelegen, so fällt es in der aktuellen Bewertung um sechs Plätze zurück.

Die Gesamtbewertung für jedes Land beruht auf den Daten von vier Sub-Indizes. Deutlich bergab ging es  beim Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen”. Dieser berücksichtigt verschiedene für die finanzielle Alterssicherung relevante Faktoren. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland hier mit Platz 21 noch im Mittelfeld gelegen. In der aktuellen Studie kommt die Bundesrepublik nur noch auf Platz 34 und landet damit im unteren Drittel.

“Finanzen werden zu einer echten Herausforderung”

“Das Thema Finanzen wird für deutsche Ruheständler zunehmend zu einer echten Herausforderung”, sagte Sebastian Römer, verantwortlich für das Geschäft von Natixis In- vestment Managers in Zentral- und Osteuropa. “Insbesondere das gegenwärtige Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur die Vorsorge, sondern tangiert auch die Fähigkeit, im Alter auskömmlich von den angesparten Kapitalstöcken leben zu können.” Gestützt wird diese Einschätzung durch einen Blick auf das Prüfungsfeld der Realzinsen. In dieser Bewertungskategorie erreicht Deutschland in diesem Jahr nur einen von insgesamt 100 möglichen Punkten.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich auch die Werte in der Kategorie Steuerbelastung verschlechtert. In der aktuellen Untersuchung erreichte Deutschland in diesem Bereich nur 24 von 100 möglichen Punkten. Bewertet wurde die Höhe des gesamten Steueraufkommens im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. “Ein schlechtes Ergebnis heißt, dass den Menschen netto weniger Geld für die finanzielle Altersvorsorge zur Verfügung steht. Zudem wird das Alterseinkommen durch eine hohe Steuerlast grundsätzlich negativ beeinflusst”, erklärte Römer.

Im Rahmen des Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen” wurde auch der sogenannte Altenquotient berücksichtigt. Dieser bemisst das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter. Ein hoher Prozentwert bedeutet einen hohen Anteil an über 65-Jährigen gegenüber jüngeren Altersgruppen. Mit 32,5 Prozent weist Deutschland zum zweiten Mal in Folge den fünftschlechtesten Wert aller untersuchten Länder auf. “Eine solche Entwicklung beeinträchtigt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der Sozialsysteme”, so Sebastian Römer.

Nur zwei Staaten der Eurozone unter den Top 10

Angeführt wird die Liste der Länder mit der höchsten Ruhestandsqualität von der Schweiz, gefolgt von Island und Norwegen. Bis auf Australien, Neuseeland und Kanada stammen alle in den Top 10 enthaltenen Staaten aus Westeuropa. Mit Irland und den Niederlanden haben es allerdings nur zwei Staaten der Eurozone in die Spitzengruppe geschafft. Auf den Plätzen 10 bis 15 rangieren Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik. Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 16. Die Schlusslichter bilden Griechenland, Brasilien und Indien.

Die demografische Entwicklung galt lange Zeit als die zentrale Herausforderung der Alterssicherung. Daran hat sich nach Ansicht der Studienautoren nichts geändert. Die Überalterung von Gesellschaften stelle nach wie vor ein hohes Risiko für die Sicherung der Sozialsysteme und die Lebensqualität im Alter dar. Gleiches gelte für die Staatsverschuldung, die in zahlreichen Staaten der Welt nach wie vor zu hoch sei. Angesichts weiterhin rekordhoher Schuldenstände blieben Ausgaben im sozialen Sektor unter Druck und beeinträchtigen den Wohlstand von Ruheständlern.

Zinspolitik der Notenbanken

Als weiterer Risikofaktor sei im Zuge der Bewältigung der Finanzkrise die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken hinzugekommen. Diese nun bereits ein Jahrzehnt andauernde Politik habe immense Auswirkung auf die Situation von Ruheständlern. Pensionskassen und Versorgungseinrichtungen hätten erhebliche Schwierigkeiten die für ihre Zusagen erforderlichen Renditen zu erwirtschaften. Auch die private Vorsorge ist tangiert. Die Bildung von Altersrücklagen sei erschwert und könne nur noch unter Inkaufnahme eines höheren Risikos erreicht werden. Ruheständler, die von ihren Altersrücklagen leben möchten, erlitten durch das Niedrigzinsumfeld Einbußen.

Klimawandel und steigende Gesundheitskosten

Finanzielle Risiken ergeben sich für die Studienautoren auch aus dem Klimawandel. Denn der Anstieg des Meeres und die Zunahme von extremen Wettereignissen wie Flut oder Dürre führen nicht selten zu existentiellen Herausforderungen, zum Beispiel für Menschen in küsten- oder flussnahen Bereichen. Diese könnten unter anderem mit einer deutlichen Erhöhung von Versicherungspolicen oder mit einem erheblichen Wertverlust ihrer Immobilien einhergehen. Als fünften Risikofaktoren machen die Autoren die steigenden Gesundheitskosten aus. Im Zuge der erhöhten Langlebigkeit der Menschen stiegen zwangsläufig auch die Aufwendungen für Gesundheitsleistungen im Alter. In diesem Zusammenhang weisen sie darauf hin, dass dieser Trend in allen OECD-Staaten schon seit längerem zu beobachten sei. Schätzungen der OECD zufolge würde der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt von derzeit sechs auf neun Prozent im Jahre 2030 steigen.

Die Bürger eines Landes können auf die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen nur mäßig Einfluss nehmen. Sie sind jedoch in der Lage, ihre Anlagestrategien an die Herausforderungen anzupassen. “Aus Sicht von Natixis Investment Managers kommt es vor allem drauf an, Portfolios breiter aufzustellen und dabei verschiedene, auch alternative Renditequellen zu nutzen”, sagte Römer. Unterschiedliche Anlageklassen und Investmentstile sollten ohne Vorbehalte auf ihre Tauglichkeit für die individuellen Anlageziele geprüft werden. “Eine Anlagepolitik mit Scheuklappen kann nicht zum Erfolg führen”, so Römer.

Finanzbranche in der Pflicht

Dabei sieht Römer die Finanzbranche durchaus in der Pflicht. “Als Anbieter können wir zur Problemlösung beitragen, indem wir langfristige und risikoorientierte Portfolios anbieten, die sich nicht an einer kurzfristigen Performanceperspektive orientieren.” Der nur kurzfristige Blick sei mit der Gefahr verbunden, emotionale und falsche Investmententscheidungen zu treffen.

Alternative Investmentstrategien, die darauf ausgerichtet sind, stabile Erträge in jeder Marktlage zu erzielen, seien ein wichtiges Instrument. “Sie verbessern die Diversifikation, verringern das Risiko und erschließen neue Renditequellen”, so Römer. Institutionelle Investoren würden diese Strategien bereits verstärkt anwenden. Nach einer Studie von Natixis Investment Managers nutzten bereits 71 Prozent von ihnen alternative Investments zur Diversifikation und Risikosteuerung.

ESG-Investments machen Altersvorsorge attraktiver

Für Privatanleger könnte ein stärkes Angebot an ESG Investments, die ökologische, soziale und Kriterien der Unternehmensführung berücksichtigen, nach Ansicht von Natixis Investment Managers die Altersvorsogre attraktiver machen. Dies gelte besonders mit Blick auf jüngere Sparer. “Einer Studie unseres Hauses zufolge würden 71 Prozent der sogenannten Millenials stärker sparen, wenn sie mit ihren Investments ESG-Ziele unterstützen können”, sagte Römer. (fm)

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Marktwächterwarnung: Vorsicht vor Rückabwicklern von Lebensversicherungen

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Teure Dienstleister ohne Mehrwert für Verbraucher

Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Hamburg warnen erneut vor sogenannten Rückabwicklern von Lebens- und Rentenversicherungen. Ins Frühwarnnetzwerk der Verbraucherschützer werden stetig neue Fälle von betroffenen Verbraucherinnen und Verbrauchern gemeldet. Zudem drängen immer weitere Anbieter auf den lukrativen Markt.

Die Rückabwickler bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern Hilfe beim Widerspruch ihrer Verträge an. Häufig beschränkt sich deren Leistung aber allein auf die Vermittlung an einen Anwalt. Eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit eines Widerspruchs findet nicht statt. Im Erfolgsfall verlangen die Anbieter zudem eine hohe Vergütung. Bereits im Juni 2016 hatten die Verbraucherschützer vor diesen Dienstleistern gewarnt.

“Aus unserer Sicht schaden diese Dienstleister dem Verbraucher mehr, als dass sie ihm nützen”, kritisiert Sandra Klug, Leiterin des für Versicherungen zuständigen Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Hamburg. “Denn häufig wird nicht einmal geprüft, ob der Widerspruch eines Vertrages für den Kunden finanziell überhaupt sinnvoll ist. Dies ist nämlich nicht per se der Fall.” Eine objektive Prüfung kann auch ein unabhängiger Versicherungsberater oder die Verbraucherzentrale übernehmen – zu überschaubaren Konditionen. Die Dienstleister verlangen hingegen für die Vermittlung von Anwälten im Erfolgsfall eine Vergütung, zuzüglich der regulär anfallenden Anwaltskosten.

Im Erfolgsfall bis zu 50 Prozent Provision für Dienstleister

In der Regel bieten die Rückabwickler den Versicherungskunden zunächst an zu überprüfen, ob ihrem Vertrag überhaupt widersprochen werden kann. Voraussetzung für einen Widerspruch ist, dass der Versicherungskunde vom Vermittler fehlerhaft oder nicht ausreichend über sein Widerspruchsrecht belehrt wurde. Auch wenn die dazugehörigen Versicherungsbedingungen oder Verbraucherinformation nicht ausgehändigt wurden, ist ein Widerspruch möglich. Nicht selten erfolgt das Angebot einer Widerspruchsprüfung auf Initiative der Dienstleister selbst. Anschließend vermitteln diese einen Anwalt, der zu normalen Gebührensätzen den Rechtsstreit mit der Versicherung führt. Im Erfolgsfall verlangen die Dienstleister einen Anteil von bis zu 50 Prozent der Rückzahlungen, welche die Verbraucher aufgrund eines erfolgreichen Widerspruchs aus den rückabgewickelten Verträgen erhalten.

Rechtlicher Hintergrund

Verbraucher, die zwischen 1995 und 2007 eine private Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben, können dem Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen noch immer widersprechen – und zwar selbst dann, wenn sie ihn zuvor bereits gekündigt hatten. Das hatte der Bundesgerichtshof 2014 entschieden (Az. IV ZR 76/11) und dieses Urteil 2015 noch präzisiert (Az. BGH IV ZR 384/14).

Beide Urteile des BGH sind für Verbraucher besonders dann interessant, wenn sie sich frühzeitig von ihrer Versicherungspolice getrennt haben und daher nur einen geringen Teil der eingezahlten Beiträge zurückerhalten haben. Ein nachträglicher Widerspruch kann ihnen in diesem Fall erhebliche Nachzahlungen bringen.

Über den Marktwächter: Der Marktwächter Finanzen ist ein Projekt, mit dem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen den Finanzmarkt aus Perspektive der Verbraucher beobachten. Hierfür werden Beschwerden und Beratungen von Verbrauchern aus allen 16 deutschen Verbraucherzentralen über ein Frühwarnnetzwerk systematisch ausgewertet. Zudem werden empirische Untersuchungen durchgeführt. So können Schwachstellen und Fehlentwicklungen erkannt, Verbraucher frühzeitig gewarnt und Aufsichts- und Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Insgesamt untersuchen fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen den Finanzmarkt: Baden-Württemberg (Geldanlage und Altersvorsorge), Bremen (Immobilienfinanzierung), Hamburg (Versicherungen), Hessen (Grauer Kapitalmarkt) und Sachsen (Bankdienstleistungen und Konsumentenkredite). Der Marktwächter Finanzen wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. www.marktwaechter.de/finanzen

Neuer R+V-Umsatzrekord bringt weitere Marktanteilsgewinne

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  • R+V lässt den Markt hinter sich und wächst im deutschen Erstversicherungsgeschäft um 2,9 Prozent
  • Lebens- und Pensionsversicherung erzielt erneut Höchstwerte im Neugeschäft
  • Schaden-/Unfallgeschäft und größte Sparte Kfz wachsen weiter marktüberdurchschnittlich

R+V schafft 2017 Wachstum und Wandel: Der genossenschaftliche Versicherer hat im zurückliegenden Geschäftsjahr wieder in allen Sparten Beitragszuwächse erzielt und Marktanteile gewonnen. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG dazu: „Dieses Wachstum ist ein großartiger Vertriebserfolg, den wir zusammen mit unseren Partnern in den Volksbanken und Raiffeisenbanken erreicht haben. Eine besondere Herausforderung war dabei, dass wir Anfang 2017 unseren umfassenden Transformationsprozess „Wachstum durch Wandel“ begonnen haben, der ebenfalls viele Kapazitäten gebunden hat.“

Im inländischen Erstversicherungsgeschäft steigerte die R+V Gruppe 2017 ihre Beitragseinnahmen um 2,9 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Beiträge der R+V Gruppe 2017 auf über 16,2 Milliarden Euro (+3,0 Prozent).

Kunden honorieren breites Produktspektrum in der Personenversicherung

Seit Jahren verzeichnet die R+V Lebens- und Pensionsversicherung in einem schwierigen Marktumfeld neue Umsatzrekorde. Hohe Neubeiträge in allen Produktlinien waren auch 2017 wieder ein Beleg dafür, dass sich das breite Angebot inklusive klassischer und neuer Garantien weiter auszahlt. Der gesamte Neubeitrag belief sich 2017 auf 4,4 Milliarden Euro (+1,3 Prozent). Mit über 1,4 Milliarden Euro fiel rund ein Drittel davon auf die betriebliche Altersversorgung. Auf 969 Millionen Euro erhöht hat sich der Neubeitrag in der fondsgebundenen Lebensversicherung, eine Steigerung von fast 50 Prozent. Die gebuchten Beitragseinnahmen der Lebens- und Pensionsversicherung steigerten sich um 1,9 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Mit je einem Drittel haben das klassische Vorsorgegeschäft und die betriebliche Altersvorsorge daran den größten Anteil.

Die R+V Krankenversicherung legte 2017 bei den Beiträgen erneut kräftig um 8,7 Prozent auf 551 Millionen Euro zu. Das Wachstum resultiert zum überwiegenden Teil aus Neugeschäft, vor allem in der Zusatzversicherung.

Größte Schaden-/Unfall-Geschäftsfelder Kfz und Firmenkunden deutlich im Plus 

Trotz des anhaltend starken Wettbewerbs in der Schaden-/Unfallversicherung hat der Wiesbadener Versicherer seine Beitragseinnahmen im zurückliegenden Geschäftsjahr um 3,7 Prozent auf mehr als 5,4 Milliarden Euro gesteigert. In der Kraftfahrtversicherung verbesserte sich R+V ebenfalls überdurchschnittlich um 5,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Auch im Bestand legte der drittgrößte deutsche Kfz-Versicherer um 175.700 auf über 4,3 Millionen versicherte Fahrzeuge zu. Wichtige Stütze in der Schaden-/Unfallversicherung war neben der Kfz-Versicherung das Firmenkundengeschäft. Auch dank der sehr erfolgreichen R+V-UnternehmensPolice kletterten die Beitragseinnahmen hier um 3,4 Prozent auf über 1,4 Milliarden Euro.

Neben der Erstversicherung hat die aktive Rückversicherung maßgeblich zum erfolgreichen Gesamtumsatz der R+V Gruppe beigetragen. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 18,4 Prozent auf erstmals über zwei Milliarden Euro.

R+V-Beitragsentwicklung 2017 (vorläufig)

 

Gebuchte Bruttobeiträge 2017

Mio. Euro

2016

Mio. Euro

Veränderung

in Prozent

 

R+V Gruppe (HGB)

 

Erstversicherer Inland (HGB)

davon:

   Lebensversicherung inkl.

Pensionskasse, -fonds

Krankenversicherung

Schaden-/Unfallversicherung

 

Aktive Rückversicherung (HGB)

 

Neugeschäft Leben/Pension

Neubeiträge

davon:

Einmalbeiträge

Laufende Beiträge

 

16.230

 

13.659

 

 

7.677

551

5.431

 

2.076

 

 

4.354

 

3.664

691

 

15.750

 

13.277

 

 

7.531

507

5.239

 

1.754

 

 

4.296

 

3.625

671

 

3,0

 

2,9

 

 

1,9

8,7

3,7

 

18,4

 

 

1,3

 

1,1

2,8

80 Prozent der Deutschen bevorzugen persönliche Beratung

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Versicherungskunden schätzen nach wie vor den persönlichen Kontakt


Versicherungskunden schätzen nach wie vor den persönlichen Kontakt

Die Angebote im Netz zum Thema private Altersvorsorge sind vielfältig, trotzdem – oder gerade deshalb – bleibt die große Mehrzahl von 80 Prozent der Deutschen ihren Beratern treu. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage haben sie erklärt, warum.

Vier von fünf Befragten (80 Prozent) ziehen beim Kauf von Altersvorsorgeprodukten die persönliche Beratung dem Online-Abschluss vor. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Amundi.

Zwei Drittel (67 Prozent) würden sich zwar im Internet informieren, tendieren dann aber doch dazu, ein so wichtiges Produkt wie die private Altersvorsorge nicht online zu kaufen. Die Gründe sind vielfältig: 63 Prozent ziehen die persönliche oder telefonische Beratung vor, 41 Prozent halten die Informationen aus dem Internet nicht immer für klar und verständlich – und auch mangelndes Vertrauen spielt für jeden Vierten (24 Prozent) eine wichtige Rolle, weitere 22 Prozent haben Bedenken wegen der Nutzung ihrer Daten.

Im Zuge ihrer Internet-Recherche schauen sich die Verbraucher meist auf Vergleichsportalen um (38 Prozent). Knapp dahinter dienen mit 34 Prozent Versicherungen beziehungsweise der Versicherungsberater als Ratgeber. Aber auch die Bank ist mit einem Anteil von 28 Prozent ein gefragter Ansprechpartner, um sich zu informieren. 22 Prozent der Befragten kontaktieren freie Berater oder Makler zur privaten Altersvorsorge.

Die Beratung über Video-Chats kommt hingegen mit 17 Prozent gar nicht so gut an, wie es manche Digitalisierungspropheten predigen. Und auch beim Thema Robo-Advisor sind 59 Prozent der Deutschen noch nicht überzeugt – sie lehnt die Beratung durch ein algorithmenbasiertes Programm ab und bevorzugt einen Kundenberater aus „Fleisch und Blut“.

In Zukunft wird sich daran wohl nicht allzu viel ändern. Auch dann würde sich knapp ein Drittel (31 Prozent) die private Altersvorsorge online einkaufen, wohingegen zwei Drittel (65 Prozent) den Weg über die persönliche Betreuung vor Ort oder am Telefon bevorzugen.

Das heißt aber nicht, dass die Bundesbürger bei allen Finanzprodukten so „traditionell“ denken. Bei Finanzprodukten wie Wertpapieren, Aktien oder Fonds kaufte immerhin über die Hälfte (55 Prozent) der Befragten im Internet.

Fragt man nach der Verwaltung der Verträge, ist das Bild ähnlich:

Zwei Drittel (66 Prozent) verwalten ihre Wertpapiere, Aktien oder Fonds bevorzugt online, ein Drittel (32 Prozent) bevorzugt persönlich. Bei der privaten Altersvorsorge ist es anders herum: Nur ein Drittel der Befragten (34 Prozent) verwaltet die private Altersvorsorge bevorzugt online, knapp zwei Drittel (63 Prozent) eher persönlich vor Ort oder am Telefon.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

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Was an der Kindergeld-Rente dran ist

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192 Euro im Monat von „Vater Staat“

192 Euro im Monat von „Vater Staat“

Für Eltern, die ihren Kindern eine stattliche Altersvorsorge ohne eigenes Zutun finanzieren möchten, hört sich dieser Weg überaus bequem an: Sie müssen einfach nur das Kindergeld in Höhe von 192 Euro Monat für Monat in einen guten Fonds oder einen ETF einzahlen – so lautet zumindest der Finanztipp eines Vermögensmanagers. Die Details erfahren Sie hier.

Seinen Kindern eine profitable Rente aufzubauen sei ganz einfach, verspricht André Kunze, geschäftsführender Gesellschafter der Prometheus Vermögensmanagement GmbH. Eltern bräuchten dazu nur „ein paar gute Fonds oder ETFs, Disziplin und viel Zeit“. Die Beiträge zahle „Vater Staat“, schreibt Kunze bei Focus Online.

Das Prinzip ist einfach: Jeden Monat erhalten die Erziehungsberechtigten für ihre Tochter oder ihren Sohn 192 Euro Kindergeld – und das mindestens bis zur Volljährigkeit. Geht das Kind noch zur Schule, oder absolviert es eine Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium, besteht der Kindergeldanspruch sogar bis zum 25. Geburtstag fort.

Der staatliche Geldsegen von fast 200 Euro pro Monat sollte Kunze zufolge m Rahmen eines monatlichen Fondssparplans „in drei bis vier gute und renditeorientierte Fonds“ fließen – so lange, bis das Kind zum Beispiel seine Ausbildung beendet hat. Das wird im Durchschnitt nach 20 Jahren der Fall sein, so Kunze. Dann stehen aus den insgesamt eingezahlten Kindergeldbeträgen in Höhe von 46.080 Euro (192 Euro x 12 Monate x 20 Jahre), stattliche 62.915 Euro zur Verfügung – sofern eine durchschnittliche jährliche Verzinsung von 3 Prozent angenommen wird.

Bis zur Rente ist das Kindergeld 250.000 Euro wert – mindestens, so Kunze

„Anschließend sorgen Sie dafür, dass Ihr dann Großer oder Ihre Große die Ersparnisse bis zur Rente – nach derzeitigem Stand also weitere 47 Jahre – für sich arbeiten lässt“, empfiehlt Kunze. Demnach ergeben sich bis zum 67. Lebensjahr bei einer weiterhin gültigen Rendite von 3 Prozent per anno ein Gesamtbetrag von 252.409 Euro – oder eine 20 Jahre laufende Rente von umgerechnet 1.051 Euro pro Monat. Bei 4 Prozent Rendite steigern sich die Zahlen auf 442.848 Euro beziehungsweise 1.845 Euro pro Monat, bei 5 Prozent sind es 775.115 Euro beziehungsweise 3.229 Euro pro Monat.

„Für die Berechnung der monatlichen Zusatzrente ab dem 67. Lebensjahr wurde sogar die unwahrscheinliche Annahme zugrunde gelegt, dass ab diesem Zeitpunkt keine Zinsen mehr vereinnahmt werden“, berichtet Kunze – und setzt (unter Verletzung der Straßenverkehrsordnung) verbal noch einen drauf: „Während die Masse noch vergeblich versucht, bei Riester und Rürup die Bremse zu lösen, überholt Ihr Nachwuchs mit der Kindergeld-Rente auf halber Strecke breit grinsend rechts auf dem Standstreifen.“

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Verbraucher für Verbot von Investitionen in Waffen und Rüstung

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Der Gedanke der Nachhaltigkeit spielt bei Versicherungen eine immer größere Rolle

Der Gedanke der Nachhaltigkeit spielt bei Versicherungen eine immer größere Rolle

Repräsentative Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen zu Nachhaltigkeitsstandards bei der staatlich geförderten Altersvorsorge
  • 74 Prozent der Befragten sind für die Einführung von ethisch-ökologischen Mindeststandards bei staatlich geförderten Rentenprodukten.
  • Über 75 Prozent sind für ein Verbot von Investitionen in Waffen- und Rüstungsindustrie bzw. Streumunition und Landminen.
  • 79 Prozent der Befragten unterstützen eine Informationspflicht zu ethisch-ökologischen Anlagekriterien vor Vertragsabschluss

Die private Altersvorsorge ist neben der gesetzlichen Rente eine wichtige Säule für die Absicherung des Ruhestands und wird vom Staat gefördert. Allerdings gibt es für Anbieter staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte keine Vorgaben im Hinblick auf ethisch-ökologische Kriterien bei der Verwendung der Kundengelder. Verbraucher möchten dagegen klare Regeln und befürworten ein Verbot von kontroversen Geschäftspraktiken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Bremen.

„Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig. Eine große Mehrheit der Befragten will nicht, dass die Beiträge bei staatlich geförderten Rentenprodukten in kontroverse Bereiche wie Rüstung oder Kinderarbeit investiert werden. Jetzt muss die Politik nachziehen und Regelungen zu ethisch-ökologischen Mindeststandards auf den Weg bringen“, fordert Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen.

Mehr Transparenz gewünscht

Neben Mindeststandards ist für Verbraucher Transparenz besonders wichtig. So sprechen sich 79 Prozent dafür aus, dass Anbieter staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte vor Vertragsabschluss darüber informieren müssen, ob und wie ethisch-ökologische Anlagekriterien berücksichtigt werden. Dazu waren Finanzdienstleister bei Riester-Produkten noch bis Ende 2016 verpflichtet.

Seit Januar 2017 müssen sie zwar weiterhin jährlich darüber Auskunft geben. „Dann ist es aber längst zu spät“, kritisiert Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale Bremen. „Anleger benötigen diese Information, bevor sie einen Vertrag abschließen. Gerade bei Rentenprodukten kann ein späterer Anbieterwechsel zusätzliche Kosten bedeuten.“

Keine Streumunition und Landminen, keine Kinderarbeit

82 Prozent der Befragten wollen ein Verbot von Investitionen in Streumunition und Landminen bei staatlich geförderten Rentenprodukten. Der Ausschluss von Kinderarbeit kommt mit 80 Prozent auf Platz zwei. Eine  große Mehrheit will zudem ein Verbot für Investitionen in Bereiche, die mit Rüstung und Waffen (76 Prozent), Menschenrechtsverletzungen (74 Prozent) sowie Zerstörung von Wäldern und Naturräumen (65 Prozent) in Verbindung stehen.

Obwohl die Divestment-Bewegung immer mehr Beachtung findet und fossile Brennstoffe zu den größten Klimasündern zählen, sprechen sich nur wenige der Befragten dafür aus, dass Gelder nicht in Kohle (14 Prozent) bzw. Erdöl (7 Prozent) fließen dürfen.

Vom 27. März bis 12. April 2017 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bremen 1.056 Anleger über 18 Jahre zu ihrer Altersvorsorge sowie ihrer Meinung zu Nachhaltigkeitsstandards bei der staatlich geförderten Altersvorsorge.

Die vollständigen Ergebnisse und Graphiken finden Sie hier:
www.verbraucherzentrale-bremen.de/standards-altersvorsorge

Über das Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“

Das bundesweite Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ der Verbraucherzentrale Bremen informiert über nachhaltige Geldanlage und Altersvorsorge. Die Verbraucherzentrale Bremen kooperiert dafür mit den Verbraucherzentralen Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Gefördert wird „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-initiative.

 

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Riester oder nicht Riester, dass ist hier die Frage

Riester oder nicht Riester, dass ist hier die Frage

Die Zahl der so genannten Riester-Renten zur privaten Altersvorsorge stagniert weiter oder ist sogar etwas rückläufig. Im ersten Quartal des Jahres 2017 gab es 16,51 Millionen Verträge, Ende 2016 waren es noch 16,54 Millionen. Das geht aus einer Statistik des Bundessozialministeriums hervor, die jetzt veröffentlicht wurde.

2013 hatte der Bestand, bereinigt um stornierte Verträge, die 16-Millionen-Marke erreicht, 2014 waren es 16,29 Millionen, 2015 dann 16,49. Die Zahl der Verträge, bei denen die Beitragszahlungen ausgesetzt wurden, wird den Angaben zufolge auf ein Fünftel geschätzt.

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich im Februar für ein standardisiertes Riester-Produkt ausgesprochen. Dies könne helfen, das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken und die Stagnation im Absatz zu beheben. “Von selbst wird das aber nicht passieren”, sagte sie.

“Politischer Shitstorm”

Ein Standardprodukt sei aus ihrer Sicht der vernünftigste Vorschlag, sie zeigte sich aber auch offen für andere Ideen aus der Branche. “Ansonsten wird der politische Shitstorm, den die Riester-Rente erfahren hat, nicht nachlassen”, erwartet Nahles. (dpa-AFX/kb)

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Lebenserwartung und Altersvorsorge

Lebenserwartung und Altersvorsorge

Die Deutschen werden so alt wie nie, sind fit wie nie und bekommen so lange Rente wie noch nie. Solche Rekorde müssen aber auch finanziert werden. Policen, die auch in der Rentenphase noch auf Aktien setzen, sind eine Lösung.

Alt und bucklig war gestern. Die Deutschen werden immer älter. Ja, weiß man inzwischen. Dass die Menschen dabei aber auch immer länger gesund bleiben, ist noch recht neu. Roland Rau ist am Max-Planck-Institut in Rostock für demografische Forschung (MPIDR) tätig, und seiner Analyse nach verlängerte sich zwischen 2005 und 2013 der Zeitraum, in dem Bundesbürger ihre körperliche Verfassung mit mindestens „mittel“ bewerten.

Heißt: 65-jährige Frauen haben inzwischen noch 17,1 relativ beschwerdefreie Jahre vor sich. Das sind 2,1 mehr als 2005. Der medizinische Fortschritt und die gesündere Lebensweise der Menschen seien Gründe für diese Entwicklung, meint Rau. „Im Untersuchungszeitraum ist beispielsweise die Sterblichkeit in Deutschland aufgrund von Kreislauferkrankungen um knapp 20 Prozent gesunken“, so der Demograf.

Das Altern hierzulande hat sich also langsam, aber sicher gewandelt. „Der Begriff ‚Ruhestand‘ trifft es nicht mehr – heute sind Menschen ab 60 aktiver als je zuvor“, sagt auch Bernhard Rapp, stellvertretender Niederlassungsleiter der Canada Life in Deutschland. „Damit muss eine Rentenversicherung Schritt halten können, wenn sie die Menschen optimal begleiten will“, so Rapp weiter.

Aus diesem Grund hält Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP), Produkte für sinnvoll, die auch nach der Ansparphase noch ein Investment in Fonds vorsehen: „Wissen Sie, im Jahr 1990 betrug die durchschnittliche Rentenbezugsdau-er noch 9,9 Jahre. Heute sind es fast 19. Wenn wir über so lange Zeiträume planen müssen, dann sollten wir auch über den Kapitalmarkt als Anlagevehikel sprechen.“

Zu risikoscheu unterwegs

Allerdings gibt es dabei nach wie vor das Problem, dass sowohl viele Anleger als auch Berater zu risikoscheu unterwegs sind. „Kapitalmarktorientierte Vorsorgeprodukte ohne oder mit geringen Garantien sind immer noch verpönt“, sagt Nobis. Zu Unrecht, meint der Experte. Denn ab einer Ansparphase von 15 Jahren könne man bei Aktien auf Garantien verzichten. „In der Altersvorsorge bewegen wir uns nahezu immer bei längeren Laufzeiten.“ Die Grundeinstellung der Menschen müsse sich daher ändern, meint Nobis.

Was man an der einen oder anderen Stelle aber auch beobachten kann. „Die Deutschen sind gerade dabei zu erkennen, welchen Preis sie über viele Jahre für ihre Liebe zur Sicherheit zahlen“, sagt Jan Roß, Vertriebsbereichsleiter Makler und ungebundene Vermittler bei der Inter. Aktuelle Zahlen der Bundesbank zeigten einen leichten Anstieg bei direkten Anlagen in Fonds und Aktien. Ein zartes Pflänzchen, meint Roß, „denn Anleger gewinnen nur langsam wieder Vertrauen – nach den eher schlechten Erfahrungen mit den Volksaktien oder gar am Neuen Markt.“

Außerdem ist es beleibe nicht so, dass die neuen investmentorientierten Produkte nicht auch gewisse Sicherungselemente vorsehen. Hier gilt es aber, genau hinzusehen, findet Mark Ortmann, Geschäftsführer des Instituts für Transparenz (ITA) in Berlin. „Wichtig ist, dass die Produkte keine versteckten und hohen Kosten aufweisen“, sagt er.

Kosten dürfen nicht zu hoch sein

Wenn die Kosten für die Absicherung von Garantien so hoch seien, dass sie die mögliche Rendite der Aktienanlage aufzehren, „dann kann man getrost auf die Produkte verzichten“, so Ortmann. Der Experte hält vor allem solche Konzepte für sinnvoll, die möglichst einfach und transparent sind. „Das angesparte Guthaben sollte in einen günstigen, passiv anlegenden Aktienfonds und in das Sicherungsvermögen des Versicherers investiert werden“, empfiehlt er.

Nun, wenn man sich anschaut, wie die Produkte typischerweise ausgestaltet sind, die aktuell ein Fondsinvestment auch im Ruhestand erlauben, dann kommt diese Bauart nicht allzu häufig vor. Generell ist die Bandbreite der angebotenen Konzepte recht hoch. Die Axa beispielsweise hat den Weg der Index-Police gewählt. Der Kunde ist beim Produkt Performance Flex zum Großteil im Sicherungsvermögen des Versicherers investiert. Die Überschüsse aber wandern dann in den Global Multi Asset Index (WKN: A2BNKS), der aus globalen Aktien, Renten und Rohstoffen besteht.

Geringe Schwankungen

„Der zugrundeliegende Index ist durch seine geringe Schwankung und eine ausgewogene, breit gestreute Anlagestruktur bestens für die Ruhestandsphase geeignet. Denn so lassen sich möglichst gleichmäßige Renditen erwirtschaften“, sagt Markus Willmes, Leiter Produktmanagement der Axa. „Unsere Kunden können so eine um bis zu 25 Prozent höhere Rente als bei einer üblichen konventionellen Verrentung erzielen.“ Die Performance des Index lag auf Ein-Jahres-Sicht bei 3,6 Prozent, die Volatilität im gleichen Zeitraum bei 4,71 Prozent.

Die Axa hat den Ruhestand des Kunden dabei in zwei Phasen aufgeteilt – die Aktiv- und die Ruhestandsphase. In der Aktivphase lässt sich die Rentenhöhe mehrfach nach oben und unten variieren, der Kunde kann Geld entnehmen oder zuzahlen. Flexibel ist der Kunde auch bei der Kapitalanlage in der Rentenphase. Die Indexpartizipation lässt sich ausschließen, dann ist das Vertragsvermögen allein im Deckungsstock der Axa investiert. Der Kunde kann sie aber bei Bedarf ebenso wieder aktivieren. Spätestens zum 85. Geburtstag zündet dann die Ruhestandsphase. Sie funktioniert analog zu einer „normalen“ Rente. Heißt: Die Sicherheit steht klar im Fokus, und die Rendite kommt allein aus dem Sicherungsvermögen.

Die zwei Phasen des Ruhestands

Diese Aufteilung des Ruhestands in zwei Phasen ist derzeit recht gängig bei diesen Produkten. Auch die Helvetia geht bei ihrem Konzept Pay-Plan so vor: Zunächst startet der Auszahlplan, bei dem das Kapital weiter am Kapitalmarkt in Investmentfonds und Anlagestrategien investiert ist und in monatlichen Beträgen an den Kunden ausgezahlt wird.

Die Höhe können Kunden dabei frei wählen und jederzeit ändern. „Der Kunde hat bei der Kapitalanlage die Auswahl aus drei Lösungen“, sagt Jens Patze, Produktmanager der Helvetia Leben. „Vollautomatisch über eine Mischung von Vermögensverwaltungen, teilautomatisch mit Einzelfonds und Strategien sowie komplett individuell mit einer Auswahl aus mehr als 280 Fonds und Strategien.“

Fünf Portfolios zur Wahl

An Anlagestrategien stehen beispielweise die fünf Portfolios Blue-Lane, Seven-Lane, Speed-Lane, Main-Lane und Safe-Lane zur Verfügung. Blue-Lane verwaltet etwa HSBC Global Asset Management und hat den „globalen Wandel“ zum Anlagethema. Bis zu 100 Prozent des Portfolios können die Fondsmanager in weltweite Aktienfonds investieren, die sich mit den Themen Klimawandel, demografische Entwicklung, Rohstoffverknappung und so weiter beschäftigen.

Bei der Anlagestrategie Seven-Lane steht die Entwicklung von sieben Wirtschaftsräumen im Fokus. Die Fondsmanager von HSBC wählen also Aktienfonds aus, die auf folgende Länder und Regionen spezialisiert sind: das „alte“ Europa, Nordamerika, Asien, Osteuropa inklusive Russland, Afrika, Lateinamerika und asiatische Schwellenländer. Als Sicherheitsbaustein lässt sich jeweils auch das Sicherungskapital der Helvetia hinzubuchen, es funktioniert quasi wie ein Fonds.

Die zweite Phase beginnt dann im höheren Alter, beispielsweise ab 85 Jahren. Dann wird das Restkapital – so noch welches vorhanden ist, denn der Kapitalverzehr vor Rentenbeginn ist möglich – in eine lebenslange Rentenzahlung umgewandelt. Flexibilität war der Helvetia dabei wichtig. „Bei uns sind jederzeit Änderungen der Auszahlungshöhe, zusätzliche Entnahmen oder auch eine komplette Auflösung möglich“, sagt Patze.

Einen Auszahlplan hat auch die Inter in ihre neue Rentenpolice Mein Leben eingebaut. Den Beginn der Auszahlungen können die Kunden frei wählen. Los geht es ab einem Betrag von 300 Euro pro Jahr. „Die Rendite kommt dabei aus der Mischung von klassischem Deckungskapital und ETFs“, sagt Jan Roß. Zur Verfügung stehen über 20 ETFs, darunter der iShares Euro Stoxx Select Dividend (263528) oder der iShares M-Dax (593392). Je nach Sicherheitsbedürfnis können die Kunden Sicherungsniveau oder Fonds jederzeit ändern.

Laufende Betreuung im Blick

Roß: „Ein Strategieassistent beobachtet auf Wunsch das Verhältnis der beiden Anlagen und gleicht Abweichungen auch im Verhältnis der ETFs untereinander monatlich an. So wird daraus ein Rund um-sorglos-Paket, das Kunden Sicherheit gibt und Beratern die laufende Betreuung mit Blick auf die Vertriebsrichtlinie IDD erleichtern sollte.“ Spätestens mit 85 Jahren startet dann auch bei diesem Produkt die Rentenphase.

Die Ergo-Tochter Vorsorge Leben hat wiederum einen gänzlich anderen Weg beschritten; sie setzt die fondsgebundene Rentenphase seit Mai 2015 über eine sogenannte Variable Annuity mit garantierter Entnahmeleistung um. Bei diesen Produkten trennen die Anbieter Garantie und Kapitalanlage. Die Garantie sichern sie über ein spezielles Portfolio ab, und die Kapitalanlage erfolgt unabhängig davon in Fonds oder Fondskörben.

Ein Hälfte Renten, eine Hälfte Aktien

Garantiert ist bei der Sofort-Rente Invest eine Mindestrente. Die Rendite kommt vom Mischfonds „Flex-Concept – Wachstum“ (A1KCHD) der Ergo-Kapitalanlagetochter Meag. Das Kapital ist zur einen Hälfte in den deutschen Rentenmärkten und zur anderen Hälfte am deutschen Aktienmarkt angelegt. Die Zielvolatilität liegt zwischen 10 und 14 Prozent. In den vergangenen drei Jahren erzielte der Fonds eine Rendite von 5,6 Prozent pro Jahr.

Die Variante der Variable Annuity hat auch die Canada Life mit ihrer Garantie Investment Rente gewählt. Während der gesamten Vertragsdauer bleibt der Kunde voll am Kapitalmarkt engagiert. Wie renditeorientiert die Anlage ausfallen soll, legen die Kunden dabei beim Abschluss fest und wählen eines von drei Fondsportfolios des hauseigenen Vermögensverwalters Setanta: „Chance“ enthält derzeit 50 Prozent Aktien- und 50 Prozent Rentenfonds, bei „Ausgewogen“ sind es 30 Prozent Aktien- und 70 Prozent Rentenfonds, und „Defensiv“ enthält dann nur noch 20 Prozent Aktienfonds.

Konzentrierte Portfolios

Die Portfolios bestehen dabei jeweils aus zwei Fonds. Als Aktienteil dient der Setanta Equity Tracker Fund, für den Fondsmanager Kieran Dempsey nur ETFs kauft. Dabei ist das Portfolio mit gerade mal vier ETFs sehr konzentriert. Mit Abstand den größten Anteil am Portfolio hat der SPDR S&P 500 ETF. Er kommt aktuell auf ein Gewicht von 60,1 Prozent. Der Rententeil besteht aus dem Setanta Core Euro Bond Fund. David Ryan setzt dabei hauptsächlich auf Staatsanleihen aus Deutschland und den Niederlanden.

Und wie hat sich die Anlagestrategie entwickelt? Betrachtet man die Verträge zwischen dem 21. Dezember 2012 und dem 17. Mai 2015, erreichte beispielsweise das Chance-Portfolio 9,6 Prozent pro Jahr, das Defensiv-Portfolio rund 5,9 Prozent jährlich.

Einsatz von Wertsicherungsfonds

Aber es gibt noch eine Variante, ein Fondsinvestment auch in der Rentenphase anzubieten, weiß IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis, nämlich über eine „Kombination der konventionellen Kapitalanlage und eines dynamischen Wertsicherungskonzepts in der Rentenphase“. So macht es etwa die VPV bei ihrer Freiheits-Rente. „Wir haben gemeinsam mit Invesco eine Anlagestrategie erarbeitet, die auf Aktienfonds mit Bestnoten zurückgreift“, sagt Ulrich Gauß, Vorstandsvorsitzender der VPV Versicherungen.

Aus der Kooperation erwachsen sind der exklusiv für die VPV aufgelegte Aktienfonds „VPV Wachstum“ (A2ASE4) mit Wertsicherungsmechanismus. Aber auch den Invesco Europa Core (847033) setze man ein, so Gauß. „Der VPV-Wachstum ist mit einem monatlichen Wertsicherungsmechanismus in Höhe von 80 Prozent ausgestattet. Darüber hinaus wird je nach Kapitalmarktsituation dynamisch umgeschichtet. Wird es an den Kapitalmärkten ungemütlich, schichtet das flexible Anlagesystem sukzessive in sichere Kapitalanlagen um“, erklärt der VPV-Chef.

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Die wahren Kosten einer Kapitalgarantie

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
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Geldanlage und Sicherheitsbedürfnis

Geldanlage und Sicherheitsbedürfnis

Vermittler haben derzeit keine Chance, ihren Kunden die wahren Kosten einer Garantie zu erläutern. Viele Anlageentscheidungen in der aktuellen Niedrigzinsphase würden sonst ganz anders ausfallen. Muss der Gesetzgeber eingreifen?

Wer einen Fernseher oder einen Computer kauft, bekommt über die gesetzliche Gewährleistung hinaus im Fachgeschäft meist auch eine zusätzliche längerfristige Garantie des Herstellers angeboten. Der Verkäufer nennt den Preis und der Kunde kann ihn zur Leistung in Relation setzen und eine sinnvolle individuelle Entscheidung treffen.

In der Altersvorsorge und Geldanlage geht das nicht, denn hier fehlt dem Kunden eine wesentliche Größe. Der tatsächliche Preis für eine Garantie ist unbekannt. Auch dem Vermittler, denn die Branche deckt einen Mantel des Schweigens darüber.

Die Deutschen sind traditionsgemäß sehr sicherheitsorientiert und halten auch in der privaten Altersvorsorge gern an Garantien fest. Das ist fatal, denn mit sinkendem Zinsniveau sind diese in den Produkten versteckten Kosten erheblich gestiegen. „Vor 15 Jahren waren Garantien noch einfacher darzustellen, bei einem Zinsniveau unter 2 Prozent ergibt sich jedoch ein äußerst unattraktives Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Olaf Stotz, Professor für Asset Management an der Frankfurt School of Finance & Management.

Der Wissenschaftler hat den Zusammenhang zwischen Zinsniveau und Garantiekosten bei der Geldanlage gegen Einmalbetrag analysiert und wurde selbst überrascht von dem gravierenden Ergebnis: „Je länger die Anlagedauer ist, desto höher fallen die Garantiekosten aus. Die Kosten liegen dabei bei langen Laufzeiten bei einem Vielfachen der eingezahlten Anlagebeträge“, so Stotz. Zudem gelte: Je niedriger die Zinsen sind, desto teurer wird eine Garantie, die 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert.

Garantiekosten schmälern Ertrag

Stotz hat die Garantiekosten über einen Opportunitätskostenansatz für verschiedene Anlegertypen und Anlagesummen ermittelt. Er verglich eine Anlage mit 100-prozentiger Garantie und eine Anlage ohne Garantie mit Anlage in Aktien und Renten und einem mittleren Risiko.

Ein Beispiel: Bei einer Anlagesumme in Höhe von 100.000 Euro, die für 15 Jahre fest angelegt wird, liegen die Garantiekosten laut Studie bei aktuellem Zinsniveau bei mehr als 150.000 Euro – mehr als dem Eineinhalbfachen des Anlagebetrags. Das sind Kosten, die den Ertrag der Anlage erheblich schmälern. Der Verlauf fu?r die alternativen Anlegertypen sieht ähnlich aus. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Garantiefalls ist zudem in allen Szenarien gering und liegt nur bei einem Anlagehorizont von 15 Jahren bei rund einem Prozent, bei längeren Laufzeiten weit darunter.

Laut Stotz sei die Branche zwar durchaus dabei, umzusteuern und neue Wege bei den Produktkonzepten einzuschlagen. Transparenter sei man aber nicht geworden. „Der Makler kann die tatsächlichen Kosten einer Garantie in der Altersvorsorge anhand der Materialien des Anbieters nicht errechnen, sie werden nicht ausgewiesen“, so Stotz. Ein professioneller Berater könne daher bisher nur allgemein und anhand von Beispielrechnungen zum Garantiekosten-Renditen-Verhältnis aufklären.

Garantiekosten im Beratungsgespräch

„Dem Kunden muss klar werden, dass eine Garantie nicht kostenlos zu haben ist und das die Kosten mitunter extrem unverhältnismäßig sind“, so Stotz. Vermittler sollten daher in der Beratung sicherheitsbewusster Kunden stets auch entsprechende Produkt-Alternativen für deren Ziele und Bedürfnisse parat haben. Klar ist, dass das Beratungsgespräch dann komplexer ausfällt. „Es ist anspruchsvoll, denn die Risiko- und Ertragskommunikation ist kein einfaches Metier, sie setzt einiges an Kenntnissen und Kommunikationsfähigkeit voraus“, so Stotz.

Von einem Verbot von Garantieprodukten hält Stotz angesichts der Studienerkenntnisse nichts, er sieht aber sowohl die Produktanbieter als auch den Gesetzgeber in der Pflicht. Die Anbieter müssten die Vermittler in die Lage versetzen, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte reell mit harten Zahlen zu schildern. Und der Gesetzgeber könnte Kriterien festlegen, wie dies auf vergleichbare Weise zu tun ist. Freiwillig wird das jedoch wohl nicht geschehen. Alle Entwicklungen zum Kostenausweis bei Versicherungs- und Anlageprodukten wurden bisher von Seiten des Gesetzgebers angestoßen.

Weitere Infos zur Studie sowie eine Download-Möglichkeit gibt es hier.

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