Strom- und Gastarife – Geht`s auch günstiger?

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
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Immer wieder drehen Strom- und Gasversorger an der Preisschraube. Da liegt der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nahe

Immer wieder drehen Strom- und Gasversorger an der Preisschraube. Da liegt der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nahe

Strom- und Gasanbieterwechsel leicht gemacht

  • Der Anbieterwechsel lohnt sich
  • Beim örtlichen Versorger einen günstigeren Vertrag abschließen
  • Angebote und Preise vergleichen

Der Anbieterwechsel lohnt sich

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fragen bei der Verbraucherzentrale Bremen nach, ob sich tatsächlich viel Geld beim Strom- und Gasanbieterwechsel sparen lässt oder wie sie einen seriösen Anbieter erkennen. Wichtig beim Anbieterwechsel ist, die Tarife zu finden, die Einsparungen ermöglichen und zugleich kundenfreundliche Vertragsbedingungen haben. Der eigentliche Wechsel des Anbieters ist in der Regel einfach: „Ist ein neuer Versorger gefunden, müssen Sie nur mit diesem einen Vertrag abschließen. Alles Weitere erledigt er für Sie“, sagt Annabel Oelmann, Vorstand und Energieexpertin der Verbraucherzentrale. „Verbraucher/innen können ihren Strom- und/oder Gaslieferanten frei wählen, egal ob er oder sie in eine neue Wohnung zieht oder einen bestehenden Liefervertrag für dieselbe Wohnung beenden will“ ergänzt Oelmann.

Tarifwechsel: Beim örtlichen Versorger einen günstigeren Vertrag abschließen

Schon mit einem Anruf beim örtlichen Versorger verbunden, mit der Frage nach einem preisgünstigeren Tarif, lässt sich Geld sparen. Mit dem Wechsel von der Grundversorgung in einen Sondervertrag ergeben sich allerdings neben Preisvorteilen in der Regel auch Vertragsänderungen, wie etwa neue Vertrags- und Folgelaufzeiten sowie längere Kündigungsfristen.

Angebote und Preise vergleichen

Vor einem Wechsel des Anbieters sollten Sie auf jeden Fall einen Preisvergleich machen. Hilfreich sind Tarifrechner im Internet, mit deren Hilfe man nach Eingabe des persönlichen Jahresverbrauchs und der Postleitzahl einen Vergleich der aktuellen Preise verschiedener Versorger erhält. Neben dem Preis sollten aber auch die weiteren Vertragsbedingungen wie Bonus, Laufzeit und die Anzahl der Abschläge genau unter die Lupe genommen werden.

Bonus ist nicht gleich Bonus

Ob „Sofortbonus“, „Neukundenbonus“ oder „Frei-Kilowattstunden“ – hinterfragen Sie diese Vergünstigungen. „Lassen Sie sich nicht von dem supergünstigen Angebot blenden“, erklärt Oelmann, denn möglicherweise sind der Grundpreis und der Kilowattstundenpreis deutlich höher als beim derzeitigen Anbieter. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher betreiben den Anbieterwechsel als Sport und suchen sich rechtzeitig vor Vertragsablauf einen neuen Anbieter, der mit hohen Bonuszahlungen wirbt. Für die „Bequemen“, die diesen Sport nicht betreiben wollen, passt auch ein Anbieter, der zwar keine Bonuszahlungen verspricht, dafür aber trotzdem noch günstiger als der derzeitige Anbieter ist.

Laufzeiten – der Blick in die Glaskugel

Es ließe sich viel Geld verdienen, wenn die Preisentwicklung für Strom und Gas vorherzusagen wäre. Lange Jahre ging es nur aufwärts, inzwischen sinken teilweise die Preise. Eine feste Bindung an den neuen Anbieter für 24 Monate kann durchaus teuer werden. Auf der anderen Seite steht die Preisgarantie. Kurze Mindestvertragslaufzeiten und kurze Kündigungszeiten sind meistens die bessere Wahl.

Alles eine Frage der Abschläge?

Um sich über den niedrigen Preis des neuen, anvisierten Strom- oder Gasanbieters freuen zu können, ist vorab konkrete Information notwendig. Auf den Internet-Wechselportalen können Sie sich mit wenigen Mausklicks den kostengünstigsten Anbieter auswählen und auch gleich erfahren, wie der zukünftige monatliche Abschlag sein wird. Doch halt! Manche Berechnungen haben für ein Jahr elf Abschläge vorgesehen, andere Anbieter gehen von zwölf Abschlägen im Jahr aus. Ob die Abschlagsberechnung plausibel ist und vor hohen Nachzahlungen am Jahresende schützt, lässt sich einfach ausrechnen. Hier ein Beispiel: Für die 3000 Kilowattstunden Strom werden 900 Euro in Rechnung gestellt. Der Stromanbieter möchte für elf Monate 82 Euro und im zwölften Monat wird die Rechnung gestellt. Der neue Anbieter möchte nur 75 Euro monatlich. Das vermeintliche „Schnäppchen“ ist aber gar nicht günstig, da hier zwölf Abschläge gezahlt werden müssen und am Ende bei gleichbleibendem Verbrauch wieder die 900 Euro fällig werden.

Keine Angst vor dem Wechsel

Trotzdem haben viele Verbraucherinnen und Verbraucher Angst, im Dunkeln oder im Kalten zu sitzen, auf einer „schwarzen Liste“ zu stehen oder nicht zum alten Anbieter zurückkehren zu dürfen. Oelmann beruhigt: “Keiner wird im Dunkeln oder Kalten sitzen!“ Dafür sorgt schon der Grundversorger. In Bremen und Bremerhaven ist das die swb. Selbst wenn der neue Anbieter nicht mehr liefern kann, steigt der Grundversorger wieder ein. Zugegebenermaßen nicht zum günstigsten Tarif, aber der Umstieg zum neuen Anbieter ist schnell wieder möglich.

Persönliche Beratung und Checkliste

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft bei der Anbieterauswahl. Eine genaue Checkliste steht zum Download zur Verfügung unter: http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/mediabig/236268A.pdf

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft bei der Anbieterauswahl wie auch bei allen Fragen zum Energieverbrauch in privaten Haushalten mit einem persönlichen Beratungsgespräch (5,00 Euro). Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Verbraucher für Verbot von Investitionen in Waffen und Rüstung

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Der Gedanke der Nachhaltigkeit spielt bei Versicherungen eine immer größere Rolle

Der Gedanke der Nachhaltigkeit spielt bei Versicherungen eine immer größere Rolle

Repräsentative Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen zu Nachhaltigkeitsstandards bei der staatlich geförderten Altersvorsorge
  • 74 Prozent der Befragten sind für die Einführung von ethisch-ökologischen Mindeststandards bei staatlich geförderten Rentenprodukten.
  • Über 75 Prozent sind für ein Verbot von Investitionen in Waffen- und Rüstungsindustrie bzw. Streumunition und Landminen.
  • 79 Prozent der Befragten unterstützen eine Informationspflicht zu ethisch-ökologischen Anlagekriterien vor Vertragsabschluss

Die private Altersvorsorge ist neben der gesetzlichen Rente eine wichtige Säule für die Absicherung des Ruhestands und wird vom Staat gefördert. Allerdings gibt es für Anbieter staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte keine Vorgaben im Hinblick auf ethisch-ökologische Kriterien bei der Verwendung der Kundengelder. Verbraucher möchten dagegen klare Regeln und befürworten ein Verbot von kontroversen Geschäftspraktiken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Bremen.

„Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig. Eine große Mehrheit der Befragten will nicht, dass die Beiträge bei staatlich geförderten Rentenprodukten in kontroverse Bereiche wie Rüstung oder Kinderarbeit investiert werden. Jetzt muss die Politik nachziehen und Regelungen zu ethisch-ökologischen Mindeststandards auf den Weg bringen“, fordert Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen.

Mehr Transparenz gewünscht

Neben Mindeststandards ist für Verbraucher Transparenz besonders wichtig. So sprechen sich 79 Prozent dafür aus, dass Anbieter staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte vor Vertragsabschluss darüber informieren müssen, ob und wie ethisch-ökologische Anlagekriterien berücksichtigt werden. Dazu waren Finanzdienstleister bei Riester-Produkten noch bis Ende 2016 verpflichtet.

Seit Januar 2017 müssen sie zwar weiterhin jährlich darüber Auskunft geben. „Dann ist es aber längst zu spät“, kritisiert Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale Bremen. „Anleger benötigen diese Information, bevor sie einen Vertrag abschließen. Gerade bei Rentenprodukten kann ein späterer Anbieterwechsel zusätzliche Kosten bedeuten.“

Keine Streumunition und Landminen, keine Kinderarbeit

82 Prozent der Befragten wollen ein Verbot von Investitionen in Streumunition und Landminen bei staatlich geförderten Rentenprodukten. Der Ausschluss von Kinderarbeit kommt mit 80 Prozent auf Platz zwei. Eine  große Mehrheit will zudem ein Verbot für Investitionen in Bereiche, die mit Rüstung und Waffen (76 Prozent), Menschenrechtsverletzungen (74 Prozent) sowie Zerstörung von Wäldern und Naturräumen (65 Prozent) in Verbindung stehen.

Obwohl die Divestment-Bewegung immer mehr Beachtung findet und fossile Brennstoffe zu den größten Klimasündern zählen, sprechen sich nur wenige der Befragten dafür aus, dass Gelder nicht in Kohle (14 Prozent) bzw. Erdöl (7 Prozent) fließen dürfen.

Vom 27. März bis 12. April 2017 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bremen 1.056 Anleger über 18 Jahre zu ihrer Altersvorsorge sowie ihrer Meinung zu Nachhaltigkeitsstandards bei der staatlich geförderten Altersvorsorge.

Die vollständigen Ergebnisse und Graphiken finden Sie hier:
www.verbraucherzentrale-bremen.de/standards-altersvorsorge

Über das Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“

Das bundesweite Projekt „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ der Verbraucherzentrale Bremen informiert über nachhaltige Geldanlage und Altersvorsorge. Die Verbraucherzentrale Bremen kooperiert dafür mit den Verbraucherzentralen Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Gefördert wird „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-initiative.

 

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Wem sein Riester-Sparplan zu teuer wird, kann mit seinem angesparten Kapital zu einem anderen Anbieter wechseln – auch kurz vor Beginn der Rentenphase. Aber seit einiger Zeit haben Verbraucher vermehrt Probleme mit einem solchen Schritt. Die Verbraucherzentrale Hamburg sieht da politischen Handlungsbedarf.

Wer sich über Jahre hinweg Riester-Kapital angespart hat, aber langsam doch unzufrieden mit seinem Anbieter ist, darf wechseln und sein Geld mitnehmen. Für Besitzer von Riester-Bank- oder Fonds-Sparplänen tun sich da jedoch seit Kurzem Hürden auf, beobachtet die Verbraucherzentrale Hamburg.

Wie sie berichtet, weigern sich wohl Versicherer wie Allianz, Cosmos Direkt, Hannoversche oder Signal Iduna, kurz vor der Rentenphase noch neue Kunden aufzunehmen. Grund seien die niedrigen Zinsen. „Die Versicherer können sich auf die Vertragsfreiheit berufen und selbst entscheiden, wen sie als Kunden übernehmen wollen und wen nicht. Wer wechseln will, sollte deshalb parallel bei unterschiedlichen Versicherern anfragen“, sagt Doris Kappes von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Dies erhöht die Chance, doch noch rechtzeitig vor Rentenbeginn einen günstigeren Anbieter zu finden.“

Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg, ergänzt: „Je schwieriger der Anbieterwechsel ist, desto wichtiger ist Kostentransparenz bei Vertragsschluss.“ Die Anbieter von Riester-Bank- und -Fondssparplänen müssten daher dazu verpflichtet werden, die Kosten bei Vertragsschluss verbindlich zu benennen. Nur so sei der Verbraucher informiert genug, um eine Entscheidung zu treffen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski