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Kfz-Versicherung: Die fairsten Schutzbrief-Anbieter 2018

Vandalismus am Auto: zahlt die Teilkasko oder Vollkasko-Versicherung?
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Rund 18 Millionen Menschen vertrauen auf den Kfz-Schutzbrief ihres Autoversicherers. Dazu kommen 20 Millionen ADAC-Mitglieder und zwei Millionen Mitglieder anderer Automobilclubs. Doch wie zufrieden sind die deutschen Verbraucher mit ihrem Schutzbrief?

Um herauszufinden, wie zufrieden die Kunden mit ihrem Kfz-Schutzbrief sind, hat das Analysehaus Servicevalue in Kooperation mit Focus Money im zweiten Jahr 35 Anbieter bewerten lassen.

Zu diesem Zweck wurde das Konstrukt “Fairness” anhand von 27 branchenspezifischen Service- und Leistungsmerkmalen aus den folgenden sechs Dimensionen erfasst: “Faires Produktangebot”, “Faire Kundenberatung”, “Faire Kundenkommunikation”, “Fairer Kundenservice”, “Faires Preis-Leistungs-Verhältnis” und “Faire Schadenregulierung”.

Insgesamt holten die Experten 3.295 Kundenurteile von 2.762 Kunden ein, wobei bis zu zwei Versicherer bewertet werden sollten, bei denen die Befragten innerhalb der letzten 24 Monate Kunden waren.

Höchstwertung für elf Anbieter

Das höchste Gütesiegel “sehr gut” erhielten insgesamt elf der 35 überprüften Anbieter: der ADAC, der Auto-Club Europa (ACE), DEVK, Huk 24, Huk-Coburg, LVM, Provinzial Rheinland, VGH, WGV, Württembergische und Zurich.

Weitere neun Clubs und Versicherer konnten sich das Gütesiegel “gut” sichern: Aachen Münchener, Allianz, Allsecur, Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD), Automobilclub von Deutschland (AvD), Cosmos Direkt, Gothaer, Itzehoer und die Sparkassen Direktversicherung.

Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Branche in allen sechs Kategorien verbessert. Den besten Eindruck hinterließen die Anbieter auch in dieses Mal wieder im Bereich “Faire Kundenkommunikation”, so Servicevalue.

Auch im Bereich Kundenberatung seien die Verbraucher zufrieden: Wer Fragen zum Leistungsumfang oder zu vertraglichen Ausschlusskriterien habe, der erhalte kompetente und verlässliche Auskunft.

Allerdings sei die Lücke zwischen Top-Anbietern und hinterem Feld deutlich größer geworden. (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

Verbraucherzentrale mahnt Automobilclub ab

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Gelockt mit einem kostenlosen Fahrtraining unterschrieben minderjährige Fahrschüler in ihrer Fahrschule für eine kostenfreie ADAC-Mitgliedschaft, die nach Ablauf eines Jahres automatisch in einen kostenpflichtigen Tarif übergehen sollte. Die Verbraucherzentrale Hamburg mahnte den Automobilclub wegen Irreführung ab, denn grundsätzlich konnten die Minderjährigen ohne die Genehmigung ihrer Eltern keinen Vertrag mit dem ADAC schließen. Dennoch suggerierte der Verkehrsclub in seinen Schreiben zur Tarifumstellung einen Vertragsschluss.

“Die Tarifumstellung deiner Mitgliedschaft erfolgt automatisch – du brauchst dich also um nichts zu kümmern. Solltest du auf eine Fortsetzung deiner Mitgliedschaft verzichten wollen, teile uns dies bitte innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt dieses Briefes mit”, informierte der Automobilclub die jungen Erwachsenen drei Monate vor dem anstehenden Wechsel in den kostenpflichtigen Tarif. Reagierten die Betroffenen nicht, schickte der ADAC nach Ablauf des Jahres eine Zahlungsaufforderung über den jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 24 Euro.

“Mit seinen Briefen verschleierte der ADAC die Rechtslage”, so Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Tatsächlich mussten sich die jungen Verbraucher weder zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft zurückmelden, noch später den Mitgliedsbeitrag zahlen. “Der angeblich zuvor von den Minderjährigen geschlossene kostenlose Vertrag war nämlich gar nicht rechtens, denn die Eltern hatten in der Regel nicht zugestimmt. Perfide am Vorgehen des ADAC war vor allem, dass erst durch die Zahlung des Mitgliedsbeitrags, den einige der mittlerweile Volljährigen nach einem Jahr überwiesen, der Mitgliedsvertrag wirksam wurde”, erläutert Verbraucherschützerin Rehberg.

Der ADAC lenkte ein und verpflichtete sich nach der Abmahnung gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg, die kritisierten Schreiben zur Tarifumstellung ab dem 1. Juli 2018 nicht mehr zu verschicken und ab dem 1. September 2018 in seinen Rechnungen darauf hinzuweisen, dass durch Zahlung ein Vertrag zustande kommt.

Ob Verkehrsclub, Partnervermittlung oder Fitnessstudio – die Juristen der Verbraucherzentrale Hamburg beraten bei rechtlichen Problemen im Verbraucheralltag. Weitere Informationen zum Beratungsangebot sind auf der Internetseite www.vzhh.de veröffentlicht.