Unionsfraktionschef Kauder gegen Auflagen für Baukindergeld

Vergleichen sie jetzt ihre Baufinanzierung bei ProFair24
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) lehnt zusätzliche Beschränkungen bei der geplanten Einführung des Baukindergelds ab. Ihm zufolge gibt es keinerlei Grund neue Bedingungen zu stellen, “die noch dazu unsinnig sind.”

“Die Spitzen der Koalitionsfraktionen haben sich im Mai über die grundsätzlichen Voraussetzungen für das Baukindergeld verständigt. Dabei muss es im Sinne der jungen Familien bleiben, denen wir den Erwerb von Wohneigentum erleichtern wollen”, sagte Kauder der “Passauer Neuen Presse” (Dienstag).

“Es gibt keinen Grund, neue Bedingungen zu stellen, die noch dazu unsinnig sind.” Den Bezug neben einer Einkommensgrenze nun auch an eine maximale Wohnfläche zu koppeln, würde mehr Bürokratie bedeuten, erklärte er.

Das neue Baukindergeld für Familien soll nach einer Vorlage von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) für den Haushaltsausschuss des Bundestags wegen befürchteter Milliarden-Mehrkosten mit schärferen Auflagen versehen werden.

Auch CSU lehnt Vorschlag ab

Eine vierköpfige Familie soll demnach nur dann Anspruch auf einen Gesamtzuschuss von 12.000 Euro pro Kind haben, wenn die Wohnfläche beim Hausbau oder Immobilienkauf 120 Quadratmeter nicht übersteigt.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder lehnt eine Begrenzung der Wohnfläche ab. “Damit wird der Auftrag verfehlt”, sagte der CSU-Politiker am Montag in Augsburg.

Wer mehr Kinder habe, brauche mehr Fläche. “Darüber wird zu sprechen sein.” Das Anliegen sei elementar wichtig, es mit Grenzen zu kappen der falsche Weg. (dpa-AFX)

Vielen Dank an Cash.Online

 

 

 

Umfrage: Viele Deutsche sehen Baukindergeld kritisch

Der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA) empfiehlt statt des Baukindergeldes lieber eine Senkung der Grunderwerbsteuer
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Das geplante Baukindergeld stößt in Deutschland auf Skepsis. Gut jeder Zweite bezweifelt laut einer Umfrage, dass der staatliche Zuschuss den Haus- oder Wohnungskauf attraktiver macht.

Mit Vorteilen rechnet dagegen nur gut jeder Dritte, wie aus einer repräsentativen Befragung für den Zentralen Immobilien-Ausschuss (ZIA) hervorgeht, die der Deutsche Presse-Agentur vorliegt.

Besonders in sehr dicht besiedelten Regionen glauben die Menschen demnach nicht daran, dass der Plan der Bundesregierung wirkt. Doch auch auf dem Land überwiegt die Zurückhaltung, ebenso bei Familien.

Laut Koalitionsvertrag sollen sie für den Kauf oder Bau einer Wohnung oder eines Hauses 1.200 Euro pro Kind und Jahr erhalten, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Senkung der Grunderwerbsteuer

Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 Euro zu versteuerndem Einkommen plus 15.000 Euro pro Kind. Die Leistung soll rückwirkend zum 1. Januar 2018 bewilligt werden.

Der Immobilien-Ausschuss verlangte, stattdessen die Grunderwerbsteuer zu senken. “Das würde auch dem Mietwohnungsbau helfen”, meinte Verbandspräsident Andreas Mattner.

Er verweis darauf, dass in den vergangenen zehn Jahren 14 Bundesländer den Steuersatz erhöht haben, von 3,5 Prozent des Kaufpreises auf bis zu 6,5 Prozent.

Preise könnten durch Baukindergeld steigen

Käufer müssen die Steuer in der Regel mit Eigenkapital bestreiten. “Die Höhe des Baukindergelds reicht da bei weitem nicht aus, insbesondere nicht in den Großstädten”, sagte Mattner.

Die Förderung ist eines der Themen beim Tag der Immobilienwirtschaft am Mittwoch. Auch Mieter- und Eigentümerverbände hatten sich gegen das Baukindergeld gewandt, weil sie davon ausgehen, dass durch die Beihilfe die Preise entsprechend steigen.

Der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA) vertritt als Spitzenverband Unternehmen und Verbände – darunter Projektentwickler, Immobilienfinanzierer, Wohnungsunternehmen und Makler. (dpa-AFX)

Vielen Dank an Cash.Online