Continentale Lebensversicherung – Betriebsrente: Zwölf Millionen gute Gründe für neues Geschäft

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Continentale Krankenversicherung a.G. Ruhrallee 92, 44139 Dortmund


Continentale Krankenversicherung a.G.
Ruhrallee 92, 44139 Dortmund

Continentale Lebensversicherung – Betriebsrente: Zwölf Millionen gute Gründe für neues Geschäft

Mehr als zwölf Millionen Zusagen zur Entgeltumwandlung für die Betriebsrente müssen auf den Prüfstand. Das sind zwölf Millionen gute Gründe für Vermittler mit künftigen und aktuellen Kunden über die betriebliche Altersversorgung (bAV) ins Gespräch zu kommen.

Die Continentale Lebensversicherung unterstützt sie bei dieser Aufgabe mit den bAV-Praxistipps und der neuen Unternehmerinformation „bAV kompakt“ unter www.contactm.de/brsg. Darin weisen die Experten auf mögliche Fallstricke hin und stellen Türöffner vor. Ebenfalls hinterlegt sind passende Mailings, mit denen Vermittler Inhaber und Personalverantwortliche auf das Thema aufmerksam machen können.

Pflichtzuschuss zur Entgeltumwandlung gilt auch für alte Zusagen

Hintergrund: Ab 2022 wird der Pflichtzuschuss des Arbeitgebers für bereits bestehende Zusagen wirksam. „Die Arbeitgeber müssen also entsprechend überprüfen, ob ihre Zusagen der neuen Zuschusspflicht genügen“, erläutert Sascha Holstein, bAV-Experte bei der Continentale. „Das betrifft nahezu alle bestehenden Versorgungen über Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds.“ Beim neu eingeführten Sozialpartnermodell ist der Pflichtzuschuss bereits seit Jahresbeginn zu zahlen. Ab dem 1. Januar 2019 gilt die Regelung für Neuverträge.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Voraussetzung für den Pflichtzuschuss ist, dass der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung des Mitarbeiters Abgaben zur Sozialversicherung spart. Nur dann muss er den Zuschuss von 15 Prozent des Sparbeitrages zahlen.
  • Die Regelung gilt nur für Mitarbeiter, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.
  • Bei alten Zusagen kann der Zuschuss in den gleichen Vertrag fließen. Falls das die tariflichen Vorgaben nicht zulassen, ist auch eine neue Police möglich.
  • Auch Betriebe, die bereits freiwillig einen Zuschuss zahlen, sollten ihre Zusagen prüfen.
  • In der bisherigen Vereinbarung zur Entgeltumwandlung sind alle Änderungen zu übernehmen und zu dokumentieren.
  • Der Arbeitnehmer muss mit allen Änderungen einverstanden sein.

Perfekter Zeitpunkt für frisches bAV-Geschäft

„Der Pflichtzuschuss ist ein guter Anlass, um grundsätzlich mit Inhabern oder Personalverantwortlichen über das Thema bAV zu sprechen“, sagt Sascha Holstein. „Viele Versorgungswerke sind mehr als zehn Jahre alt. Sie werden den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein guter Zeitpunkt, sie zu aktualisieren und die neuen gesetzlichen Regelungen einzubauen. Gleichzeitig kann die Versorgung um innovative und zeitgemäße bAV-Komponenten ergänzt werden.“ Gerade beim Thema Betriebsrente sei es für Arbeitgeber sehr wichtig, einen versierten Vermittler an ihrer Seite zu wissen. Ein professioneller Produktgeber sei ebenfalls ausschlaggebend.

Jahrzehntelange Kompetenz

Ein starker Partner mit langjährig erfahrenen, kompetenten bAV-Spezialisten ist die Continentale Lebensversicherung. Seit mehr als 125 Jahren steht sie für Verlässlichkeit und Solidität. Ihre Kunden können auf hervorragende bAV-Produkte mit festen Garantien bauen. Außerdem bietet sie einen ausgezeichneten Service. Für spezielle Fragen steht ein Netzwerk von Experten und Fachanwälten bereit. So gewährleistet die Continentale schnelle Hilfe und Unterstützung vor Ort.

Nach diesen Versicherungen googeln die Deutschen am häufigsten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt


Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt

Einmal im Quartal wertet der Dienstleister Mediaworx aus, nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln. So auch für das dritte Quartal 2017. In unserer Bilderstrecke erfahren Sie, welche Versicherungsprodukte die Deutschen zwischen Juli und September besonders interessierten.

Platz 10 der gefragtesten Versicherungen im dritten Quartal 2017 nehmen zwei Versicherungen ein. Sowohl die Fahrradversicherung als auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) kommen auf 14.800 Suchanfragen bei Google.

Die Fahrradversicherung verzeichnet im Vergleich zum dritten Quartal 2016 ein Plus von 22 Prozent. Die bAV hält sich auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor.

Auf Platz 9 reihen sich gleich drei Versicherungen ein: Gebäudeversicherung, Pflegeversicherung und Wohngebäudeversicherung. Je 18.100 Mal haben die Bundesbürger diese drei gegoogelt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Suchanfragen für Pflege- und Gebäudeversicherungen konstant. Die konkretere Suche nach der Wohngebäudeversicherung hat um 18 Prozent abgenommen.

Die Kranken- und die Unfallversicherung schafft es jeweils auf Platz 8 der meistgesuchten Versicherungen. 27.100 Suchanfragen gab es hier in Quartal 3. Sie hielten sich damit auf Vorjahresniveau.

Auf dem siebten Rang finden sich Riester-Rente, Risikolebensversicherung und die Private Krankenversicherung (PKV) mit Suchwerten von je 33.100. Während die ersten Beiden je ein Plus bei den Suchanfragen von 22 Prozent verzeichnen, büßt die PKV im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent ein.

Platz 6 nimmt die Handyversicherung ein. Sie wurde 40.500 Mal gegoogelt. Das entspricht einem gleichbleibenden Interesse im Vergleich zum Vorjahr.

Kommen wir zu Platz 5. Diesen teilen sich die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zahnzusatzversicherung mit je 49.500 Suchen. Bei der BU-Police geht es um 22 Prozent nach oben, die Zähne liegen auf Vorjahresniveau.

Auf Platz 4: Hausrat– und Haftpflichtversicherung mit je 60.500 Suchanfragen. Bei der Hausrat waren es ein Jahr zuvor noch 49.500, bei der Haftpflicht ebenfalls 60.500.

Auf dem Treppchen auf Platz 3 liegt die Reiserücktrittversicherung. Nach ihr haben die Bundesbürger 74.000 Mal gesucht. Genauso viele, wie ein Jahr zuvor.

Vize-Sieger ist die Rechtsschutzversicherung mit 90.500 Google-Suchen. Ein Jahr zuvor waren es noch 74.000.

Und Platz 1? Den teilen sich die Rentenversicherung und die Kfz-Versicherung mit je 110.000 Suchen. Bei der Rentenversicherung stehen damit 19.500 Suchanfragen mehr auf der Uhr als im Vorjahr. Die Kfz-Versicherung hält das Niveau von 110.000 Stück.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Kennen Sie schon ProExpert24?

ProExpert24 ist das Expertennetzwerk von ProFair24

Junge Menschen ohne Einsicht, Ältere resignieren

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam - sie sind eher nachlässig.


Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam – sie sind eher nachlässig.

Wer aufgepasst hat, weiß mittlerweile, wie wichtig die private Altersvorsorge ist. Gerade junge Menschen sollten sich früh kümmern – laut einer aktuellen Studie tun das aber zu wenige. Und ein Fünftel der Älteren hat die Hoffnung sogar ganz aufgegeben.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren hat die Planung für die private Altersvorsorge noch nicht abgeschlossen, 26 Prozent haben noch nicht einmal damit angefangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt.

Bei der Gruppe der 45- bis 65-Jährigen sieht es ebenfalls nicht gut aus:

Hier empfindet etwa jeder Fünfte (18 Prozent) seine Situation als hoffnungslos. Die finanziellen Mittel reichten nicht aus, um die Alterssicherung zu planen.

Die Jüngeren sehen indes wenigstens noch ein, dass es wichtig ist, selbstständig vorzusorgen.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört. Knapp drei Viertel (74,8 Prozent) haben sich auch schon Gedanken dazu gemacht.

Quelle: Aon Hewitt

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Betriebsrenten: “Noch viel Luft nach oben”

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Die Offenheit gegenüber der Entgeltumwandlung ist laut Studie vergleichsweise hoch.

Die Offenheit gegenüber der Entgeltumwandlung ist laut Studie vergleichsweise hoch.

Nur 26 Prozent der Arbeitnehmer nutzen derzeit die betriebliche Altersversorgung (bAV) mit eigenen Beiträgen. Und nur elf Prozent erhalten eine vom Arbeitgeber finanzierte Betriebsrente, mit der sie auch zufrieden sind. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Deloitte-Studie “bAV zwischen Wunsch und Wirklichkeit”.

Demnach profitiert aktuell nur eine Minderheit von einer arbeitgeberfinanzierten Altersversorgung – lediglich 40 Prozent haben einen Anspruch. 28 Prozent davon wissen jedoch nicht, um welche Summen es geht. Und 63 Prozent sind der Meinung, der Arbeitgeber sollte etwas mehr leisten. Die Offenheit gegenüber der Entgeltumwandlung, also der Verzicht auf einen Teil des Bruttogehalts, sei vergleichsweise hoch, so Deloitte. Doch viele Arbeitnehmer beklagten ein mangelndes Angebot ihrer Firma.

Das Problem liegt offenbar auch in der schlechten Informationslage. 65 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich nicht ausreichend oder gar nicht über bAV-Optionen informiert – von den übrigen Befragten finden nicht alle die Informationen auch vertrauenswürdig, ganz gleich, ob diese von den Arbeitgebern, den Versicherungen oder dem Betriebsrat stammen. Laut Studie wünschen sich die meisten ein persönliches Beratungsgespräch, würden sich aber auch mit einer ausführlichen Broschüre zufrieden geben. Apps als Informationsquelle spielen dagegen nur eine ergänzende Rolle.

Stärkung der bAV noch fraglich

Wenn die Arbeitnehmer ein bAV-Angebot in Anspruch nehmen, kommt es ihnen in erster Linie auf Sicherheit an – gegebenenfalls auch zulasten einer größeren, aber risikobehafteten Rendite. Wichtig sind den Befragten flexible Ein- und Auszahlungsoptionen (45 bzw. 42 Prozent). 40 Prozent bevorzugen die Kapitalleistung, 38 Prozent würden eine Rente wählen und 22 Prozent favorisieren Raten. Ein schrittweiser Übergang in den Ruhestand ist für 74 Prozent interessant.

“Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, wie viel Luft nach oben es bei der bAV noch gibt. Um die Zahl der Nutzer zu steigern, müssen die tatsächlichen Wünsche der Arbeitnehmer stärker berücksichtigt werden. Einige Elemente des Betriebsrentenstärkungsgesetzes weisen in die richtige Richtung, andere widersprechen den derzeitigen Vorstellungen der Arbeitnehmer aber sogar. In welchem Maße und in welchem Zeitraum die bAV gestärkt werden wird, ist daher fraglich”, erklärte Peter Devlin, Partner Human Capital Advisory Services bei Deloitte.

Für die Studie wurden 1.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte befragt. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online

Das könnte Sie auch interessieren:

Landingpages Berufsunfähigkeit

Landingpages KFZ

Landingpages ProFair24

 

Bundesregierung warnt Arbeitgeber vor Haftungsrisiko durch Versicherungsprodukte

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Zum 01.01.2018 können Unternehmen ihrer Belegschaft eine Altersversorgung mit Hilfe von Versicherungsprodukten anbieten

Zum 01.01.2018 können Unternehmen ihrer Belegschaft eine Altersversorgung mit Hilfe von Versicherungsprodukten anbieten

Während die Bundesregierung und mitwirkende Sachverständige eindringlich vor Haftungs- und Ausfinanzierungsrisiken bei der betrieblichen Altersversorgung unter Mitwirken von Versicherungsprodukten warnen, ist bei vielen betroffenen Unternehmen kaum ein Risikobewusstsein festzustellen. Für die betroffenen Entscheider der Unternehmen könnte dies fatale Folgen haben, da nichtmehr ernsthaft behauptet werden kann, Risiken nicht erkannt zu haben.

Im Mai 2001 stimmte der damalige Bundesrat der Rentenreform der Bundesregierung zu. Zeitgleich wurde das Betriebsrentengesetz, welches seit 01.01.2002 einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung für jeden sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer garantiert, auf den Weg gebracht. Betriebliche Altersversorgung und Riester-Rente sollten die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus ausgleichen.

Die betriebliche Altersversorgung hat in Deutschland gerade in der Großindustrie eine langjährige Tradition. Bereits 1850 wurde zu diesem Zweck die erste Unterstützungskasse gegründet. Auch der deutsche Mittelstand setzt im Werben um qualifizierte Mitarbeiter zunehmend auf betriebliche Altersversorgung. Neben einem attraktiven Versorgungsangebot lassen sich auch wirtschaftliche Vorteile nutzen.

Die größte Anzahl von kleinen und mittleren Unternehmen hat bei der Entgeltumwandlung auf Produkte der Versicherungswirtschaft gesetzt. Dies könnte nunmehr zu einem gravierenden Problem werden. Die Bundesregierung sieht sich in diesem Bereich zum Handeln gezwungen und bietet ab 01.01.2018 eine Alternativlösung. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz soll die Risiken der Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersversorgung mit Hilfe von Versicherungsprodukten stoppen. Was von der Versicherungswirtschaft lange in das Reich der Fabeln verwiesen wurde und als äußerst theoretisches Risiko bewertet wurde, wird von der Bundesregierung als großes Hemmnis der Ausbreitung betrieblicher Altersversorgung gesehen.

Rede der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstärkungsgesetz) vor dem Deutschen Bundestag am 10. März 2017 in Berlin:

„Gemeinsame Verantwortung heißt, dass für die Arbeitgeber nicht nur Risiken wegfallen, sondern sie zugleich in die Pflicht genommen werden. Im Gegenzug für die Befreiung von der Haftung sollen sich die Arbeitgeber an der Absicherung der Zielrenten durch Sicherungsbeiträge beteiligen. Wichtiger noch als das ist: Wenn Entgeltumwandlung genutzt wird, muss der Arbeitgeber eingesparte Beiträge zur Sozialversicherung, die wir auch gewährt haben, damit sie die Haftungsrisiken absichern können – dieser Grund fällt hier ja weg –, an die Versorgungseinrichtung weitergeben. 20 Prozent werden gewährt; 15 Prozent muss man weitergeben, mehr kann man im Rahmen der Tarifverhandlungen vereinbaren.

Mit anderen Worten: Wir haben nicht nur etwas an Risiken weggenommen, sondern wir haben auch neue Pflichten ausgehandelt. Das ist genau der Deal, den die Sozialpartner am Ende mitgegangen sind.“

Im Ausschuss für Arbeit und Soziales gab Herr Gunkel von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände folgendes zu Protokoll:

„Die Idee der Einführung einer reinen Beitragszusage begrüßen wir außerordentlich. Die reine Beitragszusage kann dazu beitragen, dass wir Arbeitgeber neu für die betriebliche Altersvorsorge gewinnen, die ihr bislang mit Blick auf die Haftungsrisiken ferngestanden haben.“

Der Sachverständige Dr. Marco Arteaga geht sogar noch einen Schritt weiter und spricht den meisten Unternehmen in Deutschland die Fähigkeit ab, betriebswirtschaftlich zu planen und Risiken bewerten zu können:

„Es gibt da zwei Aspekte, die hier beleuchtet werden müssen. Wir reden schwerpunktmäßig über die KMU’s, über die kleinen mittelständischen Unternehmen und die Frage, ob diese die betriebliche Altersversorgung schultern können oder nicht. Da sollten Sie vielleicht vor dem geistigen Auge das Bild von Unternehmen haben mit bis 50 oder allenfalls bis 100 Beschäftigten, das sind Handwerksbetriebe und ähnliches. Wenn Sie auch nur eines davon kennen, dann wissen Sie, dass die planungstechnisch quasi von der Hand in den Mund leben. Ganz überwiegend die meisten davon können vielleicht ein paar Monate vorausschauen, aber auf keinen Fall ein Jahr, geschweige denn mehrere Jahre. Betriebliche Versorgungsver-

sprechen gehen aber nicht über mehrere Jahre, die gehen über Jahrzehnte, die gehen über ein halbes Jahrhundert, bis dann tatsächlich die Versorgungsverpflichtung erledigt ist. Und Sie können, wir können von diesen kleinen Unternehmen nicht erwarten, dass die selber den Kopf auf den Hackklotz legen und sagen: Ich unterschreibe das und steh dafür uneingeschränkt ein, auch noch in der Zeit, wo ich vielleicht schon längst selber im Ruhestand bin. Deswegen ist bei der Beitragszusage das Entscheidende für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, nicht nur die Haftung sondern auch die Kostensicherheit“

Zum 01.01.2018 können Unternehmen ihrer Belegschaft eine Altersversorgung mit Hilfe von Versicherungsprodukten anbieten, wo sie für die Qualität des Versorgungsversprechens nicht haften. Möglich wird dies dadurch, dass keinerlei Versorgungsleistung garantiert wird. Betriebsrentner solcher Angebote müssen zukünftig damit leben, dass sie weder zum Zeitpunkt des Renteneintritts, noch in der Rentenbezugszeit mit einer festen garantierten Rente planen können. Die Auswirkung für die Unternehmen sind höhere Kosten, während die betroffenen Mitarbeiter jede Planungssicherheit verlieren.

Bezeichnenderweise wird es keine Änderungen der betrieblichen Versorgungswerke geben, die in Gänze ohne Versicherungsprodukte auskommen. Hier ist nicht erst mit Einführung des Betriebsrentengesetzes 2002 ein ausgewogenes Verhältnis aus attraktiven, planbaren Angeboten für die Belegschaft und erheblichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen bei überschaubaren, planbaren Risiken für die betroffenen Unternehmen gegeben.

Nachdem in den letzten Wochen von Sachverständigen und Vertretern der Bundesregierung so stark auf die Risiken im Zusammenspiel von betrieblicher Altersversorgung und Versicherungsprodukten hingewiesen wurde, sollten sich auch die Unternehmen dieser Thematik annehmen und Alternativen prüfen. Der Gesetzentwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz informiert auch über den problemlosen Umstieg von Versicherungsprodukten in „betriebseigene Versorgungswerke“.

Während der Gesetzentwurf der Bundesregierung den Unternehmen die Möglichkeit bietet, ab 2018 für zukünftige Versorgungsversprechen nicht haften zu müssen und dafür zusätzliche Kosten aufgebracht werden müssen, bieten betriebliche Versorgungswerke ohne Versicherungsprodukte die Möglichkeit auch die angesammelten Risiken der Vergangenheit ohne zusätzliche Kosten abzubauen.

Vielen Dank für den Beitrag an:

Michael Schramm

bAV-Ökonom (ebs)

Panoramastraße 56

74638 Waldenburg

Telefon  07942 / 3716

Telefax  07942 / 941388

Mobil     0171 / 126 8508

E-Mail   michael.schramm@dpm-gruppe.eu

Homepage www.dpm-gruppe.eu