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Der ideale Zeitpunkt für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Einsteiger und Starttarife
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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Die Absicherung für die Berufsunfähigkeit ist wichtig – doch wann sollte idealerweise der Abschluss erfolgen? Und kann man sich eigentlich auch noch mit 50 Jahren versichern lassen?

Üblicherweise beschäftigen sich junge Menschen mit Beginn ihrer Ausbildung oder mit ihrem ersten Job erstmals eigenständig mit Versicherungsfragen. Und das ist auch gut so, denn bei vielen Versicherungen, insbesondere aber bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, gilt die Devise: Je jünger man bei Abschluss ist, desto besser.

Denn junge Menschen sind meist noch frei von Vorerkrankungen und haben daher keine Probleme, die Gesundheitsfragen der Versicherer zu beantworten. Ausschlüsse oder Aufschläge in der Kalkulation sind bei ihnen kaum zu erwarten. Junge Menschen haben daher hervorragende Chancen auf einen gleichermaßen günstigen wie leistungsstarken BU-Tarif. Viele Versicherer werben daher bereits mit einem möglichst frühen Einstieg in die BU, insbesondere für Azubis und Studenten. Und bieten Produktlösungen mit vollem Versicherungsschutz zum kleinen Startbeitrag zum Beispiel für die ersten sieben Jahre an.

Meist zahlen sich frühe und günstige Konditionen aus. Wer sich erst Jahre nach der Berufswahl versichert, zahlt fast immer mehr – vor allem gemessen an der Länge des Versicherungsschutzes. Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest (veröffentlicht in Finanztest 9/2018) hat diesen Effekt nachgewiesen. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis belegt den Vorteil des frühen Abschlusses: Ein 20-jähriger Student der Betriebswirtschaftslehre schließt einen BU-Vertrag ab. Er zahlt monatlich rund 35 Euro bis zum 67. Geburtstag. Insgesamt summieren sich seine Beträge auf rund 19.560 Euro. Steigt er jedoch erst als Betriebswirt mit 30 Jahren ein, zahlt er monatlich rund 43 Euro. Bis zum Laufzeitende summieren sich seine Beiträge auf rund 19.132 Euro. Der 20-Jährige zahlt insgesamt also nur 428 Euro mehr als der 30-Jährige, genießt aber zehn Jahre länger Versicherungsschutz.

BU-Schutz auch mit 50?

Die Experten der Stiftung Warentest raten daher zu einem möglichst frühen Abschluss und zu kostengünstigen Einsteigertarifen, falls man sich einen regulären BU-Tarif noch nicht leisten kann.

Nachversicherungsgarantien, der Verzicht auf eine Neukalkulation des Risikos zu späteren Zeitpunkten, eine flexible Beitragsdynamik und natürlich der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung sollten dabei auch in einer früh abgeschlossenen BU-Police zum Standard gehören.

Gleichwohl gilt: Zu spät für eine Absicherung der Arbeitskraft ist es nie, auch gesunde 50-Jährige können versichert werden. Je älter man aber ist, desto wahrscheinlicher sind Vorerkrankungen und andere berufliche Risiken, die einen BU-Abschluss teurer oder schwer möglich machen. Passt das angebotene BU-Angebot nicht, kann auf andere Policen wie zum Beispiel eine Grundfähigkeitsversicherung ausgewichen werden.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Flexibilität in der BU: Was eine Nachversicherungsgarantie leisten kann

Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende
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Im Laufe des Lebens können sich die Arbeitssituation oder auch die privaten Lebensumstände verändern. Der Berufsunfähigkeitsschutz passt sich mit einer Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung daran an.

Dass sich die große Koalition auf das Baukindergeld für den Ersterwerb von Immobilien verständigt hat, kann sich auch auf die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) positiv auswirken. Zum einen gehört zu vielen Hypothekendarlehen die Absicherung der Einkommen über eine Risikolebens- und eben über die BU dazu.

Zum anderen zählt der Hausbau oder -kauf, wie beispielsweise auch der Eintritt in das Berufsleben nach dem Studium, ein höheres Einkommen, die Hochzeit oder die Geburt eines Kindes zu den Ereignissen im Leben, weshalb die Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht werden sollte. Viele Versicherer bieten genau hierzu eine sogenannte Nachversicherungsgarantie oder Erhöhungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung an.

Die Allianz Leben etwa stellt für die Absicherung der Arbeitskraft durch Berufsunfähigkeit drei Produkte zur Wahl: die selbstständige Berufsunfähigkeitsvorsorge (SBV), die BU Invest und die ergänzende Berufsunfähigkeitsvorsorge (EBV). Die BU-Rente kann dabei im Rahmen der Nachversicherungsgarantie anlassabhängig oder anlassunabhängig erhöht werden. Anlassunabhängig ist in den ersten fünf Versicherungsjahren für diejenigen möglich, die nicht älter als 40 Jahre sind. Bis zum 45. Lebensjahr können insgesamt 14 Anlässe, wie Heirat oder Scheidung, Geburt oder Adoption eines Kindes oder der Gang in die Selbstständigkeit für eine Erhöhung der BU-Absicherung genutzt werden.

Sollte es zu einer vorübergehenden Berufsunfähigkeit gekommen sein, und der Versicherte konnte eine zumutbare andere Tätigkeit ausüben, leistet die Allianz eine Hilfe zur Wiedereingliederung in das berufliche Leben.

Zudem sichern zusätzlich Erweiterungen die Flexibilität dieser Absicherung. Zum Beispiel wird mit dem Inflationsausgleich eine Steigerung des jährlichen Gesamtbeitrags um einen bei Vertragsbeginn festgelegten Prozentsatz vereinbart. Diese Option kann jederzeit wieder ausgesetzt werden.

Auch bei der Dialog Leben sind in der flexiblen BU-Variante SBU professional insgesamt 14 Ereignisse vorgesehen, um die Rente zu erhöhen. Neu bei dem Tarif ist ebenfalls eine ereignisunabhängige Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung. Innerhalb der ersten fünf Jahre nach Versicherungsbeginn ist hierbei eine Erhöhung der monatlichen Rente möglich.

In der Golden BU der LV1871 ist gleichermaßen eine Erhöhung der Rente ereignisunabhängig vorgesehen. Hier ist auch eine finanzielle Unterstützung auf dem Weg zurück ins Berufsleben ein wichtiger Baustein. So zahlt die LV1871 bis zu drei Mal je 550 Euro bei ärztlich verordneten Rehabilitationsmaßnahmen oder eine Wiedereingliederungshilfe, zum Beispiel wenn nach einer Umschulung, eine neue berufliche Tätigkeit aufgenommen wird.

Vielen Dank an die Pfefferminzia