Schlagwort berufsunfähigkeitsversicherung ja oder nein

Arbeitskraftabsicherung: Pfleger haben doppeltes Berufsunfähigkeitsrisiko

Jeder vierte Erwerbstätige scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsleben aus
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Wer als Altenpfleger arbeitet, wird laut einer aktuellen Auswertung der Techniker Krankenkasse doppelt so häufig berufsunfähig wie Beschäftigte in anderen Berufsgruppen. Die Krankenkasse hat deshalb verschiedene Verbesserungsvorschläge aufgelistet, welche den Pflegeberuf attraktiver machen und die jetzigen Betroffenen entlasten sollen.

In Deutschland herrscht akuter Pflegenotstand. Immer mehr Menschen brauchen Pflege, aber immer weniger Menschen wollen in diesem Bereich arbeiten. Hinzu kommt, dass, wie Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen, Altenpfleger ein fast doppelt so hohes Berufsunfähigkeitsrisiko haben wie andere Berufsgruppen.

Die Zahl der Fehltage bei Beschäftigten in der Altenpflege liegt mit 25,3 Fehltagen pro Versicherungsjahr deutlich über dem Durchschnitt der Erwerbspersonen. Dieser liegt derzeit bei durchschnittlich 15,1 Tagen.

„Die Zahlen sind alarmierend“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. „Sie zeigen, dass viele Pflegekräfte gesundheitlich stark belastet sind und sogar ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Es ist grundsätzlich gut, dass die Politik das Thema Pflege nun anpackt. Wir stehen hier jedoch vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, für die alle Beteiligten an einen Tisch müssen.

Die TK schlägt deshalb einen sogenannten „Masterplan Pflegeberufe“ vor.

Sie wolle damit die Arbeitsbedingungen am Pflegebett verbessern und die Attraktivität des Berufs steigern. Auch sollten die derzeit in der Pflege Beschäftigten länger ihrem Beruf nachkommen können – auch in Vollzeit.

Zu den Verbesserungsvorschlägen des Versicherers zählen deshalb neben einer höheren Vergütung und einer größeren Lohnspreizung auch die Entwicklung von Rückkehrangeboten, einer altersgerechten Arbeitsorganisation sowie das Fördern neuer Karrierewege. Speziell für die Altenpflege seien zudem die Förderung digitaler Entlastungsmöglichkeiten, eine verbesserte betriebliche Gesundheitsvorsorge und die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Generali verteuert BU-Versicherungen

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten - Die wichtigsten Faktoren
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Die anhaltend niedrigen Zinsen wirken sich beim Versicherer Generali auf die Überschussbeteiligung aus. In einem Schreiben hat sie ihre Kunden darüber informiert, dass deshalb die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigen. Betroffen sind Verträge, die vor 2015 abgeschlossen wurden.

Die Münchener Generali Versicherung senkt die Überschussbeteiligung in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Als Grund für diesen Schritt nennt das Unternehmen die Niedrigzinsphase. In der Konsequenz hat das steigende Beiträge für BU-Verträge zur Folge. Dies geht aus einem Schreiben an Generali-Kunden hervor, das der Rostocker Versicherungsmakler Alexander Schierstedt auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Die Maßnahme betrifft Generali-Kunden mit einer BU-Police, die vor 2015 abgeschlossen wurde, also einem Rechnungszins von mindestens 1,25 Prozent unterliegt und die zugleich nach dem Prinzip der Beitragsverrechnung (Beitragssofortabzug) funktioniert.

Aufgrund der geringeren Überschussbeteiligung ergibt sich ein höherer monatlicher Beitrag für den Versicherungsnehmer. In einem Kundenbeispiel, auf das der Rostocker Makler verweist, sind statt bisher knapp 93 Euro im Monat ab 1. Juni 2018 rund 100 Euro zu zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von rund 8 Prozent – eine vertretbare Erhöhung, wie der Makler findet. Dem sei im Falle der WWK nicht so gewesen. Hier stiegen die Beiträge um bis zu 40 Prozent.

Von einer Kündigung raten die Experten aus Rostock ihren Generali-Kunden jedenfalls ab. Sie vermuten jedoch auch, dass der Versicherer weitere Anpassungen bei den Invaliditätsversicherungen vornehmen wird.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Bu: Wie die Versicherer das Nadelöhr erweitern

Berufsunfähigkeitsversicherung: Risiko kennen, richtig versichern
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Makler stoßen beim Gespräch mit dem Kunden immer wieder auf einen hatnäckigen Vorbehalt gegenüber der BU: das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung.

Gastbeitrag von Markus Kruse, Assekurata Solutions GmbH, und Christian Schwalb, BU-Expertenservice GmbH

Kein Wunder, führen Kritiker der BU doch gern in der öffentlichen Debatte Beispiele für die vermeintliche Zahlungsunwilligkeit der Versicherer im Leistungsfall auf, was sich dementsprechend auf das Image der Unternehmen auswirkt.

Neben der generellen Leistungsbereitschaft der Versicherer, häufig isoliert dargestellt über einzelne Kennzahlen wie beispielsweise die Leistungsquote oder die Prozessquote, steht oftmals auch der Regulierungsprozess im Fokus der Diskussion.

Im Zuge unserer Zertifizierung der Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung haben wir seit 2015 acht von neun Gesellschaften für die Fairness in ihrer Leistungsregulierung ausgezeichnet.

Versicherer setzen Lösungen um

Die wesentliche Erkenntnis hierbei: Alle von uns bewerteten Häuser investieren kontinuierlich und zielgerichtet in die Service- und Kundenorientierung ihrer Leistungsregulierung.

Beispielsweise lässt ein Blick hinter die Kulissen erkennen, dass die Versicherer sich intensiv mit der von Kritikern häufig ins Feld geführten langen Bearbeitungszeit auseinandergesetzt und auch zielführende Lösungen umgesetzt haben.

Denn die Bearbeitung eines BU-Falls vom Leistungsantrag bis zur Annahme kann mitunter mehrere Monate bis sogar über ein Jahr dauern.

Regulierungsprozesse werden durchleuchtet

Allerdings muss dies nicht zwingend am Arbeitstempo des Sachbearbeiters liegen. In den meisten Fällen ziehen eher die langen Wartezeiten bei Arzt- oder Gutachteranfragen den Abschluss des Falles deutlich in die Länge.

Um das Nadelöhr auf ihrer Seite zu erweitern, haben viele Gesellschaften ihre Regulierungsprozesse kritisch durchleuchtet und sind dabei, die Gestaltungsspielräume voll auszuschöpfen.

So ist beispielsweise der Umfang der zu erhebenden Informationen fester Bestandteil eines Qualitätsmanagements und wird kontinuierlich kritisch hinterfragt und optimiert.

Ziel ist es hierbei zum einen, die Informationserhebung für den Kunden zu vereinfachen und zum anderen, den Zeitpunkt, an dem der Sachbearbeiter eine gesicherte Entscheidung zum Leistungsfall treffen kann, frühestmöglich herbeizuführen.

In einem weiteren Schritt versuchen die Versicherer, die Anfragen an Ärzte und Gutachter zeitlich besser zu koordinieren. So vergibt eine Vielzahl der Gesellschaften Gutachteraufträge zwischenzeitlich bewusst nach terminlicher Verfügbarkeit für den Kunden und dem erwarteten Rücklaufzeitpunkt, um hierdurch den Prozess zu beschleunigen.

Dabei handelt es sich um einen beständigen Optimierungsprozess, dessen Erfolg anhand quantitativer Richtlinien gemessen wird. So verfügen sämtliche von uns geprüften Versicherer über definierte Vorgaben zur Bearbeitungsdauer und sind auch technisch in der Lage, diese Service-Level zu messen.

Persönlicher Kontakt trotz Digitalisierung

Diese Level beziehen sich hierbei speziell auf die Bearbeitung von eingehenden Leistungsmeldungen, das heißt zur Aufnahme der Ersterhebung sowie zur Bearbeitung von Rückläufen, beispielsweise die Rückmeldung des behandelnden Arztes auf eine Arztanfrage.

Die von uns geprüften Gesellschaften geben hierbei Service-Level von einem bis zu fünf Tagen vor. Die Erfüllungsquoten ordnen sich in der Regel zwischen 80 und 90 Prozent ein, was durchaus branchenüblichen Werten bei der Erfüllung von Service-Leveln in kundenbezogenen Prozessen entspricht.

Auffallend positiv ist zu vermerken, dass die Versicherer der Digitalisierung zum Trotz in der Leistungsregulierung zwischenzeitlich vermehrt den direkten persönlichen Kontakt zum Kunden suchen.

Kunde profitiert von Unterstützung durch Sachbearbeiter

Speziell bei der Ersterhebung von Informationen zum Leistungsfall lässt sich durch die unmittelbare Unterstützung des Sachbearbeiters eine deutliche Zeitersparnis gegenüber dem eigenständigen Ausfüllen des Fragebogens erzielen.

Unklarheiten oder mangelnde Informationen, die zu Nachfragen seitens des Versicherers führen würden, können direkt bei der Erarbeitung geklärt werden.

Gleichzeitig sorgt ein kontinuierlicher Kontakt dafür, dass der Kunde über die bevorstehenden Schritte im Rahmen der Leistungsregulierung informiert wird.

Versicherer investieren in Kundenorientierung

Beide Aspekte, das heißt die zunehmend schnellere Bearbeitung und die Intensivierung des persönlichen Kontakts zum Kunden, werden seitens der Versicherer auch durch den Auf bau entsprechend qualifizierter Kapazitäten forciert.

Dies kann selbstverständlich nicht verhindern, dass es im Einzelfall auch kritisch zu beurteilende Leistungsfälle gibt, bei denen der Kunde zu Recht das Leistungsverhalten des Versicherers kritisiert.

In der Summe stellen wir jedoch fest, dass in den vergangen zwei Jahren im Rahmen der uns vorliegenden Informationen geprüfter Versicherer deutlich in die Kundenorientierung investiert wurde.

Autor Markus Kruse ist Geschäftsführer der Assekurata Solutions GmbH, Autor Christian Schwalb ist Vertriebsleiter der BU-Expertenservice GmbH.

Vielen Dank an Cash.Online