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Vorsorge für den Ernstfall? So sichern Deutsche ihre Existenz

Vorsorgeversicherungen und Risikovorsorge
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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  • Die private Haftpflichtversicherung (81 Prozent) und Hausratversicherung (74 Prozent) sind die beliebtesten freiwilligen Versicherungen. Das ergab eine forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Für das Risiko des eigenen Todes hat nur jeder sechste Deutsche (16 Prozent) eine Risikolebensversicherung abgeschlossen.
  • CosmosDirekt hat unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen der Deutschen in allen Lebensbereichen untersucht – und erklärt, warum insbesondere die Risikolebensversicherung eine wichtige Rolle spielt.

Unvorhergesehene Schicksalsereignisse wie ein Todesfall oder Einschränkungen der Gesundheit können plötzlich das Leben von heute auf morgen ändern. Die finanziellen Absicherungsmöglichkeiten für derartige Risiken sind vielfältig – und teilweise unverzichtbar, denn schnell können Unglücksfälle zur Existenzfrage werden. Die repräsentative forsa-Studie „Sorge und Vorsorge der Deutschen“ im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt, mit welchen Versicherungen die Deutschen vorsorgen.

Finanzielle Vorsorge für die Liebsten

Das Wohl der eigenen Familie steht über allem – darin sind sich die meisten Deutschen einig. Bei einem Schicksalsschlag kann eine unzureichende Existenzsicherung für die Angehörigen zu einem Problem werden. Und zwar dann, wenn der Verlust eines Menschen die Familie auch in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Um seine Liebsten abzusichern, treffen die Bundesbürger unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen: Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) besitzt eine Kapitallebensversicherung, jeder sechste Deutsche (16 Prozent) eine Risikolebensversicherung. Insbesondere Eltern minderjähriger Kinder denken an die Hinterbliebenenabsicherung durch eine Kapitallebens- oder Risikolebensversicherung (je 31 Prozent). 12 Prozent der Deutschen haben außerdem eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen. „Damit die Familie durch einen Todesfall nicht auch noch in finanzielle Nöte gerät, ist eine entsprechende Vorsorge von wichtiger Bedeutung“, sagt Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt: „Eine Risikolebensversicherung kann in einem solchen Fall zumindest für finanzielle Sicherheit sorgen. Wichtig dabei ist, dass beide Partner abgesichert sind und der Schutz in ausreichender Höhe besteht.“ Eine bedarfsgerechte Absicherung hängt meist von mehreren Faktoren ab, so zum Beispiel der individuellen Lebenssituation, den bestehenden Verbindlichkeiten und den laufenden Kosten.

Richtig abgesichert im Krankheitsfall

Ganz egal, ob jung oder alt, ob für die berufliche Leistung, ein glückliches Familienleben oder das eigene Wohlbefinden – leidet die eigene Gesundheit, leidet das ganze Leben. So können ein plötzlicher Unfall oder eine schwere Krankheit das Leben beeinträchtigen. Um sich gegen solche Risiken abzusichern, hat knapp die Hälfte aller Deutschen (47 Prozent) eine private Unfallversicherung abgeschlossen, 26 Prozent der Befragten besitzen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Um in puncto Gesundheitskosten beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankheitsfall bei Auslandsreisen nicht selbst tief in die Tasche greifen zu müssen, sorgt rund ein Drittel aller Deutschen mit einer Krankenzusatzversicherung (27 Prozent), einer Zahnzusatz- (32 Prozent) und Reisekrankenpolice (38 Prozent) vor.

Rundum abgesichert bei Sach- und Personenschäden 

Ein Missgeschick ist schnell passiert und kann unter Umständen große Folgen nach sich ziehen und zu einer finanziellen Belastung werden. Denn wer einem anderen schuldhaft einen Schaden zufügt, ist gesetzlich verpflichtet, Ersatz zu leisten. Unbegrenzt und ein Leben lang. Daher zählt die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt. Laut forsa-Umfrage hat die Mehrheit der Deutschen (81 Prozent) gegen dieses Risiko vorgesorgt. Gegen weitere mögliche Risiken haben die Bundesbürger folgende Absicherung getroffen: 74 Prozent haben eine Hausratversicherung abgeschlossen. Insbesondere die über 60-Jährigen (89 Prozent) sowie Eigenheimbesitzer (83 Prozent) schützen ihre Habseligkeiten damit. Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Straßenverkehr geht die Mehrheit (71 Prozent) auf Nummer sicher und besitzt eine Autoversicherung.

(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Sorge und Vorsorge der Deutschen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.506 Personen ab 18 Jahren befragt.

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/faktencheck-vorsorge-der-deutschen

 

Für wen eignen sich BU-Tarife ohne Gesundheitsfragen?

Körperlich Tätige bekommen oft schwerer eine Berufsunfähigkeitsversicherung als beispielsweise kaufmännische Angestellte.
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Umfangreiche Gesundheitsfragen lassen viele Verbraucher davor zurückschrecken, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Zwar gibt es Versicherer, die nur wenige Fragen stellen, aber hier gibt es andere Nachteile. Verbraucherschützer fordern daher die Rückkehr zur gesetzlichen Absicherung.

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, ist hoch: Jeder vierte Arbeitnehmer wird erwerbs- oder berufsunfähig. Personen, die schwere körperliche Arbeit in ihrem Beruf leisten, sind besonders gefährdet. Doch gerade die haben es besonders schwer, eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu bekommen.

Darum fordern die Verbraucherschützer die Einführung eines gesetzlichen Grundschutzes. Denn zu wenige Verträge, begrenzte Laufzeiten und Rentenhöhen sowie die umfangreichen, oftmals angreifbaren Gesundheitsfragen machen den Abschluss einer BU schwierig. „Damit die Versicherungswirtschaft ihrer sozialpolitischen Aufgabe gerecht wird, muss sie langfristig gezwungen werden, flächendeckend Absicherungen anzubieten“, wird Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV), von der Wirtschaftswoche zitiert.

Doch ob es dazu kommen wird, steht in den Sternen. Manche Verbraucher, die eine etwas dickere Krankenakte unterm Arm tragen, dürften daher mit BU-Tarifen liebäugeln, die vom Antragsteller keinerlei oder kaum Gesundheitsfragen fordern. Die Wirtschaftswoche hat sich die aktuellen Angebote einmal näher angesehen. Eine Erkenntnis lautet so: Die Tarife seien oft befristet und im Rahmen von Aktionen erhältlich. Meist seien sie auf Berufsgruppen, wie Akademiker und kaufmännische Berufe begrenzt. Auch hierbei ist die Rentenhöhe teilweise begrenzt – für schwer versicherbare Berufsgruppen bieten sich die Tarife also nicht an.

Besondere Angebote der Versicherer
Konkret verweist die Redaktion etwa auf die Barmenia, die Angebote für Kammerberufe, wie Architekten, Ingenieuren und Rechtsanwälte unterbreitet. Auch anlassbezogen könnten sich Interessenten demnach einen Schutz sichern. Dazu zählen Heirat, Immobilienkauf oder Geburt eines Kindes.

Als weitere Beispiele dienen die Württembergische, die in ihrem Tarif auch eine Begrenzung der Rente auf 1.000 Euro festlegt, sowie HDI. Letztere Gesellschaft bietet eine BU an, die eine fünfjährige Wartezeit vorsieht. Heißt: Kommt es in dieser Zeit zu einer Berufsunfähigkeit, zahlt der Versicherer sechs Monatsrenten aus und der Vertrag erlischt.

Als Besonderheit bezeichnet die Wirtschaftswoche das Angebot der LV 1871. Hier werde zwar ganz auf Gesundheitsfrage verzichtet, aber der BU-Tarif sieht nur die Möglichkeit vor, die eigene Altersversorgung im Fall einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Das Fazit der Redaktion: Versicherte haben von diesen Tarifen nicht nur Vorteile.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Arbeitskraftabsicherung: Neue Denk- und Beratungsmuster gefragt

Das Ziel der Beratung ist nicht, ein bestimmtes Produkt zu vermitteln, sondern die Versorgungslücke des Kunden zu schließen
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Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland verfügen über keinerlei Absicherung ihrer Arbeitskraft. Das ist ein ernstzunehmendes Problem, da es viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffen, bis zum offiziellen Rentenalter ihren Job durchgängig auszuüben.

Etwa jeder Vierte muss vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das geschieht entweder dauerhaft oder wie in den meisten Fällen für einen begrenzten Zeitraum zum Beispiel auf Grund einer Krebserkrankung und den damit verbundenen Therapiemaßnahmen. Leider haben etwa zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer ihr Einkommen nicht abgesichert.

Nicht nur fehlt eine BU-Versicherung, die klaffende Versorgungslücke wird leider auch mit alternativen Produkten nicht geschlossen. Die Folge: Vermittler werden ihrem gesellschaftlichen Auftrag nicht gerecht, etwa 26 Millionen unversicherten Menschen dabei zu helfen, gut für ihre Zukunft vorzusorgen.

Dabei geht es vor allem darum, auch im Falle eines wegbrechenden Einkommens aus gesundheitlichen Gründen weiterhin selbstbestimmt und flexibel finanziell agieren zu können. Die Gründe für diese Entwicklungen sind vielfältig, aber eines ist sicher: Die Finanz- und Versicherungsbranche ist nicht ganz unschuldig daran.

Alternative Produkte schließen Versorgungslücke

Über lange Jahre hat die Branche den Bedarf nach Arbeitskraftabsicherung fast ausschließlich über die private Berufsunfähigkeitsversicherung gedeckt, statt auch alternative Produkte im Markt zu positionieren und so alle Bevölkerungsgruppen adäquat abzusichern. Die Beratung folgte dem Verständnis, dass die BU-Versicherung alleiniger Maßstab ist, während alle anderen Produkte den Charakter zweiter, dritter oder vierter Wahl haben.

Die Folge: enttäuschte Erwartungen bei Menschen, die eine private BU-Versicherung aufgrund eines niedrigen Einkommens oder wegen Vorerkrankungen nicht abschließen konnten und daraus resultierende Versorgungslücken.

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Grundfähigkeitsversicherung mit einer höheren versicherten Rente und einer Laufzeit bis zum Renteneintrittsalter kann beispielsweise für die Vorsorge eines Kunden oftmals sinnvoller sein als eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer zu niedrigen BU-Rente und einer kürzeren Laufzeit. Auch die Absicherung des privaten Krankentagegeldes sollte bei alledem nicht vernachlässigt werden.

Der Begriff “alternative Produkte” wird oft verwendet und ist letztlich falsch gewählt. Alternative Produkte sollten in der Kundenberatung nicht nur als Alternativen zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung dargestellt werden, sondern auch als mögliche komplementäre Produkte. Je nach Kundensituation und -bedarf schließen alternative Produkte eine Versorgungslücke, die sogar trotz einer bestehenden privaten Berufsunfähigkeitsversicherung besteht.

Auch Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung können zum Beispiel mit einer Dread Disease-Versicherung kombiniert werden und zusammen für die persönliche Vorsorgesituation eines Kunden die beste Wahl darstellen.

Bei der Absicherung der Arbeitskraft sollte daher im Beratungsgespräch die Fixierung auf die Berufsunfähigkeitsversicherung als einziges Produkt ad acta gelegt werden und die Frage in den Vordergrund gestellt werden, welcher Versicherungsschutz am besten zum Kunden und seinen individuellen beruflichen, finanziellen und gesundheitlichen Verhältnissen passt.

Kunden helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen

Ein Beratungsansatz, der genau diese Sollbruchstelle vermeiden will, setzt nicht auf einem einzelnen Produkt auf, sondern bietet dem Kunden verschiedene (auch kombinierbare) Lösungsmöglichkeiten an. Er folgt dem Verständnis, dass ein ausreichend hoch versicherter Kunde in einer besseren Lage ist als ein nicht versicherter Kunde.

Vermittler sollten Kunden transparent machen, welche Vor- und Nachteile jeder Versicherungsschutz mit Blick auf die Dimensionen Schutzumfang, Versicherbarkeit und Prämienhöhe hat. Entstehen dabei Zielkonflikte, so ist die Aufgabe der Vermittler, diese zu moderieren und dem Kunden zu helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen, die auf seine individuelle Situation passt.

Hierbei unterstützen mittlerweile auch digitale Tools, welche die Wirksamkeit von verschiedenen Konzepten gegenüberstellen, aber auch schnell prüfen, welche Versorgung aus Sicht der medizinischen Risikoprüfung überhaupt zugänglich ist.

Dem Kunden zuhören, die richtigen Fragen stellen

Das Ziel der Beratung ist nicht, ein bestimmtes Produkt zu vermitteln, sondern die Versorgungslücke des Kunden zu schließen – und zwar mit einer oder einer Kombination aus mehreren Lösungen, die am besten zu seinen persönlichen Verhältnissen passt. Daher bewährt es sich immer mehr, in das Beratungsgespräch ergebnisoffen zu gehen.

Das funktioniert jedoch nur, wenn die Beratungsprozesse so gestaltet sind, dass Berater ihren Kunden Zeit widmen, ihre Wünsche, Ziele, persönliche Situation und Risikobereitschaft adäquat erfassen können.

Das heißt konkret: Dem Kunden zuhören, die richtigen Fragen stellen. Nur so werden Vermittler ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht, rund zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland adäquat abzusichern.

Vielen Dank an Cash.Online

 

Generali verteuert BU-Versicherungen

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten - Die wichtigsten Faktoren
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Die anhaltend niedrigen Zinsen wirken sich beim Versicherer Generali auf die Überschussbeteiligung aus. In einem Schreiben hat sie ihre Kunden darüber informiert, dass deshalb die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigen. Betroffen sind Verträge, die vor 2015 abgeschlossen wurden.

Die Münchener Generali Versicherung senkt die Überschussbeteiligung in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Als Grund für diesen Schritt nennt das Unternehmen die Niedrigzinsphase. In der Konsequenz hat das steigende Beiträge für BU-Verträge zur Folge. Dies geht aus einem Schreiben an Generali-Kunden hervor, das der Rostocker Versicherungsmakler Alexander Schierstedt auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Die Maßnahme betrifft Generali-Kunden mit einer BU-Police, die vor 2015 abgeschlossen wurde, also einem Rechnungszins von mindestens 1,25 Prozent unterliegt und die zugleich nach dem Prinzip der Beitragsverrechnung (Beitragssofortabzug) funktioniert.

Aufgrund der geringeren Überschussbeteiligung ergibt sich ein höherer monatlicher Beitrag für den Versicherungsnehmer. In einem Kundenbeispiel, auf das der Rostocker Makler verweist, sind statt bisher knapp 93 Euro im Monat ab 1. Juni 2018 rund 100 Euro zu zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von rund 8 Prozent – eine vertretbare Erhöhung, wie der Makler findet. Dem sei im Falle der WWK nicht so gewesen. Hier stiegen die Beiträge um bis zu 40 Prozent.

Von einer Kündigung raten die Experten aus Rostock ihren Generali-Kunden jedenfalls ab. Sie vermuten jedoch auch, dass der Versicherer weitere Anpassungen bei den Invaliditätsversicherungen vornehmen wird.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Bu: Wie die Versicherer das Nadelöhr erweitern

Berufsunfähigkeitsversicherung: Risiko kennen, richtig versichern
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Makler stoßen beim Gespräch mit dem Kunden immer wieder auf einen hatnäckigen Vorbehalt gegenüber der BU: das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung.

Gastbeitrag von Markus Kruse, Assekurata Solutions GmbH, und Christian Schwalb, BU-Expertenservice GmbH

Kein Wunder, führen Kritiker der BU doch gern in der öffentlichen Debatte Beispiele für die vermeintliche Zahlungsunwilligkeit der Versicherer im Leistungsfall auf, was sich dementsprechend auf das Image der Unternehmen auswirkt.

Neben der generellen Leistungsbereitschaft der Versicherer, häufig isoliert dargestellt über einzelne Kennzahlen wie beispielsweise die Leistungsquote oder die Prozessquote, steht oftmals auch der Regulierungsprozess im Fokus der Diskussion.

Im Zuge unserer Zertifizierung der Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung haben wir seit 2015 acht von neun Gesellschaften für die Fairness in ihrer Leistungsregulierung ausgezeichnet.

Versicherer setzen Lösungen um

Die wesentliche Erkenntnis hierbei: Alle von uns bewerteten Häuser investieren kontinuierlich und zielgerichtet in die Service- und Kundenorientierung ihrer Leistungsregulierung.

Beispielsweise lässt ein Blick hinter die Kulissen erkennen, dass die Versicherer sich intensiv mit der von Kritikern häufig ins Feld geführten langen Bearbeitungszeit auseinandergesetzt und auch zielführende Lösungen umgesetzt haben.

Denn die Bearbeitung eines BU-Falls vom Leistungsantrag bis zur Annahme kann mitunter mehrere Monate bis sogar über ein Jahr dauern.

Regulierungsprozesse werden durchleuchtet

Allerdings muss dies nicht zwingend am Arbeitstempo des Sachbearbeiters liegen. In den meisten Fällen ziehen eher die langen Wartezeiten bei Arzt- oder Gutachteranfragen den Abschluss des Falles deutlich in die Länge.

Um das Nadelöhr auf ihrer Seite zu erweitern, haben viele Gesellschaften ihre Regulierungsprozesse kritisch durchleuchtet und sind dabei, die Gestaltungsspielräume voll auszuschöpfen.

So ist beispielsweise der Umfang der zu erhebenden Informationen fester Bestandteil eines Qualitätsmanagements und wird kontinuierlich kritisch hinterfragt und optimiert.

Ziel ist es hierbei zum einen, die Informationserhebung für den Kunden zu vereinfachen und zum anderen, den Zeitpunkt, an dem der Sachbearbeiter eine gesicherte Entscheidung zum Leistungsfall treffen kann, frühestmöglich herbeizuführen.

In einem weiteren Schritt versuchen die Versicherer, die Anfragen an Ärzte und Gutachter zeitlich besser zu koordinieren. So vergibt eine Vielzahl der Gesellschaften Gutachteraufträge zwischenzeitlich bewusst nach terminlicher Verfügbarkeit für den Kunden und dem erwarteten Rücklaufzeitpunkt, um hierdurch den Prozess zu beschleunigen.

Dabei handelt es sich um einen beständigen Optimierungsprozess, dessen Erfolg anhand quantitativer Richtlinien gemessen wird. So verfügen sämtliche von uns geprüften Versicherer über definierte Vorgaben zur Bearbeitungsdauer und sind auch technisch in der Lage, diese Service-Level zu messen.

Persönlicher Kontakt trotz Digitalisierung

Diese Level beziehen sich hierbei speziell auf die Bearbeitung von eingehenden Leistungsmeldungen, das heißt zur Aufnahme der Ersterhebung sowie zur Bearbeitung von Rückläufen, beispielsweise die Rückmeldung des behandelnden Arztes auf eine Arztanfrage.

Die von uns geprüften Gesellschaften geben hierbei Service-Level von einem bis zu fünf Tagen vor. Die Erfüllungsquoten ordnen sich in der Regel zwischen 80 und 90 Prozent ein, was durchaus branchenüblichen Werten bei der Erfüllung von Service-Leveln in kundenbezogenen Prozessen entspricht.

Auffallend positiv ist zu vermerken, dass die Versicherer der Digitalisierung zum Trotz in der Leistungsregulierung zwischenzeitlich vermehrt den direkten persönlichen Kontakt zum Kunden suchen.

Kunde profitiert von Unterstützung durch Sachbearbeiter

Speziell bei der Ersterhebung von Informationen zum Leistungsfall lässt sich durch die unmittelbare Unterstützung des Sachbearbeiters eine deutliche Zeitersparnis gegenüber dem eigenständigen Ausfüllen des Fragebogens erzielen.

Unklarheiten oder mangelnde Informationen, die zu Nachfragen seitens des Versicherers führen würden, können direkt bei der Erarbeitung geklärt werden.

Gleichzeitig sorgt ein kontinuierlicher Kontakt dafür, dass der Kunde über die bevorstehenden Schritte im Rahmen der Leistungsregulierung informiert wird.

Versicherer investieren in Kundenorientierung

Beide Aspekte, das heißt die zunehmend schnellere Bearbeitung und die Intensivierung des persönlichen Kontakts zum Kunden, werden seitens der Versicherer auch durch den Auf bau entsprechend qualifizierter Kapazitäten forciert.

Dies kann selbstverständlich nicht verhindern, dass es im Einzelfall auch kritisch zu beurteilende Leistungsfälle gibt, bei denen der Kunde zu Recht das Leistungsverhalten des Versicherers kritisiert.

In der Summe stellen wir jedoch fest, dass in den vergangen zwei Jahren im Rahmen der uns vorliegenden Informationen geprüfter Versicherer deutlich in die Kundenorientierung investiert wurde.

Autor Markus Kruse ist Geschäftsführer der Assekurata Solutions GmbH, Autor Christian Schwalb ist Vertriebsleiter der BU-Expertenservice GmbH.

Vielen Dank an Cash.Online