Der ideale Zeitpunkt für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Einsteiger und Starttarife
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
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Die Absicherung für die Berufsunfähigkeit ist wichtig – doch wann sollte idealerweise der Abschluss erfolgen? Und kann man sich eigentlich auch noch mit 50 Jahren versichern lassen?

Üblicherweise beschäftigen sich junge Menschen mit Beginn ihrer Ausbildung oder mit ihrem ersten Job erstmals eigenständig mit Versicherungsfragen. Und das ist auch gut so, denn bei vielen Versicherungen, insbesondere aber bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, gilt die Devise: Je jünger man bei Abschluss ist, desto besser.

Denn junge Menschen sind meist noch frei von Vorerkrankungen und haben daher keine Probleme, die Gesundheitsfragen der Versicherer zu beantworten. Ausschlüsse oder Aufschläge in der Kalkulation sind bei ihnen kaum zu erwarten. Junge Menschen haben daher hervorragende Chancen auf einen gleichermaßen günstigen wie leistungsstarken BU-Tarif. Viele Versicherer werben daher bereits mit einem möglichst frühen Einstieg in die BU, insbesondere für Azubis und Studenten. Und bieten Produktlösungen mit vollem Versicherungsschutz zum kleinen Startbeitrag zum Beispiel für die ersten sieben Jahre an.

Meist zahlen sich frühe und günstige Konditionen aus. Wer sich erst Jahre nach der Berufswahl versichert, zahlt fast immer mehr – vor allem gemessen an der Länge des Versicherungsschutzes. Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest (veröffentlicht in Finanztest 9/2018) hat diesen Effekt nachgewiesen. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis belegt den Vorteil des frühen Abschlusses: Ein 20-jähriger Student der Betriebswirtschaftslehre schließt einen BU-Vertrag ab. Er zahlt monatlich rund 35 Euro bis zum 67. Geburtstag. Insgesamt summieren sich seine Beträge auf rund 19.560 Euro. Steigt er jedoch erst als Betriebswirt mit 30 Jahren ein, zahlt er monatlich rund 43 Euro. Bis zum Laufzeitende summieren sich seine Beiträge auf rund 19.132 Euro. Der 20-Jährige zahlt insgesamt also nur 428 Euro mehr als der 30-Jährige, genießt aber zehn Jahre länger Versicherungsschutz.

BU-Schutz auch mit 50?

Die Experten der Stiftung Warentest raten daher zu einem möglichst frühen Abschluss und zu kostengünstigen Einsteigertarifen, falls man sich einen regulären BU-Tarif noch nicht leisten kann.

Nachversicherungsgarantien, der Verzicht auf eine Neukalkulation des Risikos zu späteren Zeitpunkten, eine flexible Beitragsdynamik und natürlich der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung sollten dabei auch in einer früh abgeschlossenen BU-Police zum Standard gehören.

Gleichwohl gilt: Zu spät für eine Absicherung der Arbeitskraft ist es nie, auch gesunde 50-Jährige können versichert werden. Je älter man aber ist, desto wahrscheinlicher sind Vorerkrankungen und andere berufliche Risiken, die einen BU-Abschluss teurer oder schwer möglich machen. Passt das angebotene BU-Angebot nicht, kann auf andere Policen wie zum Beispiel eine Grundfähigkeitsversicherung ausgewichen werden.

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Flexibilität in der BU: Was eine Nachversicherungsgarantie leisten kann

Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende
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Im Laufe des Lebens können sich die Arbeitssituation oder auch die privaten Lebensumstände verändern. Der Berufsunfähigkeitsschutz passt sich mit einer Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung daran an.

Dass sich die große Koalition auf das Baukindergeld für den Ersterwerb von Immobilien verständigt hat, kann sich auch auf die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) positiv auswirken. Zum einen gehört zu vielen Hypothekendarlehen die Absicherung der Einkommen über eine Risikolebens- und eben über die BU dazu.

Zum anderen zählt der Hausbau oder -kauf, wie beispielsweise auch der Eintritt in das Berufsleben nach dem Studium, ein höheres Einkommen, die Hochzeit oder die Geburt eines Kindes zu den Ereignissen im Leben, weshalb die Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht werden sollte. Viele Versicherer bieten genau hierzu eine sogenannte Nachversicherungsgarantie oder Erhöhungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung an.

Die Allianz Leben etwa stellt für die Absicherung der Arbeitskraft durch Berufsunfähigkeit drei Produkte zur Wahl: die selbstständige Berufsunfähigkeitsvorsorge (SBV), die BU Invest und die ergänzende Berufsunfähigkeitsvorsorge (EBV). Die BU-Rente kann dabei im Rahmen der Nachversicherungsgarantie anlassabhängig oder anlassunabhängig erhöht werden. Anlassunabhängig ist in den ersten fünf Versicherungsjahren für diejenigen möglich, die nicht älter als 40 Jahre sind. Bis zum 45. Lebensjahr können insgesamt 14 Anlässe, wie Heirat oder Scheidung, Geburt oder Adoption eines Kindes oder der Gang in die Selbstständigkeit für eine Erhöhung der BU-Absicherung genutzt werden.

Sollte es zu einer vorübergehenden Berufsunfähigkeit gekommen sein, und der Versicherte konnte eine zumutbare andere Tätigkeit ausüben, leistet die Allianz eine Hilfe zur Wiedereingliederung in das berufliche Leben.

Zudem sichern zusätzlich Erweiterungen die Flexibilität dieser Absicherung. Zum Beispiel wird mit dem Inflationsausgleich eine Steigerung des jährlichen Gesamtbeitrags um einen bei Vertragsbeginn festgelegten Prozentsatz vereinbart. Diese Option kann jederzeit wieder ausgesetzt werden.

Auch bei der Dialog Leben sind in der flexiblen BU-Variante SBU professional insgesamt 14 Ereignisse vorgesehen, um die Rente zu erhöhen. Neu bei dem Tarif ist ebenfalls eine ereignisunabhängige Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung. Innerhalb der ersten fünf Jahre nach Versicherungsbeginn ist hierbei eine Erhöhung der monatlichen Rente möglich.

In der Golden BU der LV1871 ist gleichermaßen eine Erhöhung der Rente ereignisunabhängig vorgesehen. Hier ist auch eine finanzielle Unterstützung auf dem Weg zurück ins Berufsleben ein wichtiger Baustein. So zahlt die LV1871 bis zu drei Mal je 550 Euro bei ärztlich verordneten Rehabilitationsmaßnahmen oder eine Wiedereingliederungshilfe, zum Beispiel wenn nach einer Umschulung, eine neue berufliche Tätigkeit aufgenommen wird.

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Arbeitskraftabsicherung: Pfleger haben doppeltes Berufsunfähigkeitsrisiko

Jeder vierte Erwerbstätige scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsleben aus
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Wer als Altenpfleger arbeitet, wird laut einer aktuellen Auswertung der Techniker Krankenkasse doppelt so häufig berufsunfähig wie Beschäftigte in anderen Berufsgruppen. Die Krankenkasse hat deshalb verschiedene Verbesserungsvorschläge aufgelistet, welche den Pflegeberuf attraktiver machen und die jetzigen Betroffenen entlasten sollen.

In Deutschland herrscht akuter Pflegenotstand. Immer mehr Menschen brauchen Pflege, aber immer weniger Menschen wollen in diesem Bereich arbeiten. Hinzu kommt, dass, wie Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen, Altenpfleger ein fast doppelt so hohes Berufsunfähigkeitsrisiko haben wie andere Berufsgruppen.

Die Zahl der Fehltage bei Beschäftigten in der Altenpflege liegt mit 25,3 Fehltagen pro Versicherungsjahr deutlich über dem Durchschnitt der Erwerbspersonen. Dieser liegt derzeit bei durchschnittlich 15,1 Tagen.

„Die Zahlen sind alarmierend“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. „Sie zeigen, dass viele Pflegekräfte gesundheitlich stark belastet sind und sogar ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Es ist grundsätzlich gut, dass die Politik das Thema Pflege nun anpackt. Wir stehen hier jedoch vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, für die alle Beteiligten an einen Tisch müssen.

Die TK schlägt deshalb einen sogenannten „Masterplan Pflegeberufe“ vor.

Sie wolle damit die Arbeitsbedingungen am Pflegebett verbessern und die Attraktivität des Berufs steigern. Auch sollten die derzeit in der Pflege Beschäftigten länger ihrem Beruf nachkommen können – auch in Vollzeit.

Zu den Verbesserungsvorschlägen des Versicherers zählen deshalb neben einer höheren Vergütung und einer größeren Lohnspreizung auch die Entwicklung von Rückkehrangeboten, einer altersgerechten Arbeitsorganisation sowie das Fördern neuer Karrierewege. Speziell für die Altenpflege seien zudem die Förderung digitaler Entlastungsmöglichkeiten, eine verbesserte betriebliche Gesundheitsvorsorge und die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig.

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Berufsunfähigkeitsschutz für junge Leute: Die besten Tarife für Azubis und Studierende

Berufsunfähigkeitsversicherung: Einsteiger und Starttarife
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Der Schutz gegen Berufsunfähigkeit zählt zu den wichtigsten Absicherungen im Leben. Die Stiftung Warentest empfiehlt, sich so früh wie möglich abzusichern, etwa zum Ausbildungs- oder Studienbeginn. Für die September-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat sie Berufsunfähigkeitsversicherungen für junge Leute getestet und nennt die zwölf besten. Schritt für Schritt erklärt sie den Weg zum idealen Vertrag.

Wer früh eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, hat zwei Vorteile: Er ist jung und oft noch gesund – das macht die Police relativ günstig, denn Lebensalter und Gesundheitszustand wirken sich stark auf ihren Preis aus.

Finanztest hat geprüft, was gilt, wenn Auszubildende oder Studierende berufsunfähig werden, noch bevor sie einen Beruf im klassischen Sinne ausüben. Nach Auffassung der Stiftung Warentest ist es vorteilhaft, wenn der Versicherer bei Prüfung einer Berufsunfähigkeit den angestrebten Zielberuf berücksichtigt. Das ist bei Ausbildungsberufen in der Regel unproblematisch. In manchen Studiengängen gibt es jedoch eine Vielzahl von Jobmöglichkeiten. Deshalb rät Finanztest Studierenden, darauf zu achten, dass sie die Möglichkeit haben, den Zielberuf im Vertrag anzugeben. Dann gibt es darüber keinen Streit, falls jemand während des Studiums berufsunfähig wird.

Viele Berufsunfähigkeitsversicherer bieten jungen Leuten unter der Bezeichnung „Starterpolice“ oder „Einsteigertarif“ günstige Tarife mit Preisnachlässen an. Die Versicherungsbedingungen sind meist dieselben wie in den Normaltarifen, nur die Beiträge sind anfangs niedriger und später höher. Wann sich Einsteigertarife lohnen und was dabei zu beachten ist, um insgesamt nicht draufzuzahlen, zeigt Finanztest in der aktuellen Ausgabe.

Der Test Berufsunfähigkeitsschutz für junge Leute findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/bu-junge-leute.

 

Arbeitskraftabsicherung: Neue Denk- und Beratungsmuster gefragt

Das Ziel der Beratung ist nicht, ein bestimmtes Produkt zu vermitteln, sondern die Versorgungslücke des Kunden zu schließen
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Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland verfügen über keinerlei Absicherung ihrer Arbeitskraft. Das ist ein ernstzunehmendes Problem, da es viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffen, bis zum offiziellen Rentenalter ihren Job durchgängig auszuüben.

Etwa jeder Vierte muss vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das geschieht entweder dauerhaft oder wie in den meisten Fällen für einen begrenzten Zeitraum zum Beispiel auf Grund einer Krebserkrankung und den damit verbundenen Therapiemaßnahmen. Leider haben etwa zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer ihr Einkommen nicht abgesichert.

Nicht nur fehlt eine BU-Versicherung, die klaffende Versorgungslücke wird leider auch mit alternativen Produkten nicht geschlossen. Die Folge: Vermittler werden ihrem gesellschaftlichen Auftrag nicht gerecht, etwa 26 Millionen unversicherten Menschen dabei zu helfen, gut für ihre Zukunft vorzusorgen.

Dabei geht es vor allem darum, auch im Falle eines wegbrechenden Einkommens aus gesundheitlichen Gründen weiterhin selbstbestimmt und flexibel finanziell agieren zu können. Die Gründe für diese Entwicklungen sind vielfältig, aber eines ist sicher: Die Finanz- und Versicherungsbranche ist nicht ganz unschuldig daran.

Alternative Produkte schließen Versorgungslücke

Über lange Jahre hat die Branche den Bedarf nach Arbeitskraftabsicherung fast ausschließlich über die private Berufsunfähigkeitsversicherung gedeckt, statt auch alternative Produkte im Markt zu positionieren und so alle Bevölkerungsgruppen adäquat abzusichern. Die Beratung folgte dem Verständnis, dass die BU-Versicherung alleiniger Maßstab ist, während alle anderen Produkte den Charakter zweiter, dritter oder vierter Wahl haben.

Die Folge: enttäuschte Erwartungen bei Menschen, die eine private BU-Versicherung aufgrund eines niedrigen Einkommens oder wegen Vorerkrankungen nicht abschließen konnten und daraus resultierende Versorgungslücken.

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Grundfähigkeitsversicherung mit einer höheren versicherten Rente und einer Laufzeit bis zum Renteneintrittsalter kann beispielsweise für die Vorsorge eines Kunden oftmals sinnvoller sein als eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer zu niedrigen BU-Rente und einer kürzeren Laufzeit. Auch die Absicherung des privaten Krankentagegeldes sollte bei alledem nicht vernachlässigt werden.

Der Begriff “alternative Produkte” wird oft verwendet und ist letztlich falsch gewählt. Alternative Produkte sollten in der Kundenberatung nicht nur als Alternativen zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung dargestellt werden, sondern auch als mögliche komplementäre Produkte. Je nach Kundensituation und -bedarf schließen alternative Produkte eine Versorgungslücke, die sogar trotz einer bestehenden privaten Berufsunfähigkeitsversicherung besteht.

Auch Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung können zum Beispiel mit einer Dread Disease-Versicherung kombiniert werden und zusammen für die persönliche Vorsorgesituation eines Kunden die beste Wahl darstellen.

Bei der Absicherung der Arbeitskraft sollte daher im Beratungsgespräch die Fixierung auf die Berufsunfähigkeitsversicherung als einziges Produkt ad acta gelegt werden und die Frage in den Vordergrund gestellt werden, welcher Versicherungsschutz am besten zum Kunden und seinen individuellen beruflichen, finanziellen und gesundheitlichen Verhältnissen passt.

Kunden helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen

Ein Beratungsansatz, der genau diese Sollbruchstelle vermeiden will, setzt nicht auf einem einzelnen Produkt auf, sondern bietet dem Kunden verschiedene (auch kombinierbare) Lösungsmöglichkeiten an. Er folgt dem Verständnis, dass ein ausreichend hoch versicherter Kunde in einer besseren Lage ist als ein nicht versicherter Kunde.

Vermittler sollten Kunden transparent machen, welche Vor- und Nachteile jeder Versicherungsschutz mit Blick auf die Dimensionen Schutzumfang, Versicherbarkeit und Prämienhöhe hat. Entstehen dabei Zielkonflikte, so ist die Aufgabe der Vermittler, diese zu moderieren und dem Kunden zu helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen, die auf seine individuelle Situation passt.

Hierbei unterstützen mittlerweile auch digitale Tools, welche die Wirksamkeit von verschiedenen Konzepten gegenüberstellen, aber auch schnell prüfen, welche Versorgung aus Sicht der medizinischen Risikoprüfung überhaupt zugänglich ist.

Dem Kunden zuhören, die richtigen Fragen stellen

Das Ziel der Beratung ist nicht, ein bestimmtes Produkt zu vermitteln, sondern die Versorgungslücke des Kunden zu schließen – und zwar mit einer oder einer Kombination aus mehreren Lösungen, die am besten zu seinen persönlichen Verhältnissen passt. Daher bewährt es sich immer mehr, in das Beratungsgespräch ergebnisoffen zu gehen.

Das funktioniert jedoch nur, wenn die Beratungsprozesse so gestaltet sind, dass Berater ihren Kunden Zeit widmen, ihre Wünsche, Ziele, persönliche Situation und Risikobereitschaft adäquat erfassen können.

Das heißt konkret: Dem Kunden zuhören, die richtigen Fragen stellen. Nur so werden Vermittler ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht, rund zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland adäquat abzusichern.

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Franke und Bornberg nimmt Leistungsregulierung der BU-Versicherer unter die Lupe

Welche Leistungen sind in einer Berufsunfähigkeitsversicherung
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Die Ratingagentur Franke und Bornberg (F&B) hat sich die Leistungsregulierung der BU-Versicherer angeschaut und die Ergebnisse in einer neuer Leistungsstudie zu Berufsunfähigkeitsversicherungen vorgestellt. Demnach gehen über 75 Prozent aller Leistungsentscheidungen zur BU zu Gunsten der Kunden aus.

Eine ähnliche Leistungsquote von 77 Prozent hatte auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ermittelt. Die Schwachstellen sieht F&B derzeit im Antragsprozess für Leistungen.

Keine Anhaltspunkte sieht die Ratingagentur dagegen bei dem immer wieder geäußerten Vorwurf, die Versicherungsunternehmen würden systematisch Leistungen verweigern. Der sei zumindest bei den untersuchten Unternehmen nicht haltbar, konstatiert Franke und Bornberg.

Von den Anerkenntnissen erfolgen 86,5 Prozent (Vorjahr 86,6 Prozent) bedingungsgemäß, 10,9 Prozent (Vorjahr 10,6 Prozent) auf Basis einer individuellen Vereinbarung und 2,6 Prozent (Vorjahr 2,7 Prozent) vor Gericht.

Knapp die Hälfte aller Ablehnungen (48,5 Prozent, Vorjahr 54 Prozent) werden ausgesprochen, weil aus Sicht der Versicherer der vertraglich vereinbarte BU-Grad, in der Regel 50 Prozent, nicht erreicht wurde.

Problemfall Abrechnungsdiagnose

Weitere rund 30 Prozent (30,6 Prozent, Vorjahr 26,7 Prozent) sind auf Anfechtungen und Rücktritte zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies aus Kundensicht eine leichte Verschlechterung. Hier sieht Franke und Bornberg die Unternehmen und die Vermittler besonders in der Pflicht.

Im Interesse der Kunden sollten Versicherer auf die Rechtsfolgen falscher Angaben im Antrag noch deutlicher als bisher hinweisen, zumal sich Rücktritte und Anfechtungen zumeist als gerichtsfest erweisen.

Auch stichprobenhafte Prüfungen der Angaben des Kunden können dazu beitragen, die Qualität der Antworten auf mittlere Sicht zu verbessern. Ein besonderes Ärgernis stellen sogenannte Abrechnungsdiagnosen dar, die auf den Kunden zurückfallen können.

Hier stehen laut Franke und Bornberg die Ärzte in der Verantwortung, die ohne Wissen der Patienten Diagnosen allein zu Abrechnungszwecken in den Akten dokumentieren. Im Leistungsfall holen die Versicherer regelmäßig Arztberichte ein und vermuten dann eine Anzeigepflichtverletzung.

Die Themen konkrete und abstrakte Verweisung spielen dagegen bei gerade noch zwei Prozent aller Ablehnungen eine Rolle. “Die Zahlen zeigen: Im Fokus der Kritik stehen oft nicht die tatsächlichen Schwachstellen der BU”, sagt denn auch Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter bei Franke und Bornberg.

Er erklärt weiter: “Unsere Analyse zeigt vielmehr, dass Kunden oft mit den Fragebögen bei der Leistungsbeantragung überfordert sind. Zudem müssen Ärzte und Versicherer die gesundheits- und tätigkeitsbezogene 50-Prozent-Schwelle oft ohne genaue Kenntnis der individuellen beruflichen Situation ermitteln. Hier liegt ein systemimmanentes Problem der BU.”

Gemessen hat die Agentur zudem auch die Regulierungsdauer vom Zeitpunkt der vermuteten Berufsunfähigkeit bis zum Tag der Leistungsentscheidung des Versicherers. Hier brauchten die befragten Unternehmen im Jahr 2016 rund 156 Tage (2015: 161 Tage).

In sechs Prozent der Fälle der Leistungsfälle mussten die Versicherer Gutachten einholen. Insbesondere die psychischen (57 Prozent) und orthopädischen (32 Prozent) Erkrankungen fallen dabei deutlich ins Gewicht. Dass diese Gutachten dann allerdings möglichst zu Gunsten der Versicherer ausfallen – dafür sieht die Studie keine Anhaltspunkte.

Sieben machen mit

An der Untersuchung von Franke und Bornberg haben sich, wie in den Vorjahren, sieben Versicherer beteiligt: Die AachenMünchener, Ergo, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life sowie Zurich Deutscher Herold beteiligt.

Sie verwalten mit 4,57 Millionen BU-Versicherte einen maßgeblichen Anteil aller BU-Verträge in Deutschland und stehen immerhin für rund die Hälfte aller Leistungsfälle. Pro Versicherer wurden mindesten 125 Leistungsfälle ausgewertet.

Dabei lag der Fokus insbesondere auf komplizierten Fällen. Dazu zählen Anfechtungen wegen Verletzung der Anzeigepflicht, Fällen, in denen ein BU-Grad von 50 Prozent oder der Prognosezeitraum nicht erreicht wird. (dr)

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Generali verteuert BU-Versicherungen

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten - Die wichtigsten Faktoren
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Die anhaltend niedrigen Zinsen wirken sich beim Versicherer Generali auf die Überschussbeteiligung aus. In einem Schreiben hat sie ihre Kunden darüber informiert, dass deshalb die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigen. Betroffen sind Verträge, die vor 2015 abgeschlossen wurden.

Die Münchener Generali Versicherung senkt die Überschussbeteiligung in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Als Grund für diesen Schritt nennt das Unternehmen die Niedrigzinsphase. In der Konsequenz hat das steigende Beiträge für BU-Verträge zur Folge. Dies geht aus einem Schreiben an Generali-Kunden hervor, das der Rostocker Versicherungsmakler Alexander Schierstedt auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Die Maßnahme betrifft Generali-Kunden mit einer BU-Police, die vor 2015 abgeschlossen wurde, also einem Rechnungszins von mindestens 1,25 Prozent unterliegt und die zugleich nach dem Prinzip der Beitragsverrechnung (Beitragssofortabzug) funktioniert.

Aufgrund der geringeren Überschussbeteiligung ergibt sich ein höherer monatlicher Beitrag für den Versicherungsnehmer. In einem Kundenbeispiel, auf das der Rostocker Makler verweist, sind statt bisher knapp 93 Euro im Monat ab 1. Juni 2018 rund 100 Euro zu zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von rund 8 Prozent – eine vertretbare Erhöhung, wie der Makler findet. Dem sei im Falle der WWK nicht so gewesen. Hier stiegen die Beiträge um bis zu 40 Prozent.

Von einer Kündigung raten die Experten aus Rostock ihren Generali-Kunden jedenfalls ab. Sie vermuten jedoch auch, dass der Versicherer weitere Anpassungen bei den Invaliditätsversicherungen vornehmen wird.

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Keine systematische Leistungsverweigerung, aber Schwachstellen

Was sind die häufigsten Streitfälle bei der BU-Rente?
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Die Rating-Agentur Franke und Bornberg hat ihre Untersuchung zur Regulierungspraxis ausgewählter Berufsunfähigkeitsversicherer neu aufgelegt. Das Ergebnis: Der pauschale Vorwurf, die Versicherer würden im Ernstfall doch eh nicht leisten, sei so nicht haltbar. Schwachstellen gibt es aber sehr wohl. Hier kommen die Details.

Viele Verbraucher schließen eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht ab, weil sie meinen, die Versicherer verweigern im Ernstfall die Leistung. Die Rating-Agentur Franke und Bornberg untersucht die Leistungspraxis von BU-Versicherern regelmäßig für ihre BU-Leistungsstudie. Ergebnis: Drei von vier Leistungsentscheidungen gehen zugunsten des Kunden aus. Trotzdem gibt es Schwachstellen, vor allem im Antragsprozess.

Die Analysten von Franke und Bornberg erheben für die Studie nicht nur entsprechende Daten aus mindestens 125 Schadenakten und werten diese aus, sie sind auch vor Ort und schauen sich die Leistungsbearbeitung beim Versicherer an. Bei der diesjährigen Untersuchung waren dabei: Aachen-Münchener, Ergo, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life sowie Zurich Deutscher Herold. Laut Franke und Bornberg verwalten diese Unternehmen 4,57 Millionen BU-Verträge in Deutschland und stehen für knapp 50 Prozent aller Leistungsfälle.

75,7 Prozent der Leistungsentscheidungen gehen also für die Kunden aus. Im Vorjahr waren es laut Studie 75,3 Prozent. 86,5 Prozent der Zusagen erfolgten dabei entsprechend der Bedingungen, 10,9 Prozent nach individueller Vereinbarung. 2,6 Prozent der Leistungsentscheidung fielen vor Gericht.

Häufigster Ablehnungsgrund: Erforderlicher BU-Grad nicht erreicht

Kam es zur Ablehnung, lag das in fast der Hälfte der Fälle (48,5 Prozent, Vorjahr 54 Prozent) daran, dass der erforderliche BU-Grad von in der Regel 50 Prozent nicht erreicht wurde. Weitere 30,6 Prozent (Vorjahr 26,7 Prozent) sind auf Anfechtungen und Rücktritte zurückzuführen, etwa wegen falscher Angaben in den Gesundheitsfragen.

Die oft befürchteten Umorganisationen sowie konkrete und abstrakte Verweisungen schlagen mit 2,5 Prozent (Vorjahr 2,7 %) zu Buche. „Nur eine von 50 Ablehnungen geht auf Verweisung oder die Forderung nach Umorganisation zurück“, sagt Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg.

„Die Zahlen zeigen: Im Fokus der Kritik stehen oft nicht die tatsächlichen Schwachstellen der BU. Unsere Analyse zeigt vielmehr, dass Kunden oft mit den Fragebögen bei der Leistungsbeantragung überfordert sind. Zudem müssen Ärzte und Versicherer die gesundheits- und tätigkeitsbezogene 50-Prozent-Schwelle oft ohne genaue Kenntnis der individuellen beruflichen Situation ermitteln. Hier liegt ein systemimmanentes Problem der BU, erklärt Franke weiter.

Bei Gutachten überwiegt die Psyche

Einen inhaltlichen Schwerpunkt legt Franke und Bornberg in der aktuellen Studie auf Gutachten. Da diese von den Versicherern bezahlt werden, vermuten viele Verbraucher, dass die Urteile der Gutachter eher zugunsten der Versicherer ausgehen. „Echte Anhaltspunkte“ geben es hierfür nicht, so die Analysten.

In 6 Prozent der Fälle setzten die Versicherer Gutachter ein (Vorjahr 5,2 Prozent), gerade dann, wenn es um psychische Erkrankungen geht, zeigen Stichproben von Franke und Bornberg. „Eine auffällige Konzentration auf einzelne Gutachter konnten die Experten von Franke und Bornberg nicht feststellen“, heißt es weiter.

Keine Konzentration einzelner Gutachter

Niedergelassene Fachärzte würden im gleichen Umfang wie Universitätskliniken beauftragt, gefolgt von Gutachterbüros. Bei der Auswahl spiele die Nähe zum Wohnort des Versicherten offenbar eine Rolle. Und auch die zeitlichen Ressourcen der Gutachter entschieden über die Auswahl. Vom Tag der Beauftragung bis zum Eingang des Gutachtens vergingen im Schnitt 90 Tage; bei psychiatrischen Gutachten seien es 101 Tage.

Apropos Zeitaufwand: Vom Zeitpunkt der Meldung der vermuteten Berufsunfähigkeit bis zum Tag der Leistungsentscheidung des Versicherers vergingen laut Untersuchung durchschnittlich 156 Tage. Ein Jahr zuvor waren es 161 Tage. Die Analysten weisen dabei darauf hin, dass die persönliche Begleitung des Kunden beim Antrag das ganze Prozedere beschleunigen könnte. Allerdings machten die Verbraucher in nur 4 Prozent aller Fälle von solch einem Service Gebrauch.

Weniger Prozesse als im Vorjahr

Wie sieht es mit Prozessen aus? 589 Kunden der untersuchten Versicherer (Vorjahr 622) klagten 2016 gegen einen Ablehnungsbescheid des Versicherers. Verloren haben die Gesellschaften dabei 10 Prozent der Prozesse (Vorjahr 14 Prozent). Wesentlich häufiger waren Vergleiche (62 Prozent, konstant zum Vorjahr) und gewonnene Prozesse (28 Prozent, Vorjahr 24 Prozent).

Franke: „Die BU-Versicherung bleibt weiterhin das wichtigste Produkt zur Absicherung der Arbeitskraft. Eine Anerkennungsquote von über 75 Prozent zeigt, dass die BU auch im Leistungsfall funktioniert.“

Nachholbedarf gebe es aber bei der Leistungsbeantragung und der „für Ärzte und Versicherer oft schwierigen Ermittlung des 50-Prozent-Grades“, so Franke. Für die Vorwürfe einer systematischen Verzögerung oder grundlosen Verweigerung der Leistung habe die Analyse zumindest bei den untersuchten Unternehmen keine Anhaltspunkte geliefert.

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Bu: Wie die Versicherer das Nadelöhr erweitern

Berufsunfähigkeitsversicherung: Risiko kennen, richtig versichern
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Makler stoßen beim Gespräch mit dem Kunden immer wieder auf einen hatnäckigen Vorbehalt gegenüber der BU: das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung.

Gastbeitrag von Markus Kruse, Assekurata Solutions GmbH, und Christian Schwalb, BU-Expertenservice GmbH

Kein Wunder, führen Kritiker der BU doch gern in der öffentlichen Debatte Beispiele für die vermeintliche Zahlungsunwilligkeit der Versicherer im Leistungsfall auf, was sich dementsprechend auf das Image der Unternehmen auswirkt.

Neben der generellen Leistungsbereitschaft der Versicherer, häufig isoliert dargestellt über einzelne Kennzahlen wie beispielsweise die Leistungsquote oder die Prozessquote, steht oftmals auch der Regulierungsprozess im Fokus der Diskussion.

Im Zuge unserer Zertifizierung der Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung haben wir seit 2015 acht von neun Gesellschaften für die Fairness in ihrer Leistungsregulierung ausgezeichnet.

Versicherer setzen Lösungen um

Die wesentliche Erkenntnis hierbei: Alle von uns bewerteten Häuser investieren kontinuierlich und zielgerichtet in die Service- und Kundenorientierung ihrer Leistungsregulierung.

Beispielsweise lässt ein Blick hinter die Kulissen erkennen, dass die Versicherer sich intensiv mit der von Kritikern häufig ins Feld geführten langen Bearbeitungszeit auseinandergesetzt und auch zielführende Lösungen umgesetzt haben.

Denn die Bearbeitung eines BU-Falls vom Leistungsantrag bis zur Annahme kann mitunter mehrere Monate bis sogar über ein Jahr dauern.

Regulierungsprozesse werden durchleuchtet

Allerdings muss dies nicht zwingend am Arbeitstempo des Sachbearbeiters liegen. In den meisten Fällen ziehen eher die langen Wartezeiten bei Arzt- oder Gutachteranfragen den Abschluss des Falles deutlich in die Länge.

Um das Nadelöhr auf ihrer Seite zu erweitern, haben viele Gesellschaften ihre Regulierungsprozesse kritisch durchleuchtet und sind dabei, die Gestaltungsspielräume voll auszuschöpfen.

So ist beispielsweise der Umfang der zu erhebenden Informationen fester Bestandteil eines Qualitätsmanagements und wird kontinuierlich kritisch hinterfragt und optimiert.

Ziel ist es hierbei zum einen, die Informationserhebung für den Kunden zu vereinfachen und zum anderen, den Zeitpunkt, an dem der Sachbearbeiter eine gesicherte Entscheidung zum Leistungsfall treffen kann, frühestmöglich herbeizuführen.

In einem weiteren Schritt versuchen die Versicherer, die Anfragen an Ärzte und Gutachter zeitlich besser zu koordinieren. So vergibt eine Vielzahl der Gesellschaften Gutachteraufträge zwischenzeitlich bewusst nach terminlicher Verfügbarkeit für den Kunden und dem erwarteten Rücklaufzeitpunkt, um hierdurch den Prozess zu beschleunigen.

Dabei handelt es sich um einen beständigen Optimierungsprozess, dessen Erfolg anhand quantitativer Richtlinien gemessen wird. So verfügen sämtliche von uns geprüften Versicherer über definierte Vorgaben zur Bearbeitungsdauer und sind auch technisch in der Lage, diese Service-Level zu messen.

Persönlicher Kontakt trotz Digitalisierung

Diese Level beziehen sich hierbei speziell auf die Bearbeitung von eingehenden Leistungsmeldungen, das heißt zur Aufnahme der Ersterhebung sowie zur Bearbeitung von Rückläufen, beispielsweise die Rückmeldung des behandelnden Arztes auf eine Arztanfrage.

Die von uns geprüften Gesellschaften geben hierbei Service-Level von einem bis zu fünf Tagen vor. Die Erfüllungsquoten ordnen sich in der Regel zwischen 80 und 90 Prozent ein, was durchaus branchenüblichen Werten bei der Erfüllung von Service-Leveln in kundenbezogenen Prozessen entspricht.

Auffallend positiv ist zu vermerken, dass die Versicherer der Digitalisierung zum Trotz in der Leistungsregulierung zwischenzeitlich vermehrt den direkten persönlichen Kontakt zum Kunden suchen.

Kunde profitiert von Unterstützung durch Sachbearbeiter

Speziell bei der Ersterhebung von Informationen zum Leistungsfall lässt sich durch die unmittelbare Unterstützung des Sachbearbeiters eine deutliche Zeitersparnis gegenüber dem eigenständigen Ausfüllen des Fragebogens erzielen.

Unklarheiten oder mangelnde Informationen, die zu Nachfragen seitens des Versicherers führen würden, können direkt bei der Erarbeitung geklärt werden.

Gleichzeitig sorgt ein kontinuierlicher Kontakt dafür, dass der Kunde über die bevorstehenden Schritte im Rahmen der Leistungsregulierung informiert wird.

Versicherer investieren in Kundenorientierung

Beide Aspekte, das heißt die zunehmend schnellere Bearbeitung und die Intensivierung des persönlichen Kontakts zum Kunden, werden seitens der Versicherer auch durch den Auf bau entsprechend qualifizierter Kapazitäten forciert.

Dies kann selbstverständlich nicht verhindern, dass es im Einzelfall auch kritisch zu beurteilende Leistungsfälle gibt, bei denen der Kunde zu Recht das Leistungsverhalten des Versicherers kritisiert.

In der Summe stellen wir jedoch fest, dass in den vergangen zwei Jahren im Rahmen der uns vorliegenden Informationen geprüfter Versicherer deutlich in die Kundenorientierung investiert wurde.

Autor Markus Kruse ist Geschäftsführer der Assekurata Solutions GmbH, Autor Christian Schwalb ist Vertriebsleiter der BU-Expertenservice GmbH.

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M&M Rating Berufsunfähigkeit: uniVersa mit Höchstbewertung

Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
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Die Absicherung der Arbeitskraft ist für Erwerbstätige besonders wichtig. Dabei bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) den umfassendsten Schutz. Das Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) hat 518 Tarife von 70 Anbietern auf den Prüfstand gestellt. Neben der Bedingungsqualität der Tarife wurden auch die Solidität, Antragsfragen und die Kompetenz der BU-Versicherer untersucht. Die uniVersa erhielt für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung im Gesamtrating mit fünf Sternen die Höchstbewertung „ausgezeichnet“. Besonders überzeugen konnte sie im Teilrating bei der Qualität der Versicherungsbedingungen und Antragsfragen. Das Angebot der uniVersa lässt sich über Nachversicherungsgarantien bei steigendem Einkommen, Lebensereignissen wie Heirat, Hausbau oder Selbstständigkeit sowie anlassunabhängig auch zu weiteren Terminen ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen. Zudem kann über einen Zusatzbaustein eine lebenslange Pflegerente mitversichert werden. Für Beamte und Polizisten gibt es eine vorteilhafte Absicherung bei Dienst- und Polizeidienstunfähigkeit.