Deutsche bei Autoversicherung spitze, bei Altersvorsorge abgeschlagen

Versicherungen für Privatkunden: Haftpflicht Rechtschutz Kfz
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Schweizer und Finnen geben dreimal mehr für Altersvorsorge aus als Deutsche, die Dänen sogar knapp viermal mehr. Bei den Beiträgen für die Autoversicherung sind die Bundesbürger hingegen Europameister. Das berichtet der Versicherungsverband GDV auf Basis einer jährlichen Erhebung des europäischen Versicherungsverbands Insurance Europe.

Den Deutschen ist ihr Auto wichtig. Dies unterstreicht ein Blick auf die Pro-Kopf-Prämien der Bundesbürger bei Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherungen: Mit 327 Euro pro Jahr liegen diese deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 230 Euro, wie eine Auswertung des europäischen Versicherungsverbands Insurance Europe zeigt.

Auch bei der Schaden- und Unfallpolicen insgesamt spielen die Deutschen oben mit, berichtet der Versicherungsverband GDV über die Studie der Kollegen. Hier lag der europäische Durchschnitt 2017 den Angaben zufolge bei 621 Euro – hierzulande sogar bei 828 Euro (siehe Grafik). „Der Blick in die Statistik zeigt aber auch, dass uns viele Länder wie etwa die Schweiz mit 1.723 Euro, Österreich mit 1.045 Euro oder auch Frankreich mit 970 Euro trotzdem voraus sind“, bilanzieren die Verbandsvertreter.

Vor allem in der privaten Altersvorsorge sind die Eidgenossen den Nachbarn aus dem Norden um einiges voraus. Während die Deutschen im Durchschnitt rund 1.099 Euro pro Jahr in ihre private Altersvorsorge mit Lebens- und Rentenversicherungen investieren, sind es in der Schweiz mit 3.003 Euro das Dreifache – und es geht noch besser: Die Dänen geben laut Auswertung durchschnittlich 3.830 Euro aus. Auf dem zweiten Platz folgen die Finnen mit 3.369 Euro vor den drittplatzierten Schweizern.

Deutsche schneiden in der Altersvorsorge unterdurchschnittlich ab

Die Deutschen liegen demzufolge mit 1.099 Euro knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 1.189 Euro. „Bei den Ausgaben für Versicherungen und Altersvorsorgeprodukte gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern in Europa“, heißt es beim GDV.

So gebe es etwa in der Türkei, in Rumänien und in Bulgarien „praktisch keine private Vorsorge mit Lebens- und Rentenversicherungen“. Zu berücksichtigen ist laut Verband aber auch, dass sich die staatlichen Alterssicherungssysteme von Land zu Land stark unterscheiden. „Gleiches gilt für die Rolle der Familie bei der Absicherung eines auskömmlichen Lebensabends.“

Insgesamt betrachtet sind die Bundesbürger besser abgesichert als ihre Nachbarn

Deutliche Unterschiede im Gesundheitssystem der Länder werden außerdem beim Blick auf die Beiträge zur privaten Krankenversicherung erkennbar. Während die Niederländer jährlich eine durchschnittliche Pro-Kopf-Prämie von 2.568 Euro zahlten, sei der Durchschnittsbeitrag in Ungarn mit einem Euro „verschwindend gering“. Anders als auch in Deutschland, wo der Pro-Kopf-Beitrag 473 Euro betrage, gebe es in vielen Ländern keine private Krankenvollversicherung, sondern nur private Zusatzversicherungen in Ergänzung zu einer umfassenden staatlichen Gesundheitsfürsorge, erklären die Verbandsexperten.

Die gute Nachricht ist: Insgesamt sind deutsche Verbraucher im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gegen Risiken abgesichert. So beträgt die durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgabe für Versicherungen hier 2.399 Euro, verglichen mit 2.030 Euro im europäischen Schnitt.

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Kfz-Versicherung: Bundesweit beachtliches Einsparpotenzial

Kfz-Versicherung Vergleich: Günstige Autoversicherung finden
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Wer unzufrieden mit seiner Kfz-Police ist, der kann noch bis zum Kündigungsstichtag am 30. November die Chance nutzen um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Doch wo im Tarifdschungel finden sich die günstigsten Angebote?

Schon zum siebten Mal führte Prof. Dr. Thomas Köhne vom unabhängigen Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Auftrag der Verti Versicherung AG die “Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt” durch.

Insgesamt wurden für diese Studie, deren Ergebnisse der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich sind, deutschlandweit Angebote für zehn verschiedene Musterkunden in 20 Regionen verglichen.

Vergleichen lohnt sich

Christian Paul Sooth, CFO der Verti Versicherung AG, kommentiert: “Indem wir die Ergebnisse uneingeschränkt zugänglich machen, möchten wir dazu beitragen, die Transparenz des Versicherungsmarktes zu verbesseren.”

Außerdem wolle Verti den Verbrauchern zeigen, wie sehr es sich lohnen könne, seine Versicherung zu vergleichen. Dort gebe es teilweise enormes Einsparpotenzial.

Auch Prof. Dr. Thomas Köhne, Fachleiter Versicherung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, rät Verbrauchern zum Vergleich: “Zwischen den Versicherungstarifen bestehen erhebliche Preisunterschiede in Bezug auf die einzelnen Musterkunden und Regionen. Durch einen Vergleich lässt sich oft einiges an Geld sparen.”

Insgesamt dienten 33.837 Tarifkalkulationen, zehn Musterkunden und 20 Regionen in Deutschland als Grundlage für die Untersuchung, deren Ergebnisse somit repräsentativ für den deutschen Versicherungsmarkt seien.

Für eine objektive Berechnung der Tarife sei der NAFI-Kalkulator, ein unabhängiges Analyse-Tool zur Ermittlung von Kfz-Versicherungstarifen genutzt worden.

Enorme Preisunterschiede am Markt

In den letzten Jahren seien die Prämien über die untersuchten Musterfälle hinweg in der Regel gestiegen. Das erklärt Prof. Dr. Thomas Köhne damit, dass die Verluste der Jahre 2008 bis 2013 noch nicht einmal zur Hälfte ausgeglichen werden konnten, obwohl die Kfz-Versicherung seit 2014 branchenweit positive versicherungstechnische Ergebnisse erwirtschaftet.

Hinzu komme, dass auch im Jahr 2018 die Preisunterschiede zwischen den Anbietern von Kfz-Versicherungen enorm seien.

Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter über alle untersuchten Musterkunden und Regionen betrage 1.311 Euro, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Musterkunden und Regionen gebe.

Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot betrage der ermittelte maximale Preisunterschied sogar ganze 2.448 Euro.

Daraus resultiere ein je nach Ausgangslage teils beachtliches Einsparpotenzial sowohl für Versicherungsnehmer in Städten als auch in ländlichen Regionen.

Berlin ist Spitzenreiter

Für die gleichen Musterkunden sind die Prämien aber laut Verti in der Stadt allgemein teurer als auf dem Land – wobei es günstigere Städte (Hannover, Trier) und teurere ländliche Gegenden (Freising, Ravensburg) gibt.

Vor allem für Berliner könne sich ein Vergleich richtig lohnen: Hier sei das durchschnittliche realistische Einsparpotenzial mit 626 Euro am höchsten. Das geringste Einsparpotenzial gebe es in Wittenberge, aber auch hier seien es durchschnittlich realistisch immer noch 426 Euro.

Mit einem Wert von 563 Euro lande Hamburg auf dem sechsten Platz der 20 untersuchten Regionen, was das durchschnittliche realistische Einsparpotenzial angeht.

Die Reihenfolge unter den Versicherern sei je nach Musterkunde unterschiedlich. Es seien nicht immer die gleichen Versicherer unter den 20 günstigsten Angeboten.

Unter diesen finden sich jedoch überwiegend einzelne Direktversicherer, teils einzelne Maklerversicherer und nur sehr vereinzelt Versicherungsunternehmen mit Multikanalvertrieb.

Fazit: Kunden können überall sparen

Auch 2018 bestehen in der Kfz-Versicherung allgemein große Preisunterschiede zwischen den Angeboten der verschiedenen Versicherer.

Bei rund 41,5 Millionen privat zugelassenen PKWs und 1,2 Millionen Neuzulassungen (in 2017) sei davon auszugehen, dass bei den Versicherungen dieser Fahrzeuge in vielen Fällen noch ein erhebliches Einsparpotenzial bestehe.

Kunden können überall sparen, sowohl in den Städten als auch auf dem Land. Das gelte unabhängig davon, welchem Musterkunden man entspricht oder welche konkrete Risikosituation man in der Kfz-Versicherung versichern möchte.

Verti zufolge gibt es für Versicherungskunden mehrere Möglichkeiten, Tarife zu vergleichen: Sehr beliebt sind beispielsweise Online-Vergleichsportale, bei denen man beachten sollte, dass sie nicht immer unabhängig sind und/oder oftmals nicht die Tarife aller Versicherungen und somit nicht unbedingt das preiswerteste Angebot anzeigen.

Diesbezüglich unbedenklich sei zum Beispiel das kostenlose Berechnungstool NAFI, das auch für die Studie eingesetzt worden sei. die vollständige Studie finden Sie hier. (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Check24-Analyse: Autofahrer in Bayern zahlen am meisten für ihre Versicherung

Kfz-Versicherung 2018: günstigste Kfz-Tarife vergleichen & wechseln
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In Bayern und in den Großstädten müssen Autofahrer für die Versicherung ihres Autos tief in die Tasche greifen: In München beispielsweise zahlen sie 26 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Das hat eine Untersuchung des Vergleichsportals Check24 unter allen 294 Landkreisen und 107 kreisfreien Städten ergeben.

Autofahrer in Augsburg und Münchenzahlen für ihre Kfz-Versicherung besonders viel: 23 beziehungsweise 26 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. © Check24

Autofahrer in Augsburg und München zahlen für ihre Kfz-Versicherung besonders viel: 23 beziehungsweise 26 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. © Check24

Nachdem der Versicherungsverband GDV am Donnerstag seine neue Regionalklasseneinteilung veröffentlicht hat, zeigt das Vergleichsportal Check24, dass die Autofahrer in Bayern tatsächlich die höchsten Beiträge für ihre Kfz-Versicherung aufbringen müssen.

In Augsburg und München sind es demnach 23 beziehungsweise 26 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt (siehe Grafik). Auch in Rosenheim und Nürnberg fallen die Prämien besonders hoch aus. Gleiches gilt für die größten deutschen Städte Berlin und Hamburg sowie für Frankfurt und Offenbach.

„Viele Großstädte sind in hohe Regionalklassen eingestuft“, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherung bei Check24. „Diese spiegeln die Kfz-Versicherungsschäden des vergangenen Jahres wieder. Je höher die Einstufung, desto teurer in der Regel die Kfz-Versicherung“, erklärt Stuber.

Im Osten fährt’s sich günstiger

Auf den Versicherungsbeitrag wirken sich auch das Alter und die Motorisierung des Autos aus. So sind im teuren Bayern im Durchschnitt jüngere und hochmotorisierte Pkw sowie verstärkte Diesel-Fahrzeuge unterwegs als in anderen Gebieten Deutschlands. Das wirke sich auf die Beiträge aus.

Im Osten Deutschlands zahlen die Autofahrer fast überall die günstigsten Prämien. Von den zehn günstigsten Landkreisen liegen sechs in Brandenburg und drei in Thüringen. Am wenigsten kostet die Kfz-Versicherung im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Das ist laut GDV einer der Zulassungsbezirke mit der bundesweit besten Schadenbilanz. Hier zahlen Autofahrer 23 Prozent weniger als der Bundesdurchschnitt.

>>> Eine Übersicht über die Eingruppierung aller Städte und Landkreise finden Sie hier

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Kfz-Versicherung wechseln – so geht’s richtig!

Kfz-Versicherung: Die günstigsten Tarife für Autofahrer
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Jeweils der 30. November ist bei vielen Kfz-Versicherungen Stichtag für die Kündigung. Wenn Ihr Vertrag zu teuer ist, haben Sie dann die Chance für einen Neuabschluss. Doch beim Wechsel zu einem neuen Anbieter sollten Sie nicht nur auf den Preis achten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kfz-Versicherungen können in der Regel jeweils bis zum 30. November eines Jahres gekündigt werden.
  • Bei der Wahl eines neuen Anbieters sollten Fahrzeughalter nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch die Leistungen im Blick behalten.
  • Besonders wichtig sind ausreichend hohe Deckungssummen und die Übernahme von Kosten im Schadensfall durch grobe Fahrlässigkeit, Marderbiss oder Wildunfall.

Der 30. November ist Stichtag für die Kündigung der meisten Kfz-Versicherungsverträge, denn viele Policen laufen bis zum Jahresende und verlängern sich dann automatisch. Wenn Sie Ihrer alten Versicherungsgesellschaft den Rücken kehren möchten, sollten Sie sich rechtzeitig – also vorher – um eine Anschlussversicherung kümmern und dabei nicht nur den Preis, sondern vor allem die Leistungen des neuen Vertrags im Blick haben.

Rundum-Check für die Kfz-Versicherung

Eine Kfz-Versicherung kann ganz unterschiedlichen Schutz beinhalten:

  • Pflicht ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, ohne die kein Auto auf unseren Straßen unterwegs sein darf.
  • Eventuell sinnvoll ist eine Kfz-Kaskoversicherung, die für Schäden am Fahrzeug durch Blitzschlag, Hagel, Brand, Überschwemmung, Sturm, Glasbruch, Kurzschluss sowie nach einem Diebstahl und einem Wildunfall (Teilkasko) aufkommt bzw. auch für Schäden am eigenen Fahrzeug nach einem selbst verschuldeten Unfall oder Vandalismus zahlt (Vollkasko).
  • Überflüssig ist eine Insassenunfallversicherung.
  • Überflüssig ist ein Autoschutzbrief, wenn Sie zum Beispiel einen  Pannen- und Unfallhilfeschutzbrief bei einem Autoclub haben.

Der Wechsel der Versicherungsgesellschaft ist eine gute Gelegenheit, Ihre Kfz-Versicherung auf den Prüfstand zu stellen: Zahlt die Versicherung bei Schäden aufgrund grober Fahrlässigkeit? Wie hoch sind die Deckungssummen im Schadensfall? Muss es fürs eigene Auto ein Vollkaskoschutz sein oder reicht auch Teilkasko?

Nicht nur der Preis zählt

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gilt: Der billigste Anbieter ist nicht immer der beste. Manche Versicherungen kommen beim Preisvergleich besonders gut weg, weil sie nur die Mindestversicherungssummen – also 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,22 Millionen Euro für Sachschäden – absichern oder sich den Einwand der groben Fahrlässigkeit vorbehalten.

Wir empfehlen Versicherungsverträge mit der höchstmöglichen Schadensdeckung von 100 Millionen Euro. Versicherungsgesellschaften, die ihre Verträge auf die Mindestversicherungssumme einschränken, sollten Sie meiden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Versicherung auch für Schäden aufkommt, die aufgrund grober Fahrlässigkeit entstehen, also beispielsweise bei einem Unfall wegen Übermüdung oder Telefonieren ohne Freisprechanlage.

Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie überprüfen, ob für Ihr Auto überhaupt noch eine Vollkaskoversicherung notwendig ist. Die kommt zwar auch für Fahrzeugschäden durch selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus auf, doch zahlt sie nur so viel, wie das Auto noch wert ist. Für ein älteres Fahrzeug reicht daher in der Regel der Teilkaskoschutz.

Rat der Verbraucherzentrale Bremen

Sind Sie zu dem Ergebnis gekommen, dass Sie Ihren Kfz-Versicherungsvertrag bei einem anderen Anbieter abschließen möchten, sollten Sie auf ein paar grundlegende Dinge achten:

  • Suchen Sie sich zunächst einen neuen Versicherer und kündigen Sie erst dann Ihren alten Vertrag.
  • Prüfen Sie die Tarifmerkmale der Police genau. Besonders wichtig sind ausreichend hohe Deckungssummen und die Übernahme von Kosten im Schadensfall durch grobe Fahrlässigkeit, Marderbiss oder Wildunfall.
  • Seien Sie kritisch mit der Vereinbarung von Rabatten. Prüfen Sie für sich, ob Sie diese auch tatsächlich einhalten können. Schließen Sie beispielsweise einen „Garagen-Tarif“ ab, sollte Ihr Auto auch tatsächlich immer in einer Garage stehen.
  • Fragen Sie nach, wie Ihr Fahrzeug eingestuft wird und ob man sich auf die Tarifbedingungen des alten oder des nächsten Jahres bezieht.

Ihr habt weitere Fragen? Nutzt einfach und bequem den FAQ-Bereich zur KFZ-Versicherung. Dort haben wir für euch häufige Fragen zur Autoversicherung aufbereitet!

Für euren Versicherungsvergleich stellen wir euch den Vergleichsrechner des bekanntesten Vergleichsportal zur Verfügung!

 

Höhere Schäden machen Kfz-Versicherung 2018 erneut teurer

Prämienerhöhungen fest eingeplant
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Autobesitzer in Deutschland müssen sich nach Einschätzung der Hannover Rück 2018 auf weiter steigende Versicherungsprämien einstellen. Im Schnitt dürften die Beiträge in der Branche um ein bis zwei Prozent steigen, sagte Hannover-Rück-Manager Andreas Kelb am Montag beim Branchentreffen in Baden-Baden.

Dieses Geld werde von höheren Schadenzahlungen allerdings wieder aufgezehrt. So ließen immer mehr technische Finessen wie Sensoren in Stoßstangen und Außenspiegeln die Schadensummen bei Unfällen deutlich steigen, weil diese Teile teurer zu ersetzen sind.

Als größter Kfz-Rückversicherer in Deutschland hat die Hannover Rück einen guten Einblick in die Preisgestaltung deutscher Versicherungsunternehmen. Im Gegensatz zu Preisvergleichsportalen wie Check24 berücksichtigt sie nicht nur das Sparpotenzial für Versicherungswechsler, sondern auch die Beiträge von Autobesitzern, die ihrem Versicherer treu bleiben.

Prämienerhöhungen fest eingeplant

Nach Kelbs Einschätzung dürften die Beiträge in der Vollkaskoversicherung dabei stärker steigen als diejenigen in der Kfz-Haftpflicht. Dem Branchenverband GDV zufolge war dies 2017 bisher ähnlich. In der Haftpflicht stiegen die Beiträge von Januar bis August im Jahresvergleich um 1,7 Prozent, in der Vollkasko um 2,3 Prozent. In der Teilkasko sanken sie um 0,8 Prozent.

“Das wird sich im Rest des Jahres nicht mehr wesentlich ändern”, sagte Kelb voraus. Er wisse von mehreren, auch großen Versicherern, dass sie Prämienerhöhungen für 2018 bereits fest eingeplant hätten. (dpa-AFX)

Vielen Dank an Cash.Online

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forsa-Umfrage: Jeder Achte saß bereits mit Flip-Flops am Steuer

Was passiert, wenn Flip-Flop-Träger am Steuer einen Unfall verursachen?
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  •  Heiß, heißer, am heißesten: Bei schönem Sommerwetter sind kühle Getränke, T-Shirts und luftiges Schuhwerk angesagt – und zwar nicht nur am Badesee: Laut aktueller forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt saß jeder achte Autofahrer (15 Prozent) schon mal mit Flip-Flops am Steuer.
  • CosmosDirekt erklärt, ob es erlaubt ist, mit leichten Schlappen zu fahren, in welchen Fällen ein Bußgeld droht und wann der Versicherungsschutz gefährdet ist.

 

„Summertime and the livin’ is easy“ – da dürfen Riemchensandalen und Flip-Flops natürlich nicht fehlen. Nicht jeder denkt jedoch daran, vor dem Autofahren das Schuhwerk zu wechseln. Eine forsa-Umfrage für CosmosDirekt, den Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: 15 Prozent aller Autofahrer waren schon mal mit Flip-Flops am Steuer unterwegs, 16 Prozent sogar barfuß. Ist das erlaubt oder nicht? Was, wenn ein Unfall passiert? Frank Bärnhof, Jurist und Versicherungsexperte von CosmosDirekt, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema:

Ist es verboten, am Steuer Badeschlappen oder Flip-Flops zu tragen?
„Nein, in der Straßenverkehrsordnung (StVO) gibt es keine klare Vorgabe zur Wahl des Schuhwerks beim Autofahren. Lediglich Berufskraftfahrer müssen von Rechts wegen feste und geschlossene Schuhe tragen. Die Gefahr, abzurutschen oder sich zu verhaken, ist mit Flip-Flops jedoch groß. Deshalb besser auf Nummer sicher gehen und geeignetes Schuhwerk tragen.“

Was passiert, wenn Flip-Flop-Träger am Steuer einen Unfall verursachen?
„Kommt es zu einem Unfall, kann der Fahrer trotzdem Schwierigkeiten bekommen. Gerichte haben in ähnlichen Fällen bereits Bußgelder verhängt, da die Sorgfaltspflicht verletzt wurde. (2) Autofahrer, die keine festen Schuhe tragen, nehmen das Risiko in Kauf, im Fall eines Bremsmanövers wertvolle Sekunden zu verlieren. Kommen bei einem Unfall Personen zu Schaden, muss der Fahrer sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.“

Ist mein Versicherungsschutz bei einem Unfall gefährdet?

„Verursacht ein Autofahrer Schäden an einem anderen Fahrzeug oder verletzt Personen, greift die Kfz-Haftpflicht in jedem Fall. Anders sieht es bei der Vollkasko-Police aus: Sie kommt für Beschädigungen des eigenen Fahrzeugs auf, bei grober Fahrlässigkeit kann der Versicherer die Leistungen kürzen.“

Ersatzschuhe im Kofferraum?
„Autofahrer sollten daher im eigenen Interesse und zum Wohl aller Verkehrsteilnehmer auf rutschiges oder offenes Schuhwerk verzichten. Auch barfuß zu fahren, ist keine sichere Alternative. Für den Fall der Fälle empfiehlt es sich, ein Paar geschlossene Ersatzschuhe im Kofferraum parat zu haben, die festen Halt geben. Diese lassen sich vor Fahrtantritt schnell wechseln.“

(1) Repräsentative Trendumfrage „Sommerreisezeit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.510 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 1.331 Autofahrer.
(2) Oberlandesgericht Bamberg, AZ: 2 SsOWi 577/06

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-flipflops-2018

 

Kfz-Versicherung: Augen auf bei Online-Angeboten

Kfz-Versicherung: Die günstigsten Tarife für Autofahrer
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Bei vielen Online-Anbietern reichen schon wenige Klicks um das eigene Fahrzeug zu versichern – und das teilweise zu extrem günstigen Konditionen. Jedoch fehlt dabei im Vergleich zu einer niedergelassenen Versicherung die persönliche Beratung mit Ansprechpartner.

Laut den Experten des TÜV Rheinland gilt es beim Abschluss einer Online-Versicherung sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen verleiten zu lassen und bei der Wahl von Anbieter und Tarif genau hinzusehen.

Unter anderem müsse in Erfahrung gebracht werden, welche Leistungen genau enthalten sind, wie hoch Selbstbeteiligung und maximale Entschädigungssumme sind und wie Kontakt zur Versicherung aufgenommen werden kann.

Prämien können stark variieren

“Gibt es Service-Hotlines, sind diese bei Kfz-Versicherungen oft kostenpflichtig”, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Seien viele Kundenbewertungen vorhanden, sollten auch diese berücksichtigt werden.

Je nach Fahrzeugtyp und Anbieter variieren die Prämien sowohl bei niedergelassenen Versicherern als auch bei der Online-Variante teilweise stark.

Daher sind Vergleichsportale im Internet in jedem Fall ein geeignetes Hilfsmittel, um sich einen Überblick zu verschaffen, so TÜV Rheinland. Für einen passgenauen Vergleich müsse dabei meist nur die Hersteller- und Typschlüsselnummer des Fahrzeugs eingegeben werden.

Vergleichen lohnt sich für alle Versicherten

Auch für Autobesitzer die bereits einen laufenden Vertrag bei einer niedergelassenen Versicherung haben könne es sich lohnen, die Prämien von Zeit zu Zeit zu vergleichen. So könne ein Maklergespräch zur Anpassung der Prämien führen.

Erhöhe ein Versicherer seine Prämien, so genieße jeder Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Bei der Neuanmeldung seines Fahrzeugs habe er immer die freie Versichererwahl.

“Wer sein Fahrzeug kaskoversichert und eine umfassende Beratung wünscht, ist bei einer niedergelassenen Versicherung besser aufgehoben”, rät Mißbach. “Für eine einfache Haftpflicht reicht der Online-Abschluss aber in jedem Falle aus.” (bm)

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