Bundeskartellamt nimmt Vergleichsportale unter die Lupe

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Check24, Verivox und Co. – die Liste der Vergleichsportale hierzulande ist lang


Check24, Verivox und Co. – die Liste der Vergleichsportale hierzulande ist lang

Check24, Verivox und Co. – die Liste der Vergleichsportale hierzulande ist lang. Das Bundeskartellamt will nun vor allem Portale für Reisen, Energie, Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation auf Zuverlässigkeit und Objektivität prüfen.

Auch in der Versicherungsbranche nutzen hierzulande viele Verbraucher Vergleichsportale, um sich über Preise zu informieren oder gar Policen abzuschließen. Das Bundeskartellamt will nun im Rahmen einer sogenannten Sektoruntersuchung „mögliche Verstöße gegen verbraucherrechtliche Vorschriften aufklären und konkretisieren“, wie Spiegel Online berichtet.

„Wir müssen sicherstellen, dass die Verbraucher sich dabei auf die Zuverlässigkeit, die Objektivität und die Transparenz der Portale verlassen können“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt gegenüber Spiegel Online.

Die Untersuchungen sollen sich besonders auf Portale für Reisen, Energie, Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation konzentrieren. Dabei geht es nicht um bestimmte Unternehmen, sondern um den gesamten Wirtschaftszweig.

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BVK geht erneut gegen Check24 vor

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Vermittlerverband sieht Urteil nicht korrekt umgesetzt


Vermittlerverband sieht Urteil nicht korrekt umgesetzt

Nachdem der Bundesverband für Versicherungskaufleute (BVK) im Rechtsstreit mit dem Vergleichsportal Check24 am Wochenende das Landgericht München angerufen hat, geht die Online-Plattform nun in die Gegenoffensive.

Der Bundesverband für Versicherungskaufleute (BVK) hat Medienberichten zufolge am Wochenende das Landgericht München angerufen. Demnach ist der BVK der Ansicht, dass das Vergleichsportal Check24 das Urteil des Oberlandesgerichts München von April 2017 nicht ausreichend umgesetzt habe.

Der Vermittlerverband sehe bei Check24 „Unternehmenswahrheit und Unternehmensklarheit nach wie vor verletzt“, wird BVK-Präsident Michael H. Heinz in einem Bericht des Portals Idowa zitiert.

Zur Erinnerung: Der BVK hatte im Herbst 2015 Klage gegen Check24 erhoben. Der Vorwurf: Das Portal locke unter dem Deckmantel eines Preisvergleichsportals Verbraucher auf seine Plattform, um Versicherungsverträge abzuschließen. Dabei würde das als Makler registrierte Unternehmen weder die gesetzlich vorgeschriebene Erstinformation noch die gesetzlich vorgeschriebene Beratung des Verbrauchers leisten.

Schließlich hatte das OLG München im Berufungsverfahren Anfang April 2017 das Vergleichsportal dazu angehalten, seine Kunden vor dem Online-Abschluss besser zu informieren. Aus dem Urteil ging hervor, dass Check24 seinen Kunden vor Vertragsabschluss ausdrücklich mitteilen solle, dass das Unternehmen als Makler agiert.

BVK offenbar unzufrieden mit Urteilsumsetzung

In der Folge wies Heinz immer wieder darauf hin, dass man „jeden Tag“ beobachten wolle, ob Check24 die geforderten Standards bereits erfülle – offenbar ist der Vermittlerverband nun zu einem negativen Ergebnis gekommen und hat daher erneut Klage eingereicht.

„Der BVK scheint die Umsetzung von Check24 bezüglich des OLG-Urteils nicht zu akzeptieren“, teilte das Vergleichsportal am Samstag mit. Check24 liege dazu allerdings noch nichts vom Gericht vor, heißt es in dem Statement aus München.

Check24 geht in die Gegenoffensive

Gleichwohl machen die Gescholtenen in teils kernig formulierten Aussagen deutlich, was sie vom Vorgehen des BVK halten: Der Verband agiere „scheinheilig und unaufrichtig“. Es gehe ihm offensichtlich nicht um Verbraucherschutz, sondern um „polemisierende Kritik am Geschäftsmodell Vergleichsportal“.

Aus Sicht von Check24 habe man die vom Gericht geforderte, veränderte Darstellung der sogenannten Erstinformation korrekt umgesetzt. „Unsere Kunden erhalten unmittelbar nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und somit zum frühestmöglichen Zeitpunkt die gesetzlich vorgeschriebene Informationen per E-Mail.“

Doch die Portalbetreiber belassen es nicht hierbei, sondern gehen ihrerseits in die Offensive: Gerne zeige die Verbandsführung „mit dem Finger auf andere“, heißt es in der Stellungnahme, dabei würden die BVK-Mitglieder selbst nicht immer einhalten, was sei von anderen forderten. So würden einige von ihnen „trotz klarer Rechtspflichten“ komplett auf die Bereitstellung einer Erstinformation verzichten, heißt es – und weiter: „Wir haben in diesem Zusammenhang BVK-Mitglieder abgemahnt und entsprechende Unterlassungserklärungen erhalten“.

Auch der BVK-Präsident wird nicht geschont

In ihrem Statement lassen die Portalbetreiber auch den Initiator des gerichtlichen Verfahrens nicht ungeschoren: Unter anderem würde auch „das Maklerbüro des BVK-Verbandspräsidenten Michael H. Heinz beim Abschluss einer Versicherung nicht einmal das gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokoll“ zur Verfügung stellen, so Check24 weiter.

Man erwarte vom BVK, seine Mitglieder „über die rechtlichen Erfordernisse aufzuklären und deren Einhaltung durch eine verbesserte Verbandsarbeit sicherzustellen“. Und schickt eine kämpferische Ansage hinterher: „Gegen Verstöße wird Check24 im Sinne der Gleichbehandlung weiterhin vorgehen.“

Man darf gespannt sein, wie der BVK auf diese Konterkritik von Check24 reagieren wird.

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Check24 ist bestes Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen

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Mitarbeiter in der Check24-Zentrale in München: Das Vergleichsportal ist Testsieger in Sachen Kfz-Versicherungen. © dpa/picture alliance


Mitarbeiter in der Check24-Zentrale in München: Das Vergleichsportal ist Testsieger in Sachen Kfz-Versicherungen. © dpa/picture alliance

Bald ist wieder Stichtag für den Kfz-Versicherungswechsel. Dabei informieren sich viele Deutsche im Internet und vergleichen dort die Tarife. Das Finanzmagazin Euro am Sonntag und das Deutsche Kundeninstitut (DKI) haben nun getestet, welche Vergleichsportale den Kunden die besten Infos liefern. Hier erfahren Sie die Antwort.

Laut eines Tests des Magazins Euro am Sonntag (Ausgabe 38/17 vom 23. September 2017) und des Deutschen Kundeninstituts (DKI) ist Check24 das beste Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen. Mit der Note „Sehr gut“ konnte es andere Portale wie Verivox und Geld.de hinter sich lassen.

Die Tester heben hervor, dass Verbraucher bei Check24 durchschnittlich am meisten sparen und Angebote der meisten Versicherer vergleichen können.

Wichtig waren den Testern unter anderem das Preis-Leistungs-Verhältnis (40 Prozent) und die Nutzerfreundlichkeit der Vergleichsrechner (35 Prozent). Die übrigen 25 Prozent entfielen auf Service und Beratung.

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Check24 muss Kunden besser aufklären

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Das Vergleichportal muss nun für mehr Transparenz sorgen.

Das Vergleichportal muss nun für mehr Transparenz sorgen.

Das Oberlandesgericht München hat ein Urteil im Prozess Check24 versus Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) gesprochen. Die Richter verpflichten das Vergleichsportal dazu, Kunden in Zukunft besser über seine Rolle als Versicherungsmakler aufzuklären.

Vor rund einem Jahr startete der Streit zwischen dem Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) und dem Vergleichsportal Check24. Versicherungskunden würden auf dem Vergleichsportal nicht transparent genug darüber aufgeklärt, dass es sich bei Check24 um einen Versicherungsmakler handele, der Provisionen kassiere, so der Vorwurf des BVK.

Das Landgericht München folgte der Argumentation des BVK in Teilen (Aktenzeichen: 37 O 15268/15, wir berichteten). Die Richter stellten damals fest, dass Check24 gegen die gesetzlichen Mitteilungspflichten verstößt, da es die vorgeschriebenen Angaben – insbesondere die Eigenschaft als Versicherungsmakler – nur zum Abruf über einen Button in der Fußzeile der Webseite mit der Aufschrift „Erstinformation“ bereit hält. Diese Info müsse dem Kunden aber „beim ersten Geschäftskontakt“ mitgeteilt werden, also so, dass er nicht erst danach suchen muss.

Mittlerweile ist der Fall vor dem Oberlandesgericht (OLG) München gelandet und hier ist am heutigen Donnerstag ein Urteil gefallen. Wie die Welt berichtet, muss Check24 die Kunden künftig besser über die eigene Rolle als Makler aufklären. Außerdem muss das Portal Interessenten an Hausrat-, Haftpflicht- und Kfz-Versicherungen jetzt genauer dahingehend beraten, ob eine solche Police für sie überhaupt nötig ist.

Eine Revision haben die Richter nicht zugelassen. Gegen diesen Entschluss könnte Check24 Beschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.

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