Hausratversicherung: Worauf muss ich achten?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

  • Wann ist der Schutz sinnvoll?
  • Wie wird die benötigte Versicherungssumme ermittelt?
  • Wer braucht welche Deckungserweiterungen?

Wer keinen wertvollen Hausrat besitzt und im Ernstfall seinen Hausrat gut aus eigenen Mitteln ersetzen kann, ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten, braucht nicht unbedingt eine Hausratversicherung. Jeder sollte aber bedenken, dass es auch zu einem Totalschaden kommen kann, wenn beispielsweise durch ein Feuer die Wohnung komplett ausbrennt. Für die meisten Haushalte ist das dann finanziell nicht mehr so einfach zu stemmen.

Viele denken bei Hausrat nur an die Wertgegenstände wie Bargeld, Wertpapiere, Schmuck, Pelze oder wertvolle Teppiche und Möbelstücke. Hausrat ist aber alles, was sich in der Wohnung befindet, also auch Bekleidung, Geschirr, Bücher und Haushaltsgeräte. Da kommen schnell höhere Summen zusammen.

Wo liegt die richtige Versicherungssumme?

„Im Schadenfall bezahlt die Versicherung die Summe, die der Geschädigte benötigt, um die zerstörten oder entwendeten Gegenstände in gleichem Wert neu zu beschaffen“, sagt Gabriele Zeugner, Versicherungsberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. Sind Hausratgegenstände lediglich beschädigt und können repariert werden, zahlt die Versicherung die Reparaturkosten und gegebenenfalls eine Wertminderung. „Die volle Schadensumme wird aber nur ersetzt, wenn die Versicherungssumme korrekt ermittelt wurde und keine Unterversicherung vorliegt“, ergänzt Zeugner.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Wertermittlung: Wer eine große Wohnung und wenig Hausrat hat, kann mit einer Liste durch die Wohnung gehen und Stück für Stück den Wiederbeschaffungswert festlegen. So kann eine Überversicherung, die hohe Prämien verursacht, ohne dass die Werte überhaupt vorhanden sind, vermieden werden. Nur ist das sehr aufwendig. Bei Neuanschaffungen müssen die Werte angepasst werden und die Versicherung kann nach einem Schadenfall prüfen, ob eine Untersicherung vorliegt. Hat sich der Versicherungsnehmer bei der Wertermittlung verschätzt, kann die Versicherung prozentuale Abzüge bei der Schadenregulierung vornehmen. Viele Versicherer bieten auch die Möglichkeit, die Versicherungssumme nach Quadratmetern zu berechnen. „Die meisten der Anbieter legen 650 Euro pro Quadratmeter zugrunde. Achten Sie darauf, dass im Vertrag dann der Unterversicherungsverzicht vereinbart ist“, sagt Zeugner.

Grundschutz oder Deckungserweiterungen?

Wenn nur der Grundschutz vereinbart wurde, ist der Hausrat nicht in jedem Fall und gegen alle Gefahren versichert. Versicherte können beispielsweise Fahrräder einschließen oder die Versicherungssumme für Wertgegenstände erhöhen. „Wer ein Aquarium oder ein Wasserbett besitzt, sollte darüber nachdenken, Schäden durch auslaufendes Wasser mitzuversichern, da im Grundschutz nur Leitungswasserschäden versichert sind“, so Zeugner. Das heißt, dass auch Schäden, die durch Starkregen, Rückstau und Überschwemmungen entstanden sind, nicht im Basisschutz enthalten sind. Diese können durch den Abschluss einer Elementarschadenversicherung als Ergänzung zur Hausratversicherung abgesichert werden.

Direkter Einschlag von Blitz ist auch im Grundschutz versichert, nicht aber Schäden, die durch elektrische Überspannung im Stromnetz entstehen oder wenn der Blitz ins Nachbarhaus beziehungsweise neben das Haus einschlägt und trotzdem Schäden, zum Beispiel an der hochpreisigen Unterhaltungselektronik verursacht. Heutige Haushalte verfügen über wesentlich mehr elektrische und elektronische Geräte als in vergangenen Zeiten. Daher ist diese Zusatzdeckung sinnvoll, zumal viele Anbieter bis zu bestimmten Versicherungssummen dafür keinen Aufpreis verlangen.

Ein Vergleich der Angebote lohnt sich.
Die Verbraucherzentrale Bremen bietet eine persönliche Beratung an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info@vz-hb.de möglich.

 

Privathaftpflicht-Check: Brauchen Sie ein Policen-Update?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Lassen Sie regelmäßig ihre Versicherungsverträge überprüfen

Lassen Sie regelmäßig ihre Versicherungsverträge überprüfen

Bestehende Haftpflichtversicherungsverträge sind häufig veraltet und der Kunde mitunter nicht ausreichend versichert. Modernisierung und Technisierung ziehen sich durch alle Lebensbereiche – Versicherer und Makler sollten auch im Bereich Haftpflicht ein Auge darauf haben.

Die meisten Kunden schließen ihre erste Haftpflichtversicherung ungefähr im Alter von 20 Jahren mit Beendigung ihrer Berufsausbildung oder der Gründung ihres ersten eigenen Haushaltes ab und fassen das Thema danach nie wieder an.

Jahrzehntelang bleibt die Versicherung zu veralteten Bedingungen bestehen. Sinnvolle Marktinnovationen und Deckungserweiterungen sind meist nicht mit eingeschlossen und das obwohl die Gefahren des täglichen Lebens sowie die Deckungsinhalte in der Privathaftpflichtversicherung sich in der Zwischenzeit (häufig erheblich) verändert haben.

Gerade im Hinblick auf die zunehmende Nutzung neuer Technologien und der Mobilisierung unserer Gesellschaft entwickeln sich immer neue Haftpflichtrisiken, die der Versicherungsnehmer mit berücksichtigen und in seinen Versicherungsschutz aufnehmen sollte.

Ein Tarif kann bereits nach einem Jahr nicht mehr auf dem neuesten Stand sein. Moderne Privathaftpflichtkonzepte warten mit einer Vielzahl an Leistungen auf, die oftmals in älteren Versicherungsverträgen noch nicht Bestandteil der Deckung waren.

Gefälligkeitshandlungen und Leihgaben
Dazu zählen unter anderem Gefälligkeitsschäden sowie die Mitversicherung geliehener Sachen. Im Falle von Gefälligkeitshandlungen sieht die Rechtsprechung einen stillschweigenden Haftungsverzicht vor, vorausgesetzt es handelt sich um einfache Fahrlässigkeit. Das heißt zum Beispiel: Bei einem Umzug stolpert einer der Helfer aus dem Freundeskreis und beschädigt hierbei die teure Spiegelreflexkamera des Umziehenden. Dann bleibt nicht nur der Versicherungsnehmer auf dem Schaden sitzen, auch das persönliche Verhältnis zwischen Schädiger und Geschädigtem kann nachhaltig beeinträchtigt werden. Ähnlich verhält es sich bei geliehenen Sachen. Es sollte davon ausgegangen werden, dass derjenige, der sich einen Gegenstand leiht, ebenso mit diesem umgeht, als wäre es sein eigener. Das ist auch der Grund, weshalb viele alte Haftpflichtkonzepte Schäden an geliehenen Sachen wie Eigenschäden betrachten und somit kein Versicherungsschutz besteht.

Forderungsausfalldeckung
Ebenfalls einen wichtigen Baustein, der erst in den letzten Jahren Einzug in die Bedingungen der privaten Haftpflichtversicherung gefunden hat, stellt die Forderungsausfalldeckung dar. Diese erbringt Leistungen für den Versicherungsnehmer, wenn der eigentliche Schädiger mittellos beziehungsweise von diesem keine ausreichende Leistung zu erwarten ist. Insbesondere für den Bereich der Personenschäden mit gegebenenfalls sehr hohen Entschädigungsansprüchen (zum Beispiel durch Rentenansprüche) ist diese für den Versicherungsschutz in einer guten Haftpflichtversicherung unabdingbar, vor allem wenn auch vorsätzliches Handeln des Schädigers mitversichert ist.

Drohnendeckung
Ein neues Risiko, welches regelmäßig in älteren Privathaftpflichtversicherungsverträgen gar nicht und in aktuellen Bedingungen nur selten versichert ist, sind auch Multicopter. Was früher zum Beispiel das Modellflugzeug war, ist heute die Drohne: Ein “Spielzeug” für Jedermann. Rund 6,4 Millionen Einheiten dieser unbemannten Flugobjekte wurden im Jahr 2015 weltweit zu zivilen Zwecken verkauft.
Laut Schätzungen der Deutschen Flugsicherung (DFS) gibt es etwa 400.000 Stück momentan in Deutschland. Sei es nun für die private Nutzung in der Freizeit, Aufnahmen für Film und Fernsehen, Vermessungen oder auch zur Dokumentation von Schäden für Versicherungen. Mit der Anzahl der Drohnen steigt auch das damit einhergehende Risiko: Die gemeldeten Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen haben sich von 2015 auf 2016 mehr als vervierfacht.
Nicht ohne Grund besteht eine gesetzlich geregelte Versicherungspflicht für nahezu alle Luftfahrzeuge, so natürlich auch für Drohnen. Sofern dieses Risiko von den Besitzern einer Drohne überhaupt versichert ist, beschränkt sich der Versicherungsschutz oftmals nur auf Deutschland. Doch was liegt näher als das neue “Spielzeug” mit in den Urlaub zu nehmen? Hier ist gut beraten, wer bei seiner Drohnendeckung auch auf Versicherungsschutz im Ausland achtet.

Innovations- und Marktgarantie
Wer mit einer “Innovationsgarantie” aufwarten kann, punktet besonders beim Kunden. Im Rahmen dieser Klausel gelten Leistungsverbesserungen, die zu Gunsten des Versicherungsnehmers in das Deckungskonzept mit aufgenommen wurden, automatisch auch für bestehende Verträge.
Ein zunehmender Trend ist auch die sogenannte “Marktgarantie“, die die besten am Markt erhältlichen Leistungen garantiert. Sie richtet sich insbesondere an Kunden, die rundum sorglos versichert sein und auf die regelmäßige Überprüfung ihres Versicherungsschutzes verzichten wollen.

Autor Horst-Ulrich Stolzenberg ist Vorstand für Vertrieb & Marketing bei der Domcura AG mit Sitz in Kiel.

Vielen Dank an Cash.Online

Das könnte Sie auch interessieren:

Warum BU-Versicherer die Leistung ablehnen

Unfall mit Papas Auto – Kaskoversicherung muss zahlen

Wie Fahrraddiebstahl in der Hausratpolice abgesichert ist