Rentner, ihr Eigenheim und die Altersarmut

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Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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Vermögen ja, Einkommen eher weniger


Vermögen ja, Einkommen eher weniger

Auch wenn das Eigenheim dazu beitragen kann, Altersarmut zu verhindern, so kann es auch zu einem Belastungsfaktor werden. Das liegt daran, dass es Vermögen bindet, aber das laufende Einkommen nicht erhöht, so eine Analyse des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

„Die klassische Armutsmessung konzentriert sich auf die schiere Einkommensarmut. Unberücksichtigt bleibt dabei Vermögen. Das dürfte im Allgemeinen keine größeren Verzerrungen verursachen, da typischerweise zu Recht unterstellt wird, dass Arme auch über kein nennenswertes Vermögen verfügen“, sagt Reiner Braun vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA), der eine Analyse zur Altersarmut durchgeführt hat.

Bei der Altersarmut aber, ergebe sich ein anderes Bild.

Senioren verfügten oft über überproportional hohe Vermögen. Altersarmut im Sinne einer Einkommensarmut entstehe erst durch eine unzureichende Altersvorsorge durch laufende Renten.

„So besitzen viele ältere Menschen ein Haus, das zwar über die Mietersparnis ein wenig Entlastung bringt, oftmals auf der anderen Seite aber wegen Reparaturen und Renovierungen Geld kostet“, erklärt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

Daher seien viel stärker noch als bisher Lösungen erforderlich, wie über die Verrentung von Immobilieneigentum zusätzliches Einkommen im Alter generiert werden könne.

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In den Städten können sich viele Deutsche kein Eigenheim mehr leisten

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Postbank Studie Wohnatlas 2017

Postbank Studie Wohnatlas 2017

In vielen deutschen Großstädten haben Normalverdiener inzwischen schlechte Karten, wenn sie sich eine Immobilie zulegen wollen. Oder sie müssten sich im Platz sehr einschränken, wie die Postbank Studie Wohnatlas 2017 zeigt. Eine Lösung: an den Stadtrand ziehen.

Für Normalverdiener wird es immer schwieriger, sich in deutschen Großstädten eine ausreichend große Wohnung oder ein Haus zu kaufen. In Hamburg, Berlin oder Frankfurt am Main sind für Durchschnittsverdiener mit zwei Kindern demzufolge nur rund 100 Quadratmeter Wohneigentum drin. In München kann sich die Beispielfamilie im Schnitt nur 75 Quadratmeter leisten, in Freiburg sind es 95 Quadratmeter.

Das zeigt die Postbank Studie Wohnatlas 2017. Für die Familien haben die Studien-Autoren folgendes angenommen: 40.000 Euro Eigenkapital, 2,5 Prozent Effektivzins, Tilgung nach 20 Jahren, 40 Prozent des regionalen durchschnittlichen Haushaltseinkommens für Zins und Tilgung. Auch in anderen Städten und Landkreisen seien die Preise so stark gestiegen, dass vielerorts nur noch maximal 120 Quadratmeter mit einem vertretbaren Aufwand finanziert werden können. Derzeit haben die Eigenheime vierköpfiger deutscher Durchschnittsfamilien eine Größe von rund 136 Quadratmetern.

Für Alleinstehende sieht die Lage nicht sehr viel besser aus. In Hamburg können sie sich 44 Quadratmeter leisten, in Berlin 45 Quadratmeter, in Frankfurt am Main 46 Quadratmeter und in München nur 32 Quadratmeter. Im Schnitt wohnen Singles derzeit auf rund 98 Quadratmetern. Für den Single gilt: 30 Jahre alt, 40.000 Euro Eigenkapital, 2,5 Prozent Effektivzins, Tilgung nach 20 Jahren, 40 Prozent des regionalen durchschnittlichen Haushaltseinkommens für Zins und Tilgung.

Es gibt aber auch ein Weg aus dem Dilemma: „Um die Metropolen herum bieten die Umlandgemeinden oft entspanntere Immobilienmärkte mit ausreichend großen Wohnungen und Häusern und zugleich meist auch noch recht guter Verkehrsanbindung. Angesichts günstigerer Preise müssen Familien beim Immobilienerwerb hier auch nicht bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen, um genügend Raum zum Leben zu bekommen“, sagt Georg Hoogendijk, Geschäftsführer Postbank Immobilien. „Der Trend geht wieder zum Leben am Stadtrand.“

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Hausratversicherung: Wo Eigenheimbesitzer am meisten zahlen

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Auf Städteebene ist die Hausratversicherung in Köln am teuersten und in Nürnberg und Stuttgart mit am günstigsten.

Auf Städteebene ist die Hausratversicherung in Köln am teuersten und in Nürnberg und Stuttgart mit am günstigsten.

In welchen Bundesländern und Städten zahlen Eigenheimbesitzer am meisten und am wenigsten für ihre Hausratpolice? Und wie wirkt sich die Anzahl der Wohnungseinbrüche auf die Prämiengestaltung aus? Check24 hat hierzu eigene Daten ausgewertet.

Einer aktuellen Auswertung das Vergleichsportals Check24 zufolge ist die Hausratversicherung in Bremen am teuersten.

Thüringen am billigsten

In dem norddeutschen Bundesland schlägt sie mit 1,09 Euro durchschnittlichem Jahresbeitrag pro Quadratmeter am meisten zu Buche. Dahinter liegt Berlin mit 1,05 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Hamburg.

Von den günstigsten Tarifen pro Quadratmeter profitieren Versicherte in Baden-Württemberg mit 71 Cent und im Saarland und Thüringen mit jeweils 70 Cent.

Auf Städteebene ist die Hausratversicherung in Köln am teuersten und in den süddeutschen Metropolen Nürnberg und Stuttgart mit am preiswertesten.

Quelle: Check24 / Die Daten beziehen sich ausschließlich auf Check24-Kunden.

Quelle: Check24 / Die Daten beziehen sich ausschließlich auf Check24-Kunden.

Mehr Einbrüche, höhere Prämie

Außerdem besteht laut Check24 eine Verbindung zwischen den Versicherungsprämien und der Anzahl der Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner: Je mehr Einbrüche, desto teurer die Hausratversicherung.

Obwohl die Anzahl der Wohnungseinbrüche 2016 gesunken ist, erwartet Benjamin Brook, Geschäftsführer im Bereich Hausratversicherungen, keine signifikanten Beitragsrückgänge: “Beitragssenkungen sind gerade in den Einbruchshochburgen nicht zu erwarten”. (nl)

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