So sichern Sie Ihr Haus für den Urlaub richtig ab, Wohngebäudeversicherung

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Wer nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen erleben will, sollte sein Haus richtig absichern


Wer nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen erleben will, sollte sein Haus richtig absichern

Tür aufgebrochen, der Keller überflutet – wer nach der Rückkehr aus dem Urlaub keinen Schock erleben möchte, checkt sein Haus am besten vorab. Wie man sein Zuhause während der Ferien vor Langfingern und Unwetterschäden schützt und was Facebook damit zu tun hat.

„Liebe Einbrecher, wir sind 14 Tage auf Mallorca. Viel Spaß mit unserem Laptop. Den Schmuck finden Sie im Schlafzimmerschrank unten rechts.“ So ähnlich postet die Polizei Hagen auf Facebook. Die Polizisten weisen damit charmant auf Gefahren hin, die in sozialen Netzwerken lauern. Tweets wie „endlich am Strand“ oder Strandfoto-Postings, die jeder sehen kann, sind nämlich regelrechte Türöffner für Diebe.

„Das wäre so, als würde man ‚Wir sind für 14 Tage verreist‘ auf den Anrufbeantworter sprechen“, erklärt Christian Waldheim vom Makler-Vertrieb bei der Oberösterreichischen Versicherung, die zu diesem  Thema gebloggt hat. Bisher gelten solche Postings dennoch nicht als grob fahrlässig.

Wer zahlt bei Einbruch?

Anders sieht das bei längeren Auslandsaufenthalten oder Urlaubszeiten aus: „Abwesenheiten von über 60 Tagen müssen Urlauber melden“, so Waldheim. Denn dadurch erhöht sich die Einbruchsgefahr und damit das Risiko für die Versicherung enorm.

Bei kürzeren Aufenthalten greift die Hausratversicherung ohne vorherige Information. Wird etwas gestohlen, erstattet sie das Geld, das nötig ist, um die Sachen neu zu kaufen. Außerdem übernimmt die Versicherung die sogenannten Aufräumkosten. Dazu gehören auch Kosten für die provisorische Sicherung eines eingeschlagenen Fensters oder für ein Hotelzimmer, falls die Wohnung vorübergehend nicht benutzt werden kann.

Urlaubszeit gleich Einbruchzeit

Alle paar Minuten wird hierzulande eingebrochen. In 90 Prozent der Fälle waren die Bewohner verreist oder nicht zuhause. Die Kriminalstatistik des Innenministeriums belegt: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2014 leicht gestiegen. Einschließlich der erfassten Einbruchsversuche waren es 152.123 Fälle. 2013 registrierte die Polizei noch 149.500 Fälle. Das ist ein Anstieg von 1,8 Prozent. Die Einbrecher verursachen Schäden im Wert von rund 422 Millionen Euro.

In fünf Minuten drin – oder weg

Leicht erreichbare Wohnungstüren oder gekippte Fenster sind die Hauptanlaufstelle für Gelegenheitsdiebe. In den meisten Fällen benötigt ein Dieb nicht mal fünf Minuten, um ins Haus oder die Wohnung zu kommen. Danach geben die meisten Gauner auf, weiß die Polizei.

„Neben dem sicherheitsbewussten Verhalten sowie personellen und organisatorischen Maßnahmen empfehlen wir die mechanische Grundsicherung von Türen und Fenstern“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Elektronische Systeme sollten diese sinnvoll ergänzen. „Erfahrungsgemäß erreicht man erst dadurch einen optimalen Einbruchschutz“, so Klotter weiter. Weit über ein Drittel aller Einbrüche bleiben laut polizeilicher Kriminalstatistik im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen, die den schnellen und leisen Einstieg erschweren.

Wenn der Urlaub ins Wasser fällt

Neben der Gefahr durch Diebe zieht manches Mal das Wetter in der Heimat die Urlaubslaune buchstäblich in den Keller. Wenn dieser beispielsweise nach einem Sommergewitter vollläuft oder Dachziegel davonwehen, ist der Urlaub gelaufen. Reißt der Himmel wieder auf, sollten Betroffene – beziehungsweise helfende Nachbarn – nicht direkt aufräumen, sondern zu allererst demolierte Gegenstände wie zerbrochene Glasscheiben oder Überschwemmungen für die Versicherung dokumentieren, so ein Tipp der Verbraucherzentrale. Zum Schadensnachweis sollten sie beschädigte Gegenstände aufbewahren oder zumindest fotografieren oder filmen. Bei Schäden am Haus ist auch ein Zeugenbericht durch Nachbarn hilfreich.

Welche Versicherung zahlt was?

Schäden direkt am Gebäude zahlt die Wohngebäudeversicherung. Sie ist zuständig für Feuer, Sturm, Hagelschäden wie beispielsweise zerschossene Scheiben oder Jalousien – wobei Sturmschäden nach Angaben der Verbraucherzentrale erst ab Windstärke acht abgesichert sind.

Wer zusätzlich noch Elementarschäden versichert hat, bekommt auch Schäden ersetzt, die zum Beispiel durch Überschwemmung entstehen. Noch besser ist es allerdings, einer häufigen Ursache von Kellerüberschwemmungen vorzubeugen – beispielsweise durch eine nicht allzu teure Rückstauklappe im Abfluss. Achten sollte man auch darauf, ob Kellerfenster, Garagen- und Haustüren im Erdgeschoss und im Souterrain so dicht schließen, dass auch Starkregen nicht durchdringen kann.Gehen Gartenmöbel durch abgeknickte Bäume zu Bruch, kommt die Hausratversicherung dafür auf. Auf Dauer schlimmer sind die auf den ersten Blick unerkannten Schäden: Selbst wenn im Dach keine Pfanne fehlt, kann Wasser in den Dachstuhl gedrungen sein. Die Folge: Schimmelbefall und eine teure Sanierung. Nach einem Sturm sollten Hausbesitzer daher ihr Gebäude von oben bis unten kontrollieren, rät der Verband Privater Bauherren.

Sicherheit bei Blitz und Donner

Ein spezieller Fall ist der „indirekte Blitzschlag”. Die meisten Basistarife in der Hausrat– und Gebäudeversicherung schließen Überspannungsschäden an elektrischen Einrichtungen aus, die auf einem Blitzschlag beruhen, der neben dem Grundstück oder einen Kilometer weiter entfernt eingeschlagen hat. Generellen Versicherungsschutz bei Überspannungsschäden bieten oft nur Komfort- oder Premiumtarife. Nur dann sind Computer, Flat-Screen und HiFi-Anlage versichert.

Empfindliche Geräte vor dem Urlaub vom Netz nehmen

Steckleisten mit eingebautem Überspannungsschutz bieten keine generelle Garantie. Sie funktionieren nur, wenn die Elektrik im Haus insgesamt mehrfach vor Überspannungsschäden abgesichert ist. Urlauber sollten deshalb empfindliche Geräte besser vom Netz nehmen – einfach den Stecker ziehen.

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Wohnungseinbruch: Wie die Hausratversicherung sicher leistet

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Tipps zu Wohnungseinbrüchen


Tipps zu Wohnungseinbrüchen

Mehr als 151.000 Wohnungseinbrüche bilanzierte die Polizei in Deutschland im letzten Jahr. „Die Einbrecher kennen die Schwachstellen von Häusern. Deshalb ist es wichtig, den Sicherheitslücken der eigenen vier Wände einen Riegel vorzuschieben“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW „Wenn die Diebe dennoch auf Beutezug gegangen sind, ist die Hausratversicherung der Schlüssel für den Ersatz von Möbeln, Fernsehern oder gestohlener Kleidung. Einbruchopfer müssen dabei allerdings ein paar Verhaltensregeln beachten. So sind Versicherung und Polizei umgehend zu informieren und auch alle gestohlenen Gegenstände detailliert aufzulisten“, gibt die Verbraucherzentrale NRW die folgenden Tipps rund um den Versicherungsschutz bei Wohnungseinbrüchen:

  • Was zählt als Einbruchdiebstahl? Damit das bei einem Einbruch gestohlene Wohnungseigentum über die Hausratversicherung abgesichert ist, muss der Tatort bestimmte Bedingungen erfüllen. So sollte sich der Einbrecher beispielsweise mit einem Werkzeug (Brechstange, Dietrich) Zugang verschafft haben. Auch wenn der Dieb mit Hilfe eines vorher geraubten Wohnungs- oder Hausschlüssels einbrechen konnte, muss die Hausratversicherung das gestohlene Eigentum ersetzen. Kein Versicherungsschutz besteht allerdings, wenn der Schlüssel durch fahrlässiges Verhalten entwendet werden konnte.
  • Welches Eigentum deckt die Hausratversicherung ab? Durch den Abschluss einer Hausratversicherung ist der komplette Hausrat von Möbeln über Kleidung bis hin zu Elektrogeräten abgesichert. Wenn die Langfinger Bücher, Teppiche, Geschirr oder sogar das Futter für die Haustiere mitgenommen haben, gibt’s vom Versicherer Ersatz. Mitversichert ist auch, wenn Gegenstände aus einer in der Nähe liegenden Garage oder Keller, also etwa Rasenmäher oder Werkzeuge, zur Beute zählen.
  • Was bezahlt die Hausratversicherung? Der Versicherte erhält im Schadenfall so viel Geld, dass er einen gleichwertigen Gegenstand zu heutigen Preisen neu erwerben kann (Wiederbeschaffungspreis). Achtung: Das muss nicht der ursprüngliche Kaufpreis sein. Übernommen werden auch Reparaturkosten für beschädigtes Inventar oder für beim Einbruch beschädigte Türen und Fenster. Darüber hinaus wird eine Wertminderung für beschädigte, aber noch uneingeschränkt nutzbare Gegenstände bezahlt.
  • Welche Pflichten haben Einbruchopfer? Im Versicherungsvertrag, aber auch im Versicherungsvertragsgesetz sind einige Pflichten festgeschrieben, die im Ernstfall beachtet werden müssen. Werden diese sogenannten Obliegenheiten nicht sorgfältig erfüllt, läuft das Einbruchopfer – trotz Hausratversicherung – Gefahr, dass der Versicherer seine Leistungen kürzt oder sogar überhaupt nicht für den Schaden aufkommt. Oberste Verhaltensregel deshalb: Der Einbruchdiebstahl ist unverzüglich bei der Polizei und dem Versicherer zu melden. Selbstverständlich eigentlich, dass der Schaden so gering wie möglich zu halten ist, also zum Beispiel Scheck- und Kreditkarten sofort gesperrt werden. Außerdem muss für Polizei und Versicherer umgehend eine Liste über die gestohlenen und beschädigten Gegenstände – die sogenannte Stehlgutliste – angefertigt werden.
  • Was ist eine Stehlgutliste? Einbruchopfer müssen so schnell wie möglich eine vollständige Liste der entwendeten Gegenstände erstellen. Dabei ist der Neuwert des Diebesgutes anzugeben und die Beute wie Uhr, Laptop oder Fernseher detailliert zu beschreiben. Achtung: Die Stehlgutliste muss auf jeden Fall beim Versicherer eingereicht werden. Es kann nicht darauf gesetzt werden, dass an diese Abgabepflicht erinnert wird. Beim Landeskriminalamt gibt es im Internet unter www.riegelvor.nrw.de unter dem Stichwort „Wertgegenstandverzeichnis“ ein Muster zum Erstellen einer Stehlgutliste.
  • Wie sind Wertgegenstände zu dokumentieren? Um im Schadenfall gut gewappnet zu sein, ist es wichtig, dass der wertvolle Hausrat zum Beispiel über Fotos und Einkaufsbelege beizeiten gut dokumentiert wird. Diese Unterlagen können dem Versicherer im Schadensfall vorgelegt werden. Es empfiehlt sich deshalb, vorbeugend alle Wertgegenstände eindeutig zu markieren – etwa durch Gravur, UV-Stifte – und die wichtigsten Daten in der Wertgegenständeliste zu notieren. Schwer zu beschreibende Gegenstände sollten fotografiert werden.

Bei Fragen und Problemen zur Regulierung von Einbruchsschäden bieten auch einige örtliche Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW ihre Hilfe an – Kontakt, Kosten und Termine unter www.verbraucherzentrale.nrw/schadensfall. Ratsuchende erhalten auch Auskunft bei der telefonischen Rechtsberatung zu Schadensfällen bei der Verbraucherzentrale NRW donnerstags von 10 bis 12 Uhr; Telefon: 0900-1-89 79 60 für 1,86 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise variieren.

Sieben Tipps für den Einbruchschutz

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Sorglos in den Urlaub

Sorglos in den Urlaub

Die Mehrzahl der Deutschen macht sich nichts aus dem Einbruchrisiko und fährt sorglos in den Sommerurlaub, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Doch gerade jetzt haben Langfinger Hochsaison. Hier sind sieben Tipps für einen wirksamen Einbruchschutz.

Man stelle sich vor: Der Urlaub war ein voller Erfolg, die Haut ist gebräunt, die Familie glücklich – doch zu Hause ist das Türschloss aufgeknackt und der Fernseher geklaut. Und auch Omas Ersparnisse unter dem Bett sind futsch. Leider passiert das gerade während der Urlaubssaison häufig. Denn: Ferienzeit ist Hochsaison für Einbrecher.

Trotzdem lassen sich 81 Prozent der Deutschen nicht beirren. Sie fahren trotzdem unbesorgt in die Ferien – so das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer Versicherung.

Zwar sind die Einbruchszahlen laut Analyse des Branchenverbands GDV zurückgegangen. Gleichwohl ereignen sich immer noch mehr Einbrüche als vor fünf Jahren. Das Risiko besteht also weiterhin; gerade in der Ferienzeit.

Dabei ist wirksamer Einbruchsschutz bei Abwesenheit gar nicht so schwer.

Überquellende Briefkästen, ein wild wuchernder Garten und wochenlang geschlossene Rollläden sind vermeidbar. Trotzdem sorgen nur rund 25 Prozent der Deutschen laut der Umfrage dafür, dass ihre Wohnung bewohnt aussieht, während sie fort sind.

Immerhin den Briefkasten lassen 80 Prozent der Befragten leeren.

Und: 24 Prozent der Befragten beauftragen einen Haushüter, der sich während der Abwesenheit beispielsweise darum kümmert, den Rasen zu mähen sowie die Rollläden hoch und runter zu lassen.

Jedoch bringen lediglich 11 Prozent der Befragten vor dem Urlaub zusätzliche Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen an – und ermöglichen Einbrechern somit viel zu oft leichtes Spiel.

Hier sind sieben Tipps für wirksamen Einbruchsschutz:  

– Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren in Verbindung mit abschließbaren Griffen sowie adäquate Zusatzsicherungen wie ein Querriegelschloss installieren
– Schließzylinder gegen Abbrechen, Herausreißen und Kernziehen schützen
– Fenster immer schließen, nie gekippt oder offen stehen lassen
– Türen und Fenster immer abschließen, Schlüssel nie draußen deponieren
– Außenbereiche beleuchten, beispielsweise mit Bewegungsmeldern
– Anwesenheit vortäuschen: Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen lassen, Licht durch Zeitschaltuhren steuern
– Briefkasten leeren lassen

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Einbrecher warten auf die Urlaubsmeldung

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Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. In den ersten Bundesländern geht es bereits im Juni los. Dann dürfen sich die Einbrecher wieder auf Facebook-Posts à la „Juhu, endlich am Strand!“ freuen. Wie Hausbesitzer das Einbruchrisiko verringern.

Manch einen Deutschen packt in den Sommermonaten langsam aber sicher das Fernweh. Man freut sich auf die freien Tage und ferne Destinationen und lässt auch seinen Freundeskreis an dieser Wonne teilnehmen. Doch neben den Reisenden freuen sich auch Einbrecher auf die Sommerzeit.

So warnte die Polizei Hagen mit einer ironisch-witzigen Kampagne vor leichtsinnigen Urlaubs-Postings auf Facebook & Co. Unter dem Foto eines Einbrechers postete sie folgenden Text: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die auf Facebook posten, wenn sie im Urlaub sind. Wegen der hohen Arbeitsbelastung wird es mir nicht möglich sein, jeden persönlich zu besuchen. Ich bitte hierfür um Verständnis.“

Einbrecher scheuen das Licht

Besonders gefährdet sind dabei Einfamilienhäuser und Wohnungen im Erdgeschoss. Die Eigenheimbesitzer sollten daher dafür sorgen, dass ihr Heim auch bei Abwesenheit bewohnt erscheint. Hier empfiehlt sich, Freunde oder Nachbarn zu bitten, den Briefkasten zu leeren und das Licht täglich einzuschalten. In den Nachtstunden hilft eine Zeitschaltuhr. Diese macht in unregelmäßigen Abständen das Licht an und aus.

Hilfreich ist es zudem während der Urlaubszeit die Abonnements für Zeitungen und Zeitschriften zu pausieren. Besondere Wertgegenstände oder größere Geldsummen sollten in einem Bankschließfach untergebracht werden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Hausratversicherung bestimmte Obergrenzen für die Versicherung von Schmuck und Wertsachen vorsieht.

Überschwemmung nach Starkregen

Ein weiteres Risiko während des Urlaubs stellen Schäden durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch oder Erdsenkung dar. Auch hier kann die Nachbarhilfe vom Vorteil sein: Wenn ein Freund oder Nachbar das Haus regelmäßig besichtigt, kann er im Schadensfall schnell reagieren und die Polizei sowie die Hausbesitzer alarmieren. Menschen, die in einem Hochwassergebiet leben, sollten zudem eine Elementarschadenversicherung als Zusatz zur Wohngebäude- und  Hausratversicherung abschließen.

Versicherungsschutz vor Abreise in den Urlaub prüfen

Jeder Versicherungsschutz sollte regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst werden. So auch die Hausratversicherung. Mit Blick auf den bevorstehenden Urlaub sollten Makler mit ihren Kunden checken, ob ihre Versicherungspolicen im Falle eines Einbruchs einen ausreichenden Schutz bieten. Neben dem „Klassiker“ Einbruchdiebstahl sollten auch ein einfacher Diebstahl, räuberische Erpressung oder Diebstähle aus dem Krankenzimmer im Schutz inbegriffen sein.

Weitere Tipps, wie ihre Kunden das Hab und Gut schützen können, finden Sie im Keine-Sorgen-Maklerblog der Oberösterreichischen Versicherung.

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Diese einfachen Regeln schützen das Hab und Gut

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Hausratversicherung-Brand, Einbruch und Cyber-Angriff

Hausratversicherung-Brand, Einbruch und Cyber-Angriff

Wenn ein Einbrecher sein Unwesen trieb, fühlen sich viele Menschen in ihrem Zuhause nicht mehr sicher. Doch jeder kann mit einigen einfachen Maßnahmen die Gefahr selbst verringern.

Es ist Hochsommer. Die Nacht ist schwül. Ein fernes Grollen kündigt ein Gewitter an. Langsam wird es lauter und aus dem fernen Wetterleuchten werden gut erkennbare Blitze. Der Wind frischt auf, und es beginnt, heftig zu regnen. Plötzlich wird es wieder hell und der Donner ertönt direkt über dem Haus. Wieder ein Blitz, dann ein Knall. Kurz darauf piept der Rauchmelder. Der Blitz hat im Haus eingeschlagen. Genauer gesagt im Schornstein und wurde durch eine elektrische Leitung über die Heizungsanlage in den Boden abgeleitet. Glücklicherweise hat der Rauchmelder den Schwelbrand der Leitung im Dachgeschoss bemerkt und dadurch die Bewohner geweckt.

Brände und Explosionen nehmen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu. Dabei spielen oft keine spektakulären Blitze die Hauptrolle, sondern kaputte Haushaltsgeräte oder marode Gasleitungen. „Wir stellen in regelmäßiger Häufigkeit fest, dass im Privatbereich verwendete Produkte Fehler aufweisen, die immer wieder auch auf Serienfehler hindeuten“, sagt Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung gegenüber dem GDV. „Das betrifft Groß- und Kleingeräte gleichermaßen, unabhängig davon, ob Billig- oder Markenartikel. Wir entdecken durch unsere Arbeit vor allem Fehler, die einen Brand verursachen können. Darum weisen wir verstärkt darauf hin, dass ein technisches Gerät mit einem Prüfsiegel eine deutlich höhere Sicherheit bietet als ohne.“ GS, TÜV oder VDE seien Prüfsiegel, die eine Mindestanforderung in Punkto Sicherheit an ein Gerät stellen.

„Schäden, die durch Brände, Blitze, Stürme oder Überschwemmung entstehen, gehören ebenso wie Einbrüche zu den Erfahrungen, vor denen die Menschen am meisten Angst haben. Bedroht es doch ihr Zuhause, das für Sicherheit und Zuflucht steht“, meint Christian Waldheim, Key Account Manager Maklervertrieb Ost der Oberösterreichischen Versicherung. Doch nicht alle Risiken eines Haushalts sind so elementar wie die, die durch Naturgewalten verursacht werden. „Auch Schäden, die in unserer technischen und vernetzen Welt durch Überspannung oder Cyber-Probleme, zum Beispiel durch Phishing der Identitäts- oder Bankdaten entstehen, können schnell mit hohen Kosten verbunden sein“, sagt Waldheim.

Dabei gibt es laut dem Versicherungsexperten viele einfache Aktionen, die das Schlimmste verhindern helfen. „Rauchmelder sind eine mittlerweile ja auch gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme, um bei Bränden rechtzeitig reagieren zu können“, so Waldheim. „Gegen Sturmschäden und Hochwasser kann der Einzelne recht wenig tun, aber um etwa unerlaubte Zugriffe auf persönliche Daten im Netz zu verhindern, gilt die ganz einfache Regel, niemals eine E-Mail von einem unbekannten Absender zu öffnen und nie vermeintlichen Bank- oder Paypal-E-Mails zu folgen, die zu einer Verifizierung der Kontodaten auffordern“, so Waldheims Warnung. Auf diese Weise werden die vertraulichen Informationen ausgespäht.

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Hausratversicherung muss nicht immer den vollen Bargeldbetrag erstatten

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Nach Einbruch

Nach Einbruch

Wer in Privaträumen Bargeldbeträge in erheblicher Höhe aufbewahrt, bekommt im Falle eines Einbruchs nicht unbedingt alles von seiner Hausratversicherung erstattet – so urteilten kürzlich die Richter des Oberlandesgerichts in Oldenburg.

Was ist geschehen?

Ein Restaurantbesitzer wird Opfer eines Einbruchs in seinen Privaträumen. Dabei lassen die Diebe auch Trinkgelder in erheblicher Höhe mitgehen, die der Mann in seinem Restaurant aufbewahrte. Er meldet den Fall seiner Hausratversicherung und bekommt als Antwort den Hinweis, dass sie ihm nur einen Betrag bis zu 1.100 Euro ersetzen will.

Warum? In den Vertragsbedingungen stehe, dass eine Erstattung von Bargeld, solange es nicht im Tresor aufbewahrt wird, nur bis zu diesem Höchstbetrag erfolge.

Der Restaurantbesitzer sagt, er habe davon nichts gewusst und hält die Klausel daher für unwirksam. Seine Versicherung habe ihn vorher nicht ausdrücklich darauf hingewiesen. Der Fall landet vor Gericht.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Oldenburg entscheidet, dass die Versicherung keine gesonderte Hinweispflicht trifft. Die Klausel sei weder überraschend noch benachteilige die Nutzung eines Tresors den Kläger in unangenehmer Weise.

Er habe mit einer solchen Begrenzung der Einstandspflicht des Versicherers rechnen müssen (Aktenzeichen: 5 U 162/16).

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Versicherungsleistung bei Einbruch

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Spuren müssen nicht “stimmig” sein

Spuren müssen nicht “stimmig” sein

Das vom Versicherten zu beweisende äußere Bild eines Einbruches setzt nicht voraus, dass Einbruchsspuren “stimmig” sein müssen in dem Sinne, dass sie zweifelsfrei auf einen Einbruch schließen lassen. Dies geht aus einer aktuellen Entscheidung des BGH hervor.

In dem Streitfall klagt ein Hersteller von Armbanduhren gegen seinen Versicherer. Bei diesem hatte er eine Firmen-Inhaltsversicherung abgeschlossen.

Nachdem in seine Geschäftsräume eingebrochen wurde und dadurch ein Gesamtschaden von 285.815 Euro entstanden ist, verlangt der Versicherungsnehmer Versicherungsleistungen aus seiner Sachversicherung.

Versicherer: Einbruch nur vorgetäuscht

Die Versicherungsgesellschaft verweigert die Zahlung, da der Einbruch nur vorgetäuscht worden sei. Dabei verweist sie auf ein von ihr beauftragtes Privatgutachten.

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hatte dem Versicherer Recht gegeben. Gegen diese Entscheidung klagt der Geschädigte nun vor dem Bundesgerichtshof (BGH).

Dies erkennt die Revision des Versicherungsnehmers als berechtigt an.

Demnach habe der Sachverständige in seinem Gutachten einen Einbruch nicht komplett ausgeschlossen. “Damit aber lag hinsichtlich eines möglichen Eindringens in die Geschäftsräume das äußere Bild eines Einbruchs vor. Dem steht – anders als das Berufungsgericht meint – nicht entgegen, dass das Fehlen weiterer Spuren an der Eingangstür nach den Ausführungen des Sachverständigen im Falle ihres gewaltsamen Aufbruchs als sehr unwahrscheinlich anzusehen ist”, so der BGH in seiner Entscheidung.

Einbruchsspuren müssen nicht “stimmig” sein

Die vorgefundenen Einbruchsspuren müssten nicht “stimmig” sein. Insbesondere müssten nicht sämtliche, typischerweise auftretenden Spuren vorhanden sein.

Der Sinn der Beweiserleichterung liege gerade darin, dem Versicherten, der normalerweise keine Zeugen für einen Diebstahl habe, die Versicherungsleistung auch dann zuzuerkennen, wenn sich nach den festgestellten Umständen nur das äußere Bild eines Diebstahls biete, auch wenn von einem typischen Geschehensablauf nicht gesprochen werden könne. (nl)

Vielen Dank an Cash.online