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Sturm & Hochwasser: So ist das Eigenheim richtig abgesichert

Hochwasserschäden sind häufig nicht durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt.
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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Auch in 2017 kam es in Deutschland in vielen Regionen wieder zu Schäden durch Hochwasser oder Sturm. Viele Eigenheime sind jedoch nicht ausreichend gegen solche Naturereignisse abgesichert. Baufi24 gibt Tipps für den richtigen Versicherungsschutz.

Im Laufe der letzten Jahre haben Deutschland immer wieder Orkane, starke Regenfälle und damit auch Hochwasser heimgesucht. Solche kraftvollen Wetterkapriolen sind nicht nur lebensgefährlich, sondern zerstören häufig Wohnhäuser und andere Immobilien.

Daraus entstehen hohe finanzielle Schäden, die eine herkömmliche Wohngebäudeversicherung nach Aussage von Baufi24 nicht immer übernimmt. „Um auch bei Naturgewalten auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, die bestehende Versicherung um Elementarschäden zu erweitern oder sogar eine separate Elementarschadenversicherung abzuschließen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24. Aus diesem Grund sollten künftige Immobilienbesitzer am besten schon vor dem Bau des Eigenheims solche Risiken beachten und gegebenenfalls Vorkehrungen treffen.

Richtig informieren und Situation abwägen

Gesetzliche Pflichten zum Versicherungsabschluss gebe es kaum. Lediglich die finanzierenden Banken setzten meist voraus, dass der Kreditnehmer für das Haus eine Feuerrohbauversicherung vorweist.

Darüber hinausgehende Leistungen biete die Wohngebäudeversicherung. Dabei handele es sich jedoch nur um eine Art Basis-Schutz. Bei Katastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Lawinen haftet oftmals nur die Elementarschadenversicherung, so Baufi24. Damit Häuslebauer im Notfall nicht vor einem finanziellen Fiasko stehen, sei es ratsam, schon im Vorfeld die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Elementarschadenversicherung nicht immer umsetzbar

Abhängig von der Lage der Immobilie ändern sich auch die Möglichkeiten. Denn nicht jeder könne eine Elementarschadenversicherung abschließen.

„In Gebieten, die bekannt für eine erhöhte Hochwassergefahr sind, beispielsweise direkt am Rhein oder an der Elbe, bekommen Hauseigentümer eine solche Police nicht oder nur gegen einen hohen Preisaufschlag“, weiß Scharfenorth.

Grundsätzlich gelte jedoch: Eine unabhängige Beratung durch einen Versicherungs- oder Finanzierungsexperten helfe, Unklarheiten zu beseitigen und die individuelle Situation richtig einzuschätzen. So stellten notwendige Versicherungen unter Umständen einen nicht unwesentlichen Anteil der Nebenkosten dar. (bk)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Wohngebäudeversicherung: Die fairsten Versicherer aus Kundensicht

Insgesamt konnten sich neun Versicherungsunternehmen die Höchstwertung sichern.
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Immer häufiger richten Unwetterereignisse heftige Schäden an. Sind Hausbesitzer nicht oder falsch versichert, kann das im finanziellen Ruin enden. Welche Anbieter von Wohngebäudeversicherungen handeln im Schadenfall schnell und partnerschaftlich?

Um diese Frage beantworten zu können, hat das Analysehaus Servicevalue in Kooperation mit Focus-Money schon im dritten Jahr in Folge Kundenurteile zu Leistungsmerkmalen aus sechs Teildimensionen eingeholt – in diesem Jahr ganze 2.736 Urteile.

Die dabei untersuchten Teildimensionen waren: “Faire Tarifleistung”, “Faire Kundenberatung”, “Fairer Kundenservice”, “Faire Kundenkommunikation”, “Faire Schadenregulierung”, “Faires Preis-Leistungs-Verhältnis”.

Positiv sei aufgefallen, dass sich die Branche im Vorjahresvergleich in allen sechs Fairness-Kategorien habe steigern können. Der stärkste Zuwachs sei beim Kundenservice der Versicherer zu verzeichnen.

Besonders gelobt wurden laut Servicevalue die gut erreichbaren Mitarbeiter und unkomplizierte Anliegenberatung, während ein Mangel an Belohnungen für Kundentreue kritisiert wurde.

Gütesiegel für 17 Anbieter

Mit der Höchstwertung “sehr gut” wurden insgesamt neun der 30 untersuchten Versicherer ausgezeichnet, namentlich die Allianz, Debeka, DEVK, Die Continentale, Huk-Coburg, LVM, Provinzial Rheinland, Westfälische Provinzial und die Württembergische.

Weitere acht Anbieter von Wohngebäudeversicherungen erhielten das zweithöchste Gütesiegel “gut”. Zu dieser Gruppe zählen die Aachen Münchener, Axa, Gothaer, Provinzial Nord Brandkasse, R+V, Signal Iduna, VGH und VHV.

Trotz der positiven Entwicklung der Branche sei es für Verbraucher jedoch wichtig zu bedenken, dass eine Wohngebäudeversicherung noch kein Vollkaskoschutz sei. Sie umfasse üblicherweise nur Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel.

Um das Eigenheim auch vor den finanziellen Folgen von Hochwasser, Überschwemmung, Rückstau oder Starkregen abzusichern, ist ein erweiterter Elementarschutz nötig, welcher besonders bei älteren Wohngebäudepolicen häufig fehle. (bm)

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