Fahrrad geklaut: Tipps für Geschädigte

Fahrrad weg: Für rund 300.000 Deutsche jährlich traurige Realität. Denn der finanzielle Schaden kann erheblich sein.
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Jedes Jahr melden etwa 300.000 Deutsche ihre Fahrräder vermisst. Nach einer aktuellen Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) griffen die Fahrraddiebe dabei in rund 160.000 Fällen bei versicherten Rädern zu. Die gute Nachricht für Fahrradbesitzer: Die Zahl der gestohlenen Velos in Deutschland ist im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Aufklärungsquote der Polizei ist erbärmlich.

Nur 9,1 Prozent der Räder finden wieder zu ihren Besitzern zurück. Ein vermisstes Fahrrad ist aber nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden. Damit Radfahrer am Ende nicht mit leeren Händen dastehen, gibt die Gothaer nun einige Tipps.

Zunächst einmal ist es nach einem Diebstahl wichtig, richtig vorzugehen, um den Versicherungsschutz geltend machen zu können. Daher sollten Beklaute sich umgehend an die Polizei wenden, um eine Diebstahlanzeige zu machen. Nur mit der Anzeigennummer kann der Fall der Versicherung gemeldet werden.

„Im Idealfall sollten bei der Versicherung zusätzlich Rahmennummer und Kodierung angegeben werden, um zu beweisen, dass es sich um das eigene Rad handelt“, weiß Petra Schindler, Expertin für Hausratversicherung bei der Gothaer. Zusätzlich ist eine Rechnung über den Kauf und Reparaturen hilfreich, um einen angemessenen Erstattungswert festzulegen. Ein Blick ins Fundbüro kann sich lohnen, wenn das Rad dort abgegeben wurde oder um der Versicherung nachzuweisen, dass es nicht gefunden wurde.

Bei der richtigen Versicherung nachfragen

Oft wenden sich Bestohlene an die Haftpflichtversicherung. Diese ist jedoch nicht für den Diebstahl am eigenen Rad zuständig, sondern nur dann, wenn mit dem Fahrrad ein Dritter verletzt wird oder ein anderes Fahrrad aus Versehen beschädigt wurde. Zuständig für den Fahrraddiebstahl ist die Hausratversicherung. Denn ein Rad gehört zum beweglichen Teil des Hausrats. Hat der Dieb das Fahrrad aus einem abgeschlossenen Keller, Garage oder der Wohnung geklaut, greift der Versicherungsschutz.

Zusatzversicherungen für umfassenden Schutz

Wer sein Rad häufig an Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen abstellt, sollte über eine Zusatzversicherung für die Hausratversicherung nachdenken. Dadurch werden auch Fahrräder versichert, die nicht in geschützter Umgebung standen. Wichtig dabei: Grundlage für den Schutz ist ein hochwertiges Schloss, das das Rad mit einem festen Gegenstand verschließt. Der zusätzliche Schutz lohnt sich vor allem bei teuren Fahrrädern oder Elektrorädern.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Trotz allem gilt auch hier die Regel: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Deshalb sollte jeder Fahrradfahrer gewisse Vorkehrungen treffen, um gar nicht erst vor einem leeren Fahrradständer zu stehen. Eigentlich selbstverständlich sollte ein stabiles Schloss sein – am besten ein u-förmiges-Bügelschloss oder eines aus Panzerkabel. „Es reicht jedoch nicht, dieses nur am Rad zu befestigen, sondern der Rahmen sollte mit einem festen Gegenstand wie einem Fahrradständer verschlossen werden“, sagt Schindler. (dr)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Fahrrad, E-Bike und Motorrad vernünftig versichern

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Startklar zum Frühlingsbeginn?

Startklar zum Frühlingsbeginn?

Der Winter hat weite Teile Deutschlands noch fest im Griff. Doch Kältemuffel dürfen sich bereits darauf freuen, dass in gut zwei Wochen der Frühling beginnt – zumindest aus Sicht der Meteorologen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, den Versicherungsschutz für Fahrrad, E-Bike oder Motorrad zu überprüfen. Welche Kriterien bei einer Zweiradversicherung zu beachten sind, erklärt Versicherungsmakler Hubert Gierhartz in seinem Gastbeitrag.

Motorrräder, Leichtkrafträder-/roller, Trikes und Quads sind zulassungspflichtige Fahrzeuge die beim Straßenverkehrsamt zugelassen werden müssen. Deshalb ist der Versicherungsschutz identisch mit dem eines Pkw. Das gilt auch für die Voll-/Teilkaskoversicherung. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass in der Teilkaskoversicherung Kollisionen mit Tieren jeder Art versichert sind, und der Schutz sich nicht nur auf Haarwild beschränkt. Kollisionen mit Tieren ist ein erhöhtes Risiko der Zweiradfahrer.

Für Kleinkrafträder wie Mofa/Mopeds, Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 Stundenkilometer oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 bis maximal 45 Stundenkilometer gilt eine andere Regelung. Hier muss jedes  Jahr ein neues Versicherungskennzeichen gekauft werden. Der Versicherungszeitrum ersttreckt sich immer vom 1. März bis 28./29. Februar des  Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt von Jahr zu Jahr, entweder grün, blau oder schwarz. Unsere Ordnungshüter können also am 1. März anhand der Farbe sofort feststellen, ob ein Fahrzeug noch versichert ist. Ist das nicht der Fall, drohen erhebliche Ordnungsstrafen und es besteht im Schadensfall kein Versicherungsschutz.

Mit dem Kauf des Nummernschilds kann auch eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden. Auch diese leistet analog der Kfz-Versicherung. Vorsicht ist geboten, beim Totaldiebstahl des Fahrzeuges. Hier wird oft von manchen Gesellschaften darauf hingewiesen, dass sich die Selbstbeteiligung von 150 Euro auf 300 Euro erhöht. Dabei ist natürlich der Beitrag für die Versicherung, in der die Selbstbeteiligung auf 150 Euro begrenzt ist, etwas teurer.

Bei Elektrofahrrädern genau hinschauen

Das Fahrrad ist im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung versichert. Bei den Elektrofahrrädern ist aber genau hinzuschauen: Versicherungsschutz gilt nur für Fahrräder mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometer. Hier dürfte es eine große Dunkelziffer nicht versicherter E-Bikes (Pedelecs) geben.

Der Fahrraddiebstahl kann im Rahmen der Hausratversicherung mit eingeschlossen werden. Das gilt auch für Elektrofahrräder bis 25 Stundenkilometer. Der Versicherungsschutz sollte ohne Nachtzeitklausel vereinbart werden. Der Versicherer muss auch dann leisten, wenn das Fahrrad zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens gestohlen wird.

Wird das Fahrrad bei einem Einbruchdiebstahl im Haus, Fahrradkeller oder Garage entwendet, ist es unbegrenzt bis zur Versicherungssumme versichert. Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn jemand in ein Gebäude einbricht, in dieses einsteigt, oder sich mit gefälschten Schlüsseln oder anderen Hilfsmittel widerrechtlich Zugang verschafft.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Der Winter hat weite Teile Deutschlands noch fest im Griff. Doch Kältemuffel dürfen sich bereits darauf freuen, dass in gut zwei Wochen der Frühling beginnt – zumindest aus Sicht der Meteorologen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, den Versicherungsschutz für Fahrrad, E-Bike oder Motorrad zu überprüfen. Welche Kriterien bei einer Zweiradversicherung zu beachten sind, erklärt Versicherungsmakler Hubert Gierhartz in seinem Gastbeitrag.

Motorrräder, Leichtkrafträder-/roller, Trikes und Quads sind zulassungspflichtige Fahrzeuge die beim Straßenverkehrsamt zugelassen werden müssen. Deshalb ist der Versicherungsschutz identisch mit dem eines Pkw. Das gilt auch für die Voll-/Teilkaskoversicherung. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass in der Teilkaskoversicherung Kollisionen mit Tieren jeder Art versichert sind, und der Schutz sich nicht nur auf Haarwild beschränkt. Kollisionen mit Tieren ist ein erhöhtes Risiko der Zweiradfahrer.

Für Kleinkrafträder wie Mofa/Mopeds, Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 Stundenkilometer oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 bis maximal 45 Stundenkilometer gilt eine andere Regelung. Hier muss jedes  Jahr ein neues Versicherungskennzeichen gekauft werden. Der Versicherungszeitrum ersttreckt sich immer vom 1. März bis 28./29. Februar des  Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt von Jahr zu Jahr, entweder grün, blau oder schwarz. Unsere Ordnungshüter können also am 1. März anhand der Farbe sofort feststellen, ob ein Fahrzeug noch versichert ist. Ist das nicht der Fall, drohen erhebliche Ordnungsstrafen und es besteht im Schadensfall kein Versicherungsschutz.

Mit dem Kauf des Nummernschilds kann auch eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden. Auch diese leistet analog der Kfz-Versicherung. Vorsicht ist geboten, beim Totaldiebstahl des Fahrzeuges. Hier wird oft von manchen Gesellschaften darauf hingewiesen, dass sich die Selbstbeteiligung von 150 Euro auf 300 Euro erhöht. Dabei ist natürlich der Beitrag für die Versicherung, in der die Selbstbeteiligung auf 150 Euro begrenzt ist, etwas teurer.

Bei Elektrofahrrädern genau hinschauen

Das Fahrrad ist im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung versichert. Bei den Elektrofahrrädern ist aber genau hinzuschauen: Versicherungsschutz gilt nur für Fahrräder mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometer. Hier dürfte es eine große Dunkelziffer nicht versicherter E-Bikes (Pedelecs) geben.

Der Fahrraddiebstahl kann im Rahmen der Hausratversicherung mit eingeschlossen werden. Das gilt auch für Elektrofahrräder bis 25 Stundenkilometer. Der Versicherungsschutz sollte ohne Nachtzeitklausel vereinbart werden. Der Versicherer muss auch dann leisten, wenn das Fahrrad zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens gestohlen wird.

Wird das Fahrrad bei einem Einbruchdiebstahl im Haus, Fahrradkeller oder Garage entwendet, ist es unbegrenzt bis zur Versicherungssumme versichert. Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn jemand in ein Gebäude einbricht, in dieses einsteigt, oder sich mit gefälschten Schlüsseln oder anderen Hilfsmittel widerrechtlich Zugang verschafft.

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