CSU-Generalsekretär hofft auf Schub für Wohnungen durch Baukindergeld

Familien, die ziwschen dem 1. Janaur 2018 und dem 31. Dezember 2020 eine Immobilie erwerben, haben Anspruch auf Baukindergeld, sofern ihr Einkommen unter bestimmten Grenzen liegt.
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CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die Einigung der großen Koalition auf das Baukindergeld gelobt. Er zeigte sich zufrieden, dass die Begrenzung der Quadratmeterzahl vom Tisch ist. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht den Kompromiss als guten Weg, mit dem vorhandenen Geld auszukommen.

“Das ist ein großer Wurf für Wohnen in Deutschland, das gibt echten Schub für mehr Wohnungen in Deutschland”, sagte Blume am Mittwoch in München. Die CSU sei froh, dass sie sich mit ihrer Forderung habe durchsetzen können und die zwischenzeitlich bestehenden “Verwirrungen” zu einer Begrenzung der finanziellen Zuschüsse für Familien wieder vom Tisch seien.

Die Spitzen der großen Koalition hatten sich am Dienstagabend nach Differenzen auf Details des milliardenschweren Vorhabens verständigt. Es bleibt bei dem Zuschuss von 12.000 Euro in zehn Jahren pro Kind. Anders als zwischenzeitlich geplant soll es jedoch keine Begrenzung auf eine Quadratmeterzahl geben.

Baukindergeld auf drei Jahre befristet

Aus Rücksicht auf den Bundeshaushalt wird das Baukindergeld aber zeitlich befristet – rückwirkend vom 1. Januar 2018 bis Ende 2020. Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 Euro zu versteuerndem Einkommen plus 15.000 Euro pro Kind.

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zeigte sich mit der Einigung zufrieden. Mit der Vereinbarung im Koalitionsausschuss sei ein Weg gefunden worden, mit dem vorhandenen Geld auszukommen, erklärte Scholz am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag. (dpa-AFX)

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Studie: Große Mehrheit träumt von eigener Immobilie

Die Wohnträume der Deutschen sind eher konservativ und auf Gemütlichkeit ausgerichtet.
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Pragmatismus statt Protz: Die Wohnträume der Deutschen sind eher konservativ und auf Gemütlichkeit ausgerichtet. Das geht aus der aktuellen Wohntraumstudie des Baufinanzierungs-Vermittlers Interhyp hervor.

Für die Erhebung hat Interhyp nicht nur 2.100 Deutsche repräsentativ befragt, sondern im Vorfeld erstmals auch qualitativ-psychologische Tiefeninterviews durchgeführt.

“Die zweistufige Untersuchung zeigt, dass die Immobilie trotz gestiegener Kaufpreise und Wertzuwächse für die Mehrheit kein Renditeobjekt ist”, so Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied der Interhyp AG zur Präsentation der Studienergebnisse in München.

Vielmehr sei besonders im qualitativen Teil der Studie der große emotionale Bezug der Deutschen zum Zuhause deutlich geworden, der quantitativ bestätigt wurde.

Realismus statt Luxusphantasien

Es habe sich gezeigt, wie solide und unaufgeregt die Wohnträume der Deutschen seien. “Das Thema Wohnen beschäftigt die Menschen. Gleichzeitig hat sich offenbart, wie nüchtern und sachlich die Träume ausfallen. die Menschen haben stets im Hinterkopf, was für sie selbst realistisch ist”, erläutert Mohr.

Anstelle von Luxusphantasien solle der Wohntraum hell, praktisch, ordentlich und bodenständig sein, das das Zuhause für die Befragten ein wichtiger Rückzugsort sei, an dem Kraft getankt und die Privatsphäre genossen werden könne.

Gleichzeitig ist es Interhyp zufolge ein sozialer Ort, der die Menschen mit Freunden und Familie verbindet. Daher seien Lage und Umgebung so wichtig – nicht nur für die Immobilienwertermittlung der Banken, sondern auch bei der individuellen Bewertung.

Wie die Deutschen wohnen

Laut der Studie sind die Bundesbürger sehr zufrieden mit ihrer Wohnsituation. So leben 63 Prozent in einem Mehrfamilienhaus auf durchschnittlich 106 Quatratmetern und vier Zimmern. In kleinen oder großen Städten leben 60 Prozent, auf dem Land 25 Prozent, im Umland einer Stadt 15 Prozent.

“Weil es für die Mehrheit eben nicht das Luxuspenthouse sein soll, sondern ein realistisches Zuhause, fühlen sich die Menschen wohl”, kommentiert Mohr.

Ein interessanter Zusammenhang sei zwischen Wohneigentum und Wohnglück festzustellen. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) hätten demnach gern eine eigene Immobilie. Trotz hohen Immobilienpreisen wollen die Deutschen nicht mehr mieten.

Von Wohneigentum werde sich mehr Unabhängigkeit erwartet, ebenso wie mehr Gestaltungsspielraum, Mietfreiheit und Absicherung im Alter. Zudem machen die eigenen vier Wände glücklich. So seien 91 Prozent derjenigen die bereits gekauft haben damit sehr zufrieden.

Gleichzeitig sorgen sich viele derjenigen die noch nicht gekauft haben laut Interhyp um eine möglicherweise zu hohe finanzielle Belastung durch den Kredit und fürchten, kein passendes, bezahlbares Objekt zu finden. Diese Sorge sei den Studienergebnissen bei den Immobilienbesitzern jedoch nur sehr selten eingetreten.

Aus den qualitativen Interviews seien zwei Trends erkennbar: “Die Menschen sehnen sich nach Natur, Freiheit und Ruhe. Auf dem Land fühlen sie sich stärker in die Gemeinschaft eingebunden. Sie wollen raus aus der Großstadt, weg von der schlechten Luft und den überteuerten Immobilienpreisen”, zitiert Mohr aus den Interviews.

Nähe zur Familie gewünscht

In den Panels seien diese Tendenzen quantitativ bestätigt worden: naturnahe und ruhige Wohnlagen seien im Trend, die Großstadt weniger beliebt als vermutet. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) bezeichnet sich sogar als lärmgeplagt.

Der zweite Trend zeige zur Familie. So hegen die Teilnehmer auffällig oft den Wunsch in der Nähe von Familie und engen Freunden zu wohnen, wofür einige sogar Kompromisse in Kauf genommen haben – wie beispielsweise einen längeren Weg zur Arbeit.

Auch diese Aussagen seien quantitativ bestätigt worden. Sagte 2016 nur ein Drittel aller Deutschen, dass ihnen die Nähe zur Familie sehr wichtig sei, waren es in diesem Jahr schon 53 Prozent. Ganze 84 Prozent sagen, dass Familiennähe ihnen ein Gefühl von Stabilität, Verwurzelung und Heimat gebe. (bm)

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Haus oder Wohnung: kaufen, bauen, sanieren

Erst der Finanzcheck, dann die Hausplanung
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Wie viel Haus kann ich mir leisten? Egal, ob die eigenen vier Wände ein wichtiges Lebensziel sind oder in Zeiten bröckelnder Rentenansprüche als Altersvorsorge dienen sollen: Diese Frage sollte geklärt sein, bevor es auf die Suche nach der passenden Immobilie geht. Zukünftige Eigentümerinnen und Eigentümer sollten unbedingt im Vorfeld prüfen, wo ihre Grenzen bei der finanziellen Belastbarkeit liegen. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale „Meine Immobilie finanzieren. Haus oder Wohnung: kaufen, bauen, sanieren“ liefert wichtiges Grundwissen und hilft bei der Entscheidung. Zur Antwort auf die Frage, ob Pläne Wirklichkeit werden können, führt letztlich nur ein Weg: Kassensturz machen und rechnen.

Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Abstimmung der Planung auf die persönlichen Verhältnisse, die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und staatliche Förderungen. Außerdem erläutert das „Abc der Baufinanzierung“ die wichtigsten Fachausdrücke von Annuität bis Zielbewertungszahl. Der Ratgeber richtet sich in erster Linie an Bauherren und Käufer vor Vertragsabschluss. Ein Kapitel geht aber auch auf besondere Situationen in der Rückzahlungsphase eines Kredits und die Anschlussfinanzierung ein. Wer sich frühzeitig damit beschäftigt, vermindert das Risiko, später böse Überraschungen zu erleben.

Der Ratgeber hat 192 Seiten und kostet 16,90 Euro.

Bestellmöglichkeiten:

Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

 

Neuer Ratgeber liefert Grundwissen für Kauf oder Bau einer Immobilie

Bausparvertrag als Geldanlage - Bausparkassen im Vergleich
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Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Abstimmung der Planung auf die persönlichen Verhältnisse, die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und staatliche Förderungen. Außerdem erläutert das “ABC der Baufinanzierung” die wichtigsten Fachausdrücke von Annuität bis Zielbewertungszahl. Der Ratgeber richtet sich in erster Linie an Bauherren und Käufer vor Vertragsabschluss. Ein Kapitel geht aber auch auf besondere Situationen in der Rückzahlungsphase eines Kredits und die Anschlussfinanzierung ein. Wer sich frühzeitig damit beschäftigt, vermindert das Risiko, später böse Überraschungen zu erleben.

Der Ratgeber “Meine Immobilie finanzieren” ist erhältlich für 16,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Mo bis Do 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 16 Uhr). Zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand kann man das Buch auch im Internet unter www.vzhh.de oder der Telefonnummer (040) 24832-104 bestellen.

Bei Rückfragen zu dieser Meldung: Alexander Krolzik, Tel. (040) 24832-122 (Durchwahl bitte nicht veröffentlichen) / Rezensionsexemplar und/oder Titelcover: presse@vzhh.de

 

Verbraucherzentrale warnt vor Risiken beim Immobilienkauf

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Immobilien: Jetzt noch schnell zuschlagen?


Immobilien: Jetzt noch schnell zuschlagen?

Von Banken und Immobilienvermarktern wird zurzeit vielfach verbreitet: “Die Zinsen steigen. Wenn kaufen, dann jetzt.” Die Verbraucherzentrale Hamburg rät Verbrauchern, einen Kaufvertrag für Haus oder Wohnung nicht voreilig zu unterzeichnen. Langfristig sei zwar mit steigenden Immobilienzinsen zu rechnen, doch Anzeichen für eine eindeutige Trendwende ließen sich derzeit noch nicht erkennen. “Wer nur auf die niedrigen Zinsen schielt, überstürzt handelt und nachlässig kalkuliert, geht hohe Risiken ein”, warnt Alexander Krolzik von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Risiko Nr. 1: Lange Laufzeit:

Niedrige Zinsen bedeuten nicht unbedingt, dass ein Kredit günstiger ist. Eine Immobilienfinanzierung bei niedrigen Zinsen mit einer niedrigen Tilgung und ohne zusätzliche Sondertilgungen läuft sehr viel länger als bei höheren Zinsen. Durch die lange Dauer sind die Gesamtkosten am Ende nicht zwingend niedriger als zu Hochzinsphasen.

Risiko Nr. 2: Zu wenig Eigenkapital:

Wegen der hohen Immobilienpreise bringen Käufer zunehmend weniger Eigenkapital in Finanzierungen ein. Doch ist das Eigenkapital gering, fällt die monatliche Belastung höher aus. 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises plus die Erwerbsnebenkosten sollten Käufer als Eigenkapital auf dem Konto haben.

Risiko Nr. 3: Hohe Nebenkosten:

Die gestiegenen Preise führen zu höheren Nebenkosten für Grunderwerbssteuer, Makler und Notar, die nicht den Wert der Immobilie erhöhen, aber samt Zinsen in die Finanzierung einkalkuliert werden müssen.

Risiko Nr. 4: Finanzielle Verluste bei vorzeitigem Verkauf:

Werden beim Kauf von Haus oder Wohnung zu viele Kompromisse hinsichtlich Größe, Art, Lage oder Infrastruktur gemacht, kann dies dazu führen, dass die Immobilie vorzeitig oder schneller als geplant verkauft werden muss. Neben dem Problem, dass sich unter Zeitdruck nicht die besten Preise erzielen lassen, wird bei vorzeitiger Beendigung einer Finanzierung in den meisten Fällen auch eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, die schnell einige Tausend Euro betragen kann.

Risiko Nr. 5: Anschlussfinanzierung:

Ist nach Ablauf der Zinsbindungsfrist erst ein Bruchteil der Schulden zurückgezahlt und werden gleichzeitig höhere Zinsen fällig, kann die neue Rate für die Tilgung des Immobiliendarlehens die finanzielle Belastungsgrenze der Betroffenen sprengen.

“Wer nach sorgfältiger Planung feststellt, dass das Geld nicht ausreicht, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken”, rät Experte Krolzik. Oft lohne es sich, in Ruhe nach den richtigen vier Wänden zu suchen und die verbleibende Zeit zu nutzen, um wichtiges Eigenkapital anzusparen.

Veranstaltungshinweis:

Unabhängige Beratung rund um den Kauf von Haus oder Wohnung bekommen Verbraucher kostenlos beim »Tag der Immobilie« am kommenden Samstag, dem 24. Februar 2018, in der Verbraucherzentrale Hamburg. Informationen zum Programm sind veröffentlicht unter www.vzhh.de.

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Jeden Monat nutzen über  100.000 Verbraucher die Serviceseiten von ProFair24 und seinen Schwestermedien, ProKlartexxt und ProExpert24.  Die Zeiten von nervender und irreführender Werbung sind vorbei. Mittlerweile recherchieren über 65% der Verbraucher im Internet zu Versicherungs- und Finanzprodukten bevor sie einen Abschluss tätigen. Aus diesem Grund habe ich ProFair24 gegründet. Verbraucher erhalten alle relevanten Informationen und können direkt bei lokalen Versicherungsexperten oder Versicherungsgesellschaften ihren Abschluss tätigen.

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