Haftpflichtversicherung: Die besten Anbieter für Studenten

Privathaftpflicht im Test
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Mit dem baldigen Semesterstart beginnt für viele junge Menschen in der Bundesrepublik ein neuer Lebensabschnitt. Dabei ist eine Absicherung immer ratsam. Aber welche Haftpflichtversicherer bieten Studenten den besten Schutz?

Anlässlich des Semesterbeginns haben die Experten des Versicherungsportals transparent-beraten.de die Haftpflichtversicherungen für Studenten unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Namhafte Anbieter wie beispielsweise die Haftpflichtkasse Darmstadt oder die Degenia überzeugen besonders, sind allerdings vergleichsweise teuer. Kleinere Anbieter, wie zum Beispiel Adam Riese, punkten dagegen sowohl mit guten Leistungspaketen als auch mit niedrigen Prämien.

Insgesamt wurden 86 Tarife von 33 Anbietern überprüft. Die Bestnote 0,7 (“sehr gut”) konnten sich sieben Tarife sichern. Zwei fielen im Test durch.

So wurde getestet

Im Test wurden die verschiedenen Leistungsmerkmale der einzelnen Tarife ermittelt und nach Relevanz für die Zielgruppe Studenten gewichtet. Entsprechend der Gewichtung wurden für die verschiedenen Leistungsmerkmale Punkte vergeben, aus denen die Endnote errechnet wurde.

Verglichen wurden ausschließlich Tarife, deren Leistungsmerkmale für Studenten von Bedeutung sind. Dazu gehören zum Beispiel die Absicherung von fachpraktischem Unterricht oder auch die Absicherung bei Betriebspraktika.

Die klassischen Haftpflichtleistungen wurden ebenfalls berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem die Absicherung bei Personen-, Vermögen- und Mietsachschäden, sowie die Absicherung von Schäden durch Internetnutzung oder durch den Gebrauch von Fahrrädern.

Der Preis wurde anhand eines Modellkunden ermittelt, der den Merkmalen eines klassischen Studenten entspricht: 25 Jahre alt, kinderlos und Single.

Tarife, die lediglich einen Basis-Schutz bieten, fielen durch. “Die Basis-Tarife bieten nach unserer Einschätzung in fast allen Fällen keinen ausreichenden Versicherungsschutz“, erklärt Versicherungsfachwirt Alexander Vorgerd von transparent-beraten.de. “Zudem ist in manchen Fällen mit “versteckten” Selbstbeteiligungen zu rechnen, die die Kosten im Versicherungsfall in die Höhe treiben.”

Im Test konnten sieben der getesteten Anbieter besonders überzeugen und schlossen die Prüfung mit dem Qualitätsurteil “sehr gut” ab (jeweils Endnote 0,7).

Breites Leistungsangebot und niedrige Preise

Die Versicherer heben sich vor allem durch ihr breites Leistungsangebot hervor und sichern zudem Risiken beziehungsweise Situationen ab, die für Studenten besonders wichtig sind.

Dazu zählen unter anderem Betriebspraktika und fachpraktischer Unterricht sowie Gefälligkeitsschäden. Preislich liegen alle Testsieger zwischen knapp 60 und rund 95 Euro pro Jahr, was einem maximalen Monatsbeitrag von knapp acht Euro entspricht. Ermittelt wurden zudem drei Preis-Leistungssieger, die trotz einer moderaten Prämienhöhe einen guten Versicherungsschutz bieten. (bm)

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Privathaftpflichtversicherung: Bund der Versicherten sieht viele Deckungslücken

Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Policen
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Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Policen überhaupt. Und die große Mehrheit der Deutschen hat diesen Schutz auch bereits – doch nun warnt der Bund der Versicherten (BdV) davor, dass die vereinbarten Deckungssummen häufig nicht ausreichten. Der BdV empfiehlt Versicherten daher eine Überprüfung ihrer Verträge.

Rund 85 Prozent der Deutschen haben verstanden, wie wichtig eine Privathaftpflichtversicherung ist und haben sich um eine passende Police gekümmert. Das Problem: Bei vielen Versicherten bestehen trotzdem Deckungslücken. Das findet zumindest der Bund der Versicherten (BdV).

Die Verbraucherschützer empfehlen, mindestens 15 Millionen Euro als Deckungssumme für Sach-, Personen- und Vermögensschäden zu vereinbaren. Vor allem in älteren Versicherungsverträgen werde dieses Niveau jedoch deutlich verfehlt – laut BdV betragen die Deckungssummen teilweise nur wenige 100.000 Euro.

„Alle Versicherten sollten daher ihre Policen auf ausreichende Deckung überprüfen – das gilt auch für andere Haftpflichtverträge wie Haus- und Grundbesitzer– sowie Tierhalterhaftpflichtversicherungen“, sagt BdV-Sprecherin Bianca Boss.

Was tun, wenn die Deckungssumme zu gering ist?

Sollte eine zu geringe Deckungssumme vereinbart sein, können Versicherte diese entweder im bestehenden Vertrag erhöhen oder in einen anderen Tarif beziehungsweise zu einem anderen Versicherer wechseln. „Das kann sich unter Umständen auch deswegen lohnen, weil es in den Bedingungswerken der Privathaftpflichtversicherungen in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen gegeben hat“, erläutert Boss.

Beispielsweise seien viele Bedingungswerke um eine Forderungsausfallversicherung ergänzt worden. Demnach sind mittlerweile oft auch Schäden an gemieteten beziehungsweise geliehenen Gegenständen mitversichert.

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Wer muss bei Gefälligkeitsschäden zahlen?

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Klar gießt man die Blumen, wenn der Nachbar ein paar Tage verreist ist. Geht dabei etwas schief, sollte man aber ordentlich versichert sein.

Klar gießt man die Blumen, wenn der Nachbar ein paar Tage verreist ist. Geht dabei etwas schief, sollte man aber ordentlich versichert sein.

Eigentlich sind Freundschaftsdienste wie beim Umzug helfen oder die Blumen gießen gut gemeint. Trotzdem können sie gründlich schiefgehen und Geld kosten. Wer muss dann für einen solchen Gefälligkeitsschaden aufkommen? Und kann man sich dagegen versichern? Hier kommen die Antworten.

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Welche Schäden die Haftpflichtversicherung übernimmt

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Ob etwa Gefälligkeitsschäden in der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt sind, müssen Kunden zusammen mit ihrem Berater überprüfen. © Stiftung Warentest

Ob etwa Gefälligkeitsschäden in der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt sind, müssen Kunden zusammen mit ihrem Berater überprüfen. © Stiftung Warentest

Nicht immer ist es einfach zu beurteilen, wann die eigene private Haftpflichtversicherung einen Schaden übernimmt. Oft hängt das auch von der Qualität der Versicherungsbedingungen ab. Gerade Kunden mit älteren Verträgen sind hier eher im Nachteil, weil viele neue gute Klauseln nicht enthalten sind. Die Infografik gibt einen schönen Überblick, wann die Haftpflicht zahlt und auf welche Klauseln man seinen Vertrag prüfen sollte.

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Warum Gefälligkeitsschäden in der Privathaftpflicht abgedeckt sein sollten

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Freundschaftsgesten können teuer enden

Freundschaftsgesten können teuer enden

Auf Nachbars Katze aufpassen, Fenster putzen und Co. – Freundschaftsdienste übernimmt jeder mal. Aber solche eigentlich netten Gesten können schnell in einer Kostenfalle enden. Auf der sicheren Seite sind dabei Personen, deren private Haftpflichtversicherung auch Gefälligkeitsschäden abdeckt.

Man ist hilfsbereit, will nett sein, etwa dem Nachbarn helfen – und dann macht man was kaputt, und steht man vor einem Riesen-Kostenberg. Das muss aber nicht sein, wenn man gut versichert ist.

Allgemein gilt: Im Schadenfall wird zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit sowie Vorsatz unterschieden. Nicht haftbar gemacht wird der Helfer, wenn er leicht fahrlässig handelt: Der Geschädigte hat also keinen Anspruch auf Schadensersatz.
„Zerbricht der hilfsbereite Nachbar etwa beim Blumengießen versehentlich eine Vase, gilt dies als leichte Fahrlässigkeit. Er kann nicht haftbar gemacht werden“, heißt es vom Finanzvertrieb DVAG.

Hätte der Schaden aber durch den Einsatz des gesunden Menschenverstands verhindert werden können, gilt das als grobe Fahrlässigkeit. „Fällt ein auf dem Fenstersims abgestellter Gegenstand durch einen Windstoß herunter und beschädigt etwas, liegt grobe Fahrlässigkeit vor“, so die DVAG weiter. „Und vorsätzlich handelt, wer bewusst und gewollt schädigt. Beispielsweise wenn der Helfer aus Neid oder Wut Eigentum des Nachbarn zerstört.“

Ratsam sind daher private Haftpflichtversicherungen, die auch Gefälligkeitsschäden abdecken – und zwar idealerweise unbegrenzt bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Dann bleiben Betroffene nicht auf den Kosten sitzen. Denn auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt die Versicherung im Falle von Gefälligkeitsschäden meist nur in eingeschränktem Maße bis zu einer bestimmten Entschädigungsgrenze.

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Forderungsausfalldeckung, Gefälligkeitsschäden & Co.

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Haftpflichtversicherungen

Haftpflichtversicherungen

Welche Klauseln in der Privathaftpflichtversicherung entscheidend sind

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben. Zu schnell ist es passiert, dass man aus Versehen einer anderen Person schadet und dafür dann mit seinem gesamten Vermögen haften muss. Die Versicherer haben ihre Tarife dabei in den vergangenen Jahren kräftig um neue Leistungen ergänzt. Welche sinnvoll sind, erklärt Versicherungsmakler Hubert Gierhartz in seinem Kommentar.

In Paragraf 823 BGB heißt es:

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

Eine eindeutige Gesetzeslage. Wie kann sich ein Bürger davor schützen, dass er nicht mit seinem Privatvermögen haftet? Er schließt eine private Haftpflichtversicherung ab.

Versicherungsverträge mit einer Versicherungssumme zwischen 10 und 50 Millionen Euro  pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sind auf dem Markt für 130 Euro  Jahresprämie ohne Selbstbeteiligung oder für rund 70 Euro mit 100 Euro Selbstbeteiligung zu haben. Für Singles und Senioren kann es noch etwas preiswerter werden. Angesichts der Gesetzeslage darf es hier keine Kompromisse geben, und die Beiträge sind für jeden Verbraucher erschwinglich.

Die Vertragsbedingungen (GDV) sind von den Versicherern einzuhalten. Darüber hinaus können sie aber die Verträge gestalten, wie sie Lust und Laune haben. Das hat dazu geführt, dass es einen fast undurchschaubaren Wust von Versicherungsbedingungen gibt. Für den Verbraucher, aber selbst für den Versicherungsmakler ein schwieriges Unterfangen, hier den richtigen Tarif zu wählen.

Die „Geiz ist geil“-Mentalität, die von den Verbraucherschützern immer wieder forciert wird, hilft hier auf jeden Fall nicht weiter.

Nie nur nach dem Preis gehen

Ein Beispiel: Der Versicherer sagt, Segelboote sind bis zur einer Segelfläche von 15 Quadratmetern in der privaten Haftpflichtversicherung im Premium-Tarif mitversichert. Der Versicherungsmakler fragt den Kunden, ob er segeln geht, der Kunde antwortet mit „Nein“ und entscheidet sich für den Basis-Tarif, um ein paar Euro zu sparen.

Im Sommer fährt der 18-jährige Sprössling mit seinen Kumpel in den Urlaub, und die beiden kommen doch tatsächlich auf die wundersame Idee, sich ein Segelboot zu leihen. Es kommt durch das Verschulden des Sohnes zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Boot, und es entsteht ein erheblicher Personen- und Sachschaden. Aufgrund der Entscheidung zu Gunsten des Basis-Tarifes besteht kein Versicherungsschutz, und der Kunde muss mit seinem Privatvermögen haften. Gute Zukunftsaussichten für einen 18-jährigen Jungen.

Deshalb hier einige wichtige Punkte, die eine private Haftpflichtversicherung immer beinhalten sollte:

•    Blick auf den versicherten Personenkreis: Ist zum Beispiel die im Haushalt lebende Oma mitversichert?
•    Gefälligkeitsschäden: Der Vater hilft der Tochter beim Umzug, und lässt den Fernseher fallen.
•    Grobe Fahrlässigkeit abgesichert?
•    Deliktunfähige Personen/Kinder: Der fünfjährige Sohn beschädigt mit seinem Fahrrad das geparkte Auto des Nachbarn.
•    Privates und berufliches Schlüsselrisiko: Ein dem Versicherungsnehmer anvertrauter Schlüssel geht verloren und es wird Schadensersatz verlangt.
•    Leistung auch bei ehrenamtlichen Tätigkeit
•    Mietsachschäden: Aus Unachtsamkeit läuft die Badewanne über, und es kommt zu einem erheblichen Wasserschaden an Wänden und Decken.
•    Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung: Man kommt im Winter der Streupflicht nicht nach, und dadurch kommt es zu einen folgenschweren Unfall – eine Person rutscht aus und bricht sich das Bein.
•    Vermietung von Eigentumswohnungen
•    Besitz von bebauten und unbebauten Grundstücken
•    Besitz einer Photovoltaikanlage/Solaranlage
•    Unbemannte Flugkörper, hier sind auch Drohnen gemeint
•    Gewässerschadenshaftpflichtversicherung – Heizöltank
•    Nicht versicherungspflichtige E-Bikes und Pedelecs

Alle diese Risiken, falls vorhanden, müssen im Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung mit eingeschlossen sein. Es gibt aber explizit noch rund 200 zusätzliche Risiken, die zum Leistungsfall führen können.

Das Risiko im Schadenfall nicht versichert zu sein, kann man aber ausschließen, indem man sich für einen Top-Tarif mit einer „Best-Leistungs-Garantie entscheidet und abschließt. Bietet ein Versicherer in seinen Versicherungsbedingungen diese Garantie an, dann leistet er zum Beispiel auch dann, wenn in seinem Tarif Segelboote nur bis 15 Quadratmeter Segelfläche abgedeckt sind, aber eine andere Versicherung bis 20 Quadratmeter Segelfläche leistet. Die besseren Bedingungen gelten.

Aber selbst hier müssen Kunden und Makler genau hinschauen, ob die Leistungen gedeckelt sind und ob der Versicherer im Rahmen der „Best-Leistung-Garantie“ beispielsweise nur bis eine Million Euro leistet.

Eine besondere Vereinbarung in der privaten Haftpflichtversicherung ist die Forderungsausfalldeckung. Was verbirgt sich dahinter?

Beispiel: Ein nicht versicherter Fahrradfahrer fährt einen Fußgänger an und verletzt diesen schwer. Die geschädigte Person hat erfolgreich geklagt, und der Fahrradfahrer wird auch zum Schadenersatz verurteilt, aber bei ihm ist leider nichts zu holen. Wurde die Ausfalldeckung im Vertrag des Geschädigten mit eingeschlossen, dann leistet in diesem Fall die eigene Haftpflichtversicherung gegen Vorlage des vollstreckbaren Urteils.

Eine deutliche Erweiterung dieser Ausfalldeckung ist es, wenn der Haftpflichtversicherer auch bei nicht versicherten Autos leistet und auch Vorsatz in seinem Versicherungsschutz abdeckt.

Vorsatz ist grundsätzlich ausgeschlossen, aber …

Wird man überfallen und zusammengeschlagen, wird der Täter ermittelt und zum Schadenersatz verurteilt, leistet seine private Haftpflichtversicherung – sollte er eine haben – dann trotzdem nicht, da der Vorsatz grundsätzlich ausgeschlossen ist. Ist „Vorsatz“ aber in der eigenen privaten Haftpflichtversicherung in der Forderungsausfalldeckung mit drin, dann leistet hier ebenfalls meine eigene Haftpflichtversicherung.

Fazit: Optimalen Versicherungsschutz in der privaten Haftpflichtversicherung gibt es schon für eine Jahresprämie von rund 130 Euro ohne Selbstbeteiligung. Man muss jedoch die Versicherungsbedingungen genau kennen. Da helfen nicht die Verbraucherzentralen, Verbraucherschützer oder Direktversicherer, sondern der gut aufgestellte Versicherungsmakler vor Ort.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Hubert Gierhartz

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