Wann Kinder Elternunterhalt zahlen müssen

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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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In bestimmten Fällen müssen sich Kinder an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen.


In bestimmten Fällen müssen sich Kinder an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen.

Mit zunehmenden Alter steigt auch das Risiko, zum Pflegefall zu werden. Was passiert aber, wenn man als Pflegebedürftiger die Kosten für die Pflege nicht selbst schultern kann? Zunächst springen dann die Sozialämter ein. Einen Teil der Kosten können sich diese aber gegebenenfalls von den Kindern der Pflegebedürftigen zurückholen. Hier kommen die Details.

Die Ämter prüfen zunächst bei den Pflegebedürftigen, ob wirklich nicht genügend Einkünfte aus gesetzlicher und privater Rente da sind, es eine Pflegeversicherung oder Vermögen gibt. Dabei gilt ein Schonbetrag von 2.600 Euro.

Ein solches Schonvermögen gibt es auch für die Kinder, wenn das Amt prinzipiell zu dem Schluss kommt, dass diese unterhaltspflichtig sind.

Was spielt dabei eine Rolle?

Zunächst einmal müssen die Kinder (und deren Ehepartner) alle Einkommen offenlegen. Davon können sie den sogenannten Selbstbehalt abziehen. Das ist quasi ein Freibetrag. Für Alleinstehende gilt ein monatlicher Selbstbehalt von 1.800 Euro, für Ehepaare liegt er bei 3.240 Euro.

Liegt das monatliche Einkommen darunter, entfällt die Unterhaltspflicht. Liegt es darüber, darf das Amt 50 Prozent davon als Elternunterhalt verlangen.

Wie sieht es beim Vermögen aus?

Unterhaltspflichtige dürfen ein Geldvermögen von 75.000 Euro besitzen, welches von der Berechnung des Elternunterhalts ausgeschlossen wird. Auch Ratenkredite oder Fahrtkosten zum Arbeitsplatz können hier angegeben werden, ebenso Rücklagen für Sanierungen und Modernisierungen, die am eigenen Haus oder der Wohnung vorgenommen werden sollen.

Auch bei der privaten Altersvorsorge der Kinder lässt der Staat Spielraum. Die Berechnung ist dabei recht komplex.

Ein Beispiel: Man nimmt den Vorjahres-Bruttoverdienst (sagen wir 40.000 Euro) und davon 5 Prozent (sind 2.000 Euro). Das nimmt man mal die Zahl der Berufsjahre (hier nehmen wir mal 20 Jahre) und verzinst das Ganze mit 4 Prozent. Damit läge der Freibetrag in diesem Beispiel bei etwa 64.000 Euro.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

Deutsche sparen zwar ordentlich, aber falsch

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Fleiß ohne Preis

Fleiß ohne Preis

Das Vermögen der Deutschen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, Grund dafür ist der große Sparfleiß: Das Geld aber steckt in Anlagen fest, die selbst kaum Ertrag bringen. Das zeigen Berechnungen der DZ Bank. So stecken nur 7 Prozent des privaten Geldvermögens der Deutschen in Aktien, die im Gegensatz zu verzinsten Geldanlagen noch gute Erträge bringen.

Im Jahr 2016 stiegen die Geldvermögensbestände der Deutschen um rund 230 Milliarden Euro auf 5,7 Billionen Euro. Diese Entwicklung lässt sich auf den wachsenden Sparfleiß der Bundesbürger zurückführen – aber: Sie sparen falsch, zeigen Berechnungen der DZ Bank. Die Direktanlage in Aktien, mit der im Gegensatz zu verzinsten Geldanlagen noch gute Erträge zu erwirtschaften sind, beträgt gerade einmal 7 Prozent des privaten Geldvermögens, berichtet das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA). Weitere 10 Prozent stecken in Investmentfonds.

Ein immer größerer Teil freiwerdender und neuer Anlagemittel wandert in Sichteinlagen und andere Geldkonten. Mittlerweile sind, so die DZ Bank, 56,7 Prozent aller Bankeinlagen und 23,6 Prozent des privaten Geldvermögens in täglich fälligen Anlagen geparkt, berichtet das DIA.

Wenigstens nimmt die Niedrigzinsphase den Deutschen nicht den Mut zum Sparen: So stieg die Sparquote sogar von 9,7 auf 9,8 Prozent. Die DZ Bank vermutet zudem, dass die nominal verfügbaren Einkommen um 2,5 Prozentpunkte gestiegen sind.

Im nächsten Jahr könnte sich hier aber etwas ändern, so das Geldinstitut. Denn es geht davon aus, dass die Inflation, die im vergangenen Jahr mit 0,3 Prozent kaum merklich war, 2017 auf rund 1,5 Prozent steigen dürfte.

Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank, rechnet aber damit, dass die Sparquote aufgrund der deutlichen Konsumfreude der Deutschen nicht weiter steigt. „Allerdings sollte ein größerer Teil der Ersparnis in die Sachvermögensbildung fließen. Darauf deuten stark gestiegene Wohnungsbaugenehmigungen hin. Dafür dürfte die Geldvermögensbildung langsamer wachsen – um rund 1,5 Prozent auf 196 Milliarden Euro“, heißt es auf seinem Blog.

Schlussendlich rechnet die DZ Bank damit, dass die Vermögensbestände der Deutschen zwar weiter steigen, dass es aber dieses Jahr langsamer vonstattengeht: nämlich bis zum Ende 2017 auf insgesamt 6,0 Billionen Euro.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski