Schlagwort gesetzliche Krankenversicherung

Viele PKV-Tarife erfüllen Mindestkriterien nicht

Chance und Risiko bei Privater Krankenversicherung
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Der privaten Krankenversicherung eilt der Ruf voraus, umfangreichere Leistungen zu bieten als die gesetzliche Variante. Eine diesbezügliche Untersuchung im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion kommt jedoch zu einem nicht ganz so pauschal gültigen Ergebnis.

„Etliche private Krankenversicherungsunternehmen erfüllen selbst in ihren leistungsstärksten Tarifen nicht die definierten Mindestkriterien“, so lautet das Fazit einer Studie des Beratungsunternehmens Premium Circle im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die überwiegende Mehrheit der privat Versicherten sei zudem gar nicht in den leistungsstärkeren Tarifen versichert, sondern in Tarifen mit einem geringeren Leistungsumfang.

Die Autoren berücksichtigten in ihrer Studie 103 eigenhändig festgelegte Mindestkriterien. 100 davon stammen aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, drei weitere aus den Bereichen Zahnersatz und Sehhilfe, die das Unternehmen als Mindeststandard für den Krankenversicherungsschutz ansieht.

Dabei sei auffällig, dass die Spannbreite bei den Versicherern sehr groß sei, so die Autoren. Der schlechteste PKV-Tarif erfülle knapp 30 Prozent der Mindestkriterien, der beste 96 Prozent. Durchschnittlich 72 Prozent der Leistungskriterien würden erfüllt, 27 Prozent dagegen nicht oder nicht vollständig.

Insbesondere in den Bereichen Rehabilitation und Kuren offenbaren sich laut der Untersuchung Schwächen in der privaten Krankenversicherung gegenüber den gesetzlichen Leistungen.

Grünen-Gesundheitsexpertin sieht sich bestätigt

„Die wiederkehrende Behauptung, die gesetzliche Krankenversicherung sei nur zweitklassig, wird mit dieser Untersuchung klar widerlegt“, stellt Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland fest.

Allerdings weisen die Analysten daraufhin, dass der Leistungsumfang in der GKV jederzeit durch den Gesetzgeber verändert werden kann – je nach Finanzlage. Das sei in der PKV aufgrund des Vertrages zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung nicht möglich.

Und weiter: Die längeren Wartezeiten bei Terminen bei Fachärzten oder auch die Umfänge der Heil- und Hilfsmittelversorgung, die oftmals nur die Grundversorgung sicherstellen, sowie die Zahnersatzleistungen seien im Vergleich zur PKV stark eingeschränkt. Darüber hinaus sei der tatsächliche Leistungsumfang der GKV bei antragspflichtigen Leistungen von Bewilligungen der Krankenkassen abhängig.

PKV-Verband kritisiert Aussagekraft der Studie

Dem PKV-Verband reichen diese Hinweise nicht. Er bezeichnete die Ergebnisse der Studie als realitätsfremd. So seien etwa viele Leistungen, die die Studienautoren in den PKV-Vertragswerken vermissten, sehr wohl Bestandteil der Versorgung von Privatversicherten. Beispiel Palliativversorgung: Tatsächlich gebe es hier in den Tarifen vieler langjährig Privatversicherter formal keinen verbrieften Anspruch, wie der Verband erklärt. Dies liege aber nur daran, dass die Verträge aus einer Zeit stammten, in der diese Versorgung noch nicht sehr verbreitet war – und auch in der GKV nicht vorgesehen, wie es heißt.

Da die PKV-Unternehmen ihre Vertragswerke nachträglich nicht ändern dürften, sei eine Leistungsausweitung nur als nebenvertragliche Zusage möglich. Dies sei schon vor Jahren branchenweit erfolgt, so dass alle Privatversicherten Anspruch auf Hospiz- und Palliativversorgung hätten, teilen die Branchenvertreter mit.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Beiträge der GKV bleiben stabil – vorerst

Krankenkassen: Entlastung für gesetzlich Versicherte
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Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Deutschland rechnen angesichts der guten Konjunktur vorerst weiter mit stabilen Finanzen und Beiträgen für die Mitglieder. Die Situation sei auch in diesem Jahr nach wie vor positiv, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, am Montag im brandenburgischen Kremmen.

Sie gehe nicht davon aus, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel steige. Ungewiss seien aber etwa noch Mehrkosten für politisch geplante Verbesserungen bei der Versorgung. In vergangenen Jahr hatte sich der Überschuss der 110 gesetzlichen Kassen auf 3,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Die Ausgaben für Leistungen erhöhten sich um 2,4 Prozent, die Beitragseinnahmen legten um 3 Prozent zu. Rücklagen und Betriebsmittel wuchsen auf insgesamt 19,1 Milliarden Euro. Dies sei allerdings “keine gigantische Reserve” und entspreche einer Monatsausgabe der Kassen, erläuterte Pfeiffer. Zum Vergleich: Die Altersrückstellungen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung liegen aktuell bei über 250 Milliarden Euro. (dpa-AFX/dr)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Nach Spahn-Vorstoß: TK bereit für Senkung des Beitragssatzes

Nach Spahn-Vorstoß für geringere Kassenreserven
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Die Techniker Krankenkasse (TK) hat angekündigt, den Beitragssatz um 0,2 Prozentpunkte zu senken – sofern der Bundestag dem Plan von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zustimmt, die zulässigen Finanzreserven einer Krankenkasse auf das Volumen einer Monatsausgabe zu reduzieren.

Hier geht’s zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Welche Krankenkassen die Zusatzbeiträge erhöhen

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Wer erhöht die Beiträge!

Wer erhöht die Beiträge!

Welche Krankenkassen die Zusatzbeiträge erhöhen

So langsam lüften die Krankenkassen das Geheimnis um die Zusatzbeiträge im kommenden Jahr. Es zeichnet sich ab, dass die Kosten für viele Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eher konstant bleiben. Bei einigen Kassen stehen aber auch steigende Zusatzbeiträge ins Haus.

Bald ist es da: das neue Jahr. Und für gesetzlich Krankenversicherte hat jetzt das Bangen angefangen, ob die Zusatzbeiträge ihrer Krankenkassen im kommenden Jahr wieder steigen. Ein erster Überblick des Portals www.krankenkassen.de zeigt: Bei den meisten Anbietern bleiben die Zusatzbeiträge konstant. Bei einigen steigen sie.

Zu letzteren gehört etwa Deutschlands günstigste Krankenkasse, die Metzinger BKK. Sie erhöht den Beitrag von 0 Prozent auf 0,3 Prozent (Gesamtbeitrag: 14,9 Prozent). Trotzdem bleibt sie damit weiterhin einer der günstigsten Anbieter. Nach oben geht es auch bei IKK Brandeburg-Berlin (plus 0,29 Prozentpunkte auf 0,89 Prozent, Gesamtbeitrag: 15,49 Prozent) und bei der BKK Faber-Castell & Partner (plus 0,15 Prozentpunkte auf 0,65 Prozent, Gesamtbeitrag: 15,25 Prozent).

Bei den großen Anbietern wie Techniker Krankenkasse (TK), DAK und Barmer GEK wird sich wohl nichts ändern. Diese Kassen haben eine Tendenz angedeutet, die Genehmigung steht aber noch aus. So soll der Zusatzbeitrag bei der TK bei 1,0 Prozent bleiben (Gesamtbeitrag: 15,6 Prozent). Auch derjenige der DAK Gesundheit bleibt weiter bei 1,5 Prozent (Gesamtbeitrag: 16,1 Prozent) und bei der Barmer GEK sind es nach wie vor 1,1 Prozent (Gesamtbeitrag: 15,7 Prozent).

Einen Überblick über die bereits deklarierten Änderungen liefert die Tabelle von krankenkassen.de.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia.

Autor: Juliana Demski